10:00
Klara Degen hat ihre Schwester Sylvia und Schwager Jörg auf ein Wellness-Wochenende geschickt, damit die beiden mal wieder Zeit für sich haben. Klara und ihre Nichte Lena machen sich indes einen schönen Abend. Damit ist es allerdings schnell vorbei, als ein Pizzabote ihnen nicht nur die falsche Pizza bringt, sondern kurz darauf tot im Hausflur zusammenbricht. Klara alarmiert umgehend ihren Chef, Hauptkommissar Kleinert. So wie es aussieht, scheint der junge Mann eines natürlichen Todes gestorben zu sein, daher will Kleinert sich auch erst einmal nicht weiter um den Fall kümmern. Klara sieht das allerdings anders. Wenn ihre Schwester auch nur ansatzweise erfahren sollte, dass ein Toter in ihrem Hausflur lag, möglicherweise ermordet, dann kostet sie das Kopf und Kragen. Kleinert solle sich also bitte dringend darum bemühen, den Fall so schnell wie möglich aufzuklären. Am nächsten Morgen stellt Klara überraschend fest, dass sich unter der Pizza eine Tüte Marihuana befindet. Sie sucht unter einem Vorwand die Pizzeria auf, in der der Pizzabote Marius gearbeitet hat. Dort lernt sie den Chef, Paolo Mazzini, seine Tochter Anna, seinen Neffen Federico und Pizzabäcker Lukas kennen. Anna und das Mordopfer waren ineinander verliebt - eine Verbindung, die Annas Vater überhaupt nicht passte. Die Autopsie von Dr. Münster ergibt, dass Marius an einer Knollenblätterpilzvergiftung gestorben ist. Da seine Mutter ihn als ausgesprochenen Pilzkenner beschreibt, ist Kleinert nun doch nicht mehr von einem natürlichen Tod überzeugt. Auch er nimmt die Pizzeria ins Visier und sucht außerdem die Kunden auf, die ursprünglich die Pizza mit dem Marihuana bekommen sollten. Dabei erfährt er eine Handynummer, unter der man die kleine 'Zugabe' ordern kann. Wer der Besitzer dieses Handys ist, kann jedoch nicht umgehend festgestellt werden. Die Kollegen Ollenhauer und Wolter haben mittlerweile herausgefunden, dass Pizzabäcker Lukas vor Jahren mit Drogen erwischt wurde. Doch als sie in der Pizzeria eintreffen, um den Pizzabäcker auf das Revier zu holen, ertappen sie Federico mit den Drogen. Klara hingegen glaubt noch immer, dass Paolo Mazzini seinen Pizzaboten vergiftet hat. Als sie Anna noch einmal über das schwierige Verhältnis zwischen Marius und ihrem Vater befragt, verliert die junge Frau die Nerven...
10:45
Klara Degen, Sekretärin der Kripo Harz, möchte wieder in den eigenen vier Wänden leben und aus dem Haus ihrer Schwester Sylvia Wegener ausziehen, nicht zuletzt, weil Sylvia - nach dem Vorfall mit dem toten Pizzaboten im eigenen Hausflur - nun endgültig die Nase voll davon hat, dass Klara Leichen anzieht, wie die Motten das Licht. Sylvia hat über ihre Kontakte eine ideale Wohnung für Klara gefunden, einziger Haken: Sie ist direkt neben der Wohnung ihres Chefs, Hauptkommissar Paul Kleinert. Miriam Reichenbach ist ebenfalls an der Wohnung interessiert und zeitgleich mit Klara bei dem Besichtigungstermin. Wie sich kurz darauf herausstellt, ist sie die Adoptivtochter des Fontane-Experten Prof. Dr. Reichenbach, der an diesem Morgen ermordet auf seiner Joggingstrecke unterhalb von Bäumlers Klippe, dem Motiv eines Fontane-Werks, gefunden wurde. Als Miriam die Nachricht erhält und sichtlich geschockt reagiert, bietet Klara ihr an, sie nach Hause zu begleiten. Paul Kleinert steckt unterdessen mit seinen Kollegen Tom Ollenhauer und Jonas Wolter bereits mitten in den