16:15
In den 1850er Jahren konnte man in Australien für zwei Pfund eine Schürflizenz erwerben, was damals den größten Goldrausch in der Geschichte des Landes auslöste. Abenteurer aus der ganzen Welt zogen damals in der Hoffnung, reich zu werden, in die Wildnis. Die erfolgreichsten unter ihnen trotzten dem Erdboden in Victoria in den folgenden 40 Jahren fast zwei Millionen Kilo Edelmetall ab. Und wie schlagen sich die Schatzsucher heutzutage in der Region? Bei Mick Clark und Neville Perry könnte sehr bald die Kasse klingeln, denn die Analysen sind vielversprechend.
17:15
Die "Victoria Diggers" suchen am "German Gully" mit Detektoren nach fetten Nuggets, die ihren Vorgängern beim großen Goldrausch vor 150 Jahren durch die Lappen gegangen sind. Mit dem Ertrag wollen die Abenteurer eine Waschanlage finanzieren. Denn die Bodenproben auf dem Areal haben ergeben, dass im Erdreich obendrein winzige Edelmetall-Partikel enthalten sind. Greg und Chris Clark arbeiten sich unterdessen 2500 Kilometer nordwestlich in der Hoffnung auf Ruhm und Reichtum bei sengender Hitze mühsam durch eine harte, trockene Steinkruste.
18:20
Die Kontrollgruppe "Argus" zieht in Wiesbaden normalerweise Raser aus dem Verkehr. Aber in dieser Folge halten die Ermittler:innen in ihrem Zivilfahrzeug Ausschau nach einem Mann, der in einem Wohngebiet zwei Schüsse abgegeben haben soll. In Stuttgart trifft Oberkommissar Dimitrios auf eine junge Fahrerin, die ihren Audi zum "Krümelmonster" umgebaut hat. Und auf der Königsallee in Düsseldorf stellen Poser ihre Autos zur Schau. Dort nimmt die Polizei einen Nissan unter die Lupe, der mit Billigteilen eines chinesischen Onlinehändlers "verschönert" wurde.
19:15
Die Polizei verfolgt auf der Berliner Stadtautobahn einen Pkw, der deutlich zu schnell unterwegs ist und obendrein rechts überholt. Dem Verkehrsteilnehmer droht der Entzug des Führerscheins. Die Kontrollgruppe "Argus" hat im Wiesbadener Verkehr einen Mercedes AMG im Fokus, der zur Fahndung ausgeschrieben ist. Der Fahrer steht im Verdacht, an einem illegalen Straßenrennen teilgenommen zu haben. Und in Schwäbisch Gmünd wird ein Audi scheinbar nur noch von Schrauben zusammengehalten. Zahlreiche Veränderungen wurden nicht im Fahrzeugschein vermerkt.
20:15
Den Seeleuten sitzt die Zeit im Nacken. Nur noch 4 Tage bis zum Schließen der Fischfabrik. Um gierige Konkurrenz von einem lukrativen Spot fernzuhalten, startet Schlitzohr Keith Colburn ein großangelegtes Täuschungsmanöver. Allerdings geht der Schuss mit der Scheinkorbreihe gehörig daneben, und die "Wizard" wird stattdessen vom Beringsee-Karma abgestraft: Wegen einer kaputten Leitung im Krabbentank steht maritime Lebendfracht im Wert von 500.000 Dollar auf dem Spiel! Auch auf der "Time Bandit", im westlichen Fanggebiet für Königskrabben, gibt es Probleme. Ein Knäuel Seile hat sich fest wie Beton in der Backbordschraube verheddert.
21:10
Gute Nachrichten aus der Beringsee: Der Bestand von Schneekrabben hat sich erholt. Nach 3-jährigem Fangstopp dürfen die Krustentiere in diesem Winter wieder gefischt werden. Insgesamt 2.000 Tonnen hat die Fischereibehörde Alaskas für den Fang freigegeben. Um sich ihren Anteil zu sichern, schmieden die Kapitäne Sig Hansen und Rick Shelford eine Allianz bei der Schneekrabben-Jagd. Da eine Menge Geld auf dem Spiel steht, ist der Pakt aber brüchig. Unterdessen rücken Keith Colburn mit der "Wizard" und Jake Anderson auf der "Titan Explorer" weit ins nördliche Fanggebiet vor. Dort geraten die Seeleute mitten in einen heftigen sibirischen Wintersturm!
22:15
Raue See bestimmt den Start in die Wintersaison. Die harten Bedingungen fordern auch auf der "Titan Explorer" ihren Tribut. Als die Steuerung an Bord ausfällt, muss Kapitän Jake Anderson sein gesamtes Können abrufen, um die Misere zwischen den Wellenbergen zu meistern. Da der Schaden auf hoher See unmöglich zu reparieren ist, muss das Schiff schleunigst zurück in den Hafen! Die Lösung? Mit zwei improvisierten Riesenrudern - verschraubte Fangkörbe und Sperrholzplatten - versucht sich die Crew selbst aus der Gefahrensituation heraus zu manövrieren. Das Problem dabei: Bis Dutch Harbor sind es 15 Stunden Fahrzeit.
23:10
23:15
Jake Anderson ist Fischer in fünfter Generation. Sein Ur-Ur-Urgroßvater wanderte 1913 aus Norwegen in die USA ein. Der Kapitän der "Saga" hat sich aus schwierigen Verhältnissen bis ans Ruder eines Krabbenfangschiffs hochgekämpft. Als junger Mann hatte der Seemann mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Sein Leben geriet völlig außer Kontrolle und er landete als Obdachloser auf der Straße. Aber dann warf ihm sein Onkel Nick, der als Decksmann auf der "Northwestern" arbeitete, eine Rettungsleine zu. Diese Dokumentation erzählt Jake Andersons Geschichte.