09:45
Vulkanische Lavaströme und jahrhundertelange Erosion schufen im kolumbianischen Hochland ein Labyrinth aus Felsformationen und Tunneln. Die schattigen Höhlen bieten bei Temperaturen bis zu 40 Grad Schutz vor der Hitze. Aber Rizza und ihr Partner Andrew sind dort nicht allein. Die Survival-Profis teilen sich die potenziellen Rückzugsorte mit Bienen, Fledermäusen und Raubkatzen. Auf Kleidung muss das Duo beim Trip in die Wildnis verzichten, aber der Anthropologe und die Hobby-Bergsteigerin haben eine Machete und einen Topf zum Wasser abkochen mitgebracht.
10:50
Omar liebt Extremsport und geht gerne bis ans Limit. Aber diese Risikobereitschaft könnte in der Wildnis von Nachteil sein. Der 33-jährige Survival-Kandidat aus dem US-Bundesstaat Utah kämpft mit seiner Partnerin Raven an der kolumbianischen Karibikküste ums Überleben. Im dichten Mangrovenwald prägen Lianen und Dornen das Landschaftsbild. Im Sommer herrschen dort Temperaturen bis zu 32 Grad, doch das Wetter kann jederzeit umschlagen. In Südamerika streifen zudem Jaguare und Giftschlangen durch das Unterholz. Und am Flussufer lauern hungrige Kaimane.
11:40
Ein Schiffsingenieur und eine Rechtsanwaltsgehilfin marschieren nackt durch die Kalahari-Wüste. Im Spätherbst fällt dort so gut wie kein Regen. Und als Jaclin und Michael ihre Challenge antreten, fallen die Temperaturen wegen einer Kaltfront in den einstelligen Bereich. Das Duo schlägt sein Lager in der Nähe des einzigen Wasserlochs im Umkreis von 50 Kilometern auf. Dort stillen auch Schakale, Hyänen, Löwen und tonnenschwere Nashörner ihren Durst. Die Kolosse erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 55 km/h und sind bei Angriffen überraschend flink.
13:10
Gary Blackburn hat auf seinem Grundstück in Rheinland-Pfalz ein kleines britisches Privatmuseum eingerichtet - mit lebensgroßer Queen-Figur, englischer Telefonzelle und rotem Briefkasten. Das Highlight seiner Sammlung ist ein 52 Tonnen schwerer Centurion-Panzer von "Morlock Motors". Doch wegen des defekten Motors gibt es Ärger mit den Behörden. Deshalb hat Michael Manousakis einen verrückten Plan ausgeheckt: Der Militärfahrzeugexperte will die Ketten des Stahlgiganten mit einem leistungsstarken Elektroantrieb in Gang setzen.
13:55
Vom 46er Buick über den Mercury Monterey mit Airride-Fahrwerk bis zum betagten Ford Fairlane: Michael Manousakis wird eine ganz besondere Oldtimersammlung zum Kauf angeboten. Der ehemalige Eigentümer, ein Mann mit eigenen Vorstellungen und Ideen, hat die US-Cars zu unverwechselbaren Unikaten umgebaut. Dabei wurden Cabrios zu Limousinen umgerüstet und biedere Familienkutschen kommen im futuristischen Design daher. Der "Morlock Motors"-Boss ist beim Besichtigungstermin Feuer und Flamme, aber sind die Autos wirklich eine gute Geldanlage?
14:45
Wer baut den coolsten Geländewagen? Michael Manousakis liefert sich in dieser Folge ein spannendes Duell mit seiner US-Import-Export-Expertin. Dabei geht es nicht nur um Ruhm und Ehre, sondern der Sieger bekommt obendrein das Fahrzeug des Verlierers. Während Julies Humvee mit raffinierten Gimmicks daherkommt, setzt der Chef von "Morlock Motors" auf Wucht und Größe. Der erfahrene Schrauberkönig aus dem Westerwald will den "Kleinwagen" seiner Konkurrentin mit einem perfekt getunten Lkw der Marke Stewart & Stevenson übertrumpfen.
15:30
Vom Fitnesslaufband bis zum amerikanischen Schulbus: Michael Manousakis und seine "Steel Buddies" haben bei der größten Verkaufsaktion in der 25-jährigen Firmengeschichte von "Morlock Motors" innerhalb von acht Stunden das Inventar einer ganzen Lagerhalle versteigert. Dabei kamen 225 Lose unter den Hammer. Jetzt heißt es einpacken und abholen! Die neuen Eigentümer rücken mit Tiefladern, Anhängern und Kleintransportern an, um ihre Einkäufe zu verladen. In Peterslahr nimmt Julie unterdessen Michaels Oldtimer-Sammlung in Augenschein. Denn die getunten Unikate eines verstorbenen Sammlers sind genau das, was PS-Liebhaber in Las Vegas suchen.
16:15
Von Russland bis in die Vereinigten Staaten: Wenn Michael Manousakis ein profitables Geschäft wittert, hält ihn nichts mehr im Westerwald. Und in dieser Folge verschlägt es den Ober-"Steel Buddy" an den Zuckerhut. Denn der Chef von "Morlock Motors" hat in Brasilien zwanzig VW T1 Bullis an der Angel. In Deutschland kann man mit gut erhaltenen Exemplaren hohe fünfstellige Beträge erzielen. Aber Michael hat die Fahrzeuge "blind" geordert - ohne eine vorherige Besichtigung. Auf dem Business-Trip nach Südamerika schlägt nun die Stunde der Wahrheit.
