14:15
Betrunkene Football-Fans, die sich kaum noch auf den Beinen halten können, Vermisstenmeldungen und streitlustige Rowdys: Beim letzten Spiel der Saison sind die Polizei, Security und Sanitäter im US-Bundesstaat Ohio zwar gut beschäftigt, doch beim Aufeinandertreffen der Cleveland Browns und der Miami Dolphins ereignen sich keine kritischen Vorfälle, die nachhaltig die Sicherheit im Stadion gefährden. Aber dann entdeckt das Einsatzpersonal bei den Logen eine verdächtige Tüte - und ein Spürhund schlägt an. Hat jemand in der Arena Sprengstoff platziert?
15:10
Im September 2024 erwartete Florida die Ankunft von "Helene". Aufnahmen der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) ließen erahnen, was auf die Bewohner des US-Bundesstaates zukommen sollte. Der Hurrikan der Kategorie 4 brachte eine lebensbedrohliche Sturmflut mit sich. Doch die Menschen an der Küste hatten schon viele Unwetterwarnungen erlebt. In einigen Gegenden entschlossen sich mehr als die Hälfte der Anwohner, zu Hause auszuharren. Und wenige Tage nachdem "Helene" auf das Festland traf, wurde ein weiterer Wirbelsturm angekündigt.
16:10
Maranda Willis und ihr Freund Eddie waren wegen der Hurrikangefahr von Florida nach North Carolina gezogen. Doch auch im Inland können heftige Unwetter schwere Schäden anrichten. Und "Helene" kam 2024 zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Denn zuvor hatte es im Westen des Bundesstaates tagelang geregnet. Die Flüsse waren angeschwollen und der Wirbelsturm, der zuvor an der Ostküste der USA für Verwüstungen gesorgt hatte, verschlimmerte die Lage dramatisch. Vielen Einwohnern wurde durch Schlammlawinen und Überschwemmungen die Lebensgrundlage genommen.
17:15
Schwere Unwetter können in bewohnten Gebieten verheerende Schäden anrichten - besonders dann, wenn sich Tornados bilden. Und im US-Bundesstaat Iowa zogen gleich zwei massive Wirbelstürme über das Land. Im Mai 2024 wurden dabei Windgeschwindigkeiten von bis zu 511 Stundenkilometern gemessen. Ob Bäume oder Fahrzeuge: Die Windhosen rissen alles mit sich, was ihnen im Weg stand. Besonders schwer traf es die 2000-Einwohner-Gemeinde Greenfield. Augenzeugen, die die Zerstörung aus nächster Nähe miterlebten, berichten in dieser Folge von ihren dramatischen Erlebnissen.
18:15
Rund zwei Wochen vor Weihnachten lagen die Temperaturen 2021 in Kentucky noch bei über 20 Grad. Die ungewöhnliche Wärme begünstigte im Südosten der USA die Bildung starker Gewitterzellen. Am 10. Dezember heulten schließlich die Sirenen: Kurz nach 21 Uhr wurde in Mayfield der Ausnahmezustand ausgerufen. Ein großer, zerstörerischer Tornado hatte den Boden erreicht und steuerte auf die Innenstadt zu. Einige Menschen suchten Schutz in Tunneln und Kellern. Auch im Bezirksgefängnis spitzte sich die Lage dramatisch zu - das Gebäude hielt den Naturgewalten nicht stand.
19:15
Cameron McNeil sah am Himmel dunkle Wolken, doch er war im Dezember 2023 nicht übermäßig besorgt. Er dachte wie viele andere Menschen in Clarksville, es würde ein harmloses Gewitter aufziehen. Die Menschen in der Stadt ahnten nicht, was auf sie zukommen würde, denn es hatte keinen Unwetteralarm gegeben. Bald darauf flogen Trümmerteile durch die Luft. Ein zerstörerischer Tornado bahnte sich seinen Weg durch die Region. Die Windhose war breiter als zwei Fußballfelder. Viele Häuser wurden zerstört - und ihre Bewohner standen nach dem Sturm vor dem Nichts.
20:15
Im April 2024 fiel der Meteorologin Emily Roehler beim Prüfen der Wetterdaten im Zentrum der USA eine Sturmfront auf, entlang der sich heftige Gewitterzellen bildeten. Die Superzellen hatten das Potenzial, zahlreiche Tornados hervorzubringen. Bedroht waren die Bundesstaaten Nebraska und Iowa. Bald darauf nahm die Katastrophe ihren Lauf. Zerstörte Gebäude und umgestürzte Güterzüge: Die Windhosen hinterließen eine kilometerlange Spur der Verwüstung. Augenzeugen schildern aus erster Hand, wie sie das gewaltige Inferno aus Wind, Trümmern und Chaos erlebt haben.
21:15
Die Sonne schien und alles wirkte ganz normal. Als Kasey Lambert im Mai 2024 nach dem Essen die Küche aufräumte, ahnte sie noch nicht, was wenig später auf sie zukommen sollte. Ein Tiefdruckgebiet nahm in Texas bedrohlich an Intensität zu. Als der Tornado das Haus der Familie erreichte, suchte die junge Mutter mit ihren Kindern Schutz im Wandschrank. Aber auch dort waren sie nicht sicher. Und in Houston wanderte eine Sturmfront zur abendlichen Hauptverkehrszeit in Richtung Innenstadt. Millionen Menschen waren gerade in ihren Autos auf den Straßen unterwegs.
22:15
Experten rechneten im September 2022 damit, dass Hurrikan "Ian" in der Region um Tampa die Küste von Florida erreichen würde. Doch 24 Stunden bevor er auf das Festland traf, änderte der Tropensturm seinen Kurs. Weiter südlich war man auf ein Unwetter dieser Größenordnung nicht ausreichend vorbereitet. Viele Menschen hatten sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Wohnmobile wurden in Fetzen gerissen und Trümmerteile flogen durch die Luft. Aber die größte Gefahr ging von einer Sturmflut aus. Auf Fort Myers Beach kam eine riesige Wasserwand zu.
23:15
Im Januar 2025 warnten Wetterexperten in Teilen Südkaliforniens vor starken Winden. Dadurch stieg auch die Gefahr von Waldbränden, da es in der Region seit acht Monaten kaum geregnet hatte. Schon ein einziger Funke konnte ausreichen, um eine verheerende Katastrophe auszulösen. Und die Meteorologen sollten mit ihren düsteren Befürchtungen Recht behalten. Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h peitschten die Flammen von den Berghängen in die Wohngebiete. Eine Tragödie bahnte sich an. Tausende Menschen versuchten verzweifelt, sich in Sicherheit zu bringen.