14:20
Der Winter hat das Beringmeer fest in seinem Griff. Vor allem das von Norden her herein drückende Packeis bereitet der Krabbenfangflotte diesmal Sorgen. Trotz der drohenden Gefahr herrscht an Bord der "Cornelia Marie" Goldgräberstimmung. Am äußersten Rand des Fanggebiets zieht das Kapitänsduo Casey und Josh Stolze Stückzahlen von bis zu 685 Schneekrabben pro Korb an Deck. Bei den anderen Crews läuft es dagegen nicht ganz so rund: Die "Northwestern" hat mit Hydraulikproblemen zu kämpfen, die "Southern Wind" muss vor der Eislawine flüchten und gefrierende Gischt zwingt Kapitän Monte Colburn dazu, Ballast von der "Wizard" abzuwerfen.
15:20
Matt Simpson, Decksmaat der "Cornelia Marie", hat mit gravierenden gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Nach einer schmerzhaften Schwellung im Knie hat der Krabbenfischer nun auch noch jede Menge Blut im Stuhl. Ob es mit einer improvisierten Antibiotika-Spritze, verabreicht vom Käpt'n höchstpersönlich, getan ist, müssen die nächsten 6 Stunden zeigen. Für eine längere Verschnaufpause bleibt keine Zeit. Schließlich wollen Josh und Casey die bislang tiefste Korbreihe ihrer Karriere versenken: 165 Meter bis zum Meeresgrund! Unterdessen hagelt es auch auf anderen Schiffen Blessuren bei der Besatzung. An Bord der "Time Bandit" hat es nach einer Kollision an Deck gleich zwei Crewmitglieder erwischt.
16:15
Ein Flugzeug aus dem Iran landet in Istanbul. Während die Passagiere auf ihre Koffer warten, laufen die Gepäckstücke eine Etage tiefer durch den Röntgenscanner. Zwei Koffer kommen den Mitarbeitern des Zolls verdächtig vor. Die Beamten vermuten, dass sich darin Bekleidungsstücke und Stoffe befinden, die mit verflüssigtem Methamphetamin durchtränkt wurden. Und am Flughafen Sabiha Gökçen wollen zwei Passagiere, die aus den Niederlanden eingereist sind, Autoteile ins Land bringen. Die Komponenten haben angeblich nur geringen Wert, aber die Stückzahl ist beachtlich.
17:20
Von Peru über Venezuela nach Italien: Am Flughafen Rom-Fiumicino gerät eine Passagierin aus Südamerika ins Visier der Grenzschützer. Im Gepäck der Frau entdecken Beamte der Guardia di Finanza verdächtige Tüten. Darin befindet sich angeblich Gewürzpaste. Aber die erfahrenen Finanz- und Zollpolizisten hegen einen anderen Verdacht. Ein Drogentest wird zeigen, ob die Dame verbotene Substanzen nach Europa schmuggelt. Im Internationalen Postzentrum am Flughafen in Frankfurt werden unterdessen verschreibungspflichtige Medikamente sichergestellt.
17:50
Fahrzeugkontrolle an der Fähre nach Tanger: Beamte der spanischen Guardia Civil stoßen bei einer Durchsuchung am Hafen von Barcelona auf Teile eines Peugeots 308, der einen Monat zuvor in Frankreich als gestohlen gemeldet wurde. Kühlerhauben, Armaturenbretter und Motoren: Der Fahrer des Lieferwagens arbeitet mutmaßlich für eine kriminelle Organisation. Er hat versucht, Hehlerware nach Marokko zu schmuggeln. Deshalb droht ihm eine Gefängnisstrafe. Am Flughafen Brüssel-Zaventem ziehen Zöllner unterdessen verdorbene Lebensmittel aus dem Verkehr.
