Molto bello? In Italien ist ein Ferrari 348 das Objekt der Begierde. Das letzte Modell vor der Einführung digitaler Fahrhilfen nimmt in der Geschichte des italienischen Sportwagenherstellers einen besonderen Platz ein. Der Fokus lag 1989 voll auf analoger Performance. Und ein V8-Motor mit 3,4 Litern Hubraum sorgte beim Beschleunigen für reichlich Power. Insgesamt wurden nur 9000 Exemplare gebaut. Der Klassiker ist ein Meisterwerk und obendrein selten. Da erscheint ein Preis von 65 000 Euro trotz fälliger Reparaturen durchaus angemessen zu sein.
Es gab Zeiten, da war der Fiat 126 eines der wenigen Autos, das sich die Menschen in Polen leisten konnten. Der Kleinwagen hat dort sogar einen Spitznamen. Das Fahrzeug wird "Maluch" genannt, was "kleiner Junge" oder "Knirps" bedeutet. Mike Brewer begutachtet am Stadtrand von Lodz ein Modell aus dem Jahr 1991. Das Vehikel soll 15 000 Zloty kosten, also umgerechnet 3500 Euro. Aber das Fahrwerk wirkt schwammig, die Stoßstange ist lose und aus dem Armaturenbrett kommt Rauch. Klingt das für den britischen Gebrauchtwagen-Profi nach einem lohnenden Geschäft?
In Süddeutschland haben es Mike Brewer und Marc "Elvis" Priestley auf ein Kultauto der Bayerischen Motoren Werke abgesehen. Der BMW M3 E30 hat mit seinem innovativen Fahrwerk in den Achtzigerjahren einen neuen Standard in Sachen Handling gesetzt. Doch finanziell lehnen sich die Briten mit dem Erfolgsmodell sehr weit aus dem Fenster. Denn das Vehikel soll 70 000 Euro kosten. So eine hohe Summe haben die Kfz-Experten noch nie für einen Gebrauchtwagen auf den Tisch geblättert. Da stellt sich die Frage: Wie will das Duo mit dem Klassiker Geld verdienen?
In Südfrankreich absolvieren die Gebrauchtwagen-Profis die langsamste Probefahrt aller Zeiten. Mike Brewer und Marc "Elvis" Priestley testen in der Nähe von Montpellier einen Citroën 2CV Fourgonnette auf Herz und Nieren. Das Vehikel hat nur 18 Pferdestärken. Das war auch schon 1962 knapp bemessen. Aber die "Kastenente" sollte keine Geschwindigkeitsrekorde aufstellen. Sie war stattdessen robust und einfach zu reparieren. Außerdem hat der Wagen sehr viel Charakter. Deshalb können die britischen Kraftfahrzeugexperten an der Mittelmeerküste nicht widerstehen.
In den Bathurst Plains liegt das Epizentrum der australischen Muscle-Car-Szene. Rund um den Mount Panorama liegen die Fans der Autohersteller Ford und Holden schon ewig im Clinch. Und auf welche Seite schlagen sich die Gebrauchtwagen-Profis? Die britischen Kraftfahrzeugexperten entscheiden sich in Down Under für einen Ford Falcon XR8 mit 5,4-Liter-V8-Motor. Damit will das Duo einen 412 PS starken Holden GTS in die Schranken weisen. Kann Ex-Formel-1-Mechaniker Marc "Elvis" Priestley aus dem Falcon in der Werkstatt noch mehr Leistung rauskitzeln?
Die Gebrauchtwagen-Profis wollen einen VW Bulli zu einem soliden Langstrecken-Mobil aufrüsten. Dabei müssen die Kraftfahrzeugexperten in Australien die klimatischen Bedingungen beachten. In Europa würde man eine Heizung einbauen und einen Gaskocher. Aber in Down Under sind Solarpaneele, eine elektrische Kühlbox und eine Markise die richtigen Mittel der Wahl. Und bei all ihren Plänen sollten Mike Brewer und Marc "Elvis" Priestley in der Werkstatt darauf achtgeben, dass die Ausgaben nicht aus dem Ruder laufen. Denn der Volkswagen soll am Ende Profit abwerfen.
