05:25
Meeresschildkröten legen bei ihrer Reise durch die Ozeane beeindruckende Strecken zurück. Anhand von GPS-Sendern haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die Distanzen sogar bis zu 15.000 Kilometer betragen können. Verblüffend ist aber auch, wie Meeresschildkröten nach teils 20 Jahren an genau den Strand zurückfinden, an dem sie einst aus dem Ei geschlüpft sind. Jetzt deckt Biologe Dr. Ken Lohmann auf, wie das eingebaute Navi der Tiere funktioniert. Auch in dieser Folge: Bellen, die geheime Sprache der Hunde, warum Faultiere in ihrem Fell einen Algengarten pflegen und die Sprungkraft von Kängururatten.
05:45
Joe Teti und sein Kompagnon Matt Graham sind umgeben von Wasser, das sie nicht trinken können, in einem Paradies, in dem es nichts zu essen gibt. In dieser Folge kämpft das Duo auf einer unbewohnten Insel in der Karibik ums Überleben. An solchen Orten haben Piraten früher Meuterer ausgesetzt, in dem Wissen, dass ihnen dort ein langsamer, qualvoller Tod droht. Damit die Survival-Profis nicht ein ähnliches Schicksal ereilt, müssen die Männer auf dem Eiland im Atlantischen Ozean ihr komplettes Survival-Wissen anwenden.
06:30
Tagsüber steigen die Temperaturen in der Karibik locker auf über 40 Grad. Bei dieser Hitze verliert der Körper extrem viel Flüssigkeit. Die Suche nach Trinkwasser hat für Matt Graham und Joe Teti daher in dieser Folge oberste Priorität. Das Survival-Duo ist auf einer einsamen Insel im Atlantischen Ozean gestrandet - ohne Ausrüstung und Nahrung. In einem Flugzeugwrack finden die beiden jedoch nützliche Gegenstände, die beim Überlebenskampf hilfreich sein können, wie zum Beispiel Seile, Kabel, einen Feuerlöscher und ein Gepäcknetz.
07:15
Im Okefenokee-Sumpf im US-Bundesstaat Georgia leben Tausende Alligatoren. Die bis zu 400 Kilo schweren Reptilien stellen für Matt Graham und seinen Partner Joe Teti eine große Gefahr dar, denn im trüben Wasser sind die vier Meter langen Riesenechsen kaum auszumachen. Deshalb suchen die Survival-Spezialisten händeringend nach einem Ausweg aus dem Labyrinth. Kiefern weisen ihnen dabei den Weg, denn diese Bäume brauchen zum Wachsen festen Boden, der ihren Wurzeln Halt gibt.
08:05
Im Regenwald ist die Sonne schwer auszumachen. Einen Kompass haben Joe Teti und Matt Graham auch nicht, deshalb bleibt ihnen kaum eine andere Wahl, als sich am Gelände zu orientieren. Die beiden Survival-Spezialisten kämpfen sich in dieser Folge durch den Regenwald einer Vulkaninsel vor Südamerika. Dort gibt es viele Stolperfallen wie Lianen und Felsen. Zudem bekommen es die Männer auf dem Eiland mit Vogelspinnen und Hundertfüßern zu tun. Das Gift dieser Krabbeltiere kann üble Schmerzen verursachen.
08:50
Der Süden des heutigen Irak, etwa 15 Kilometer westlich der Stadt Nasiriyah: Hier ragt ein imposanter Tempelturm in den Himmel - die Zikkurat des Mondgottes Nanna. Das monumentale Bauwerk geht auf die Hochkultur der Sumerer zurück und ist mehr als 4.000 Jahre alt. Der terrassenartig strukturierte Tempelturm ist 25 Meter hoch, in drei Stufen gegliedert und verfügt über massive Mauern aus gebrannten Lehmziegelsteinen. Erbaut wurde die Zikkurat vom Sumerer-König Ur-Nammu. Jetzt gehen Forscher:innen der historischen Stätte genauer auf den Grund und fördern dabei jede Menge Zeugnisse menschlicher Schaffenskraft ans Licht.
