12:35
Kleine Fischeier für große Geldbeutel: Kaviar ist eine absolute Delikatesse und gilt als Festschmaus der Reichen und Schönen. Da die gesalzenen Rogen des Störs satte Gewinne versprechen, wird das Luxusprodukt natürlich nicht nur wild gefischt, sondern auch in Zuchten kultiviert. Wie Sibirischer Stör in den USA gezüchtet wird, um Kaviar und Fischfilets zu erzeugen, zeigt diese Folge von "So wird's gemacht!". Außerdem: Ansaugbrücken für den Verbrennungsmotor, Motorradjacken sowie Schaufeln und Spaten, die auf keiner Baustelle fehlen dürfen.
12:55
Elvis Presley, Queen Elizabeth oder Donald Trump: Es hat eine gewisse Tradition, berühmte Persönlichkeiten als Wachsfiguren zu verewigen. Um die Kunstwerke aus Bienenwachs möglichst realitätsgetreu nachzubilden, sind viele Arbeitsschritte und absolute Präzision gefragt. Über 200 Messungen werden allein vom Gesicht des Promis gemacht! Anschließend geht es an die Modellierung einer Tonskulptur, die zur Herstellung der Gussform dient. Später in dieser Folge gehen Spezialisten der Produktion von Markisen, Doppelkeksen und Zinnkrügen auf den Grund.
13:20
2018 wurden seltsame Eruptionen in der Galaxie GSN 069 registriert. Was war hier geschehen? Erst 2020 fand man die Antwort: Ein Weißer Zwerg ist in die Todeszone eines riesigen Schwarzen Lochs gedriftet. Dort wurde die Hülle des sterbenden Sterns regelrecht geschreddert, was zu den beobachteten Explosionen führte. Andere kollabierte Sterne, darunter LP 40-365, rasen mit wahnwitziger Geschwindigkeit durchs All und können sogar aus ihrer Heimatgalaxie geschleudert werden. Mit welchen Verrücktheiten Weiße Zwerge die Wissenschaft immer wieder aufs Neue herausfordern, decken Astrophysikerin Amber Straughn und ihr Kollege Gibor Basri in dieser Folge auf.
14:05
Vor rund 400 Jahren ist zum letzten Mal ein Stern innerhalb der Milchstraße explodiert. Doch Wissenschaftler:innen sind sich einig: Die nächste Supernova kommt bestimmt! Bei einem solchen kosmischen Großereignis wird in wenigen Sekunden so viel Energie freigesetzt, wie die Sonne während ihrer gesamten Lebenszeit erzeugt. Umso brisanter ist die Tatsache, dass es bislang kaum möglich ist, eine derart apokalyptische Explosion vorherzusagen. Astronom:innen halten dennoch nach potenziellen Gefahrenquellen Ausschau. Könnte Beteigeuze, im Sternbild Orion, der nächste Supernova-Kandidat sein?
14:50
Neutrinos sind geheimnisvolle Teilchen: Sie gehen durch Wände, durch Planeten und durch Sterne. Die winzigen Teilchen beeinflussen die Entwicklung des gesamten Kosmos und können sogar Supernovae triggern. Sie entstehen bei Kernreaktionen im Zentrum von Sternen. Wenn dort Wasserstoffatome kollidieren, verschmelzen sie zu Helium und erzeugen dabei Photonen sowie Neutrinos. Aber welche Rolle spielen die bemerkenswerten Teilchen im komplexen Räderwerk des Universums wirklich? Diese Frage wollen Forscher:innen wie die Astrophysikerin Chiara Mingarelli heute beantworten.
15:40
Gravitationswellen aus den Tiefen des Alls zeugen von weit entfernten kosmischen Großereignissen. Sie durchdringen die Raumzeit und werden von beschleunigten Massen erzeugt - beispielsweise von kollidierenden Schwarzen Löchern. Auf ihrem Weg durch Galaxien, Sterne und Planeten können derartige Schwerkraftwellen Distanzen über mehrere Milliarden Lichtjahre zurücklegen. Wie Wissenschaftler:innen mit dem Laser Interferometer Gravitational Wave Observatory, kurz LIGO, Gravitationswellen erforschen, und welche neuen astronomischen Erkenntnisse sie daraus gewinnen, zeigt diese Folge.
16:25
Im Zentrum der Riesengalaxie Messier 87 befindet sich ein supermassereiches Schwarzes Loch, das Berechnungen zufolge etwa 6,5 Milliarden mal schwerer als unsere Sonne ist. Es heißt M87* und die Prozesse, die dort ablaufen sind Gegenstand intensiver Forschung. Von rotierenden superheißen Gasen, die glühende Akkretionsscheiben bilden, bis hin zu zerstörerischen kosmischen Jets, so genannten Materiestrahlen, die mit annähernder Lichtgeschwindigkeit tausende Lichtjahre weit ins All schießen: In dieser Folge wagen Astronom:innen eine virtuelle Reise zum Mittelpunkt der Riesengalaxie M87.
