10:35
Deftige Fleischpfanne, dampfende Ofenkartoffel oder doch ein gesunder Veggie-Burger für zwischendurch? Food-Trucks sind rollende Küchen mit vielfältigen kulinarischen Köstlichkeiten an Bord. Sie versorgen uns auf Veranstaltungen oder in der Mittagspause direkt vor dem Büro. Anders als bei konventionellen Restaurants, müssen beim Bau von mobilen Imbissbuden aber besondere Bestimmungen eingehalten werden. Denn hier kommt nicht nur der Frischefaktor, sondern auch die Verkehrstauglichkeit auf den Prüfstand! Weitere Konstruktionen in dieser Folge: Chemietankventile sorgen für Druckausgleich beim Gefahrguttransporter und traditionsreiche Seile aus Naturfaser geben selbst in synthetischen Zeiten Halt.
10:55
Graphen ist 200-mal stärker als Stahl und gleichzeitig um ein Vielfaches leichter. Bei dem Stoff handelt es sich um eine Abwandlung von Graphit, der sich durch seine stabile Wabenstruktur der Kohlenstoffatome auszeichnet und beispielsweise bei der Herstellung sensibler Messsensoren zum Einsatz kommt. So können Graphen-Chips unter anderem Chemikalien in der Luft aufspüren oder gefährliche Krankheitserreger im Blut nachweisen. Aber wie wird Graphen eigentlich gewonnen? Welche physikalischen Eigenschaften machen das bislang kaum erforschte Material so besonders? Außerdem im Fokus: Das kleinste Auto der Welt besticht durch seine Schlichtheit und recyclebare Verpackungen schonen die Umwelt.
11:20
Es werde Licht! Ganz gleich, ob an der Decke des Großraumbüros oder in der U-Bahn auf dem Nachhauseweg: Ohne künstliche Beleuchtung von oben würde die Mehrheit der Stadtbevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln sitzen. Da herkömmliche, mit Gas befüllte, Leuchtstoffröhren mittlerweile zum alten Eisen gehören, lohnt es sich einmal, einen Blick auf die modernere Variante zu werfen. Denn LED-Leuchtröhren leben nicht nur doppelt so lang, wie ihre fluoreszierenden Vorgänger, sie verbrauchen auch nur halb so viel Strom. Wie die Dioden über unseren Köpfen funktionieren und welche Rolle Mikrochips dabei spielen, zeigt diese Folge von "So wird's gemacht!".
11:45
Brandbekämpfung, Raumplanungsprojekte oder Verkehrsüberwachung: Kommerzielle Drohnen liefern nicht nur hochaufgelöstes Bildmaterial aus der Vogelperspektive, sie sind vor allem vielseitig einsetzbar. Die unbemannten Fluggeräte bestehen aus ultraleichtem Baumaterial und können in kürzester Zeit schwer zugängliche Zielgebiete erreichen. Für Auftrieb sorgen vier bis acht Rotoren, die wiederum von einem leistungsstarken Mini-Motor angetrieben werden. Autopilot sowie Bordcomputer gehören zur Drohnen-Grundausstattung und bringen zusätzliche Sicherheit in der Luft. Weitere Themen in dieser Folge: Rollbahnreiniger am Flughafen machen den Weg frei und traditionsreiche Federbälle erobern den Himmel.
12:10
Gewürze, Kräuter oder Naturmedizin: Wer in der heimischen Hexenküche aromatische Zutaten zerkleinern will, greift häufig auf ein einfaches aber wirkungsvolles Werkzeug zurück - den Steinmörser mit dazugehörigem Stößel. Die klassische Variante besteht aus Granit, denn dieses Gestein ist besonders robust und hat sich bereits seit Jahrhunderten bewährt. Mit Hammer und Meißel wird zunächst der Rohling in Form gebracht. Das anschließende Feintuning erfolgt per Winkelschleifer. Die rotierende Klinge ist mit Diamantsplittern besetzt, um den felsenfesten Granit in seine Bestandteile zu zerlegen. Außerdem in dieser Episode: Ein Kinderspielplatz aus Holz und eine Poliermaschine für die Bowlingbahn.
12:30
Pflüge für die Landwirtschaft: Was früher von einem Ochsen- oder Pferdegespann in schweißtreibender Arbeit auf dem Acker geleistet wurde, übernehmen heutzutage hochmoderne Maschinen. Vorne zieht ein PS-starker Traktor und hinten hängt ein ausklappbarer Multitasking-Pflug! Ausgestattet mit rotierenden Stahlscheiben zur Zerkleinerung von Erdklumpen sowie Rechen, um ausgerissene Pflanzenreste einzusammeln, ist großflächige Bodenbearbeitung damit das reinste Kinderspiel. Wie die perfektionierten Pflugmaschinen entstehen, zeigt diese Folge von "So wird's gemacht!". Weitere praktische Konstruktionen: Teleskop-Gangways für die Schifffahrt und Streichhölzer am laufenden Band.
