11:00
Jeff ist noch nicht wieder hundertprozentig auf dem Damm, aber er beißt in Peru die Zähne zusammen. Die Übelkeit hat ein wenig nachgelassen. Und mit etwas Glück kann sich der Survival-Profi in der Wildnis bald wieder nützlich machen. Wie lange sein Team im Regenwald noch zusammenbleibt, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Denn die Spannungen zwischen Amber und dem Rest der Truppe schaukeln sich immer weiter hoch. Steven und "EJ" erkunden derweil neues Terrain. Die Outdoor-Cracks haben es an einem Tümpel auf Barsche und Piranhas abgesehen.
12:30
Am Ende war es nur noch eine Frage der Zeit. Amber hat die Frauengruppe verlassen und schließt sich in der Wildnis Steven und "EJ" an. Kommt die "Naked Survival"-Kandidatin mit dem Duo besser zurecht als mit Jen und Trish? Beim Angeln will Amber den Männern zeigen, was sie beim Überlebenskampf drauf hat. Zwei Kilometer südlich geht Matt unterdessen mit Pfeil und Bogen auf die Jagd. Und seine Teamkameraden dürfen sich nach einem Volltreffer auf eine Extraportion Fleisch freuen. Im Regenwald wird Bürstenschwanzratte nach Amazonas-Art aufgetischt.
14:00
Schafft es Trish bis zum Abholpunkt? Um die Prüfung in der Wildnis zu meistern, muss sie in Peru noch drei Tage durchhalten. Aber ihre Kräfte schwinden. Die "Naked Survival"-Kandidatin ist unterernährt. Sie kann sich kaum noch auf den Beinen halten. Jen versucht ihre Partnerin mental aufzubauen. Rund fünf Kilometer weiter nördlich macht "EJ" unterdessen Jagd auf eine Terciopelo-Lanzenotter. Die Reptilien zählen zu den gefährlichsten und aggressivsten Schlangen der Welt. Ihr Gift enthält Gewebe zerstörende Enzyme, die schwere Nekrosen verursachen.
15:30
Knochenjob statt Knöllchen: Manfred Gilow hat eine neue Mission. Der "Germinator" bricht nach einem verheerenden Wirbelsturm zusammen mit Freund:innen nach Fort Myers auf, um den betroffenen Menschen tatkräftig unter die Arme zu greifen. Noch kennen der deutsche Auswanderer und seine Begleiter:innen das Ausmaß der Zerstörung nur aus den Nachrichten. Schätzungen zufolge hat der Hurrikan in der Region Schäden im dreistelligen Milliardenbereich angerichtet. Ein Campingplatz soll den Helferinnen und Helfern in den nächsten Tagen als Basiscamp dienen.
16:20
Der Hurrikan "Ian" hat Bonnies Haus im US-Bundesstaat Florida aus dem Fundament gerissen und ihr Lagerhäuschen auf den Kopf gestellt. Manfred Gilow hilft tatkräftig mit beim Wiederaufbau und er repariert vor Ort auch eine Wasserleitung. Darüber ist die Rentnerin sehr glücklich. Die Energieversorgung ist im Katastrophengebiet ebenfalls ein großes Problem. Sechs Wochen nach dem Wirbelsturm sind rund drei Millionen Menschen noch immer ohne Strom. Deshalb hat eine Firma Generatoren gespendet. Manfred und das Team verteilen die Maschinen an Personen in Not.
17:05
Die Helfer haben die ganze Nacht Truthähne geräuchert. Sie verteilen an die Menschen in Fort Myers Beach ein Thanksgiving-Essen. Am nächsten Tag stehen im US-Bundesstaat Florida Aufräumarbeiten auf der Agenda. Denn auch knapp acht Wochen nach dem Hurrikan benötigen viele Bewohner im Katastrophengebiet Unterstützung. So wie Lori beispielsweise, ihr 100 Quadratmeter großes Eigenheim stand komplett unter Wasser. Die Schäden sind immens. Für das Mobiliar kommt jede Hilfe zu spät. Ein Großteil des Hausrats ist nicht mehr zu retten und muss entsorgt werden.
17:50
Einmal Cop, immer Cop! Ein Jahr nach seiner Kündigung als Chief of Police in Texas und seinem "Einsatz in Florida" als Katastrophenhelfer startet der deutsche Auswanderer Manfred Gilow eine Rundreise quer durch die USA. Auf seinem Roadtrip will der "Germinator" das Polizeiwesen in den verschiedenen Bundesstaaten kennenlernen. In der ersten Folge verschlägt es den gebürtigen Berliner nach New Mexico. In dem kleinen Ort Estancia unterstützt er als "Field Trainings Officer" das örtliche Police Department bei der Ausbildung eines jungen Gesetzeshüters.
