07:25
Um entlegene Wildnisgebiete zu erreichen, wo keine Straße hinführt, sind Buschflugzeuge oft die einzige Alternative. Die kleinen aber robusten Maschinen müssen mit besonders kurzen Start- und Landebahnen klarkommen. Um im Wasser oder auf Eis zu landen, können Buschflugzeuge zudem mit Schwimmern oder Kufen ausgestattet werden. Heute zeigt ein Hersteller, wie der Bau eines derartigen 4-Sitzers vonstatten geht. Das Modell besteht aus einem Spezialstahl-Rohrrahmen, der mit einem Stoffgewebe bezogen wird. Auch in dieser Folge: Aluminium-Fahrradfelgen, Kurbel- und Nockenwellen sowie klassische Mais-Tortillas.
07:50
Ein Faltkajak ist ein seetüchtiges Boot, das man zerlegen und ganz bequem im Auto verstauen kann. Das clevere Konzept wurde bereits vor 100 Jahren in Deutschland entwickelt und passt perfekt zum heutigen Outdoor-Lifestyle. Wie ein voll einsatzbereites Faltkajak aus Eschen- und Birkenholz mit Metallbeschlägen aus einer speziellen Aluminium-Kupfer-Legierung konstruiert wird, zeigen Bootsbauer:innen in dieser Folge. Außerdem: Piñatas bringen Partyspaß, moderne Müllwagen und hochwertige Keramik-Scheibenbremsen für Supersportwagen.
08:15
Heutzutage gelten Holzpellets als effiziente sowie kostengünstige Alternative zur klassischen Heizung mit Öl oder Gas. Die kleinen Pellets werden aus verschiedenen Holzabfällen hergestellt. Neben Sägespänen werden auch Verschnitte aus der Möbelindustrie und Holzreste anderer Herstellungsprozesse genutzt. Wie der nachwachsende Rohstoff Holz zu einem natürlichen Brennmaterial verarbeitet wird, zeigt diese Folge von "So wird's gemacht!". Außerdem: zuckersüße Waffelröllchen und edle Championship-Ringe.
08:35
Blitzschnell unterwegs mit Speedskates: Roll- und Schlittschuhe blicken auf eine interessante Geschichte zurück. Die ersten Schlittschuhe wurden vor rund tausend Jahren in Nordeuropa erfunden. Damals wurden Tierknochen an die Stiefelsohlen gebunden, um damit zugefrorene Gewässer zu überqueren! 1592 erfand ein Schotte Schlittschuhe mit Eisenkufen, aus denen sich die modernen Speedskates für Eis und Asphalt entwickelt haben. Jetzt zeigt ein Speedskates-Produzent, wie das Sportgerät hergestellt wird. Auch in dieser Folge: synthetisches Gummi, Kakaobohnen und leckere Schokolade.
09:00
Treibstoffleitungen für Flugzeuge sind hochspezielle Bauteile, die enormen Belastungen standhalten müssen. Rohr- und Leitungssysteme für Luftfahrtzeuge werden daher aus besonders festen und leichten Materialien wie Aluminium und Titan hergestellt. Die Wahl des Materials hängt von der Aufgabe ab, zum Beispiel ob das Bauteil hohen Temperaturen oder großem Druck standhalten muss. Wie die Spritversorgung einer Boeing 737 im Detail funktioniert, zeigen die Profis in dieser Folge. Außerdem: maßgefertigte Luxus-Lenkräder, klassische Heizkörper und saftige Apfelkuchen.
09:25
Eine backfrische Pizza aus dem Automaten? Klingt komisch, ist aber mit der richtigen Maschine durchaus machbar. Das Gerät mit Münzeinwurf stellt vier verschiedene Beläge zur Auswahl. Von der Teigherstellung über den Backvorgang bis zum fertigen Produkt: Wie der Pizza-Automat in wenigen Minuten ein heißes Essen zaubert, wird in dieser Folge gezeigt. Außerdem bei "So wird's gemacht!": maßstabsgetreue Modell-Turbinen, Räucherkegel für wohligen Duft und Lederpeitschen mit Knalleffekt.
09:50
Von der Antriebswelle über das Getriebe bis zur Radaufhängung: Heute zeigen Autoschrauber, wie man einen coolen Elektro-Roadster auf die Straße bringt und welche Bauteile dabei verwendet werden. Das Herzstück des Flitzers ist der Akku. Er besteht aus über 6.800 Lithium-Ionen-Zellen in einem Metallgehäuse und liefert bis zu 215 Kilowatt Leistung. Damit beschleunigt der E-Roadster von 0 auf 100 in unter 4 Sekunden! Auch in dieser Folge: Heathergems, schottische Schmucksteine aus Heidekraut, Sofortbildfilme und Rübenzucker.
