16:15
Ein 44 Tonnen schwerer Lastzug ist in einer ländlichen Gegend an der schottischen Grenze in den Graben gerutscht. Der voll beladene Lkw neigt sich gefährlich zur linken Seite. Zum Glück hat ein Landwirt rasch reagiert und seinen Traktor mittels einer Kette mit der Karosserie des havarierten Fahrzeugs verbunden. Nur dieses Gegengewicht verhindert, dass der Koloss umstürzt. Drei Bergungsteams versuchen, das Vehikel zurück auf die Straße zu schleppen. Und circa 400 Kilometer entfernt ist ein Pkw auf einer Wiese gelandet. Mark Snodin zieht den Karren aus dem Dreck.
17:15
In Berkshire müssen James und sein Team vor Morgengrauen sechs Pferde von einem Grundstück entfernen, das von Travellern unrechtmäßig beansprucht wurde. Drohungen und ein blockiertes Tor machen die Aktion riskant, doch unter Polizeischutz gelingt der nächtliche Abtransport - bis ein Teil des Konvois verschwindet. Parallel jagen Luke und Grant einen Gebrauchtwagenhändler, der eine Kundin seit Jahren um mehrere Tausend Pfund prellt. Und in Halifax stellen ihre Kollegen einen Teppichhändler, der seine Schulden nicht zahlt. Erst als hochwertige Ware und ein Gabelstapler gepfändet werden, fließt endlich Geld.
18:15
In dieser Folge rücken die Sheriffs zu mehreren heiklen Einsätzen aus. In Manchester gehen sie frühmorgens gegen eine Reinigungsfirma vor, die einem ehemaligen Mitarbeiter den Lohn schuldet und monatelang jede Kontaktaufnahme ignoriert hat. An der Küste kämpft Vermieterin Georgina um Entschädigung, nachdem Mieter ihr Haus verwüstet haben und die Hausverwaltung die Verantwortung von sich weist. Und auf einem weitläufigen Landgut spitzt sich die Lage zu, als ein Unternehmen behauptet, kurz vor der Insolvenz zu stehen - obwohl das ganze Gelände voll von wertvollen Maschinen ist.
19:15
Gefährliche Räumungseinsätze spitzen sich zu. Lewis und Scott betreten besetzte Häuser, in denen seit Monaten niemand mehr die Kontrolle hat: vermüllte Zimmer, unklare Bewohnerzahlen und verbarrikadierte Türen machen jeden Schritt riskant. Einige Hausbesetzer verweigern die Zusammenarbeit, pochen auf Mietverträge, die es nie gab, und treiben die Lage bis zum Polizeieinsatz. Parallel geraten Mark und Sam in einen familiär aufgeladenen Schuldenfall, während Lewis in einem weiteren Einsatz durch eine Insolvenz ausgebremst wird. Hier entscheiden Erfahrung und Nervenstärke über den Ausgang brenzliger Situationen.
20:15
In Chemnitz hält ein Brandstifter die Notfallhelfer auf Trab. Am helllichten Tag legt er in der Stadt ein Feuer nach dem anderen. Die Einsatzkräfte kommen mit dem Löschen kaum hinterher. Sanitäter versorgen in der drittgrößten Stadt des Freistaates Sachsen zudem einen Mann, der aus sieben Meter Höhe in die Tiefe gestürzt ist. In Iserlohn ist eine Person nach einem Crash auf der Autobahn in einem Pkw eingeklemmt. Und in Hildesheim hat sich ein Schwan in einer Angelschnur verfangen. Können Retter das hilflose Tier aus der misslichen Lage befreien?
21:10
In Hildesheim hat ein Dieb das Auto eines Lieferdienstes gestohlen und in einem Fluss versenkt. Feuerwehrleute machen das Fahrzeug mit der Unterstützung von DLRG-Tauchern ausfindig und nehmen es an den Haken. In Lünen versucht ein Großaufgebot an Einsatzkräften unterdessen, einen Dachstuhlbrand in einem Wohnhaus zu löschen. Das Gebäude ist einsturzgefährdet. In Iserlohn steigen ebenfalls meterhohe Rauchwolken auf. Dort steht in dieser Folge von "112" ein Schulbus in Flammen. Und in Chemnitz wirft ein Verkehrsunfall in einer Tiefgarage Fragen auf.
22:15
Heather Amaro und Phil Torres folgen den Spuren des wohl berühmtesten Seeräubers des 18. Jahrhunderts. Blackbeard, der mit bürgerlichem Namen Edward Teach hieß, baute sich mit einer kleinen Flotte und fast 300 Männern den Ruf eines furchtlosen Piraten auf und terrorisierte die amerikanische Küste. Sein Flaggschiff, die Queen Anne's Revenge, war mit 40 Kanonen bewaffnet. Noch heute soll sein Geist dort erscheinen, wo er vor rund 300 Jahren ums Leben kam: auf Ocracoke Island. Sinnt Blackbeard auf Rache - oder bewacht sein Geist einen verborgenen Piratenschatz?
23:15
Gettysburg war Schauplatz der blutigsten Schlacht des Amerikanischen Bürgerkriegs. Drei Tage lang lieferten sich rund 165.000 Soldaten erbitterte Gefechte. Kugeln bohrten sich in Fleisch, Granatsplitter zertrümmerten Knochen. Beim Sieg der Unionstruppen über die Konföderierten im Jahr 1863 verloren Tausende Menschen ihr Leben. Und manche behaupten, die Kämpfe dauerten bis heute an - zwischen den Lebenden und den Toten. Kanonenfeuer und uniformierte Gestalten: Zeugen berichten von einem Phantomregiment, das durch die Stadt und über die Schlachtfelder zieht.