09:35
Südwestlich von Kairo, im Fayyum-Becken, befinden sich die 4.000 Jahre alten Ruinen einer einzigartigen Pyramide. Es ist die letzte Ruhestätte von Pharao Sesostris II. Einst war das Bauwerk, das aus Lehmziegeln und einem Kalksteinskelett besteht, fast 50 Meter hoch. Im Untergrund sind Forscher:innen zudem auf lange Gänge und geheime Grabkammern gestoßen. Doch welchem Zweck diente der ungewöhnliche Graben rund um das Bauwerk? Archäologin Salima Ikram und Bauingenieur Ezzeldin Yazeed decken die Geheimnisse der Sesostris-Pyramide auf und begeben sich auf die Spuren der antiken Wüstenstadt al-Lahun.
10:20
Der Nemrut Dagi, im Taurusgebirge: Auf dem Gipfel des 2.150 Meter hohen Bergs, in der türkischen Provinz Adiyaman gelegen, ist ein einzigartiges Monument zu finden. Das Grabheiligtum von König Antiochos I. gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und wirft bis heute Fragen auf. 9 Meter hohe Götterstatuen, kryptische Inschriften und geheime Gräber sind dort zu finden. Wer war der hellenistische Herrscher, der das "Hierothesion" errichten ließ? Wie weit erstreckte sich sein Reich? Ein internationales Team aus Wissenschaftler:innen, darunter Archäologe Michael Blömer, geht dem jahrtausendealten Rätsel auf den Grund.
11:05
Die Ruinen von Persepolis, im Süden des Iran, sind Zeugnisse einer der ältesten Städte der Welt. Erbaut wurde das einstige Machtzentrum der Achämeniden bereits 520 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Als Gründer gilt Dareios der Große, einer der bedeutendsten Könige des Altpersischen Reichs. Paläste, Säulenhallen oder reich verzierte Reliefs: Persepolis muss zur Blütezeit eine atemberaubende Metropole gewesen sein. Welche Relikte der architektonischen Meisterwerke bis heute überdauert haben, und welche Erkenntnisse sie über die heroischen Herrscher Persiens offenbaren, deckt Archäologe Ali Asadi auf.
11:55
An den Ufern des Nils, 500 Kilometer südlich von Kairo, liegen die altägyptischen Tempelkomplexe von Luxor und Karnak. Auch das sagenumwobene Tal der Königinnen befindet sich ganz in der Nähe. Viele der Mumien, Sarkophage und Grabkammern sind mehr als 3.000 Jahre alt. Insgesamt haben Forscher:innen in der Nekropole über 90 Gräber entdeckt. Warum wurden mächtige Pharaoninnen, darunter Mut-Tuja, Nefertari und Hatschepsut, genau dort bestattet? Welche kostbaren Grabbeigaben und Erkenntnisse hat die Wissenschaft bislang zutage gefördert? Archäologin Aliaa Ismail geht den Geheimnissen aus dem Tal der Königinnen auf den Grund.
12:40
Ein geschwächter Körper ist besonders anfällig für Krankheiten, deshalb muss sich Trent einem Bluttest unterziehen. Der Survival-Kandidat ist nach 30 Tagen in der Wildnis mit seinen Kräften völlig am Ende und klagt über heftige Kopfschmerzen. Hat sich der Abenteurer mit Malaria infiziert? Am Ende der Challenge steht den verbliebenen Teilnehmern in Südafrika zudem eine schwere Prüfung bevor. Denn dann müssen die Überlebensexperten quer durch die Savanne zum verabredeten Zielpunkt wandern. Da käme ein Warzenschweinbraten als Stärkung gerade recht.
14:05
Tag 1 des Survival-Marathons: Aufgeteilt in vier Gruppen werden die Kandidaten an unterschiedlichen Stellen vor der Insel Palawan ins Meer entlassen. Die erste Aufgabe besteht darin, sicher ans Ufer zu gelangen. Doch bereits hier gibt es Probleme. Christina schneidet sich an scharfkantigen Steinen die Füße auf und das Männerteam strandet auf einem vorgelagerten Felseneiland. Laura und Jeff sind zu diesem Zeitpunkt bereits seit 20 Tagen in der Wildnis unterwegs. Per Paddelboot versuchen sie die Tropeninsel vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen...