Ermittlungen und staunt nicht schlecht, als er Klara plötzlich im Hause Reichenbach antrifft. Sowohl die Haushälterin als auch Miriam haben einen Verdacht: Hat Lukas, der leibliche Sohn des Professors, etwas mit dem Tod zu tun? Klara bekommt zufällig mit, dass Miriam insgeheim ihren Adoptivbruder verdächtigt. Außerdem findet sie heraus, dass Miriam und Lukas offenbar ein Liebespaar sind, was dem Vater gar nicht gefallen hat. Diese Konstellation ähnelt ungemein den Motiven aus 'Ellernklipp', einem Werk Fontanes: Vater, Sohn, Pflegetochter und tödliche Eifersucht. Ist das Zufall, fragt sich Klara? Bevor Kleinert auf Lukas aufmerksam wird, führen ihn seine Ermittlungen zunächst zu Dr. Rogowski, Fachkollege und 'Intimfeind' Reichenbachs, sowie zu Dr. Felicitas Düssel, Reichenbachs engster Mitarbeiterin an der Universität und Miturheberin seiner neuesten Publikation. Dr. Düssel scheidet als Verdächtige aus, denn sie hat ein Alibi für die Tatzeit. Damit bleibt Rogowski übrig, der kein glaubhaftes Alibi und zudem einen triftigen Grund hatte, Reichenbach zu ermorden. Rogowski wollte zeitgleich eine Publikation über Fontane herausbringen, hat die Veröffentlichung jedoch kurzfristig gestoppt. Die Ermittlungen bringen den Grund dafür ans Tageslicht: Rogowski hat im Rahmen seiner Doktorarbeit einiges aus einem Werk Reichenbachs abgeschrieben, es aber mit den Quellenangaben nicht ganz ernst genommen. Reichenbach hat ihn erpresst, damit an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn er seine Publikation nicht stoppen würde. Rogowski gibt zwar zu, dass er Reichenbach während einer gemeinsamen Joggingrunde zur Rede stellen wollte, aber umgebracht habe er ihn nicht. Klaras Hinweise bringen den Hauptkommissar nun auf die Spur von Lukas Reichenbach. Dass er und Miriam ein Liebespaar sind und der Vater vehement gegen diese Liebe war, geben beide zu, aber Lukas behauptet steif und fest, seinen Vater nicht ermordet zu haben. Während Kleinert ihn zu einem Geständnis bringen will, kommt Klara plötzlich auf die Spur des wahren Täters...
11:35
Sekretärin Klara Degen ist spät dran und bittet ihren neuen Nachbarn und Chef, Hauptkommissar Kleinert, sie ausnahmsweise mit dem Auto ins Revier mitzunehmen. Doch der gemeinsamen Fahrt kommt ein dienstlicher Anruf dazwischen: Fritz Sommer, Besitzer der bedeutenden Harzer Firma Saatgut Süd, wurde tot in einer Abfüllanlage des Bio-Samens 'Harzer Blut' auf dem Firmengelände entdeckt. Die Hinweise deuten zwar auf einen tragischen Unfall hin, ein Tod durch Fremdeinwirkung scheint jedoch ebenso möglich. Die Angehörigen des Toten, Ehefrau Frederike Sommer und Sohn Albert, zeigen sich zwar bestürzt über den tragischen Tod des Familienoberhaupts, doch Kleinert spürt, dass es im Hintergrund etwas geben muss, was zu einem Spannungsverhältnis in der Familie geführt hat. Auch wenn alles nach einem tragischen Unfall aussieht und die Kriminalrätin Dr. Müller-Dietz keine Veranlassung sieht, weitere Ermittlungen aufzunehmen, will Kleinert an dem Fall dran bleiben, was ihn natürlich in einen Konflikt mit der Kriminalrätin bringt. Zunächst rückt Albert Sommer in Kleinerts Visier, denn zwischen Vater und Sohn gab es heftige Differenzen über die Zukunft des Unternehmens, um das es zudem finanziell nicht sehr gut bestellt ist. Da Albert kein eindeutiges Alibi hat, konzentrieren sich Kleinert und die Kollegen Tom Ollenhauer und