Die Gelegenheit war günstig. Deshalb hat Mike Brewer in Australien direkt zugeschlagen. Der britische Autoexperte hat in Down Under für umgerechnet 6600 Euro einen Toyota Hilux gekauft. Marc "Elvis" Priestley soll den vielseitigen Pick-up in der Werkstatt zu einem robusten Geländefahrzeug aufrüsten. Im Outback herrschen extreme Bedingungen. Dort sind Mensch und Material enorm gefordert. Deshalb montiert der ehemalige Formel-1-Mechaniker an dem Vehikel neue Reifen, einen Schutzbügel und einen Schnorchel. Damit kann der Toyota Flüsse durchqueren.
Der Holden Sandman wurde nur sechs Jahre lang verkauft. Aber das reichte aus, um aus dem Lieferwagen ein Kultauto zu machen, das auch heute noch viele Menschen fasziniert. Das schlägt sich auch im Preis nieder. Für das Fahrzeug werden zwischen 120 000 und 150 000 australische Dollar aufgerufen. Deshalb wählen Mike Brewer und Marc "Elvis" Priestley in Down Under einen anderen Weg. Der Holden WB sieht fast genauso aus wie das kostspielige Objekt der Begierde. Das Modell hat die gleiche Karosserie, Größe und Ausstattung. Daraus will das Duo Profit schlagen.
In dieser Folge greifen die Gebrauchtwagen-Profis in den USA einem erfolgreichen Youtuber unter die Arme. Freddy "Tavarish" Hernandez bringt marode Fahrzeuge auf Vordermann und hat in den sozialen Medien eine große Fangemeinde. Aber ein McLaren P1 verzeiht keine Fehler. Und Marc "Elvis" Priestley hat als ehemaliger Formel-1-Mechaniker eine besondere Beziehung zu dem britischen Sportwagen-Hersteller. Das klingt nach einer Win-win-Situation. Die Kfz-Freaks wollen das Supercar im Bundesstaat Florida reparieren und gemeinsam auf das nächste Level heben.
Mike Brewer und Marc Priestley sind zurück in Großbritannien. Dort soll ihre Weltreise einen würdigen Abschluss finden. Die Autoexperten zollen in dieser Folge einem Klassiker Tribut, der Motorsportgeschichte geschrieben hat. 1964 gewann Paddy Hopkirk in einem Mini Cooper die Rallye Monte Carlo. Diesen Geist wollen die Gebrauchtwagen-Profis einfangen. Ihr Modell stammt zwar aus den Neunzigern, aber am Ende sollen sich die beiden Fahrzeuge möglichst ähnlich sehen. Wenn dieses Vorhaben gelingt, ließe sich der Wert des jüngeren Minis womöglich verdreifachen.
Studentin Alina fährt mit ihrem 22 Jahre alten Polo täglich von Bad Staffelstein zur Uni nach Würzburg. Der VW hat inzwischen 220 000 Kilometer auf dem Buckel und weist technische Mängel auf. Marcus Moldan nimmt den Wagen in der Werkstatt unter die Lupe und macht eine Bestandsaufnahme. Lohnt es sich, das Fahrzeug instand zu setzen? Markus Bonnet steht in München vor derselben Frage. Sein Passat ist ihm ans Herz gewachsen. Aber der Zahn der Zeit nagt an dem Vehikel. Martin Krause sieht sich das Auto sehr genau an und spricht eine Empfehlung aus.
Ninas Skoda hat mittlerweile 136 000 Kilometer auf dem Buckel. Und bei einer Fahrt auf der Autobahn lässt der Wagen die Flugbegleiterin aus Oberbayern schmählich im Stich. Aus dem Motorraum kommt schwarzer Rauch. Ist eine Reparatur des Fahrzeugs wirtschaftlich sinnvoll? Vanessa aus Witten ist ebenfalls auf Mobilität angewiesen. Nach der bestandenen Masterprüfung hat sich die frisch gebackene Lehrerin einen Peugeot 208 CC gekauft. Doch das kleine Cabrio macht zunehmend Probleme. Das Lenkgetriebe ist defekt. Sollte Vanessa einen Verkauf in Erwägung ziehen?