17:55
Sie durchdringen Raumschiffe, gefährden Astronauten und schießen fast mit Lichtgeschwindigkeit in Richtung Erde: kosmische Strahlen. Sie sind Milliarden mal energiereicher als andere Teilchen, doch der Ursprung ihrer immensen Kraft ist bislang ein Rätsel. Man weiß, dass die Sonne am Entstehungsprozess der hochenergetischen Partikel beteiligt ist. Koronale Massenauswürfe tragen dazu bei, die kosmischen Strahlen auf bis zu 150 Millionen km/h zu beschleunigen. Jetzt gehen Wissenschaftler:innen, darunter Astrophysikerin Amber Straughn und Forschungskollege Grant Tremblay, der unsichtbaren Bedrohung auf den Grund.
18:40
Asteroideneinschläge, Supervulkane oder Massenaussterben: Die Erde ist über 4,5 Milliarden Jahre alt - und musste in dieser Zeit bereits viele zerstörerische Ereignisse über sich ergehen lassen. Dabei beschäftigt Forschende, darunter die Planetenwissenschaftlerinnen Jani Radebaugh und Dr. Nina Lanza, eine grundlegende Frage. Malen wir destruktive Erdepochen zu schwarz? Bringen vermeintliche Katastrophen nicht vielmehr die Chance mit sich, Neues entstehen zu lassen? Oder anders gefragt: Haben die dunkelsten Kapitel der Erdgeschichte das Leben, wie wir es heute kennen, erst möglich gemacht?
19:30
Die NASA-Raumsonden Voyager 1 und 2 schießen seit mehr als 45 Jahren durchs All. Abermilliarden Kilometer haben sie auf ihrer Forschungsmission bereits zurückgelegt und dabei bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse zutage gefördert. Das Magnetfeld der Sonne stand genauso im Fokus, wie Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sowie deren Monde. Jetzt decken Expert:innen - darunter Dr. Heidi Hammel und Dr. Linda Spilker - auf, warum die Voyager-Missionen zu den größten Erfolgen der Astrophysik zählen, und wie die Reise durch den interstellaren Raum bis tief in die Galaxis weitergeht.
20:15
Atlantis, Discovery oder Endeavour: Das Space-Shuttle-Programm der NASA revolutioniert die bemannte Raumfahrt. Aber auch fatale Rückschläge bleiben nicht aus. Das Desaster der Challenger 1986 und der Absturz der Columbia 2003, bei dem ebenfalls alle sieben Astronauten an Bord ums Leben kommen, führen der Welt auf dramatische Weise vor Augen, wie riskant die Erforschung des Alls tatsächlich ist. Dennoch ist die Ära des Shuttles noch nicht zu Ende. Im Gegenteil: Beim Bau der Internationalen Raumstation ISS spielen die Space Shuttles der NASA eine grundlegende Rolle.
21:00
Zerreißprobe für die NASA: Das Weltraumteleskop Hubble sieht unscharf, weil der Hauptspiegel defekt ist. Damit steht nicht nur ein Multi-Millionen-Dollar-Projekt, sondern auch die Zukunft der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde auf dem Spiel. Anfang der 1990er Jahre muss ein Spezialisten-Team das prekäre Problem in den Griff bekommen. Monatelanges Training der Astronauten sowie komplexe Reparaturmaßnahmen im All sollen helfen, Hubbles Kurzsichtigkeit zu korrigieren - mit Erfolg! Außerdem zeigt diese Folge, wie die Internationale Raumstation ISS Amerika und Russland verbindet.
21:50
Das tödliche Attentat auf den CEO von United Healthcare, Brian Thompson, wirft unzählige Fragen auf: Was bewegte einen jungen Mann aus privilegierten Verhältnissen dazu, ein solch abscheuliches Verbrechen zu begehen? Und was weiß man über das Opfer?
22:30
Sie sind winzig klein und übertragen tödliche Krankheitserreger im großen Stil: Moskitos! Vor allem in tropischen Regionen, wie Afrika, Südamerika oder Südostasien, stellen die blutsaugenden Stechmücken eine ernsthafte Bedrohung dar. Schon ein einziger Stich kann einen Menschen mit Gelbfieber, Dengue oder Malaria infizieren. Auch die weltweite Ausbreitung des Zika-Virus, das bei ungeborenen Babys im Mutterleib schwere Fehlbildungen auslöst, geht auf das Konto einer bestimmten Mückenart. Um derartige Viren ein für allemal zu vernichten, arbeiten Pharma-Unternehmen sowie Genlabors an einer endgültigen Lösung des Problems. Die Folgen einer Moskito-Massenausrottung sind jedoch kaum absehbar.