18:20
Aus Alt mach Neu: Helmut Hoffmann und sein Sohn Sascha kennen sich bestens mit Nutzfahrzeugen aus. Auf dem riesigen Areal des Familienbetriebs reiht sich ein betagter Lastkraftwagen an den nächsten. In dieser Folge richtet das Duo einen Mercedes 1624 her. Detlef Gossow schraubt derweil mit seinen Kumpels an einem Doppeldeckerbus aus DDR-Zeiten. Der DO 56 ist das Sahnehäubchen einer beachtlichen Sammlung. Und Achim und Elmar Meier restaurieren historische Flugzeuge. Die Brüder sind auf der Suche nach passenden Ersatzteilen für eine Focke-Wulf 190 D-9.
19:15
Isabella und Chris Fuchs führen am Bodensee ein Abschleppunternehmen. Aber ihr Herz haben die beiden an Oldtimer verloren. Die Reparaturarbeiten erledigt das Paar in der heimischen Werkstatt selbst. In dieser Folge hat es Isabella auf einen Leichenwagen abgesehen. Philipp aus dem Hanfbachtal schleppt unterdessen einen alten THW-Mannschaftswagen in seine Werkstatt, denn das Fahrzeug will nicht anspringen. Und bei Sascha Hoffmann in Oberhausen findet man alles, was das Lkw-Schrauber-Herz begehrt, wie zum Beispiel eine MAN-Fahrerkabine mit Seltenheitswert.
20:15
Ein Motorradfahrer hat auf einer geraden Hauptstraße nach einem Überholvorgang die Kontrolle über sein Bike verloren und ist gegen eine Verkehrsinsel geprallt. Die Spurenlage gibt Jochen Lehmkuhl und Martin Gossens in dieser Folge Rätsel auf. Sven Russ und Dominik Knopp setzen nach einem Leichenfund an einem kaum befahrenen Waldweg auf Drohnentechnik, um wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. War es ein medizinischer Notfall oder Unfallflucht? Und Falko Thierfelder und Mike Krüger vom Berliner Verkehrsunfalldienst machen Jagd auf einen flüchtigen "Parkrempler".
21:15
Ein verdächtiges Vehikel nähert sich der Grafschaft Nottinghamshire. Die Polizei vermutet, dass die Insassen des Autos große Mengen an harten Drogen transportieren. Gav Hall und sein Partner John Lee gehören zum Empfangskomitee. Die "Police Interceptors" nähern sich dem Wagen in einem Zivilfahrzeug und koordinieren den Einsatz. Unfallflucht ist ebenfalls kein Kavaliersdelikt. Rich Elliott und Paul Charlesworth unterstützen ihre Kollegen in Großbritannien bei der Suche nach dem flüchtigen Verkehrsteilnehmer. Aber noch fehlt von dem Mann jede Spur.
22:15
Die "Police Interceptors" verfolgen einen Lieferwagen. Der Fahrer bewegt ein zwei Tonnen schweres Fahrzeug. Er hat bewaffnete Straftaten begangen. Die Gefahrenlage ist hoch, denn der Mann scheint zu allem entschlossen. Er macht keine Anstalten anzuhalten. Nach einer wilden Verfolgungsjagd gelingt es der Polizei, das Vehikel zu stoppen. Doch der Missetäter setzt sich weiter zur Wehr. Und in St. Anne's wurde ein Jugendlicher von drei Männern mit gezogenen Messern entführt und in ein Fahrzeug gezwungen. Das Verbrechen hat einen Großeinsatz zur Folge.
23:10
23:13
Die Zahl der Drogentoten in Northamptonshire steigt rapide. Denn Gangs aus den Metropolen des Landes suchen nach neuen Absatzgebieten. In der Grafschaft müssen die Kriminellen deutlich weniger Konkurrenz fürchten als zum Beispiel in Liverpool oder in London. Die Spezialeinheit "Operation Revive" vollstreckt in dieser Folge einen Durchsuchungsbeschluss. Die betreffende Wohnung liegt im Erdgeschoss. Die Einsatzkräfte versuchen sich möglichst schnell Zutritt zu verschaffen, damit den mutmaßlichen Missetätern wenig Zeit bleibt, um Beweise zu vernichten.