04:35
Mit der Größe und dem Fettgehalt steigt auch der Preis, den die Bootsbesatzungen auf dem Markt mit ihrer Jagdbeute erzielen können. Im Hochsommer erreicht die Fangsaison ihren Höhepunkt. Aber das Limit wird bald erreicht sein. Den Männern bleibt nicht mehr viel Zeit. Deshalb gehen einige Kapitäne Allianzen ein. Joe Dion und Niko Chaprales unterstützen sich gegenseitig. Die Zusammenarbeit bringt für beide Crews Vorteile mit sich. Dylan Caldwell fischt lieber dort, wo er ungestört ist. Die "Pine Box" steuert die tiefen Gewässer westlich von Wildcat Knoll an.
05:20
Die wirtschaftliche Lage in Detroit ist äußerst angespannt. Für ein paar Dollars denkt sich so mancher Kunde im größten Pfandhaus der Stadt daher die abstrusesten Geschichten aus. In dieser Episode versucht ein älterer Herr im "American Jewelry and Loan", ein wertloses Transistorradio zu Geld zu machen, und behauptet felsenfest, man könne damit Kontakt zu Außerirdischen herstellen. Als die Pfandleiher auf das Angebot nicht eingehen, kommt es im Pawn-Shop zum Tumult.
05:40
Kosmischer Staub, der sich zu gigantischen Materieklumpen verdichtet und um eine Sonne kreist: Lange Zeit dachten Wissenschaftler, sie hätten die Prozesse der Planetenformung begriffen. Aber mit neuen Technologien, wie den leistungsfähigen Teleskopen des ALMA-Observatoriums in Chile, entdecken Astronomen Himmelskörper, die aus der Reihe tanzen. Bizarre Exoplaneten, darunter Braune Zwerge, stellen bisherige Erkenntnisse sogar komplett auf den Kopf. Was es wirklich braucht, um einen Planeten zu bauen, decken Astroforscher Kevin Walsh, Dan Durda und Sarah Stewart in dieser Folge auf.
06:25
Die Erde dreht sich. Allerdings dreht sich unser Heimatplanet nicht nur um die eigene gekippte Achse. Auch die elliptische Umlaufbahn um die Sonne spielt beim Werden und Vergehen des Lebens eine grundlegende Rolle. Um mehr über die dynamische Bewegung der Erde durch den Kosmos herauszufinden, zeichnen Wissenschaftler die Route einer 4,6 Milliarden Jahre andauernden Reise nach. Aber gerade beim Blick in die Zukunft tun sich astronomische Fragen auf: Werden wir mit unserer Nachbargalaxie Andromeda kollidieren? Steuert die gesamte Milchstraße auf einen mysteriösen Anziehungspunkt, den "Großen Attraktor", zu?
07:10
Es ist vielleicht die schwierigste Aufgabe, an der sich die Weltraumforschung bislang die Zähne ausbeißt: die Suche nach außerirdischem Leben! Modellrechnungen haben ergeben, dass allein in unserer Galaxie mehr als 10.000 intelligente Zivilisationen existieren müssten. Warum ist es bisher nicht gelungen, Kontakt zu den hochentwickelten Wesen herzustellen? Sind die astronomisch weiten Entfernungen im Universum schlichtweg zu groß? Wissenschaftler, darunter Physikerin Alessandra Pacini und Astrobiologe Lewis Dartnell, gehen der Frage nach, in welchem Winkel des Kosmos Leben zu finden sein könnte...
08:00
Willkommen auf dem Mond: Ein apokalyptisches Ödland, lebensfeindlich und überzogen mit einem Meer aus Einschlagkratern. Aber war das immer so? Was heute wirkt, wie ein toter Himmelskörper, könnte vor geraumer Zeit eher wie der kleine Bruder der Erde gewesen sein. Sogar Leben hätte Astroforschern zufolge damals eine Chance auf dem Erdtrabanten gehabt! Von der Kollision mit dem Protoplaneten Theia über das Verwandtschaftsverhältnis mit der Erde bis zu seiner heutigen Form: Wissenschaftler decken die Jahrmilliarden alte Geschichte des Monds auf und fördern dabei überraschende Erkenntnisse zutage.