10:10
Unterwasserroboter können viele Aufgaben erfüllen. Ob bei der Erforschung von Schiffswracks oder zur Kontrolle von Pipelines am Meeresgrund: Ferngesteuerte Tauchroboter beweisen sogar bei den kniffligsten Einsätzen einen langen Atem. Heute wird ein Modell vorgestellt, das speziell zur Rettung von ertrinkenden Menschen konzipiert ist. Mit ausgeklügelter Technik sowie einem robusten Greifarm kann der Roboter ein Opfer an den Gliedmaßen packen und an die Wasseroberfläche befördern! Auch in dieser Folge: Bandsägen, Lasagne sowie Ski- und Trekkingstöcke.
10:35
Veggie-Burger gibt es bereits seit den 1980er-Jahren. Greg Sams hat die fleischlose Variante der beliebten Mahlzeit erstmals auf dem Glastonbury-Festival im Südwesten Englands angeboten. Heute werden die vegetarischen Pattys für Fastfood-Restaurants auf der ganzen Welt produziert. Wie die gesunde Röstgemüsemischung, verfeinert mit Walnüssen, Bulgurweizen und Kartoffelflocken im großen Stil entsteht, zeigt eine Burger-Fabrik in dieser Folge. Außerdem: Schichtholzbalken, Geländewagen mit Allradantrieb und Schlangenbohrer.
11:00
Mehr Power mit dem Turbolader! Ein Turbolader verdichtet Luft mit Hilfe der Motorabgase. Wenn die komprimierte Luft in den Brennraum des Motors gepresst wird, steigt die Leistung der Maschine. Vom Guss der Aluminiumbauteile über die Feinjustierung des Kompressorrads bis zum fertigen Produkt: Diese Folge von "So wird's gemacht!" zeigt die Herstellung eines Turboladers im Detail. Später gehen Profis der Produktion von hochwertigen Armbanduhren und würzigen Enchiladas auf den Grund.
11:20
Bei der Herstellung von Ornament-Glasscheiben sind handwerkliche Präzisionsarbeit und jahrelange Übung gefragt. In der Spezialwerkstatt kommen gravierte Metallwalzen zum Einsatz, die für Muster und Strukturen sorgen. Als Rohstoffe dienen recyceltes Altglas, Sand, Kalk, Dolomit und Natriumkarbonat. Am Ende des Produktionsprozesses entsteht ein bunter Blickschutz, der zudem für kunstvolles Ambiente sorgt. Auch in dieser Folge: stabile Roadcases für teure Technik und Stop-Motion-Filme, die Bild für Bild eine Geschichte erzählen.
11:45
Ob für Hängebrücken oder Kräne: Stahlseile halten enormen Kräften stand. Wie die robusten Seile aus Unmengen Stahldraht hergestellt werden, deckt diese Folge von "So wird's gemacht!" auf. Später gehen Fotoprofis den technischen Feinheiten von Großformatkameras auf den Grund. Die optischen High-End-Geräte finden beispielsweise bei professioneller Architektur- oder Produktfotografie Verwendung. Außerdem: Wie grün bepflanzte Wände für ein besseres Stadtklima sorgen und Halbedelsteine aus der englischen Grafschaft Derbyshire.
12:10
Fußbodenheizungen sind heute weit verbreitet. Aber schon die alten Römer wussten, wie man Badehäuser oder Wohnräume von unten warm bekommt. Die neueren Systeme arbeiten entweder mit elektrischen Elementen oder mit Heißwasserleitungen. Wie eine moderne Fußbodenheizung mit elektrischem Kupferheizkabel funktioniert und warum man damit sogar Energie sparen kann, wird in dieser Folge erklärt. Außerdem bei "So wird's gemacht!": schillernde Schokoladenmünzen, umweltfreundliche Tretautos und kunstvolle Latexschwerter.
12:35
Kleine Fischeier für große Geldbeutel: Kaviar ist eine absolute Delikatesse und gilt als Festschmaus der Reichen und Schönen. Da die gesalzenen Rogen des Störs satte Gewinne versprechen, wird das Luxusprodukt natürlich nicht nur wild gefischt, sondern auch in Zuchten kultiviert. Wie Sibirischer Stör in den USA gezüchtet wird, um Kaviar und Fischfilets zu erzeugen, zeigt diese Folge von "So wird's gemacht!". Außerdem: Ansaugbrücken für den Verbrennungsmotor, Motorradjacken sowie Schaufeln und Spaten, die auf keiner Baustelle fehlen dürfen.