23:40
Die Nabatäer herrschten vor 2000 Jahren über die Sinaihalbinsel und den Nordwesten des heutigen Saudi-Arabien. Diese strategische Lage machte das Nomadenvolk sehr reich - davon zeugen auch atemberaubende Monumente. Trotzdem verschwand das Königreich nach relativ kurzer Zeit von der Landkarte. Und rund um die Nabatäer ranken sich bis heute viele offene Fragen. Liegen die Antworten verborgen in einem berühmten Wahrzeichen in der Wüste von Jordanien? Eine antike Inschrift könnte neue Erkenntnisse über die Ursprünge und die Geschichte der Nabatäer liefern.
00:25
Ein Nomadenvolk transportierte im ersten Jahrhundert vor Christus die Ressourcen der antiken Welt durch eine der rauesten Umgebungen der Erde. Die Nabatäer schufen in der Wüste ein Handelsimperium und bauten in Jordanien die Stadt Petra. Das einzigartige Kulturdenkmal gehört zu den "neuen sieben Weltwundern". Die rund 40 Meter hohe Fassade des Schatzhauses wurde direkt in den Fels gemeißelt. Horteten die Nabatäer dort Reichtümer oder handelt es sich um das Grab eines Königs? Archäologen suchen in einer Kammer unter dem berühmten Bauwerk nach Antworten.
01:10
Atlantis, Discovery oder Endeavour: Das Space-Shuttle-Programm der NASA revolutioniert die bemannte Raumfahrt. Aber auch fatale Rückschläge bleiben nicht aus. Das Desaster der Challenger 1986 und der Absturz der Columbia 2003, bei dem ebenfalls alle sieben Astronauten an Bord ums Leben kommen, führen der Welt auf dramatische Weise vor Augen, wie riskant die Erforschung des Alls tatsächlich ist. Dennoch ist die Ära des Shuttles noch nicht zu Ende. Im Gegenteil: Beim Bau der Internationalen Raumstation ISS spielen die Space Shuttles der NASA eine grundlegende Rolle.
01:55
Zerreißprobe für die NASA: Das Weltraumteleskop Hubble sieht unscharf, weil der Hauptspiegel defekt ist. Damit steht nicht nur ein Multi-Millionen-Dollar-Projekt, sondern auch die Zukunft der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde auf dem Spiel. Anfang der 1990er Jahre muss ein Spezialisten-Team das prekäre Problem in den Griff bekommen. Monatelanges Training der Astronauten sowie komplexe Reparaturmaßnahmen im All sollen helfen, Hubbles Kurzsichtigkeit zu korrigieren - mit Erfolg! Außerdem zeigt diese Folge, wie die Internationale Raumstation ISS Amerika und Russland verbindet.
02:40
Das tödliche Attentat auf den CEO von United Healthcare, Brian Thompson, wirft unzählige Fragen auf: Was bewegte einen jungen Mann aus privilegierten Verhältnissen dazu, ein solch abscheuliches Verbrechen zu begehen? Und was weiß man über das Opfer?
03:20
Sie sind winzig klein und übertragen tödliche Krankheitserreger im großen Stil: Moskitos! Vor allem in tropischen Regionen, wie Afrika, Südamerika oder Südostasien, stellen die blutsaugenden Stechmücken eine ernsthafte Bedrohung dar. Schon ein einziger Stich kann einen Menschen mit Gelbfieber, Dengue oder Malaria infizieren. Auch die weltweite Ausbreitung des Zika-Virus, das bei ungeborenen Babys im Mutterleib schwere Fehlbildungen auslöst, geht auf das Konto einer bestimmten Mückenart. Um derartige Viren ein für allemal zu vernichten, arbeiten Pharma-Unternehmen sowie Genlabors an einer endgültigen Lösung des Problems. Die Folgen einer Moskito-Massenausrottung sind jedoch kaum absehbar.
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Die Nabatäer herrschten vor 2000 Jahren über die Sinaihalbinsel und den Nordwesten des heutigen Saudi-Arabien. Diese strategische Lage machte das Nomadenvolk sehr reich - davon zeugen auch atemberaubende Monumente. Trotzdem verschwand das Königreich nach relativ kurzer Zeit von der Landkarte. Und rund um die Nabatäer ranken sich bis heute viele offene Fragen. Liegen die Antworten verborgen in einem berühmten Wahrzeichen in der Wüste von Jordanien? Eine antike Inschrift könnte neue Erkenntnisse über die Ursprünge und die Geschichte der Nabatäer liefern.