Jonas Wolter zunächst darauf, seine Täterschaft eindeutig zu belegen. Klara findet jedoch heraus, dass die Angestellte Susanne Weber Albert Sommer sehr wohl ein Alibi geben kann, weil die beiden ein Verhältnis haben und zur Tatzeit zusammen waren. Wie sich bei den weiteren Recherchen herausstellt, hat der alte Sommer eine Lebensversicherung über eine recht hohe Summe abgeschlossen. Da Fritz Sommer laut Aussage des Sohnes geschäftliche Dinge ausschließlich mit seiner Frau besprochen hat, vermutet Kleinert nun, dass Frederike Sommer etwas mit dem Tod zu tun haben könnte. Die alte Dame ist über Kleinerts Vermutung sehr bestürzt. Klara kommt indes auf eine andere Spur. Einer ihrer ehemaligen Arbeitgeber und Besitzer einer Saatzucht, Jürgen Bosbach, hat den alten Sommer kurz vor seinem Tod noch auf dem Gelände von Saatgut Süd gesprochen. Wie sich herausstellt, ist er dessen unehelicher Sohn, was jedoch nie öffentlich wurde. Kleinert vermutet, dass Bosbach seinen Vater unter Druck gesetzt hat, ihn in die Firma einsteigen zu lassen, damit er nach all den Jahren endlich das erhält, was ihm zusteht. Auch wenn Bosbach stets bekräftigt, dass er seinen Vater nicht ermordet hat, für Kleinert ist es eindeutig. Als zwischenzeitlich ein Umschlag der Spurensicherung bei der Kripo eintrifft, der ein Fundstück vom Tatort enthält, wird Klara bei genauerer Betrachtung des Gegenstands schnell klar, dass jemand anderes als Bosbach der Täter sein muss. Ihr Versuch, Klarheit zu schaffen, bringt sie in Gefahr...
12:25
Die in den USA geborene Sopranistin Anna Moffo gab 1955 in Spoleto ihr Bühnendebüt als Opernsängerin in Donizettis 'Don Pasquale'. Von 1959 bis 1976 sang sie regelmäßig an der Metropolitan Opera New York. Es folgten Einladungen der Opernhäuser von Wien, Berlin, Mailand und Paris. Neben dem klassischen Repertoire widmete sie sich auch der Operette und dem Musical und arbeitete als Schauspielerin. Anna Moffo singt in dieser 1970 in Berlin entstandenen Fernsehproduktion Opern- und Operettenmelodien mit dem RIAS-Tanzorchester und dem RIAS-Kammerchor unter Leitung von Paul Kuhn. Daneben gibt es Einblicke in die Probenarbeit und in die Einstudierung eines modernen Tanzes mit dem Choreographen Jürgen Feindt.
13:10
Die Portugiesin Maria Ribeiro arbeitet als Concierge in einem herrschaftlichen Haus im schönen 16. Arrondissement in Paris, in dessen Erdgeschoss sich auch die kleine Wohnung ihrer Familie befindet. Ihr Ehemann José ist ein tadelloser Vorarbeiter in einer Baufirma, bei seinem Chef ebenso geschätzt wie bei den Kollegen. Die Ribeiros lieben es mit den anderen Exil-Portugiesen des Viertels ausgiebige Feste zu feiern und sie sind bei Nachbarn wie Freunden immer zur Stelle, sobald sie gebraucht werden. Kurzum, Maria und José sind vollkommen integriert und haben es sich gut mit ihren nun schon fast erwachsenen Kindern in Frankreich eingerichtet. Wäre da nicht ein kleiner Rest Sehnsucht nach der alten Heimat. Eines Tages flattert ihnen ein Brief ins Haus: Josés Bruder vererbt ihnen sein Anwesen mit dem dazugehörigen Weingut! Jetzt müssen die Ribeiros die Nachricht ihrer Rückkehr nach Portugal nur noch ihren Freunden und Arbeitskollegen beibringen...
14:35
Ane will Jespers Band im Hotel Weitblick hören, aber Fie verbietet es ihr. Sie schmiedet einen Plan, dennoch hinzugehen, was Edith vor ein Problem stellt. Derweil hat Weyse ein Traumangebot erhalten.