12:55
Elvis Presley, Queen Elizabeth oder Donald Trump: Es hat eine gewisse Tradition, berühmte Persönlichkeiten als Wachsfiguren zu verewigen. Um die Kunstwerke aus Bienenwachs möglichst realitätsgetreu nachzubilden, sind viele Arbeitsschritte und absolute Präzision gefragt. Über 200 Messungen werden allein vom Gesicht des Promis gemacht! Anschließend geht es an die Modellierung einer Tonskulptur, die zur Herstellung der Gussform dient. Später in dieser Folge gehen Spezialisten der Produktion von Markisen, Doppelkeksen und Zinnkrügen auf den Grund.
13:20
2018 wurden seltsame Eruptionen in der Galaxie GSN 069 registriert. Was war hier geschehen? Erst 2020 fand man die Antwort: Ein Weißer Zwerg ist in die Todeszone eines riesigen Schwarzen Lochs gedriftet. Dort wurde die Hülle des sterbenden Sterns regelrecht geschreddert, was zu den beobachteten Explosionen führte. Andere kollabierte Sterne, darunter LP 40-365, rasen mit wahnwitziger Geschwindigkeit durchs All und können sogar aus ihrer Heimatgalaxie geschleudert werden. Mit welchen Verrücktheiten Weiße Zwerge die Wissenschaft immer wieder aufs Neue herausfordern, decken Astrophysikerin Amber Straughn und ihr Kollege Gibor Basri in dieser Folge auf.
14:05
Vor rund 400 Jahren ist zum letzten Mal ein Stern innerhalb der Milchstraße explodiert. Doch Wissenschaftler:innen sind sich einig: Die nächste Supernova kommt bestimmt! Bei einem solchen kosmischen Großereignis wird in wenigen Sekunden so viel Energie freigesetzt, wie die Sonne während ihrer gesamten Lebenszeit erzeugt. Umso brisanter ist die Tatsache, dass es bislang kaum möglich ist, eine derart apokalyptische Explosion vorherzusagen. Astronom:innen halten dennoch nach potenziellen Gefahrenquellen Ausschau. Könnte Beteigeuze, im Sternbild Orion, der nächste Supernova-Kandidat sein?
14:50
Neutrinos sind geheimnisvolle Teilchen: Sie gehen durch Wände, durch Planeten und durch Sterne. Die winzigen Teilchen beeinflussen die Entwicklung des gesamten Kosmos und können sogar Supernovae triggern. Sie entstehen bei Kernreaktionen im Zentrum von Sternen. Wenn dort Wasserstoffatome kollidieren, verschmelzen sie zu Helium und erzeugen dabei Photonen sowie Neutrinos. Aber welche Rolle spielen die bemerkenswerten Teilchen im komplexen Räderwerk des Universums wirklich? Diese Frage wollen Forscher:innen wie die Astrophysikerin Chiara Mingarelli heute beantworten.
15:40
Gravitationswellen aus den Tiefen des Alls zeugen von weit entfernten kosmischen Großereignissen. Sie durchdringen die Raumzeit und werden von beschleunigten Massen erzeugt - beispielsweise von kollidierenden Schwarzen Löchern. Auf ihrem Weg durch Galaxien, Sterne und Planeten können derartige Schwerkraftwellen Distanzen über mehrere Milliarden Lichtjahre zurücklegen. Wie Wissenschaftler:innen mit dem Laser Interferometer Gravitational Wave Observatory, kurz LIGO, Gravitationswellen erforschen, und welche neuen astronomischen Erkenntnisse sie daraus gewinnen, zeigt diese Folge.
16:25
Im Zentrum der Riesengalaxie Messier 87 befindet sich ein supermassereiches Schwarzes Loch, das Berechnungen zufolge etwa 6,5 Milliarden mal schwerer als unsere Sonne ist. Es heißt M87* und die Prozesse, die dort ablaufen sind Gegenstand intensiver Forschung. Von rotierenden superheißen Gasen, die glühende Akkretionsscheiben bilden, bis hin zu zerstörerischen kosmischen Jets, so genannten Materiestrahlen, die mit annähernder Lichtgeschwindigkeit tausende Lichtjahre weit ins All schießen: In dieser Folge wagen Astronom:innen eine virtuelle Reise zum Mittelpunkt der Riesengalaxie M87.