17:05
Von den zwanzig in Brasilien georderten T1-Bullis haben es lediglich sechs in Michaels Warenkorb geschafft. Drei davon will der Ober-"Steel Buddy" höchstpersönlich zum Hafen von Vitoria fahren. Aber was in Deutschland in rund drei Stunden erledigt wäre, entpuppt sich in Südamerika als kräftezehrende Odyssee. Polizeikontrollen und Pannen am Wegesrand bringen den Chef von "Morlock Motors" im 40 Jahre alten Oldtimer ordentlich ins Schwitzen. Daheim im Westerwald erwarten Michaels Mitarbeiter derweil eine Lkw-Lieferung. Ein Willys Jeep soll den Firmenhof bereichern.
17:50
Defekte Bremsen und qualmende Motoren: Das Überführen der vierzig Jahre VW-Bullis zum Hafen, entwickelt sich in Brasilien zum Albtraum. Michael Manousakis und sein Schulfreund Volker haben bereits zehn Stunden mit Reparaturen am Straßenrand verbracht. Mit fragwürdigen Investitionen kennt sich auch ein anderer "Steel Buddy" bestens aus. Günther eifert in puncto Sammelwut dem Chef nach und kauft ein gebrauchtes Cabrio ein. Dabei hätte der Lackierer eigentlich wissen können, dass man sich mit preisgünstigen Schnäppchen jede Menge Ärger einhandeln kann.
18:40
Die "Steel Buddies" schrauben an einer spanischen Variante des "Humvee". Mit seiner bulligen Optik ähnelt der URO sehr dem Pendant aus den USA, das Fahrzeug kommt ebenfalls in Tarnfarben daher. Aber während sich der "Humvee" auf einfache Technik beschränkt, wartet der URO mit Kabelbäumen wie im Urwald auf. Das gepanzerte Vehikel TÜV-konform auf die Straße zu bringen, entpuppt sich als echte Herausforderung. Der Umbau von zwei ausrangierten Schulbussen zu rollenden Partymobilen samt Bar, Lichtanlage und Poledance-Stange gestaltet sich ebenfalls schwierig.
19:25
Michael Manousakis hat ein unwiderstehliches Angebot erhalten. Die Luxusjacht ist zwar nicht mehr im besten Zustand, dafür aber preiswert. Solche Deals sind genau nach Michaels Geschmack. Aber: Der Billig-Einkauf muss schnellstens zu einem günstigen Liegeplatz geschleppt werden, damit am Ende nicht doch noch hohe Unkosten anfallen. Die fälligen Reparaturen will der Ober-"Steel Buddy" anschließend selbst durchführen. Während sich der Firmenboss auf das Kräftemessen mit Poseidon vorbereitet, bringt sein Team ein Amphibienfahrzeug der US-Army auf Vordermann.
20:15
Wikinger geben nie auf? Iver stammt aus Norwegen. Er ist Kickboxer und will in der Wildnis seine Grenzen austesten. Dazu wird er in den USA schon bald ausreichend Gelegenheit bekommen, denn das Shawnee-Ridge-Massiv ist kein Ort, an dem man sich auf die faule Haut legen kann. Im Gegenteil: Dort wimmelt es von Zecken, Einsiedlerspinnen und Klapperschlangen. In den Sommermonaten ist der dichte Wald voller Dornen und Gift-Efeu. Und im Unterholz lauern Schwarzbären und Pumas. Iver tritt die kräftezehrende Survival-Challenge mit einer Partnerin aus Mexiko an.
21:00
Ein Survival-Haudegen führt zwei Neulinge in die ungezähmte Wildnis. Steven tritt in dieser Folge seine achte Challenge an und er hat bis dato noch nie aufgegeben. Von seiner Erfahrung und seinem eisernen Willen werden seine Partnerinnen Jenny und Allison ganz sicher profitieren. Aber im US-Bundesstaat Kentucky kommt es auf die Stärken jedes einzelnen Teammitglieds an. Dort kann das Trio nur gemeinsam bestehen, denn auf dem Cumberland-Plateau tummeln sich Schwarzbären, Giftschlangen und Zecken. Und im Sommer drohen bei drückender Hitze heftige Unwetter.
22:30
Tigerhaie, die auf Schweinejagd gehen? Was seltsam klingt, könnte tatsächlich wahr sein. Denn auf den Bahamas, an der Inselgruppe Exuma, gibt es verwilderte Schweine, die sich regelmäßig beim Schwimmen im Meer abkühlen! Doch auch die bis zu 500 Kilogramm schweren und 4 Meter langen Tigerhaie der Region haben sich an das Nahrungsangebot angepasst. Ob sich die riesigen Raubfische wirklich bis zum Schweinestrand vorwagen, um einen proteinreichen Säugetier-Snack zu ergattern, wollen der Meeresbiologe Dr. Austin Gallagher und sein Team nun mit einer Reihe von Praxistests herausfinden.
23:20
Michelle Jewell ist Hai-Expertin und Verhaltensökologin. Seit 14 Jahren beschäftigt sich die Zoologin aus Südafrika mit der Interaktion zwischen Raubtieren und deren Umwelt. Jewell nimmt an, dass die "Sprünge", bei denen sich Weiße Haie oft meterhoch aus dem Wasser katapultieren, Teil einer komplexen Kommunikationsstrategie sind. Wollen die Haie mit diesem kraftaufwändigen Stunt ihr Revier verteidigen oder Sexualpartner beeindrucken? Um ihre Theorie mit Fakten zu belegen, startet die Wissenschaftlerin eine akustische Expedition vor der Südküste Afrikas. Dabei kommen auch Tonaufnahmen von Pottwal-Sprüngen zum Einsatz, um die Reaktion der Meeresräuber zu beobachten.