15:20
Frau Frigh holt ihre Tochter Bertha und deren Gouvernante vom Bahnhof ab. Dort treffen sie auf das Ferienkind Leif, über das Frau Frigh mit einem einfühlsamen Witwer in Kontakt kommt.
16:05
Amanda führt erste Aufträge für den Werbemogul Holger Scharff aus. Georg Madsen wartet ungeduldig auf eine Antwort von Anwalt Kvist, der in Martens Vergangenheit schnüffelt. Edward Weyses und Helene Aurlands Pläne für eine gemeinsame Zukunft geraten ins Wanken.
16:50
Obwohl sich ein Unwetter zusammenbraut, plant Georg Madsen einen Tagesausflug für die ganze Familie. Helene Aurland wird zunehmend unvorsichtig, was ihre Affäre mit Edward Weyse angeht.
17:30
Der Sommer neigt sich dem Ende zu und diversen Gästen stehen lebensverändernde Ereignisse bevor. Hjalmar Aurland weiß nicht ein noch aus, jetzt, da er Gewissheit hat, dass er nicht der Vater seines Sohnes Severin ist. Zeitgleich ist Frau Frigh auf der Suche nach sich selbst.
18:20
Der US-amerikanische Augenarzt Tom Avery begibt sich auf den Weg nach Saint-Jean-Pied-de-Port in Frankreich, um dort den Nachlass seines verstorbenen Sohns Daniel zu regeln. Dieser war während einer Pilgerreise entlang des Camino de Santiago - dem Jakobsweg - von einem Sturm in den Pyrenäen überrascht worden und dabei ums Leben gekommen. Doch statt mit dem Hab und Gut seines einzigen Sohns zurück nach Hause zu fliegen, entscheidet sich Tom vor Ort, die historische Pilgerreise zu Daniels Ehren fortzuführen. Nicht ahnend, welch einschneidende Auswirkung die Reise auf sein Leben haben wird, macht sich der unerfahrene Wanderer auf den Weg, die Asche seines Sohnes entlang des Camino de Santiago zu verstreuen. Doch auf dem Jakobswegs bleibt man nicht lang alleine. Und so schließen sich Tom bald andere Reisende aus allen Ecken der Welt an - jeder beladen mit einem Rucksack voll Sorgen und alle auf der Suche nach einem besseren Leben als dem, das sie bisher geführt haben: der Niederländer Joost, die Kanadierin Sarah und der unter einer Schreibblockade leidende irische Schriftsteller Jack. Durch ihre gemeinsamen Erfahrungen auf dem Jakobsweg schöpfen die vier ungleichen Pilger neues Vertrauen ins Leben.
20:15
Einige Verbrechen werden zur Legende und verändern die Welt für immer! Stockholm, 1973: Mit Langhaar-Perücke, Porno-Sonnenbrille und Lederjacke überfällt Lars (Ethan Hawke) eine Bank in der schwedischen Hauptstadt und nimmt alle darin als Geiseln. Schnell wird klar, dass er es weniger auf Geld als auf die Freilassung seines inhaftierten Kumpels Gunnar (Mark Strong) abgesehen hat. Doch nachdem die Polizei den wie vereinbart zur Bank bringt, beginnt erst die eigentliche Geschichte: Zwischen Lars und seinen Geiseln, im Besonderen der Bankangestellten Bianca (Noomi Rapace), hat sich eine persönliche, bisweilen sogar innige Beziehung entwickelt, die nicht nur Schweden, sondern die ganze Welt in Atem hält. Das legendäre 'Stockholm-Syndrom' ist geboren!
21:40
Licht aus, Spot an! Welche spannenden Filme in nächster Zeit in den deutschen Kinos anlaufen oder auf DVD erscheinen, gibt es hier zu sehen. Interviews mit Schauspielern oder Regissueren runden das Angebot ab.
