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Als Clara von Raúl de la Riva ausgeschickt wird, Gin zu besorgen, entdeckt sie im 'Pausa' Mateo mit ein paar Frauen. Sie macht ihm eine Szene und rauscht mit einer Flasche Gin davon. Mateo wendet sich wieder Alberto zu und überreicht ihm sein Hochzeitsgeschenk: Ein Portrait Elisabeths II. Mateo hatte das Gemälde seinerzeit im Internat gestohlen, aber Alberto wurde für die Tat bestraft. Die beiden Freunde feiern ausgelassen mit zwei Fremden, die sich ihnen anzuschließen. Die beiden Männer sind niemand anderes als die Handwerker Adolfo und Antonio, die am kommenden Tag wieder in den Galerías Velvet arbeiten werden. Unterdessen fassen Galerías Velvet alle Hände mit an, um über Nacht Cristinas neues Brautkleid fertigzustellen. Selbst Luisa kommt dazu und gesteht ihren Kolleginnen, wie Don Francisco sie erpresst hatte. Die Vorstellung, von ihm ein Kind zu haben, konnte sie nicht ertragen und sah keinen anderen Ausweg als eine Abtreibung. Als Max und Clara sich unterhalten, beobachtet Doña Blanca eifersüchtig ihre Vertrautheit und weist Clara sofort eine andere Aufgabe zu. Inzwischen sind Rock und Korsage des Brautkleides fertig. Da Anas Figur der von Cristina am ähnlichsten ist, ist es an ihr, das Kleid anzuprobieren, in dem eine Andere Alberto das Jawort geben wird. Als das 'Pausa' schließt, nimmt Mateo Alberto, Adolfo und Antonio mit in ein anderes Etablissement. Weibliche Begleitung lehnen die Männer ab und trinken unter sich weiter. Antonio bringt das Gespräch auf die attraktive Schneiderin Ana, in die er sich verliebt hat. Prompt kommt es zu einer Schlägerei mit Alberto. Nachdem Cristinas neues Brautkleid fertig ist, überzeugt Don Emilio Doña Blanca, ihn zur Hochzeit zu begleiten. Für Don Rafael gehörte Doña Blanca zur Familie. Er setzte sich auch für sie ein, als sie mit dem Sohn seines Bruders Estebán schwanger war, jenem Sohn, den sie in einem Kinderheim in Barcelona zurückließ. Auch mit Max kommt es zu einer Aussprache. Der junge Mann lässt Doña Blancas Ausflüchte nicht gelten und sagt ihr auf den Kopf zu, dass er sich ihrer Gefühle für ihn bewusst ist. Solange Doña Blanca aber nicht den ersten Schritt unternimmt, wird er sich zurückhalten.
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Bastian Pastewka und Pierre M. Krause machen gemeinsam die Lindenstraße, Studio Schmitt und den WDR-Fundus unsicher. Den großartigen Pastewka erkennt man nicht nur an seinem Gang, sondern auch daran, dass er alle Tricks kennt, um sein Handy mit dem Autobluetooth zu verbinden. Der Wunsch-Rosenheim-Cop kennt das WDR-Gelände wie seine Westentasche, hilft Pierre Motorabwürger Krause als Fahrlehrer aus und entwickelt nebenbei eine neue, furiose Fernsehshow. Auf ihrem Ausflug in den WDR-Fundus und in die MMC Studios finden die beiden jede Menge Requisiten für die neue Show. Was nach dieser Kurzstrecke klar ist: Studio Schmitt wird nie wieder senden können und bei Pierres neuer Sendung 'Gute Unterhaltung' werden die Gäste klatschen - und zwar rückwärts.
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Die Trauer um Alina und Vladi zehrt weiter an den Kräften der ganzen Familie. Pia fällt es immer noch schwer zu akzeptieren, dass die beiden nicht mehr da sind und das Leben trotzdem weitergeht. Sie bemüht sich zwar, aber nicht immer erfolgreich. Besondere Sorgen macht ihr Jonas, der immer noch sehr verschlossen und empfindlich ist. Roland glaubt, sich durch viel Arbeit ablenken zu können. Aber dann muss er sich eingestehen, dass der Schmerz auch bei ihm Spuren hinterlassen hat. Er bittet auf Anregung von Pia Professor Simoni um einige Tage Urlaub. Sie wollen zusammen mit Jacob in ein Ferienhaus fahren. Karl Diesterweg - Tischler mit Leib und Seele - ist bitter enttäuscht, dass sein Sohn Daniel aus dem Familienbetrieb ausgestiegen ist. Als Daniel seinem Vater zum sechzigsten Geburtstag gratulieren will, kommt es zum Streit. Karl fühlt sich provoziert. Als Karls Ehefrau Helga die Streithähne zu trennen versucht, stürzt sie und verletzt sich am Kopf. In der Sachsenklinik wird eine Hirnblutung festgestellt, die in einer Not-Operation erfolgreich beseitigt werden kann. Helgas Genesung wird dennoch viel Zeit kosten, zumal es im Anschluss an die OP zu schweren Komplikationen kommt. Damit ist die wirtschaftliche Zukunft der Tischlerei noch stärker gefährdet als bisher. Die Fronten zwischen Vater und Sohn verhärten sich. Schließlich offenbart Daniel seinem Vater die bittere Wahrheit: Der Familienbetrieb steht vor der Pleite und Helga hat sich lieber heimlich bei ihrem Bruder Geld geliehen, als Karl mit der unvermeidbaren Katastrophe zu konfrontieren. Karl fällt aus allen Wolken. Geläutert fasst er den Entschluss, die Firma zu verkaufen. Da eröffnet ihm Daniel eine Möglichkeit, wie sie gemeinsam vielleicht doch noch den Traditionsbetrieb retten können.