18:40
Manfred Gilow will seinem unerfahrenen Schützling so viel beibringen wie möglich. Dazu bietet sich in dem kleinen Ort Estancia in New Mexico schon bald die Gelegenheit. Nach einem versuchten Einbruch in einem Seniorenheim führt der junge Polizist David zum ersten Mal eigenständig eine Befragung durch. Danach besprechen die Gesetzeshüter beim wöchentlichen Teammeeting anstehende Aufgaben. Und in einer Wohnwagensiedlung hat ein Mann offenbar zu viel Schmerzmittel und Alkohol konsumiert. Er wird für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.
19:25
Manfred Gilow und David fahren in Estancia zusammen Streife. Dabei zeigt der "Germinator" dem jungen Police Officer, wie man das Polizeiauto bei einer Verkehrskontrolle richtig positioniert. Das Duo hält obendrein nach einer Person Ausschau, die über der Stadt eine Drohne fliegen lässt. Und in dieser Folge steht im US-Bundesstaat New Mexico auch ein Schießtraining auf der Agenda. Der Waffenbeauftragte, ein ehemaliger SWAT-Polizist, macht die Truppe mit einer besonderen Technik vertraut. Dabei wird das Ziel mit Hilfe eines roten Punktes anvisiert.
20:15
Im Ersten Weltkrieg wollte das Deutsche Reich Frankreich und England auch durch den Einsatz von Seeminen in die Knie zwingen. Hunderte Schiffe wurden im Ärmelkanal versenkt, zahllose Menschen starben. Um weiter handlungsfähig zu bleiben, ließ die französische Marine in Kanada Räumboote bauen, die die tödlichen Waffen beseitigen sollten. Die letzten drei fertiggestellten Schiffe stachen im November 1918 in See. Aber sie gerieten in einen verheerenden Sturm. Zwei von ihnen verschwanden spurlos. Es wurden weder Wrackteile noch menschliche Überreste gefunden.
21:00
Harald Blauzahn hat als Gründervater die Geschichte Europas geprägt. Er einte verfeindete Stämme, eroberte Norwegen und brachte dem heidnischen Reich das Christentum. Aber dann wurde er von seinem eigenen Sohn gewaltsam gestürzt. Der Legende nach flüchtete der mächtige Wikingerkönig mit einem Schatz in die Festung Jomsburg. Dort erlag er den Verletzungen, die er in der Schlacht erlitten hatte. Und wo wurden seine sterblichen Überreste begraben? Ein goldenes Fundstück führt Josh Gates in dieser Folge von "Expedtion Unknown" zu einer geheimen Krypta.
21:50
Im Januar 2025 warnten Wetterexperten in Teilen Südkaliforniens vor starken Winden. Dadurch stieg auch die Gefahr von Waldbränden, da es in der Region seit acht Monaten kaum geregnet hatte. Schon ein einziger Funke konnte ausreichen, um eine verheerende Katastrophe auszulösen. Und die Meteorologen sollten mit ihren düsteren Befürchtungen Recht behalten. Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h peitschten die Flammen von den Berghängen in die Wohngebiete. Eine Tragödie bahnte sich an. Tausende Menschen versuchten verzweifelt, sich in Sicherheit zu bringen.
22:35
Von der Mondlandung am 20. Juli 1969 gibt es Fotos, Videos und Tonaufzeichnungen. Ein Teil des Originalmaterials, gespeichert auf codierten Magnetbändern, ist aber auf mysteriöse Weise verschwunden oder wurde sogar gelöscht - der ideale Nährboden für Verschwörungstheorien. Um einen endgültigen Beweis für die Mondlandung zu finden, ziehen die Ermittler den Recherche-Spezialisten Joe Harris und den Wissenschaftler John Sarkissian zurate. Außerdem sollen Bilder der Mond-Aufklärungssonde "Lunar Reconnaissance Orbiter", kurz LRO, Gewissheit bringen, ob Apollo-11 den Erdtrabanten erreicht hat.
23:20
Gibt es Beweise dafür, dass die Mondlandung der Amerikaner in einem Hollywood-Studio inszeniert worden ist? Diese Frage wollen die Verschwörungs-Ermittler in dieser Folge im Detail beleuchten. Unterstützung bekommen sie dabei von Ex-Astronaut Mike Massimino, der mehr als 570 Stunden im All verbracht hat und einer der Wenigen ist, die zum Hubble-Weltraumteleskop geflogen sind. Auch Peter Hyams, Regisseur des Sci-Fi-Films "Unternehmen Capricorn" und Douglas Trumbull, Spezialist für Spezialeffekte, werfen ihre Fachexpertise in den Ring, um den potenziellen Fake der Apollo-11-Mission einem finalen Praxistest zu unterziehen.