10:35
Eine Kellnerin, eine ehemalige Sere-Ausbilderin bei der Luftwaffe, ein Service-Techniker und ein Soldat im Ruhestand: Im Norden Südafrikas wagen sich vier Survival-Kandidat:innen auf gefährliches Terrain vor. Im Flachland von Vhembe treten zwei Frauen gegen zwei Männer an. In den ersten zehn Tagen stellen sich die Teams getrennt der kargen Wildnis und ab dem elften Tag setzen sie den "Kampf der Geschlechter" dann gemeinsam fort. Bei dem kräftezehrenden Abenteuer müssen sich die Überlebenskünstler vor Schwarzen Mambas und Tüpfelhyänen in Acht nehmen.
12:05
Vulkanische Lavaströme und jahrhundertelange Erosion schufen im kolumbianischen Hochland ein Labyrinth aus Felsformationen und Tunneln. Die schattigen Höhlen bieten bei Temperaturen bis zu 40 Grad Schutz vor der Hitze. Aber Rizza und ihr Partner Andrew sind dort nicht allein. Die Survival-Profis teilen sich die potenziellen Rückzugsorte mit Bienen, Fledermäusen und Raubkatzen. Auf Kleidung muss das Duo beim Trip in die Wildnis verzichten, aber der Anthropologe und die Hobby-Bergsteigerin haben eine Machete und einen Topf zum Wasser abkochen mitgebracht.
13:15
Michael Manousakis ist sehr gespannt auf die neue Lieferung der US-Armee, denn noch weiß der Militärfahrzeughändler nicht, was er da eigentlich gekauft hat. Die Hälfte der Ladung ist in einer Halle bei Pisa zwischengelagert - und ein großer Kran steht fünf Autostunden entfernt. Deshalb brechen die Motor- und Mechanik-Experten in der neuen Staffel nach Bella Italia auf. Die "Steel Buddies" Ingo und Stephan sollen in Aviano die Hebemaschine abholen, um sie über die Alpen nach Peterslahr zu transportieren - während der Boss in der Toskana den Rest der Ware inspiziert.
14:00
Die "Steel Buddies" rüsten einen ausrangierten Feuerwehrwagen zur mobilen Festivalbühne um. Das zehn Jahre alte Vehikel kommt zwar ohne Motor daher, aber das ist am Ende das geringste Problem. Denn die Statik bereitet den Mechanik-Experten mehr Kopfschmerzen. Kann der Oldie das zusätzliche Gewicht einer Bühne tragen und wie sollen Menschen und Equipment auf das Dach passen? Wenn ein Vehikel den Hof von "Morlock Motors" verlässt, muss Michael Manousakis zudem für Nachschub sorgen. Dabei hat der Profihändler dieses Mal einen alten Kran im Auge.
14:50
Besuch aus Polen: Michael Manousakis empfängt Meisterschrauber Marian auf dem 22 000 Quadratmeter großen Firmenhof in Peterslahr. Der Mechanik-Experte restauriert seit einem halben Jahr amerikanische Geländewagen für die "Steel Buddies" und lässt es sich nicht nehmen, den ersten "Mutt" persönlich auszuliefern. Und weil das Geschäft brummt, soll Marian sein Talent an einem weiteren Fahrzeug unter Beweis stellen. Der Jackal 2 wurde von der britischen Armee demilitarisiert. Das Gefährt wieder fahrtauglich zu machen, ist eine echte Sisyphusaufgabe.
15:35
Auf dem Firmenhof der "Steel Buddies" im Westerwald lagern über 1000 Fahrzeuge und tonnenweise Ersatzteile. Wer hier den Überblick behalten will, der muss hoch hinaus. Da kommt die neueste Errungenschaft der Mechanik-Experten wie gerufen: ein 450 PS starker KME Aerial Cat der US-Feuerwehr mit einer 31 Meter langen Rettungsleiter. Der Plan geht aber nur auf, wenn die Elektronik noch funktioniert. Bei einem Geschäft mit einem indonesischen Unterhändler muss Michael Manousakis dagegen schauen, dass er mit einem blauen Auge davon kommt.
16:20
Die "Steel Buddies" haben ein neues Projekt am Start. Dieses Mal bauen die Mechanik-Experten einen M942 AM General Militär-Truck zum Entertainmentsaal um. Bei einem anderen Verkaufschlager kommt es dagegen zu Lieferproblemen. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, hat Michael Manousakis die Aufarbeitung der Ford MUTT M151-Geländewagen nach Polen ausgelagert. Aber die Produktion stockt - seit Monaten sind keine fertigen Fahrzeuge mehr in Peterslahr eingetroffen. Daher wird es höchste Zeit, dass sich der Profihändler vor Ort ein Bild von der Lage macht.
17:10
Der Express Van zählt zu den beliebtesten Fahrzeugen im Fuhrpark der "Steel Buddies" - und Kundin Nina möchte aus dem Wagen ein Wohnmobil machen. Aber das Budget gestaltet sich übersichtlich, deshalb ist beim Umbau des moosbewachsenen Vehikels Kreativität gefragt. Und was macht ein 1,95 Meter großer Humvee-Liebhaber, der nicht hinter das Steuer seines neuen Wagens passt? Richtig: Er wendet sich vertrauensvoll an die Alleskönner von "Morlock Motors". Haben die Mechanik-Experten für das nicht-serienmäßige Anliegen eine Lösung in petto?