14:50
Charlie, Russell und Duck haben es geschafft, mit einem provisorischen Floß drei Kilometer bis zur Hauptinsel zu schwimmen. Jetzt brauchen die Männer dringend Trinkwasser, denn unter der sengenden Tropensonne sind sie völlig dehydriert! Unterdessen baut die Mädelsgruppe einen schattigen Unterschlupf, um der gnadenlosen Hitze zu entgehen und Max versucht sein Glück beim Speerfischen. Aber als ihm beim Tauchen ein Hai begegnet, endet die Nahrungssuche im blanken Horror. Später zieht ein heftiges Unwetter durch und die Teams kauern sich an ihren mühsam errichteten Feuerstellen zusammen.
15:35
Angela, Nicole und Max wurden heftig zerstochen. Ohne Kleidung sind die Abenteurer tropischen Mücken schutzlos ausgeliefert. Jetzt suchen die Survival-Experten im Dschungel nach Heilpflanzen, um die juckenden Pusteln zu behandeln. Denn falls sich die Stiche entzünden, könnte das das Aus für ihre Mission bedeuten! Das Männerteam wagt sich ebenfalls tief in den Wald. Aber als weder die Wildschweinjagd noch das Fallenstellen den gewünschten Erfolg bringen, beschließt die Gruppe ihren Standort zu wechseln. In der benachbarten Bucht treffen die Insulaner auf alte Bekannte...
16:25
Der Lake Superior zählt mit einer Fläche von 82 000 Quadratkilometern zu den größten Süßwasserseen der Erde. Den tosenden Fluten des riesigen Gewässers fielen in den vergangenen zwei Jahrhunderten unzählige Schiffe und Seeleute zum Opfer. Wegen der vielen Tragödien glauben manche Menschen, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Immer wieder gibt es Schilderungen über merkwürdige Erscheinungen und in einem Augenzeugen-Video sind seltsame Lichter zu sehen, die über dem Wasser schweben. Handelt es sich dabei um Signale aus dem Jenseits?
17:10
Josh Gates spielt Jessica Chobot und Phil Torres zu Beginn dieser Folge eine Tonaufnahme vor. Die Furcht einflößenden Laute, die darauf zu hören sind, stammen angeblich von einer monströsen Kreatur, die im Ozark-Plateau ihr Unwesen treibt. Der Pionier und Forschungsreisende Daniel Boone beschrieb das mysteriöse Wesen als dunkelfarbig mit Hörnern auf dem Schädel. Aber seine Schilderungen passen zu keiner bekannten Spezies. Ebenso wenig wie die Berichte von anderen Augenzeugen. Bis heute ist völlig unklar, welche Art von Raubtier durch das Hochland streift.
17:55
Jessica Chobot und Phil Torres haben in dieser Folge Bärenspray im Gepäck, um in Alaska hungrige Raubtiere abzuwehren. Die beiden Forscher:innen gehen in der abgeschiedenen Wildnis des nördlichsten US-Bundesstaates Berichten über ein Ungeheuer auf den Grund. Das Monster lauert angeblich im bis zu 300 Meter tiefen Iliamna-See auf Beute. In den Legenden der Ureinwohner ist von einem zehn Meter langen Wesen mit einem wolfsartigen Kopf und rasiermesserscharfen Zähnen die Rede. Und ein Buschpilot behauptet, er hätte die Kreatur mit seinen eigenen Augen gesehen.
18:40
Am 22. Februar 1910 schlängelte sich ein Zug der Great Northern Railway mit Geschäftsleuten und Familien an Bord durch die Cascade Mountains im Pazifischen Nordwesten. Aber dann setzte heftiger Schneefall ein und das Schienenfahrzeug musste in der Nähe des Ortes Wellington stoppen. Die Passagiere saßen in ihren Abteilen fest, als sich nach sechs Tagen in den Bergen eine Lawine löste und den Zug mit sich riss. Bei der Tragödie verloren nach offiziellen Angaben 96 Menschen ihr Leben. Finden die Geister der Verstorbenen bis zum heutigen Tag keine Ruhe?
