16:20
Ikone der Architektur und Sinnbild des Welthandels: Das World Trade Center mit seinen berühmten Zwillingstürmen war über fast drei Jahrzehnte eines der wichtigsten Wahrzeichen von New York City. Erbaut Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre, boten die Twin Towers zusammen mit dem angrenzenden Gebäudekomplex Platz für rund 50.000 Menschen. Mit einer Höhe von 417 Metern war der Nordturm sogar das höchste Bauwerk der Erde. Jetzt lassen Historiker und Buchautor Eric Darton sowie Statiker Adrian Brügger die bewegte Geschichte der legendären Wolkenkratzer noch einmal Revue passieren.
17:05
Die Nekropole von Dahschur, knapp 30 Kilometer südlich von Kairo gelegen, gibt der Wissenschaft bis heute Rätsel auf. Vor allem um die so genannte "Schwarze Pyramide" ranken sich Mythen und Legenden. Welcher Pharao ließ sie erbauen? Und was hat sie schließlich zerstört? Wo heute nur noch Reste stehen, erhob sich die Pyramide einst 75 Meter aus dem Wüstensand. Von geheimen Grabkammern über benachbarte Tempelanlagen bis zum Pyramidion aus poliertem Granit: Archäologen bringen die 3.800 Jahre alte Vergangenheit des königlichen Komplexes ans Licht.
17:50
Vom Wadi al Jarf über das Rote Meer und den Nil bis zum antiken Hafen von Alexandria: Archäologen fördern die versunkenen Schätze des Alten Ägyptens zutage. Begraben und konserviert von mächtigen Sandschichten stoßen die Forscher auf historische Fundstücke von unschätzbarem Wert, darunter archaische Anker, längst vergessene Schiffswracks oder versunkene Sphinxen. Wie die Forscher bei ihrer Arbeit vorgehen und welche Rolle Pharao Cheops bei den nautischen Errungenschaften der altägyptischen Hochkultur spielte, decken Pierre Tallet, Damian Robinson, Eissa Zidan und Mark Lehner in dieser Folge auf.
18:40
Es war eine Explosion apokalyptischen Ausmaßes: Als vor rund 3.500 Jahren der Vulkan auf dem heutigen Santorin-Archipel in Griechenland ausbrach, hatte das weitreichende Folgen. Die gigantische Eruption hinterließ einen 12 Kilometer breiten Krater. Die Region wurde von einer bis zu 60 Meter dicken Ascheschicht bedeckt. Quellen berichten, dass durch die Verdunkelung der Sonne sogar ein zweijähriger Winter einsetze. Geologe Dimitrios Papanikolaou und sein Team gehen der Geschichte der Mittelmeerinsel auf den Grund. Hinweise finden die Forscher auch in der antiken Stadt Akrotiri, die der Katastrophe zum Opfer fiel.
19:25
Jericho, heute im palästinensischen Westjordanland gelegen, blickt auf eine bedeutsame Geschichte zurück. Weltbekannt ist die Legende von der Eroberung der Stadt durch die Israeliten. Können neue archäologische Funde Licht ins Dunkel der historischen Ereignisse bringen? Archäologe Mahmoud Hawari und sein Team nehmen die Herausforderung an. In dieser Folge spüren sie der bewegten Vergangenheit Jerichos nach. Dabei stoßen die Forscher auf Kapitel der Menschheitsgeschichte, die viel weiter zurückliegen, als biblische Überlieferungen. Denn die ältesten Siedlungsspuren reichen bis in die Jungsteinzeit vor rund 13.000 Jahren.
20:15
Im Südwesten der Türkei besuchen Atlantis-Experte Stel Pavlou und Geologin Jess Phoenix die archäologische Grabungsstätte Çatalhöyük. Bereits vor etwa 9.000 Jahren muss hier eine weit entwickelte Zivilisation gelebt haben. Möglicherweise gibt es eine Verbindung zum verschollenen Seefahrervolk von Atlantis? Auch im Latmos-Gebirge und an der Ägäis-Küste stoßen die beiden auf interessante Hinweise. Gemeinsam mit der türkischen Historikerin Dilek Iskar geht das Team antiken Relikten, geheimen Nekropolen sowie dem Stierkult der Lykier auf den Grund.
21:00
Sizilien blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Phönizier, Griechen und Karthager haben die Insel im äußersten Süden des heutigen Italiens bereits besiedelt. Könnte sich hier das legendäre Inselreich Atlantis befunden haben? Genau das wollen Stel Pavlou und Geowissenschaftlerin Jess Phoenix herausfinden. Am Fuß des Ätna erkunden die beiden antike Katakomben und spüren im Mittelmeer versunkenen Schätzen nach. Unterstützung bekommt das Team von Archäologie-Professor Clemente Marconi sowie dem Vulkanologen Dr. Boris Behncke, die interessante Fakten zur Atlantis-Theorie beisteuern.
21:50
Die "Mammoth Cave" in Kentucky ist das größte bekannte Höhlensystem der Erde. Es erstreckt sich über eine Länge von mehr als 650 Kilometern und wurde bereits vor 4.000 Jahren von den amerikanischen Ureinwohnern als rituelle Grabstätte genutzt. Überlieferungen von rätselhaften Schattenwesen haben jedoch bis heute überdauert! Um mehr über die Höhlengeister herauszufinden, steigt das Team selbst in die Unterwelt hinab. Unterstützung bekommen sie dabei von Forscher Mark Wenner, der die Mammuthöhle wie seine Westentasche kennt und seltsame Phänomene sogar am eigenen Leib zu spüren bekommen hat.
22:35
Die Gegend am Mount Adams in Washington gilt als reinster Ufo-Hotspot. Schon seit über 70 Jahren kommt es hier zu Sichtungen. Um mehr über die Ufos am 3.700 Meter hohen Vulkan herauszufinden, treffen sich Jessica und Phil mit einem Experten vor Ort. Daniel Nims war selbst lange bei der Air Force. Heute hat er ein Hightech-Spielzeug dabei, das ungewöhnliche Objekte am Himmel aufspüren kann. Die Technik verfügt über eine HD-Weitwinkelkamera sowie Sensoren zur Messung von seismischer Aktivität. Wird es den Forscher:innen gelingen, mit dem Spezialgerät Licht ins Dunkel der Phänomene am Mount Adams zu bringen?
23:25
Bulent hatte nicht damit gerechnet, dass in der südafrikanischen Savanne eine weitere Person zum Team stoßen würde. Jetzt hat der Abenteurer beim Überlebenskampf zwei Frauen an seiner Seite. Was ihn nicht sonderlich erfreut, denn die neue Kandidatin ist nicht zwangsläufig eine Verstärkung. Bei ihrer ersten Survival-Prüfung war Kate den kräftezehrenden Strapazen nicht gewachsen. In Panama gab sie nach 13 Tagen auf. Beim zweiten Anlauf will die 32-Jährige jetzt alles besser machen. Aber zwischen Kate, Makani und Bulent stimmt von Anfang an die Chemie nicht.