17:55
Ober-"Steel Buddy" Michael Manousakis hat in den USA wieder einmal die Katze im Sack gekauft. In diesem Fall: ein ziemlich teures Amphibienfahrzeug des amerikanischen Militärs. Das "DUKW" kam im Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg zum Einsatz. In gutem Zustand ist das betagte Vehikel bis zu 60 000 Euro wert - und in Deutschland wartet auch schon ein potenzieller Käufer. Aber der Chef von "Morlock Motors" kennt denn schwimmenden Zweieinhalb-Tonner bis dato nur von Fotos. Deshalb birgt der Deal ein großes Risiko. Heißt es am Ende: Top oder Flop?
18:40
Platzt der Humvee-Deal? Michael Manousakis hat in den USA 127 ausrangierte Militärfahrzeuge erworben. Dachte er zumindest, denn es gibt Probleme mit den Ausfuhrpapieren und an mehreren Vehikeln wurden bereits angebrachte "Morlock Motors"-Kennzeichnungen überpinselt. Hier hat möglicherweise ein Mitkonkurrent seine Finger im Spiel. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten steht zudem eine Grumman zum Verkauf. Der Flieger soll allerdings 1,2 Millionen Dollar kosten. Gelingt es dem erfahrenen Profihändler in Florida, einen besseren Preis auszuhandeln?
19:25
Die Beech 18 hat Michael Manousakis auf der Shoppingtour in den USA gute Dienste geleistet - abgesehen von einem nervenden Detail. Der Sitz des betagten Fliegers ist für den Ober-"Steel Buddy" viel zu klein. Ob man dieses Problem allerdings über den Wolken in Angriff nehmen muss, steht auf einem anderen Blatt. Denn mit der Spontanaktion treibt Michael seinen Angestellten den Angstschweiß auf die Stirn. In Leeds könnte der Militärfahrzeughändler zudem sein Portfolio erweitern. Dort stehen auf einem Schrottplatz deutsche Autoklassiker zum Verkauf.
20:15
Vor zehn Jahren hat sich Mandys Leben für immer verändert. Sie verlor bei einem Zugunfall ihre Beine. Aber das nahm ihr nicht den Lebensmut. Im Gegenteil: Die 31-Jährige hat nach dem schweren Schicksalsschlag bewiesen, dass man mit einer positiven Einstellung Außergewöhnliches leisten kann. Ihre Devise lautet: Nichts ist unmöglich! Mit ihren Survival-Partner Partner Jonny will sich Mandy 21 Tage lang in der Wildnis von Belize behaupten. Dort lauern hungrige Raubkatzen auf Beute und während der Regenzeit schwirren in der Luft blutsaugende Moskitos umher.
21:00
Um einen geeigneten Platz für ihr Lager zu finden, folgen Malu, John und Omar in Belize dem Lauf des Roaring Rivers. Aktuell wirkt das Gewässer harmlos, aber der Fluss kann sich nach Niederschlägen in einen reißenden Strom verwandeln. Und damit ist die Liste der Gefahren noch nicht komplett. Im Dschungel sind Raubkatzen und giftige Grubenottern heimisch. Und mit dem Beginn der Regenzeit schwirren in der Wildnis Millionen von Insekten umher, die lebensbedrohliche Krankheiten übertragen können. Sind die Survival-Cracks für die Aufgaben gut gewappnet?
22:10
Cape Cod, Massachusetts: Im Atlantik werden immer mehr Weiße Haie gesichtet. Da es bereits zu Angriffen auf Menschen gekommen ist, testen der Meeresbiologe Craig O'Connell und der Kameramann Mark Rackley zwei neuartige Geräte zur Hai-Abschreckung. Die Sound-Boje kommt etwa 30 Kilometer vor der Küste zum Einsatz. Sie verfügt über einen solarbetriebenen Unterwasser-Lautsprecher, der akustische Signale abgibt. Das zweite System ist für den Bereich in Strandnähe konzipiert. Die Kunststoffrohre enthalten Mini-Wasserturbinen. Durch die Strömung wird ein elektromagnetisches Feld erzeugt, das Haie in die Flucht schlagen soll.
22:55
Über 6 Meter lang und 800 Kilogramm schwer: Ausgewachsene Hammerhaie erreichen beachtliche Körpermaße. Jetzt will ein Forschungsteam um Dr. Tristan Guttridge zwei besonders große Exemplare ausfindig machen. Der berüchtigte Monsterhai von den Florida Keys heißt "Big Moe". Sein Artgenosse "Sunken" lebt in den Gewässern der Bahamas. Dort hat der riesige Hammerhai sogar Boote angegriffen! Das Ziel der Expedition ist es, DNA-Proben der Raubfische zu sammeln und die Haie mit Tracking-Sendern auszustatten. Die Erkenntnisse sollen dabei helfen, das Verhalten sowie die Verwandtschaftsverhältnisse der geheimnisvollen Giganten besser zu verstehen.
23:40
Zwar hat der Dauerregen endlich nachgelassen, doch die widrigen Bedingungen auf der Beringsee halten an. Starke Meeresströmung, hohe Wellen und schlechte Sicht erschweren den Goldsucher:innen die Arbeit. Shawn Pomrenke nutzt die Gelegenheit, um sich um die Instandhaltung seiner Inland-Mine zu kümmern. Auch das Auskundschaften neuer Schürfgebiete steht auf dem Programm. An der Cooper Gulch hofft Mister Gold auf den nächsten Hotspot. Derweil stechen die Kellys mit der reparierten "Reaper" zu einer Testfahrt in See, und Vernon Adkison erkundet einen Claim am Kougarok River.