19:25
Vor 66 Millionen Jahren schlug auf dem Gebiet der Halbinsel Yucatán in Mexiko ein Asteroid ein und hinterließ einen tiefen Krater, der die geologischen Grundlagen für die Entstehung zahlreicher Senken und Höhlen schuf, die sich später mit Wasser füllten. Die Maya hielten die Cenoten für Portale zur Unterwelt und brachten dort Opfergaben dar. Und wer sich an diesen heiligen Orten den Schutzgeistern gegenüber respektlos verhält und kostbare Artefakte plündert, dem droht Ungemach. Davon sind manche Nachfahren des indigenen Volkes fest überzeugt.
20:15
Freibeuter, Abenteurer, Weltumsegler: Sir Francis Drake gilt als Ikone der englischen Kolonialgeschichte. Im 16. Jahrhundert erlangte der Kapitän und Vizeadmiral vor allem durch seine Raubzüge und Seeschlachten gegen die Spanier Berühmtheit. Jetzt begibt sich Josh Gates auf die Spuren des berüchtigten Freibeuters. Gemeinsam mit Historiker Michael Turner und Schatzjäger Caleb Duckworth versucht das Forscherteam Drakes verschollene Reichtümer sowie seine letzte Ruhestätte ausfindig zu machen. Die Fährte führt von Plymouth in England über den Atlantischen Ozean bis tief in den Dschungel von Panama.
21:00
Wo wurde Jesus wirklich geboren? Befindet sich seine letzte Ruhestätte tatsächlich unter der Grabeskirche in Jerusalem? Archäologe Josh Gates reist nach Israel, um mehr über die 2.000 Jahre alte Geschichte des Gottessohns zu erfahren. Da die Überlieferungen aus den Evangelien widersprüchlich sind, ranken sich bis heute Mysterien um das Leben Jesu. Die Spurensuche führt von Bethlehem über Nazareth bis in die heilige Stadt. Dabei steigt Josh in düstere Höhlen hinab und fliegt über historische Orte. Denn anhand von Laservermessungen aus der Luft haben Forscher in Galiläa eine spektakuläre Entdeckung gemacht...
21:45
Der US-Militärgeheimdienst ist alarmiert: Hat Russland einen Satelliten ins All befördert, der über eine tödliche Strahlenkanone verfügt? Falls ja, müsste die NASA schnellstmöglich eine Technologie entwickeln, die in der Lage ist, das Kriegsgerät im All außer Gefecht zu setzen! Später stellen sich Wissenschaftler die Frage, welcher Supermacht die immensen Wasservorräte auf dem Mond gehören und die Planetentheorie von Immanuel Velikovsky erhält neuen Auftrieb. Aktuellen Forschungsergebnissen zufolge könnten tatsächlich bislang unentdeckte Himmelskörper für irdische Katastrophen verantwortlich sein.
22:30
Ein ehemaliger NASA-Physiker scheint Hinweise für eine Nuklearkatastrophe auf dem Mars gefunden zu haben. Könnten die Erkenntnisse der Beweis für die Existenz von Aliens sein? Und was hätten Außerirdische davon gehabt, den Mars vor 300 Millionen Jahren in Grund und Boden zu bomben? Auch in dieser Folge: Ein rätselhaftes Energiesignal aus dem All bereitet Astronomen Kopfzerbrechen, Wissenschaftler untersuchen, ob der Exoplanet Proxima B eine geeignete neue Heimat für die Menschheit wäre und der mysteriöse Tod von Raketenforscher Jack Parsons wirft Fragen auf.
23:15
Alaska allein umfasst in der Summe mehr Küstenkilometer, als die übrigen Vereinigten Staaten zusammen. Das Meeresgebiet ist zu weiten Teilen unerforscht - der ideale Nährboden für Mythen und Legenden. Auch in den Gewässern vor der Kodiak-Insel häufen sich ungewöhnliche Ereignisse. Augenzeug:innen wollen dort eine gewaltige Kreatur beobachtet haben! Neben aktuellen Sichtungen deuten auch Sonaraufnahmen aus dem Jahr 1969 auf die mögliche Existenz eines Seeungeheuers hin. Reporter Andrew Gough, Journalist Kevin Bumgarner und Kryptozoologe Lance Hightower gehen dem Rätsel der Meeressaurier auf den Grund.