23:15
Zwei Jahre nach ihrem mysteriösen Abtauchen aus der Öffentlichkeit reist Agatha nach Bagdad, auf der Suche nach Ruhe und kultureller Ablenkung. Doch was sie findet, ist Max (Jonah Hauer-King), einen attraktiven, jungen Archäologen, der halbtot ist und über die Göttin Ishtar schwadroniert. Agatha stößt in ein Umfeld aus eifersüchtigen Kollegen, korrupten Beamten, Antiquitätenschmugglern und einer wütenden lokalen Bevölkerung, die über den Diebstahl ihres kulturellen Erbes empört ist. Als die Zahl der Toten steigt und Agatha merkt, dass sie sich in Max verliebt, wird offensichtlich, dass der Schlüssel zu diesem Rätsel außerhalb der Mauern der engstirnigen kolonialen Wissenschaftlern liegt: Es gibt eine Macht, die sich weder um Geschichte noch um Menschlichkeit schert. Doch sie hat ihren Meister in Agatha gefunden.
00:50
In Toronto findet die Medizinische Ausstellung statt, und eine Gruppe respektabler, aber nicht ganz so seriöser Erfinder ist in der Stadt angekommen. Ein Erfinder eines medizinischen Geräts, Frederick Longfellow (Barna Moricz), hat jedoch nie die Gelegenheit, sein elektrisches medizinisches Gerät zu präsentieren, denn er wird tot aufgefunden, nachdem er es einer exotischen Begleiterin (Shiva Negar) privat vorgeführt hat. Da sich das Verbrechen in demselben Hotel ereignet hat, in dem auch Murdoch (Yannick Bisson) und Julia (Hélène Joy) wohnen, legt Murdoch den Zeitpunkt des Todes auf Mitternacht fest, als der Strom ausfiel. Anhand des Hotelregister findet er trotz herausgerissener Seite heraus, dass es sich um den Erfinder Thomas Alva Edison (David Storch) handelt. In der Zwischenzeit entscheiden Julia, Emily (Georgina Reilly) und ihre Mitstreiterinnen über die beste Vorgehensweise für Julias Kandidatur für ein politisches Amt. Inspektor Brackenreid (Thomas Craig) warnt, dass ihre aggressiv fortschrittlichen Aktivitäten der Karriere ihres Mannes Murdoch schaden könnten.
01:35
Ein Erzdiakon wird ermordet in seiner Klosterkirche aufgefunden. Neben ihm hockt zitternd Pater John. Dalgliesh muss nun mit seinem Kollegen Tarrant herausfinden, ob tatsächlich der Hauptverdächtige John den Erzdiakon ermordet hat oder ob unter den Verdächtigen, im Kreise des Konvents, die Spur zu einem anderen Mörder führt.
02:20
Am Fuße der Kellertreppe wird Agatha tot aufgefunden. Die Forensik geht davon aus, dass sie die Treppe hinuntergestoßen wurde. Die Zeugenaussagen ergeben, dass am Vorabend während des Essens ein sehr unangenehmes Streitgespräch stattgefunden hatte. Agatha war offenbar betrunken gewesen und hatte behauptet, sie hätte einen Beweis, wer der Mörder des Erzdiakon gewesen sei.
03:05
Die traditonsreiche Krimireihe wurde in der DDR 1971 als Gegenstück zum "Tatort" entworfen und nach der Wende gesamtdeutsch weitergeführt. Auffällig ist, dass früher öfter kleine Delikte wie Betrug statt Mord und Totschlag im Zentrum der Fälle standen.
04:45
In dieser Folge hat der Godfather of sächsisch Comedy, Olaf Schubert, witzereiche Unterstützung von Nikita Miller, den Gitarrensängern Simon & Jan, Erik Lehmann, Lucy van Kuhl und Luke Mockridge.