20:15
In Chemnitz hält ein Brandstifter die Notfallhelfer auf Trab. Am helllichten Tag legt er in der Stadt ein Feuer nach dem anderen. Die Einsatzkräfte kommen mit dem Löschen kaum hinterher. Sanitäter versorgen in der drittgrößten Stadt des Freistaates Sachsen zudem einen Mann, der aus sieben Meter Höhe in die Tiefe gestürzt ist. In Iserlohn ist eine Person nach einem Crash auf der Autobahn in einem Pkw eingeklemmt. Und in Hildesheim hat sich ein Schwan in einer Angelschnur verfangen. Können Retter das hilflose Tier aus der misslichen Lage befreien?
21:10
In Hildesheim hat ein Dieb das Auto eines Lieferdienstes gestohlen und in einem Fluss versenkt. Feuerwehrleute machen das Fahrzeug mit der Unterstützung von DLRG-Tauchern ausfindig und nehmen es an den Haken. In Lünen versucht ein Großaufgebot an Einsatzkräften unterdessen, einen Dachstuhlbrand in einem Wohnhaus zu löschen. Das Gebäude ist einsturzgefährdet. In Iserlohn steigen ebenfalls meterhohe Rauchwolken auf. Dort steht in dieser Folge von "112" ein Schulbus in Flammen. Und in Chemnitz wirft ein Verkehrsunfall in einer Tiefgarage Fragen auf.
22:15
Heather Amaro und Phil Torres folgen den Spuren des wohl berühmtesten Seeräubers des 18. Jahrhunderts. Blackbeard, der mit bürgerlichem Namen Edward Teach hieß, baute sich mit einer kleinen Flotte und fast 300 Männern den Ruf eines furchtlosen Piraten auf und terrorisierte die amerikanische Küste. Sein Flaggschiff, die Queen Anne's Revenge, war mit 40 Kanonen bewaffnet. Noch heute soll sein Geist dort erscheinen, wo er vor rund 300 Jahren ums Leben kam: auf Ocracoke Island. Sinnt Blackbeard auf Rache - oder bewacht sein Geist einen verborgenen Piratenschatz?
23:15
Gettysburg war Schauplatz der blutigsten Schlacht des Amerikanischen Bürgerkriegs. Drei Tage lang lieferten sich rund 165.000 Soldaten erbitterte Gefechte. Kugeln bohrten sich in Fleisch, Granatsplitter zertrümmerten Knochen. Beim Sieg der Unionstruppen über die Konföderierten im Jahr 1863 verloren Tausende Menschen ihr Leben. Und manche behaupten, die Kämpfe dauerten bis heute an - zwischen den Lebenden und den Toten. Kanonenfeuer und uniformierte Gestalten: Zeugen berichten von einem Phantomregiment, das durch die Stadt und über die Schlachtfelder zieht.