08:45
So groß, wie das Empire State Building und auf Kollisionskurs mit der Erde: Asteroid Apophis schießt mit 25.000 km/h durchs All und kommt unserem Planeten im Jahr 2029 gefährlich nahe. Zum Glück haben Astronomen errechnet, dass der 300-Meter-Koloss die Erde nicht treffen wird. Doch alle paar Jahrzehnte kommt Apophis wieder - und jedes Mal ändert sich seine Flugbahn auf kaum kalkulierbare Weise! Außerdem schwirren weitere potenziell tödliche Asteroiden über unseren Köpfen. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an Abwehrmaßnahmen, um einen fatalen Aufprall zu verhindern...
10:15
Astronomin Michelle Thaller und Physiker Philip Hopkins sind sich einig. Galaxien haben Durchmesser von vielen Hunderttausend Lichtjahren. Und es dauert Zigmillionen Jahre, bis sie sich auf ihrer Reise durchs Universum in die Quere kommen. Aber wenn sie kollidieren, bleibt nichts, wie es einmal war! Von der 10 Milliarden Jahre alten Galaxie Gaia-Enceladus über den sagenumwobenen Andromedanebel bis zur apokalyptischen Zukunft unserer Milchstraße: Was passiert, wenn kosmische Gezeitenkräfte wirken und ein turbulenter Tanz der Galaxien beginnt, decken Wissenschaftler:innen in dieser Episode auf.
11:00
Kometen sind wertvoller als Gold. Denn die kosmischen Klumpen aus Eis und Gestein sind Zeitkapseln, in denen die chemischen Bedingungen aus der Entstehungsphase unseres Sonnensystems konserviert worden sind. Um ein derartiges Objekt genauer zu erforschen, schickte die europäische Weltraumorganisation ESA am 2. März 2004 die Raumsonde Rosetta ins All. Ziel der 12 Jahre dauernden Extremexpedition: Ein Rendezvous mit dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko, auch 67P genannt. In dieser Folge decken Expert:innen auf, welche bahnbrechenden Erkenntnisse die Rosetta-Mission der Wissenschaft liefert.
11:45
Wissenschaftler:innen haben eine erstaunliche Entdeckung gemacht: ein supermassereiches Schwarzes Loch, das fast 1 Milliarde Mal schwerer als unsere Sonne ist! Das Objekt wurde in den frühesten Tagen des Kosmos geboren, Berechnungen zufolge etwa 690 Millionen Jahre nach dem Urknall. Wenn es gelingt, das Geheimnis um die Entstehung des düsteren Riesen zu entschlüsseln, könnten die Erkenntnisse sogar dabei helfen, die Geburtsstunde des Universums selbst zu erklären. Denn derartige Schwerkraftmonster sind die Hauptakteure bei der Evolution von Galaxien und bislang kaum erforscht.
12:30
6. September 2017: Ein Blitz aus ultraviolettem Licht und Röntgenstrahlung bricht aus der Sonne hervor und schickt einen Strom von geladenen Teilchen Richtung Erde. Die Ursache? Eine so genannte Sonneneruption, oder "Flare". Die Folgen auf der Erde waren deutlich spürbar. Es kam zu Funkausfällen sowie Problemen bei der Kommunikation. Um derartige Ereignisse besser zu verstehen und in Zukunft vielleicht sogar vorhersagen zu können, schickte die NASA eine Reihe von Raumsonden ins All. Der Forschungssatellit "Solar Dynamics Observatory", kurz SDO, ist eine davon. Jetzt decken Wissenschaftler:innen auf, wie das Hightech-System zur Überwachung der Sonnenaktivität funktioniert.
13:15
Jessica Chobot und Phil Torres haben in dieser Folge Bärenspray im Gepäck, um in Alaska hungrige Raubtiere abzuwehren. Die beiden Forscher:innen gehen in der abgeschiedenen Wildnis des nördlichsten US-Bundesstaates Berichten über ein Ungeheuer auf den Grund. Das Monster lauert angeblich im bis zu 300 Meter tiefen Iliamna-See auf Beute. In den Legenden der Ureinwohner ist von einem zehn Meter langen Wesen mit einem wolfsartigen Kopf und rasiermesserscharfen Zähnen die Rede. Und ein Buschpilot behauptet, er hätte die Kreatur mit seinen eigenen Augen gesehen.
