20:15
'Warum kann nicht einfach alles so bleiben, wie es ist?' fragt Krause am Anfang der Geschichte. Empört realisiert er beim Sonntagsessen, dass Paula (Pauline Knof) die Speisekarte des Gasthofs verändert hat und nun vegetarische Speisen anbietet. Wütend reagiert er auf Bürgermeister Stübners (Boris Aljinovic) Idee, Schönhorst zu einem Urlauberdorf umzugestalten. Alle im Ort sprechen von der Zukunft, haben sich alle gegen ihn verschworen? Staatssekretärin Hummel (Rosa Falkenhagen) hat ein Auge auf Krauses Weiden geworfen. Der trockene Acker, der den Pferden kaum noch Nahrung gibt, wäre ein idealer Standort für Windräder. Meta (Angelika Böttiger) will das Kaufangebot annehmen, doch Krause ist strikt dagegen. Im Streit mit seiner Schwester steht er allein da: Elsa (Carmen-Maja Antoni) hat dazu keine Meinung. Als Krause der Sängerin Fanny (Manon Straché) wiederbegegnet, lernt er ihren betagten Vater (Herbert Köfer) kennen. Was hat der Hundertjährige für eine Perspektive, wenn der Kohle-Tagebau sein Haus verschlingt? Langsam beginnt Krause zu begreifen, dass er für die Zukunft etwas tun muss. Was muss sich ändern, damit alles so bleiben kann, wie es ist?
21:45
Als Sophie vom plötzlichen Tod des Rentners Vostell hört, wittert sie sofort ein Verbrechen, denn die Todesumstände ergeben für sie keinen Sinn. Da der Fall Vostell aber nicht in ihre Zuständigkeit fällt, sondern in die der Kollegen aus Bad Münstereifel, die jedoch partout nichts von einem Verbrechen wissen wollen, muss Sophie auf eigene Faust die Ermittlungen aufnehmen - und zwar undercover: Auf einem Campingplatz, zusammen mit Dietmar Schäffer - getarnt als Ehepaar... Vor allem Letzteres findet nicht gerade Heikes Zustimmung. Zusammen mit Dietmar kommt Sophie allerdings schon bald Vostells Neffen auf die Spur, der den Campingwagen des alten Mannes als Drogenversteck genutzt hat. Parallel dazu lässt ein geklautes Kaninchen Bärbel auf ihren alten Sandkastenfreund Michi treffen, der gerade seine Semesterferien in Hengasch verbringt. Michi muss feststellen, dass sich Bärbel durchaus 'entwickelt' hat, und macht ihr fortan den Hof - mit Erfolg!
22:30
Es wurde eingebrochen, und zwar bei Arthur Brandt, einem einflussreichen Hengascher, der unter anderem Sponsor der Freiwilligen Feuerwehr ist und vor dem ganz Hengasch kuscht. Angeblich wurde er von dem Einbrecher überrascht und niedergeschlagen. Sophie glaubt ihm nicht, sondern wittert einen Versicherungsbetrug und hat auch keine Probleme damit, sich mit dem einflussreichen Mann anzulegen. Merkwürdigerweise scheint Bärbels neue Flamme Michi ein fast schon übertriebenes Interesse an dem Fall zu haben, was ihn für Sophie nicht unverdächtig macht - wogegen Bärbel natürlich lautstark protestiert. Als sich das Blatt überraschend wendet und alle Indizien gegen keinen Geringeren als Dietmar sprechen, ist es gut, dass Sophie immer den Überblick behält. Zumindest beruflich, denn privat bandelt sie wieder mit Dr. Kauth an. Am Ende muss Bärbel, zutiefst enttäuscht von ihren neu erworbenen 'Fähigkeiten' als Profilerin und Psychologin, Michi abführen.
23:20
Maggie (Katrine Greis-Rosenthal) und Carsten (Nikolaj Coster-Waldau) lieben sich, sie haben zwei wundervolle Kinder und führen ihr eigenes Gourmetrestaurant in Kopenhagen, das bekannte 'Malus'. Sie sind ehrgeizig, erfolgreich und haben alles. Aber eben nur fast alles: Ihnen fehlt der begehrte Michelin-Stern. Es ist ihr Lebenstraum, für den sie alles riskieren würden. Als ein vermeintlicher Michelin-Kritiker im 'Malus' eine verdorbene Zutat serviert bekommt, gerät das Paar in eine tiefgreifende Krise. Während Carsten als Chefkoch das Restaurant verbissen weiterführt, kämpft Maggie, die sich in die Rolle der unterstützenden Partnerin zurückgezogen hat, darum, die Talfahrt zu stoppen. Doch die Suche nach dem enttäuschten Gast führt sie direkt in die Arme von Frederik (Charlie Gustafsson), einem Mann aus ihrer Vergangenheit. Die Fragilität ihrer Beziehung und ihres Lebens wird offensichtlich... Währenddessen erhält Carsten einen Brief, in dem steht, dass seine Frau jemand anderen liebt. Aber wer hat den Brief an ihn geschickt und was verfolgt derjenige damit? In ihrem ungebremsten Streben nach der ultimativen Anerkennung mit einem Stern, merken sie beide nicht, dass sie ihr Leben als Familie und ihre Kinder nur noch wie durch einen Schleier wahrnehmen.