12:55
Wer kennt das nicht: Gerade ist beim Campingausflug das Zelt aufgebaut, und schon schwirren Schwärme lästiger Stechmücken an. Was dann hilft, sind starke Nerven, lange Kleidung oder Moskito-Spiralen! An einem Ende angezündet, glimmt das Anti-Mücken-Mittel mehrere Stunden langsam vor sich hin. Dabei wird ein spezieller Rauch freigesetzt, der die blutsaugenden Plagegeister fernhalten soll. Wie Moskito-Spiralen produziert werden und welche Inhaltsstoffe dabei zum Einsatz kommen, zeigt diese Folge von "So wird's gemacht!". Außerdem in dieser Episode: solarbetriebene Hybrid-Dreiräder für umweltbewusste Verkehrsteilnehmer, skurrile Fiberglaspistolen und umstrittene Palmölgewinnung.
13:20
Sie waren Wegbereiterinnen der Gleichberechtigung und dienten an der Seite ihrer männlichen Kollegen im Kampf gegen die Achsenmächte. Im Zweiten Weltkrieg waren Mitglieder des "Women's Army Corps" in der ganzen Welt stationiert - von Afrika bis nach Europa. Und am 30. Mai 1945 hoben 18 Soldatinnen mit einer Douglas C-47 in Accra Richtung London ab. Aber das Flugzeug kam niemals dort an. Einheimische an der Elfenbeinküste behaupteten, die Maschine sei ins Meer gestürzt. Doch trotz gründlicher Suche wurden weder Wrackteile gefunden noch Leichen geborgen.
14:05
Josh Gates taucht in dieser Folge von "Expedition Unknown" in die Geschichte von Gesetzlosen ein. Mit den amerikanischen Outlaws war im 19. Jahrhundert nicht zu spaßen. Angeführt von den Brüdern John, Frank, Simeon und William raubte die berüchtigte Reno-Bande im US-Bundesstaat Indiana auch Züge aus. Das hatte zuvor noch niemand gewagt. Ihre Missetaten machten die Banditen reich. Rund um das Jahr 1968 erbeuteten sie in kurzer Zeit so viele Dollars, dass sie unmöglich alles ausgeben konnten. Aber wo haben die Schurken damals ihre Beute versteckt?
14:55
Alexander der Große war ein scharfsinniger militärischer Taktiker. Er eroberte Kleinasien, Ägypten und Persien und drang mit seiner Armee bis nach Indien vor. Sein riesiges Reich erstreckte sich über drei Kontinente. Aber 323. v. Chr. wurde der geniale Feldherr im Alter von 32 Jahren plötzlich krank und starb. In den Geschichtsbüchern kann man viel über die erfolgreichen Schlachten nachlesen, die Alexander der Große schlug. Aber wo wurde sein Leichnam zu Grabe getragen? Bis heute suchen Archäologen nach der letzten Ruhestätte des makedonischen Königs.
15:40
Wo befindet sich die letzte Ruhestätte von Alexander dem Großen? Das ist bis heute ein Rätsel. Als der Eroberer im Alter von 32 Jahren gestorben war, wurde sein Leichnam von einem seiner ehemaligen Generäle entführt. Ptolemäus ließ die sterblichen Überreste in die Hafenstadt Alexandria in Ägypten bringen. Wurde Alexander der Große dort auch bestattet? Antiken Berichten zufolge war das Grabmal von einer großen Festungsmauer umgeben. Eine griechische Archäologin macht sich auf die Suche nach dem Bauwerk. Verfolgt Kalliopi Limneos Papakosta die richtige Spur?
16:30
Fiel kurz nach dem Start ein Triebwerk aus? In dieser Folge versuchen Experten die Umstände einer dramatischen Flugzeugkatastrophe aufzuklären. Die Clipper Endeavor von Pan Am Airways hob am 11. April 1952 in Puerto Rico zu einem Routineflug nach New York ab. An Bord waren neunundsechzig Personen. Neun Minuten später stürzte das Flugzeug in den Atlantischen Ozean. Wie durch ein Wunder überlebten alle Insassen den Aufprall. Aber die Passagiere hatten keine Sicherheitseinweisung erhalten. Viele gerieten in Panik. Am Ende ertranken zweiundfünfzig Menschen.
17:15
Die Nabatäer herrschten vor 2000 Jahren über die Sinaihalbinsel und den Nordwesten des heutigen Saudi-Arabien. Diese strategische Lage machte das Nomadenvolk sehr reich - davon zeugen auch atemberaubende Monumente. Trotzdem verschwand das Königreich nach relativ kurzer Zeit von der Landkarte. Und rund um die Nabatäer ranken sich bis heute viele offene Fragen. Liegen die Antworten verborgen in einem berühmten Wahrzeichen in der Wüste von Jordanien? Eine antike Inschrift könnte neue Erkenntnisse über die Ursprünge und die Geschichte der Nabatäer liefern.
