16:15
Acht Kilometer östlich von Haywards Heath ist ein 26 Tonnen schwerer Abwasser-Tanklaster mit den Rädern der Beifahrerseite in den Straßengraben geraten. Das Fahrzeug steht bedenklich schief. Stuart Guess soll dem Ungetüm mit seinem MAN TGX 5-80 zurück auf die Fahrbahn helfen. In den Midlands sorgt das legendäre britische Wetter wieder einmal für chaotische Straßenverhältnisse. Dort steckt ein Sattelzug fest. Und Aidan Rump quetscht sich 24 Kilometer südlich von Middlesborough auf einem Parkplatz unter einen Lkw, um die Bremsen des Vehikels zu lösen.
17:15
Auf die Sheriffs warten besonders hartnäckige Fälle: In Yorkshire kämpfen Ben und Myles für eine junge Frau, die drei Jahre lang auf ihr erstes Auto gespart hat. Doch der Fiat 500, den sie bei "Motor Arena" kaufte, entpuppte sich als Schrottkarre. Ein Gericht sprach der betrogenen Kundin schließlich über 8600 Pfund zu, doch der Autohändler weigert sich zu zahlen. Zur selben Zeit versuchen Luke und Carl in Kent, von einem Barbetreiber eine offene Rechnung einzutreiben, der sich hinter verschlossenen Türen und Ausreden versteckt. In Blackburn sorgt ein weiterer Autohändler für Ärger und Verzögerungen.
18:15
In Reading stoßen die Schulden-Sheriffs auf einen Pizzadienst-Betreiber, der eine Gewerbeimmobilie illegal besetzt hält. Erst die Ankunft der tatsächlichen Eigentümerin deckt auf, dass der Mann monatelang keine Miete gezahlt und sogar heimlich Leute in dem Laden untergebracht hat. Parallel ermitteln weitere Sheriffs gegen einen Autohändler, der unter neuem Namen Schulden verschleiert und keine Raten begleichen will. Und in den Midlands müssen Luke und James bei einem internationalen Bootshersteller klären, ob eine hohe Forderung per Sofortüberweisung tatsächlich gezahlt wird oder die Pfändung droht.
19:10
Mark und Sam sind einem Kieferorthopäden auf der Spur, der sich seit Jahren vor der Begleichung seiner riesigen Schulden drückt. Trotz mehrfacher Zahlungszusagen bleibt ein Großteil der Forderungen offen. Hinweise führen die Gerichtsvollzieher schließlich zu seinem teuren Sportwagen, den sie umgehend sichern. Lewis will Schulden in einem Supermarkt eintreiben und steht plötzlich vor einem angeblichen Besitzerwechsel, der die Vollstreckung blockiert. Und ein Bauunternehmer, der mit hohen Forderungen konfrontiert wird, lässt die Lage durch aggressives Verhalten und verschleierte Vermögensverhältnisse eskalieren.
20:15
Eine Mieterin ist in Saarbrücken aus ihrer Wohnung ausgezogen und hat darin mehrere Hunde und Katzen hinterlassen. Die Feuerwehr will die Vierbeiner in ein Tierheim bringen. Doch der vermeintliche Routineeinsatz gestaltet sich schwierig. In Hagen haben die Notfallhelfer ebenfalls mit Widrigkeiten zu kämpfen. Das Team soll dort einen umgeworfenen Baum von der Straße schaffen, der bei einem Sturm ein Auto unter sich begraben hat. Und auf der Wache in Flensburg wird ein gemütlicher Fernsehabend pünktlich um 20.15 Uhr von einem Alarm unterbrochen.
21:15
In Hagen ist die Ladung eines Müllwagens in Brand geraten. Um die Flammen zu löschen, wollen die Einsatzkräfte den Abfall auf die Straße kippen. Aber vorher müssen sie das brennende Vehikel an einen sicheren Ort bewegen. In Saarbrücken erschweren unterdessen nach einem Verkehrsunfall in der Innenstadt Gaffer die Arbeit der Feuerwehr. Und in Saarbrücken piept ein Rauchmelder. In solchen Notfällen müssen die Lebensretter verschlossene Eingänge notfalls mit Gewalt öffnen. Aber hinter der Wohnungstür bellt in dieser Folge bedrohlich ein Hund.
22:15
Die Burg Predjama wurde im 12. Jahrhundert in Slowenien am Eingang einer Höhle errichtet. Sie lag strategisch günstig und galt als uneinnehmbar. Im Jahr 1274 übernahm die mächtige Familie Lueg die Festung. Von da an diente sie als Stützpunkt für Diebe und Söldner, die Dorfbewohner entführten und gegen Lösegeld festhielten. In den fensterlosen Verließen starben unzählige Menschen. Bei einer Belagerung fand Erasmus Lueg, der grausamste der "Räuberbarone von Predjama", schließlich sein Ende. Doch sein Geist soll noch heute durch die alten Gemäuer wandeln.
23:15
Seit Jahrtausenden erzählen die amerikanischen Ureinwohner Geschichten von einem riesigen, geflügelten Wesen, dem Thunderbird oder Donnervogel. Es heißt, er besitze übernatürliche Kräfte, erzeuge durch das Schlagen seiner Flügel Donner und schieße Blitze aus den Augen. Einige sehen ihn als Schutzgeist, der einen Sturm abwenden und Krankheiten heilen kann. Andere assoziieren mit ihm Krieg und Gefahr. Ein Monstervogel mit einer bis zu zehnfachen Flügelspannweite eines Weißkopfseeadlers? Heather Amaro und Phil Torres gehen der Donnervogel-Mythologie in Pennsylvania auf den Grund.