21:50
Stewart Island, Neuseeland: Der Haiforscher Dr. Austin Gallagher und die Meeresbiologinnen Liv Dixon und Odette Howarth starten eine riskante Expedition. Im Fokus befindet sich die "Königin der Weißen Haie". Die dominanten Weibchen sind fast 6 Meter lang und bis zu 2,5 Tonnen schwer. Zur Paarungszeit versammelt das gewaltige Alphatier gleich mehrere Männchen um sich. Ziel des Projekts ist es, das Sexualverhalten, die komplexen sozialen Interaktionen sowie die hierarchischen Strukturen der royalen Raubfisch-Entourage besser zu verstehen. Um den Hai-Clan anzulocken, kommt auch die Buckelwal-Attrappe "E.A.R.L. 2.0" zum Einsatz.
22:35
Yavaros, Mexiko: Das kleine Fischerdorf am Golf von Kalifornien zieht neben Muschelsuchern auch gefährliche Raubfische an. Weiße Haie haben hier bereits mehrere Menschen auf dem Gewissen. Brandon McMillan und Ralph Collier, ein erfahrener Hai-Experte vom "Shark Research Institute", gehen den tödlichen Attacken auf den Grund. Ihr Ziel ist es, einen experimentellen Käfig zu testen, damit die Muscheltaucher wieder unbesorgt ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Unterstützt werden die Männer von der örtlichen Meeresbiologin Gador Mutaner und dem mexikanischen Haiforscher Mauricio Hoyos.
23:20
An der Westküste Australiens sorgen angespülte tote Tigerhaie für Furore. Der Wildtierbiologe Forrest Galante hat den Verdacht, dass giftige Seeschlangen für das rätselhafte Haisterben verantwortlich sein könnten. Zwar gibt es in der Region um den Küstenort Exmouth tatsächlich 22 extrem toxische Seeschlangenarten, aber gehen die verendeten Raubfische wirklich auf das Konto der schwimmenden Schuppenechsen? Zusammen mit Dr. Bryan Fry, dem Leiter des toxikologischen Labors der "University of Queensland", stellt Forrest forensische Untersuchungen an, um die Todesursache der Haie aufzuklären.