14:05
Am 22. Februar 1910 schlängelte sich ein Zug der Great Northern Railway mit Geschäftsleuten und Familien an Bord durch die Cascade Mountains im Pazifischen Nordwesten. Aber dann setzte heftiger Schneefall ein und das Schienenfahrzeug musste in der Nähe des Ortes Wellington stoppen. Die Passagiere saßen in ihren Abteilen fest, als sich nach sechs Tagen in den Bergen eine Lawine löste und den Zug mit sich riss. Bei der Tragödie verloren nach offiziellen Angaben 96 Menschen ihr Leben. Finden die Geister der Verstorbenen bis zum heutigen Tag keine Ruhe?
14:50
Vor 66 Millionen Jahren schlug auf dem Gebiet der Halbinsel Yucatán in Mexiko ein Asteroid ein und hinterließ einen tiefen Krater, der die geologischen Grundlagen für die Entstehung zahlreicher Senken und Höhlen schuf, die sich später mit Wasser füllten. Die Maya hielten die Cenoten für Portale zur Unterwelt und brachten dort Opfergaben dar. Und wer sich an diesen heiligen Orten den Schutzgeistern gegenüber respektlos verhält und kostbare Artefakte plündert, dem droht Ungemach. Davon sind manche Nachfahren des indigenen Volkes fest überzeugt.
15:35
Der 5400 Meter hohe Popocatepetl in Mexiko zählt zu den größten aktiven Vulkanen der Welt. Er befindet sich 70 Kilometer südwestlich von Mexiko-Stadt und in seinem Schatten leben über 20 Millionen Menschen. Die Gefahr eines größeren Ausbruchs ist so hoch, dass die Behörden eine permanente Videoüberwachung eingerichtet haben. Aber die Kameras zeichnen angeblich nicht nur vulkanische Aktivitäten auf. Augenzeugen berichten von seltsamen schwebenden Lichtern und mysteriösen Flugobjekten. Sind am "El Popo", wie der Berg auch genannt wird, Ufos unterwegs?
16:20
Das Amazonasbecken erstreckt sich auf einer Fläche von sieben Millionen Quadratkilometern über den gesamten nördlichen Teil von Südamerika. An manchen Orten ist das Blätterdach im Regenwald so dicht, dass nur ein Prozent der Sonnenstrahlen auf den Boden trifft. Und im Unterholz geht angeblich eine mythische Kreatur auf Beutejagd. Der Legende nach handelt es sich bei dem mysteriösen Wesen um eine riesige Schlange mit funkelnden Augen und furchterregenden Zähnen. Die indigenen Ureinwohner der Region nannten sie "Jacumama", die Mutter des Wassers.
17:10
Andros ist mit einer Fläche von rund 6000 Quadratkilometern die größte Insel der Bahamas. Sogenannte "Blue Holes" locken auf dem Eiland Fischer und Taucher an. Die faszinierenden geologischen Formationen entstanden wahrscheinlich am Ende der letzten Eiszeit, als Gletscherwasser Höhlen in den Kalkstein formte. Und einige Sinklöcher sind durch ein unterirdisches Tunnelsystem miteinander verbunden. Aber in der Tiefe droht möglicherweise Gefahr. Jessica Chobot und Phil Torres sind auf ihrer Expedition in der Karibik einem mysteriösen Seemonster auf der Spur.
17:55
Lake Huron, Michigan: Von Mackinac Island gibt es zahlreiche Erzählungen über paranormale Phänomene. Augenzeugen berichten von Geistern, rätselhaften Lichterscheinungen sowie einem verfluchten Schiffswrack, das bereits Taucher in den Tod gerissen haben soll! Zudem blickt die Insel auf eine blutige Geschichte zurück. Vor langer Zeit haben sich dort rivalisierende Stämme der Ureinwohner bekriegt. Auch als Briten und Franzosen das Eiland für sich beanspruchten, kam es zu gewaltigem Blutvergießen. Gemeinsam mit den "Ghost Brothers" - einem paranormalen Spezialistenteam - versuchen Jessica und Phil das düstere Geheimnis von Mackinac zu lüften.
18:40
Jessica und Phil führen ihre Untersuchungen auf Mackinac Island fort. Die Insel wurde einst von nordamerikanischen Ureinwohnern besiedelt. Heute sollen dort Geister umtreiben! Unterstützung bekommen die beiden von den "Ghost Brothers", einem paranormalen Ermittler-Trio. Dalen, Juwan und Marcus sind Spezialisten auf dem Gebiet der Geisterforschung. Ausgerüstet mit Infrarotkamera, Biberfellmütze und Spirit-Box nimmt das Team angeblich verfluchte Orte ins Visier. Dabei kommt es sowohl auf dem Hoteldachboden, als auch im 150 Jahre alten Leuchtturm von St. Helena zu bizarren Phänomenen.