18:00
Ein Nomadenvolk transportierte im ersten Jahrhundert vor Christus die Ressourcen der antiken Welt durch eine der rauesten Umgebungen der Erde. Die Nabatäer schufen in der Wüste ein Handelsimperium und bauten in Jordanien die Stadt Petra. Das einzigartige Kulturdenkmal gehört zu den "neuen sieben Weltwundern". Die rund 40 Meter hohe Fassade des Schatzhauses wurde direkt in den Fels gemeißelt. Horteten die Nabatäer dort Reichtümer oder handelt es sich um das Grab eines Königs? Archäologen suchen in einer Kammer unter dem berühmten Bauwerk nach Antworten.
18:45
Ein Verleger, zwölf Keramikdosen und kryptische Verse: 1981 vergrub Byron Preiss an verschiedenen Orten in den Vereinigten Staaten Behälter mit Schlüsseln, die man gegen funkelnde Edelsteine eintauschen kann. Hinweise zu den Geheimverstecken findet man in dem Buch "The Secret", das der Spieleentwickler und Fantasy-Autor unmittelbar nach der Aktion veröffentlichte. Die spannende Schatzsuche, bei der man Illustrationen und Gedichte entschlüsseln muss, um an die Beute zu gelangen, zieht in Manhattan auch Josh Gates in ihren Bann.
19:30
Um die legendären Steinkreise von Stonehenge ranken sich viele Mythen und Spekulationen. Wurden dort in der Jungsteinzeit Menschenopfer dargebracht oder dienten die Megalith-Monumente in der Nähe von Salisbury als eine Art astronomischer Kalender? Und wer hat die Kultstätte erbaut? Josh Gates begibt sich vor Ort auf Spurensuche und spricht mit Historikern und Archäologen über ihre neuesten Erkenntnisse. Bei seinen Nachforschungen kommt in England modernes, wissenschaftliches Equipment zum Einsatz, wie zum Beispiel ein tragbarer 3-D-Scanner.
20:15
Licht an, Licht aus: Wir werden zeitlebens wohl immer nur eine Sonne über unseren Köpfen auf- und untergehen sehen. Was auf der Erde zum ganz normalen Tag-Nacht-Rhythmus dazu gehört, wäre an anderen Orten in der Galaxis völlig unmöglich. Denn Astronomen haben herausgefunden, dass lediglich die Hälfte aller Sonnensysteme in der Milchstraße aus nur einem Stern besteht. Die anderen 50 Prozent verfügen über zwei oder sogar noch mehr Sonnen! Wie funktionieren derartige Doppelsternsysteme? Welche zerstörerischen Kräfte können sie entfesseln? Und was bedeuten zwei Sonnen für potenzielles Leben auf den umliegenden Planeten? Sternenforscher gehen den brennenden Fragen auf den Grund...
21:00
Uranus und Neptun ziehen im äußersten Bereich des Sonnensystems ihre Kreise. Mit einer Distanz von 3 bis 4,5 Milliarden Kilometern sind sie die am weitesten von der Sonne entfernten Planeten. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Eisriesen sogar dazu beigetragen haben könnten, das Leben auf der Erde zu ermöglichen. Wissenschaftler gehen außerdem davon aus, dass ein dritter Eisriese aus dem Sonnensystem geschleudert wurde, was die inneren Planeten vor der Zerstörung bewahrte. Warum toben auf Neptun die schnellsten Stürme? Was hat es mit den mysteriösen Monden von Uranus auf sich? Antworten finden Forscher im hintersten Winkel des Sonnensystems.
21:50
Der "Kannibale von Rotenburg" zählt weltweit zu den bekanntesten seiner Art. Professor Dr. Müller führte 2007 ein umfangreiches Interview mit dem Mann, der ganz offen und ohne jede Scheu über seine Taten spricht und zugibt, Menschenfleisch gegessen zu haben. 15 Jahre später wendet sich der Profiler mit neuen Ansätzen und Erkenntnissen nochmals dem Fall zu.
22:35
Als Michael Barnett und seine Frau Kristine Natalia adoptierten, wollten sie dem kleinen Mädchen ein schönes Zuhause geben. Doch das Kind, das laut Geburtsurkunde sechs Jahre alt ist, hat bereits Schamhaare und ihre Periode. Auch sonst häufen sich die Überraschungen: Das Mädchen aus der Ukraine scheint nie ein Wort seiner Muttersprache gehört zu haben. Dafür spricht sie fließend Englisch und verhält sich ganz und gar nicht wie ein Kind. Während die Barnetts darüber rätseln, wie alt Natalia in Wirklichkeit sein könnte, verändert sich die Dynamik in der Familie: Nun lernen sie Natalias dunkle Seite kennen.
23:25
Die "Mammoth Cave" in Kentucky ist das größte bekannte Höhlensystem der Erde. Es erstreckt sich über eine Länge von mehr als 650 Kilometern und wurde bereits vor 4.000 Jahren von den amerikanischen Ureinwohnern als rituelle Grabstätte genutzt. Überlieferungen von rätselhaften Schattenwesen haben jedoch bis heute überdauert! Um mehr über die Höhlengeister herauszufinden, steigt das Team selbst in die Unterwelt hinab. Unterstützung bekommen sie dabei von Forscher Mark Wenner, der die Mammuthöhle wie seine Westentasche kennt und seltsame Phänomene sogar am eigenen Leib zu spüren bekommen hat.