17:55
Sie durchdringen Raumschiffe, gefährden Astronauten und schießen fast mit Lichtgeschwindigkeit in Richtung Erde: kosmische Strahlen. Sie sind Milliarden mal energiereicher als andere Teilchen, doch der Ursprung ihrer immensen Kraft ist bislang ein Rätsel. Man weiß, dass die Sonne am Entstehungsprozess der hochenergetischen Partikel beteiligt ist. Koronale Massenauswürfe tragen dazu bei, die kosmischen Strahlen auf bis zu 150 Millionen km/h zu beschleunigen. Jetzt gehen Wissenschaftler:innen, darunter Astrophysikerin Amber Straughn und Forschungskollege Grant Tremblay, der unsichtbaren Bedrohung auf den Grund.
18:40
Asteroideneinschläge, Supervulkane oder Massenaussterben: Die Erde ist über 4,5 Milliarden Jahre alt - und musste in dieser Zeit bereits viele zerstörerische Ereignisse über sich ergehen lassen. Dabei beschäftigt Forschende, darunter die Planetenwissenschaftlerinnen Jani Radebaugh und Dr. Nina Lanza, eine grundlegende Frage. Malen wir destruktive Erdepochen zu schwarz? Bringen vermeintliche Katastrophen nicht vielmehr die Chance mit sich, Neues entstehen zu lassen? Oder anders gefragt: Haben die dunkelsten Kapitel der Erdgeschichte das Leben, wie wir es heute kennen, erst möglich gemacht?
19:30
Die NASA-Raumsonden Voyager 1 und 2 schießen seit mehr als 45 Jahren durchs All. Abermilliarden Kilometer haben sie auf ihrer Forschungsmission bereits zurückgelegt und dabei bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse zutage gefördert. Das Magnetfeld der Sonne stand genauso im Fokus, wie Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sowie deren Monde. Jetzt decken Expert:innen - darunter Dr. Heidi Hammel und Dr. Linda Spilker - auf, warum die Voyager-Missionen zu den größten Erfolgen der Astrophysik zählen, und wie die Reise durch den interstellaren Raum bis tief in die Galaxis weitergeht.
20:15
Atlantis, Discovery oder Endeavour: Das Space-Shuttle-Programm der NASA revolutioniert die bemannte Raumfahrt. Aber auch fatale Rückschläge bleiben nicht aus. Das Desaster der Challenger 1986 und der Absturz der Columbia 2003, bei dem ebenfalls alle sieben Astronauten an Bord ums Leben kommen, führen der Welt auf dramatische Weise vor Augen, wie riskant die Erforschung des Alls tatsächlich ist. Dennoch ist die Ära des Shuttles noch nicht zu Ende. Im Gegenteil: Beim Bau der Internationalen Raumstation ISS spielen die Space Shuttles der NASA eine grundlegende Rolle.
21:00
Zerreißprobe für die NASA: Das Weltraumteleskop Hubble sieht unscharf, weil der Hauptspiegel defekt ist. Damit steht nicht nur ein Multi-Millionen-Dollar-Projekt, sondern auch die Zukunft der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde auf dem Spiel. Anfang der 1990er Jahre muss ein Spezialisten-Team das prekäre Problem in den Griff bekommen. Monatelanges Training der Astronauten sowie komplexe Reparaturmaßnahmen im All sollen helfen, Hubbles Kurzsichtigkeit zu korrigieren - mit Erfolg! Außerdem zeigt diese Folge, wie die Internationale Raumstation ISS Amerika und Russland verbindet.
21:50
Das tödliche Attentat auf den CEO von United Healthcare, Brian Thompson, wirft unzählige Fragen auf: Was bewegte einen jungen Mann aus privilegierten Verhältnissen dazu, ein solch abscheuliches Verbrechen zu begehen? Und was weiß man über das Opfer?
22:30
Sie sind winzig klein und übertragen tödliche Krankheitserreger im großen Stil: Moskitos! Vor allem in tropischen Regionen, wie Afrika, Südamerika oder Südostasien, stellen die blutsaugenden Stechmücken eine ernsthafte Bedrohung dar. Schon ein einziger Stich kann einen Menschen mit Gelbfieber, Dengue oder Malaria infizieren. Auch die weltweite Ausbreitung des Zika-Virus, das bei ungeborenen Babys im Mutterleib schwere Fehlbildungen auslöst, geht auf das Konto einer bestimmten Mückenart. Um derartige Viren ein für allemal zu vernichten, arbeiten Pharma-Unternehmen sowie Genlabors an einer endgültigen Lösung des Problems. Die Folgen einer Moskito-Massenausrottung sind jedoch kaum absehbar.
