17:50
Welche Rolle spielte der kaum bekannte NASA-Ingenieur John Houbolt bei der Entwicklung des Apollo-Programms? Und haben die Amerikaner bei der Mondlandung vom Wissen des sowjetischen Mathematikers Juri Kondratjuk profitiert? Diesen Fragen gehen die Ermittler Chad Jenkins, Mike Bara und Leland Melvin in dieser Folge auf den Grund. Außerdem im Fokus der Männer: Wie Astronaut Neil Armstrong bei einem Testflug mit dem Mondlandungs-Trainingsgerät, kurz LLTV, fast ums Leben kam und warum der Zwischenfall Öl ins Feuer von Verschwörungstheoretikern gießt.
18:40
Von der Mondlandung am 20. Juli 1969 gibt es Fotos, Videos und Tonaufzeichnungen. Ein Teil des Originalmaterials, gespeichert auf codierten Magnetbändern, ist aber auf mysteriöse Weise verschwunden oder wurde sogar gelöscht - der ideale Nährboden für Verschwörungstheorien. Um einen endgültigen Beweis für die Mondlandung zu finden, ziehen die Ermittler den Recherche-Spezialisten Joe Harris und den Wissenschaftler John Sarkissian zurate. Außerdem sollen Bilder der Mond-Aufklärungssonde "Lunar Reconnaissance Orbiter", kurz LRO, Gewissheit bringen, ob Apollo-11 den Erdtrabanten erreicht hat.
19:25
Gibt es Beweise dafür, dass die Mondlandung der Amerikaner in einem Hollywood-Studio inszeniert worden ist? Diese Frage wollen die Verschwörungs-Ermittler in dieser Folge im Detail beleuchten. Unterstützung bekommen sie dabei von Ex-Astronaut Mike Massimino, der mehr als 570 Stunden im All verbracht hat und einer der Wenigen ist, die zum Hubble-Weltraumteleskop geflogen sind. Auch Peter Hyams, Regisseur des Sci-Fi-Films "Unternehmen Capricorn" und Douglas Trumbull, Spezialist für Spezialeffekte, werfen ihre Fachexpertise in den Ring, um den potenziellen Fake der Apollo-11-Mission einem finalen Praxistest zu unterziehen.
20:15
Josh Gates macht sich in Kolumbien umgeben von Jaguaren, Spinnen und Schlangen auf den Weg zur Ciudad Perdida, einer der bedeutendsten archäologischen Fundstätten Südamerikas. Die "verlorene Stadt" liegt auf rund 1200 Metern Höhe in der Sierra Nevada de Santa Marta. Fast 400 Jahre blieben die überwucherten Ruinen unberührt, bis Plünderer und Grabräuber in den Siebzigerjahren auf dem abgelegenen Areal wertvolle Kunstgegenstände entdeckten. Seither interessiert sich auch die Wissenschaft für diesen mystischen Ort. Liegen dort noch weitere Schätze verborgen?
21:00
Im Juni 1838 verließ der Seitenraddampfer "SS Pulaski" den Hafen von Savannah im US-Bundesstaat Georgia. Doch ihr anvisiertes Ziel in Baltimore sollte die "Titanic des Südens" nie erreichen. Denn etwa 50 Kilometer vor der Küste von North Carolina ereignete sich eine Katastrophe. Bei der Explosion eines Dampfkessels wurde der gesamte Mittelteil des Schiffes zerfetzt und das 60 Meter lange Wasserfahrzeug sank auf den Meeresgrund. Berichten zufolge befanden sich an Bord "SS Pulaski" wertvolle Münzen. Gelingt es Bergungsexperten den Schatz zu heben?
21:50
Im April 2024 fiel der Meteorologin Emily Roehler beim Prüfen der Wetterdaten im Zentrum der USA eine Sturmfront auf, entlang der sich heftige Gewitterzellen bildeten. Die Superzellen hatten das Potenzial, zahlreiche Tornados hervorzubringen. Bedroht waren die Bundesstaaten Nebraska und Iowa. Bald darauf nahm die Katastrophe ihren Lauf. Zerstörte Gebäude und umgestürzte Güterzüge: Die Windhosen hinterließen eine kilometerlange Spur der Verwüstung. Augenzeugen schildern aus erster Hand, wie sie das gewaltige Inferno aus Wind, Trümmern und Chaos erlebt haben.
22:35
Hat Andres Shirm ein Ufo gesichtet? Der 40-Jährige war im August 2023 mit seiner Freundin von Denver nach Albuquerque unterwegs. Das Paar hatte gerade den Raton Pass hinter sich gelassen, als am Himmel plötzlich ein unbekanntes Flugobjekt auftauchte, das aussah wie eine fliegende Untertasse. Um seine Beobachtungen zu untermauern, legt Andres den Expert:innen ein zweiminütiges Video vor. Und was sagen die Fachleute zu einem Foto, das 2022 auf einer Zugfahrt nach Machu Picchu entstand? Die Analysen ergeben: Die Aufnahme wurde nicht nachträglich manipuliert.
23:20
Die Geisterjäger begeben sich ins Bourbon Country, um eine Postkutschenhaltestelle aus dem 19. Jahrhundert zu untersuchen. Unglaublich: in 50 Jahren starben hier neun Menschen. 1822 gab es den ersten Todesfall, als die Tochter des Wirts eines natürlichen Todes starb. Doch nur wenige Jahre später geschah hier der erste Mord, als ein junger Mann erstochen wurde. Dieses Ereignis löste einen Dominoeffekt von Morden und Selbstmorden aus, der erst in den 1900er Jahren endete. Die Tragödien, die sich auf oder in der Nähe dieses Anwesens ereigneten, könnten die Ursache für die beängstigenden paranormalen Vorkommnisse sein. Schattengestalten spuken umher und Stimmen haben sich eingenistet, die nichts Gutes im Schilde führen. Jetzt wo das Gebäude für Besucher geöffnet werden soll, will der Bürgermeister sichergehen, dass sich die Geister nicht ihr nächstes Opfer suchen.