22:00
Drei Jahre sind vergangen, seit Inspector John Marlott (Sean Bean) Daniel Hervey (Ed Stoppard) entkommen ist. Im Jahr 1830 sitzt er angekettet ein einer Zelle des Royal Bethlem Hospital, auf einer Station für kriminell Geisteskranke. Marlott ist in einer Zwischenwelt verloren - ein gebrochener Mann. Der Besuch eines Geistlichen rüttelt John Marlott auf. Ein Schimmer von seiner selbst zeigt sich. Er erleidet einen Gewaltausbruch und wird einer Elektro-Schock-Therapie unterzogen. Schreckliche Erinnerungen tauchen wieder auf: Hervey, Lady Jemima, Flora. Plötzlich wird Marlott wieder ins Leben zurück gerissen, mit neuem Ziel: Rache an Daniel Hervey zu nehmen und seine Seele zu erlösen, nachdem er zu Unrecht wegen Mordes verurteilt wurde. London ist in dieser Zeit die Hauptstadt der Welt, das Zentrum der Moderne und neuer wissenschaftlicher und technologischer Errungenschaften - der Grund, warum der gutaussehende deutsche Aristokrat Frederick Dipple (Laurence Fox) in der Stadt ist. Marlott begegnet der verwitweten Näherin Esther Rose (Maeve Dermody), die ihn mit einem neuen Satz Kleidung versorgt. Sie erkennt, dass etwas Ungewöhnliches an Marlott ist, und fühlt sich zu ihm hingezogen - ebenso wie er zu ihr.
22:40
Der Journalist Boz (Ryan Sampson), der für den Evening Chronicle arbeitet, ist beim zweiten Mord an einem Geistlichen vor Ort. Um sich einen Informationsvorsprung zu verschaffen, trifft er Mr. Renquist (Martin McCann), den Gerichtsmediziner des Dekans von Westminster, der ihm Autopsieberichte aushändigt, die bestätigen, dass beide Leichen ausgenommen wurden. Von der Polizei gejagt, sucht Marlott Zuflucht im Elendsviertel der Pye Street. Unter dem Alias Jack Martins erhält er eine Anstellung beim Abtransport der Pesttoten. An seiner Seite auf dem Leichenkarren arbeitet der zwielichtige Spence (Francis Magee), ein Mann mit einer dunklen Vergangenheit, der trinkt, um zu vergessen. Marlott ist sich sicher, dass Hervey hinter den Morden steckt. Um ihn zu finden, braucht er allerdings Hilfe. Da er kein Polizist mehr ist, kann er sich nur noch an seinen ehemaligen Freund und Assistent Joseph Nightingale wenden. Der jedoch will nichts mehr mit Marlott zu tun haben, da er ihm immer noch die Schuld an Floras Tod gibt.
23:25
Als sich die Pest in der Pye Street weiter ausbreitet, wird Marlott vom Schicksal der Armen zutiefst bewegt, die ohne Hilfe von Kirche oder Staat in erbärmlicher Armut dem Tod überlassen werden. Gemeinsam mit Spence trägt er die Leichen zum Gemeinschaftsgrab und zeichnet die Türen der Verstorbenen mit einem Kreuz. Marlott trifft auf einen alten Feind: den Kinderfänger Billy Oates (Robbie Gee), der gerade nach London zurückgekehrt ist und nun für einen Wanderzirkus arbeitet. Marlott begibt sich auf das Gelände des Jahrmarkts und bedroht Oates. Schließlich hatte Oates Hervey gedeckt, als Marlott für Floras Mord verantwortlich gemacht wurde - er muss also wissen, wo Hervey sich aufhält. Oates beteuert jedoch, er habe seine Strafe abgesessen, sei zur See gewesen und habe Hervey nicht gesehen. Die Besitzerin der Wandershow, Mrs. Wild (Claire Benedict), beobachtet Marlott dabei mit misstrauischem Blick. Der öffentliche Druck wegen der Morde an Geistlichen wächst, angeheizt durch Lügen, die im Evening Chronicle verbreitet werden. Peel warnt Inspector Treadaway (Paul Kennedy), endlich Fortschritte zu machen - sonst seien sie alle ihren Job los. Ein weiteres Mordopfer aus dem Umfeld der Kirche wird in Westminster entdeckt, und diesmal ist die Polizei als Erste am Tatort. Sergeant Nightingale lässt den Leichnam zur Obduktion abtransportieren, noch bevor die Gemeindewächter eintreffen.