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Ein Onkel von Rita und Clara ist verstorben und hat zu aller Überraschung ein beachtliches Vermögen hinterlassen. Um ihren Ansprüchen auf ihr Erbteil mehr Gewicht zu verschaffen, beordert ihre Mutter beide Töchter zur Beerdigung ins Heimatdorf. Doch Rita verzichtet auf die Reise, zumal Clara besser geeignet ist, um die materiellen Forderungen ihres Teils der Familie durchzusetzen. Rita verfolgt unterdessen eigene Pläne: Sie will endlich schwanger werden. Als Patricias angehende Schwiegermutter Carmen die Galerías Velvet besucht, macht sie keinen Hehl aus ihrer Verachtung für Ana. Überhaupt steht sie der Verbindung ihres Sohnes mit einem Mitglied der skandalumwitterten Familie Márquez skeptisch gegenüber. Nicht nur Carmens Vorstellung von einem sittsamen Brautkleid lässt Patricia verzweifeln: Als Valentín sich auf die Seite seiner Mutter schlägt, als es um die Wahl des Blumenschmucks geht, dämmert es Patricia, in welches Gefängnis sie sich durch die Verlobung mit Valentín begeben hat. Vergebens versuchen Don Emilio und die Mitarbeiter der Schneiderei, Ana aufzumuntern, indem sie ihr das Puppenkleid präsentieren, das sie bereits als Achtjährige entwarf. Doch Ana will nicht länger Modeschöpferin sein. Um nach dem Fiasko bei der Modenschau ihre innere Leere zu überwinden, nimmt sie ihre alte Tätigkeit in der Schneiderei wieder auf. Auch Alberto ist am Boden zerstört, als er begreift, dass das Kind, das Cristina erwartet, nicht von ihm sein kann. Er bricht mit Cristina und zieht sich völlig zurück. Als er erfährt, dass Ana wieder in die Schneiderei zurückgekehrt ist, drängt er sie, ihren Kindheitstraum von einer Karriere als Modeschöpferin nicht aufzugeben. Um Anas Kollektion doch noch zum Durchbruch zu verhelfen, bietet er sie Enzo Cafiero zur internationalen Vermarktung an. Cafiero ist einverstanden, doch er verlangt mehr: Er will die gesamten Galerías Velvet übernehmen.
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Nach ihrer Rückkehr in die Schneiderei erweist Ana sich als ebenso zuverlässige Kollegin wie vor ihrem Aufstieg zur Modeschöpferin. So ist es auch ihr zu verdanken, dass Lucía zum ersten Mal Freundschaft erfährt, sich geachtet und wertgeschätzt fühlt. Auch für Rita, die endlich Mutter werden möchte, hat Ana ein offenes Ohr. Doña Blanca warnt Ana jedoch, ihr außergewöhnliches Talent nicht zu vergeuden. Entschlossen, sich an Cristina zu rächen, erzählt Alberto der Journalistin Michelle die wahren Umstände seiner Trennung von Cristina. Am nächsten Morgen ist die Wahrheit über Cristinas Schwangerschaft der Aufmacher in der Zeitung. Während die Neuigkeit hohe Wellen schlägt, eröffnet Alberto dem verblüfften Mateo, dass er die Galerías Velvet verlassen wird. Er wird die Verantwortung für die Galerías Velvet in die Hände von Enzo Cafiero legen. Alberto räumt das Feld, sodass Cafiero Ana die Möglichkeit geben kann, ihr Talent als Modeschöpferin international zu beweisen. Das Krankenhaus ist von Journalisten belagert, als Enrique seine Schwester besucht. Von Enrique zur Rede gestellt, beharrt sie darauf, Albertos Kind zu erwarten. Als sich nun ihr Vater am Telefon verleugnen lässt, ahnt sie, dass sie das Spiel verloren hat. Raúl de la Riva, der immer noch zu seiner Freundin Cristina steht, macht Alberto schwere Vorwürfe wegen des Zeitungsartikels. Alberto kann in seinem Handeln jedoch nichts Unrechtes erkennen: Er hat Cristina lediglich mit ihren eigenen Waffen geschlagen.
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