16:15
Im Nordosten Englands herrscht klirrende Kälte. Die eisglatte Zufahrt zu einem Bauernhof in Northumbria wurde einem Lkw-Fahrer zum Verhängnis. Sein mit Getreide beladenes Vehikel ist ein Stück weit den Hang hinuntergerutscht und die Räder des Aufliegers stecken im Graben fest. Die Wetterbedingungen erfordern besondere Maßnahmen. Deshalb rücken Kevin Whitelaw und sein Kollege Ian mit einem Spezialfahrzeug zum Bergungseinsatz aus. Und Bohdan Tkaczyk kämpft in dieser Folge von "Trucking Hell" mit einer widerspenstigen Steckachse, die erbitterten Widerstand leistet.
17:15
Die Sheriffs müssen mehrere heikle Fälle lösen: Ein Zahnarzt schuldet seiner Ex-Frau über 8000 Pfund Unterhalt und weigert sich zu zahlen, doch als Mike und Dave in seinem Haus mit der Pfändung starten, lenkt er ein. In Cornwall sichern Andy und Claire zwei Taxiboote eines Unternehmers, der mehr als 5500 Pfund nicht bezahlt hat - ein Wettlauf gegen die Gezeiten. Und bei einem Gebrauchtwagenhändler treiben Gerald und Rob über 4700 Pfund ein, weil dieser den Wagen eines Kunden ohne dessen Erlaubnis weiterverkauft hatte. Eine Folge voller Widerstand, Druck - und erfolgreicher Vollstreckungen.
18:15
Auf die Sheriffs warten besonders zähe Fälle: In Worcestershire kämpft Sandra um 7000 Pfund, die ihr alte Bekannte schulden - doch erst als Tommy und Mike ein abbezahltes Mini-Cabrio pfänden wollen, fließt das Geld. In Wales stellen Rob und Gerald einen Pub-Inhaber, der seiner Brauerei fast 12.000 Pfund schuldet und versucht, sich hinter falschem Namen und falschen Besitzverhältnissen zu verstecken. Social-Media-Recherche bringt die Wahrheit aber ans Licht. Und in Milton Keynes setzt Mike ein teures Diagnosegerät als Druckmittel ein, bis eine renitente Werkstatt die fälligen 2200 Pfund bezahlt.
19:15
Mark und Sam stoßen auf einen Unternehmer, der überzeugt ist, seine Schulden längst beglichen zu haben. Doch fehlende Nachweise und verpasste Fristen stellen seine Glaubwürdigkeit infrage. Zwischen widersprüchlichen Aussagen, drohender Pfändung und der Gefahr einer Betriebsschließung spitzt sich die Lage zu. Gleichzeitig kämpft Gerichtsvollzieher Vlad mit einem Fall, bei dem ein laufender Rechtsstreit als Ausrede dient, um Zahlungen hinauszuzögern. Die Episode zeigt, wie schnell gut gemeinte Vereinbarungen scheitern können - und warum offene Forderungen früher oder später doch eingefordert werden.
20:15
Es läuft nicht gut bei Matt und Cozza Kathagen. Die harte Arbeit bringt nicht genügend Geld ein. Die Männer müssen aktiv werden. Dabei nutzen sie eine alte Karte, die mithilfe von Luftaufnahmen aus den Achtzigerjahren erstellt wurde. Darauf ist zu erkennen, wo die ergiebigsten Opalfelder lagen. Die Männer gehen in Andamooka auf Erkundungstour, um einen neuen Claim abzustecken. Die "Cheals" tanken derweil in Grawin ihre Maschinen auf. Das kostet die Truppe rund 5000 Dollar. Der Literpreis ist sehr hoch und stellt bei der Schatzsuche einen erheblichen Kostenfaktor dar.
21:15
Die Opale liegen in Queensland tief in einer Grabenwand verborgen. Mit einem Presslufthammer kommt man dort nicht weit. Stattdessen könnte man versuchen, die Edelsteine mit einem Bagger freizulegen. Das ist eine nervenaufreibende Arbeit. Jedes Manöver mit der 22 Tonnen schweren Maschine will in dem anspruchsvollen Terrain gut überlegt sein. Ist Kelly Taylor dieser Aufgabe gewachsen? Und die "Buschmänner" können auf dem Froggie's Claim in New South Wales erst schürfen, wenn sie bis zum Notausstiegsschacht durchgebrochen sind. Ansonsten wäre das Risiko unter Tage zu groß.
22:15
Der Felsen von Gibraltar war jahrhundertelang hart umkämpft. Die erste dokumentierte Schlacht fand im Jahr 1309 statt. Die spanische Armee besiegte die maurischen Streitkräfte, die den Berg am Tor zum Mittelmeer seit 600 Jahren gehalten hatten. 1713 wurde der Kalksteinmonolith an der Südspitze der Iberischen Halbinsel zum letzten Mal erobert. Um ihn vor künftigen Angriffen zu schützen, gruben die Briten Tunnel in den Felsen und verwandelten ihn in eine Festung. Doch die Auseinandersetzungen dauern offenbar weiterhin an - zwischen den Lebenden und den Toten.
23:15
Im fiktiven Derry lauert in den Abwasserkanälen etwas Uraltes und Böses. Es nährt sich von den Ängsten der Kinder, indem es die Gestalt ihrer schlimmsten Alpträume annimmt. Haben Ereignisse in seiner Heimatstadt den Schriftsteller Stephen King zu seinem Bestsellerroman "Es" inspiriert? Bangor wurde 1769 am Penobscot River im US-Bundesstaat Maine gegründet. Mitte des 19. Jahrhunderts zog die "Holzhauptstadt der Welt" auch das Laster an: Alkohol, Prostitution, Morde - und vergessene Tunnel. Steckt in Stephen Kings Horrorgeschichten vielleicht ein Fünkchen Wahrheit?