23:40
Die Nabatäer herrschten vor 2000 Jahren über die Sinaihalbinsel und den Nordwesten des heutigen Saudi-Arabien. Diese strategische Lage machte das Nomadenvolk sehr reich - davon zeugen auch atemberaubende Monumente. Trotzdem verschwand das Königreich nach relativ kurzer Zeit von der Landkarte. Und rund um die Nabatäer ranken sich bis heute viele offene Fragen. Liegen die Antworten verborgen in einem berühmten Wahrzeichen in der Wüste von Jordanien? Eine antike Inschrift könnte neue Erkenntnisse über die Ursprünge und die Geschichte der Nabatäer liefern.
00:25
Ein Nomadenvolk transportierte im ersten Jahrhundert vor Christus die Ressourcen der antiken Welt durch eine der rauesten Umgebungen der Erde. Die Nabatäer schufen in der Wüste ein Handelsimperium und bauten in Jordanien die Stadt Petra. Das einzigartige Kulturdenkmal gehört zu den "neuen sieben Weltwundern". Die rund 40 Meter hohe Fassade des Schatzhauses wurde direkt in den Fels gemeißelt. Horteten die Nabatäer dort Reichtümer oder handelt es sich um das Grab eines Königs? Archäologen suchen in einer Kammer unter dem berühmten Bauwerk nach Antworten.
01:10
Atlantis, Discovery oder Endeavour: Das Space-Shuttle-Programm der NASA revolutioniert die bemannte Raumfahrt. Aber auch fatale Rückschläge bleiben nicht aus. Das Desaster der Challenger 1986 und der Absturz der Columbia 2003, bei dem ebenfalls alle sieben Astronauten an Bord ums Leben kommen, führen der Welt auf dramatische Weise vor Augen, wie riskant die Erforschung des Alls tatsächlich ist. Dennoch ist die Ära des Shuttles noch nicht zu Ende. Im Gegenteil: Beim Bau der Internationalen Raumstation ISS spielen die Space Shuttles der NASA eine grundlegende Rolle.
01:55
Zerreißprobe für die NASA: Das Weltraumteleskop Hubble sieht unscharf, weil der Hauptspiegel defekt ist. Damit steht nicht nur ein Multi-Millionen-Dollar-Projekt, sondern auch die Zukunft der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde auf dem Spiel. Anfang der 1990er Jahre muss ein Spezialisten-Team das prekäre Problem in den Griff bekommen. Monatelanges Training der Astronauten sowie komplexe Reparaturmaßnahmen im All sollen helfen, Hubbles Kurzsichtigkeit zu korrigieren - mit Erfolg! Außerdem zeigt diese Folge, wie die Internationale Raumstation ISS Amerika und Russland verbindet.
02:40
Das tödliche Attentat auf den CEO von United Healthcare, Brian Thompson, wirft unzählige Fragen auf: Was bewegte einen jungen Mann aus privilegierten Verhältnissen dazu, ein solch abscheuliches Verbrechen zu begehen? Und was weiß man über das Opfer?
03:20
Sie sind winzig klein und übertragen tödliche Krankheitserreger im großen Stil: Moskitos! Vor allem in tropischen Regionen, wie Afrika, Südamerika oder Südostasien, stellen die blutsaugenden Stechmücken eine ernsthafte Bedrohung dar. Schon ein einziger Stich kann einen Menschen mit Gelbfieber, Dengue oder Malaria infizieren. Auch die weltweite Ausbreitung des Zika-Virus, das bei ungeborenen Babys im Mutterleib schwere Fehlbildungen auslöst, geht auf das Konto einer bestimmten Mückenart. Um derartige Viren ein für allemal zu vernichten, arbeiten Pharma-Unternehmen sowie Genlabors an einer endgültigen Lösung des Problems. Die Folgen einer Moskito-Massenausrottung sind jedoch kaum absehbar.
04:25
Die Nabatäer herrschten vor 2000 Jahren über die Sinaihalbinsel und den Nordwesten des heutigen Saudi-Arabien. Diese strategische Lage machte das Nomadenvolk sehr reich - davon zeugen auch atemberaubende Monumente. Trotzdem verschwand das Königreich nach relativ kurzer Zeit von der Landkarte. Und rund um die Nabatäer ranken sich bis heute viele offene Fragen. Liegen die Antworten verborgen in einem berühmten Wahrzeichen in der Wüste von Jordanien? Eine antike Inschrift könnte neue Erkenntnisse über die Ursprünge und die Geschichte der Nabatäer liefern.