Daniel Krause liebt seinen GTI Pirelli. Seit 15 Jahren ist er mit der 230 PS starken Sonderedition auf Coburgs Straßen unterwegs. Da sein Herz an dem Fahrzeug hängt, würde er den Golf ungern abgeben. Aber machen die fälligen Reparaturen wirtschaftlich Sinn? Oder sollte sich Daniel stattdessen einen Kombi kaufen? Rachel Breuer verbindet in Wuppertal ebenfalls schöne Erinnerungen mit ihrem fahrbaren Untersatz. Aber der Turbolader des Audis scheint defekt zu sein. Und die Ärztin ist beim Schichtdienst im Krankenhaus auf Zuverlässigkeit angewiesen.
Abseits der befestigten Straßen lockt die große Freiheit: Simon möchte seinen VW T4 Multivan Syncro, Baujahr 1999, zu einem Offroad-Fahrzeug umrüsten. Aber der Industriekaufmann kann nicht einschätzen, ob das Vehikel noch fit genug ist für den Umbau. Deshalb zieht er einen erfahrenen Experten zurate. Und Murat hat sich vor einem Jahr einen 231 PS starken Mercedes SLK 280 gekauft. Jetzt mutiert der vermeintliche Traumwagen zum Albtraum. Der Motor gibt selbstständig Gas und das Cabrio ist ein echter "Spritfresser". Wäre ein anderes Auto die bessere Wahl?
Die "Crash Detectives" untersuchen einen tödlichen Motorradunfall. Lassen sich durch die Analyse der Spuren und der Verletzungsmuster Erkenntnisse zum Hergang des Unglücks ableiten? Jochen Lehmkuhl und sein Team rekonstruieren das tragische Geschehen mit wissenschaftlichen Methoden. Das gilt auch für den nächsten Fall. Wurden die Lackschäden an einem Cabrio tatsächlich durch den ungesicherten Schutt auf der Ladefläche eines vorausfahrenden Transporters verursacht? Materialexpertin Selina nutzt hoch spezialisierte Geräte, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
In Mönchengladbach ist ein Audi mit einem Tesla kollidiert. Der RS3 hatte Vorfahrt, deshalb scheint die Rechtslage eindeutig. Aber bei der Besichtigung der Unfallstelle kommen den Experten Zweifel. Die Aufarbeitung eines Vorfalls auf einem Parkplatz entwickelt sich zu einem nervenaufreibenden Marathon. Sind die Schäden echt oder wurden sie manipuliert? Hier steht ein Versicherungsbetrug im Raum. Und der dritte Fall mit tödlichem Ausgang ist spannend wie ein Krimi. Denn das Opfer wurde womöglich mit Vorsatz angefahren. Das wäre kein Unfall, sondern Mord.
Ein technischer Defekt, ein Geschwindigkeitsverstoß oder eine Fehlfunktion der Ampelanlage? Bei einer Kollision zwischen einem Kleinbus und einem Lkw haben zwei Menschen ihr Leben verloren. Und eine weitere Person wurde schwer verletzt. Was war die Ursache für den Crash? Ein Zusammenstoß auf einer Landstraße endete für einen Radfahrer ebenfalls tragisch. Wäre das Unglück vermeidbar gewesen? Und beim dritten Fall kam glücklicherweise nur ein Motor zu Schaden. Aber um Rechtsansprüche geltend zu machen ist vor Gericht ein aussagekräftiges Gutachten nötig.
Ein Fahrradfahrer wurde von einem Vehikel erfasst und landete schwer verletzt auf einem Grünstreifen neben der Straße. Können die "Crash Detectives" nach der Analyse der Spuren und der Schäden am Zweirad die Identität des flüchtigen Unfallverursachers ermitteln? Das Team setzt modernste Technik ein, um den Hergang zu rekonstruieren. Nach einer Kollision zwischen einem Mercedes Sprinter und einem Lkw ist ebenfalls akribische Detektivarbeit gefragt. Wie kam es zu dem folgenschweren Zusammenstoß? Wurde einem der Fahrer an der Kreuzung die Vorfahrt genommen?
Sascha genießt es, wenn er mit seinem Auto auffällt. Er fährt einen seltenen Golf 1 Caddy. Aber das Vehikel bringt auch Nachteile mit sich. Der Wechsel des Auspuffschalldämpfers gestaltet sich schwierig, weil es keine Ersatzteile gibt. Findet sich trotzdem eine Lösung? Marco will derweil in Berlin-Hoppegarten ein verschlissenes Radlager wechseln. Doch ein fehlendes Gewinde macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Und Yoon Sik Chung arbeitet beruflich als Messeorganisator. Einen Ölwechsel in der Selbsthilfewerkstatt traut er sich aber durchaus zu.