19:25
Geisterstimmen oder schemenhafte Figuren: An den weltberühmten Niagarafällen kommt es oft zu unerklärlichen Phänomenen. Vor Ort wollen Jessica und Phil mehr über die paranormale Kraft des Naturwunders herausfinden. Zunächst trifft das Duo einen Augenzeugen, der eine übernatürliche Lichterscheinung an den Wasserfällen gesehen haben will. Später besucht das Team die Höhle der Winde sowie das berüchtigte Devil's Hole. Dort soll bereits der französische Entdecker René-Robert La Salle im 17. Jahrhundert einem bösen Geist begegnet sein. In einem unterirdischen Kanal nutzen Jessica und Phil zudem eine EVP-App sowie eine SLS-Kamera, um mit der Geisterwelt der Niagarafälle in Kontakt zu treten.
20:15
Es ist eine der schillernden Sagen des antiken Griechenlands: Die Legende um König Midas, der alles was er berührte zu Gold werden ließ. Um mehr über den fantastischen Mythos in Erfahrung zu bringen, nehmen Forscher:innen die Ruinen von Gordion unter die Lupe. Die antike Stadt ist fast 3.000 Jahre alt, wird dem indogermanischen Volk der Phryger zugeordnet und befindet sich in der heutigen Türkei, südwestlich von Ankara. Liegt in der archäologischen Fundstätte von Gordion, die erst 1895 wiederentdeckt worden ist, das verschollene Königreich von Midas begraben?
21:00
Venedig, eine der schönsten Städte Italiens und weltberühmter Touristenmagnet. Millionen Holzpfähle tragen die Häuser, Kirchen und Paläste der Lagunenstadt. Trotz umfassender Schutzmaßnahmen könnte das alles bald im Meer versinken. Aber bis heute hat Venedig längst nicht alle Geheimnisse preisgegeben. Geologe Guido Giordano und Historiker Giovanni Caniato gehören zu einem Team aus Forscher:innen, das mithilfe moderner Technik Jahrhunderte alte Überraschungen ans Licht bringt - von Detailansichten des Fundaments über das Innere der Rialtobrücke bis hin zu versunkenen Schiffen des Mittelalters.
21:45
In dieser Folge gehen Phil Torres und Heather Amaro in einem 800 Jahre alten Schloss in der Grafschaft Northumberland auf Geisterjagd. Chillingham Castle wurde im 13. Jahrhundert von der Adelsfamilie Gray erbaut und diente den Engländern als wichtiger Stützpunkt während des langen und blutigen Kampfes gegen die Schotten. Unzählige Gefangene wurden dort auf brutale Art und Weise gefoltert, lebendig verbrannt oder verhungerten im Kerker. Irren die ruhelosen Seelen der Opfer und ihrer Peiniger noch immer in dem geschichtsträchtigen Gebäude umher?
22:35
Im Mittleren Westen der USA machen haarsträubende Horrorgeschichten über mysteriöse Kreaturen die Runde. Die hundeartigen Wesen sollen bis zu zwei Meter groß sein und werden für zahlreiche Todesfälle sowie das Verschwinden von Menschen verantwortlich gemacht. Es gibt mehrere Augenzeugen und angeblich auch Fotos und Videomaterial. Und damit nicht genug: Manche argwöhnen, die US-Regierung wisse mehr über die "Dogmen", als sie öffentlich einräumt. Phil Torres und Heather Amaro trennen bei ihren Nachforschungen im Bundesstaat Michigan Fakten von Fiktion.
23:20
Rätselhafte Beobachtung am Rand des Sonnensystems: Als die Raumsonde New Horizons den Kuipergürtel erreicht, machen ihre Sensoren eine seltsame Entdeckung - ein gigantisches Objekt, das sich rasend schnell dreht und seine Helligkeit ändert! Was verbirgt sich hinter dem rotierenden Himmelskörper? Handelt es sich bei dem transneptunischen Objekt, das Wissenschaftler auf den Namen "Arawn" taufen, wirklich um einen Asteroiden? Später sorgt ein möglicher Sabotageakt an einem russischen Sojus-Raumschiff für Ärger und US-Präsident Donald Trump kündigt den Aufbau einer militärischen "Space Force" an...