Bevor Michael seinen Golf zum "Organspender" macht, möchte er mit dem Fahrzeug noch einmal in den Urlaub fahren. Deshalb setzt der Autobesitzer in Berlin-Hoppegarten beim Wechsel des Auspuffs auf die Reparaturkünste seines Kumpels Frankie. Ilja traut sich derweil an die Bremsen, an das Fahrwerk und an die Lenkung seines Pontiac Trans Am heran. Und Thorsten erledigt in der Selbsthilfewerkstatt Auftragsarbeiten. In dieser Folge poliert er einen Lincoln Continental auf Hochglanz. Das Modell geriet am 22. November 1963 in Dallas in die Schlagzeilen.
Sven tüftelt an seinem Maserati und seine Freundin Judith nimmt an ihrer Yamaha kosmetische Veränderungen vor. Die Leidenschaft fürs Fahren hat die beiden zusammengebracht. Und gemeinsam schrauben ist nicht nur schöner, sondern spart auch Geld. Oliver will in der Kfz-Selbsthilfewerkstatt die Querlenkung und die Stoßdämpfer seines Dodge Nitro erneuern. Er plant mit dem Geländewagen eine Tour nach Rumänien. Und Sabine und Michael kümmern sich im Osten der Hauptstadt um den Wagen der Nachbarin. Dabei nimmt das Duo unter der Hebebühne unfreiwillig ein "Ölbad".
In der Selbsthilfewerkstatt herrscht mächtig Trubel. Alle 30 Hebebühnen sind belegt. Maximilian will an einem Toyota die Wasserpumpe austauschen. Dabei stößt er auf Hindernisse. Die Reparatur wird zur Geduldsprobe. Thorsten bekommt es nebenan mit Rostablagerungen zu tun. Er macht für seinen Kunden einen Plymouth aus den 1940er-Jahren fahrtauglich. Thomas nimmt den Motorblock seines acht Jahre alten BMWs auseinander. Und Niko schraubt in Berlin-Hoppegarten an einem Stück ostdeutscher Geschichte auf vier Rädern. Der Auspuff seines "Trabbis" macht Probleme.
Die Nacht in der Notaufnahme in Landshut-Achdorf beginnt turbulent. Denn der Rettungsdienst liefert in Begleitung von zwei Polizeistreifen eine Frau ein, die mit dem Fahrrad gestürzt ist. Die Dame will unbedingt nach Hause zu ihrer Tochter. Während der Behandlung eskaliert die Situation. Im Isolationsraum verschlechtert sich unterdessen der Zustand einer Covid-Patientin mit akuten Atembeschwerden. Und im evangelischen Krankenhaus in Gelsenkirchen benötigt eine junge Frau medizinische Hilfe, die versucht hat, sich mit einer Rasierklinge das Leben zu nehmen.
Die Samstagnachtschicht beginnt für die Mediziner in der Notaufnahme des Städtischen Klinikums in Magdeburg mit einer allergischen Reaktion. Die Atemwege einer Dame, die kein Wort Deutsch spricht, schwellen immer weiter zu. Und am frühen Sonntagmorgen landet eine bewusstlose Patientin mit einem hohen Alkoholpegel im Schockraum. Im Elisabeth-Krankenhaus in Mönchengladbach-Rheydt wird unterdessen ein Mann behandelt, dessen Patientenverfügung lebensverlängernde Maßnahmen ausschließt. Bekommen die Ärzte die Lungenentzündung mit Medikamenten in den Griff?
Drei Stiche und keine Träne: Ein kleines Mädchen hat sich beim Spielen eine Verletzung am Kopf zugezogen. Bei der Wundversorgung im Städtischen Klinikum in Magdeburg zeigt sich die Dreijährige sehr tapfer. Im Schockraum untersuchen Mediziner unterdessen einen bewusstlosen Mann, der unter Alkoholeinfluss steht. Der Rettungsdienst stuft den Zustand des Patienten als lebensbedrohlich ein, deshalb ordnet der Chefarzt eine Computertomografie an. Und in Landshut-Achdorf behandelt das Krankenhauspersonal einen Mann, der von einer Hornisse gestochen wurde.