11:05
Kälte ist in Alaska die größte Gefahr für Leib und Leben. Die tiefsten Temperaturen der USA wurden nur etwa 150 Kilometer von Tanana entfernt gemessen. Und die Dorfbewohner haben in dieser Folge mit zweistelligen Minusgraden zu kämpfen. Feuerholz wird in solchen Zeiten zur obersten Priorität. Doch Stan Zuray hat ein Problem mit seinem Truck - die Klopfgeräusche kommen aus dem Motorraum. Und wenn der Wildnisbewohner dieses Problem nicht ernst nimmt, droht möglicherweise ein Totalschaden. Das wäre der absolute Super-GAU.
11:55
Wilderer haben Charlie Wright einen Elch vor der Nase weggeschnappt. Daher bleibt als Notlösung nur ein Karibu. Aber rund um Tanana liegt noch immer sehr wenig Schnee und ohne seinen Hundeschlitten steht dem Dorfbewohner ein beschwerlicher Weg ins Jagdrevier bevor. Denn mit dem Quad kommt man in der Wildnis wesentlich langsamer voran. Chris und Jessi versuchen ihr Glück derweil beim Fischen. Doch dabei müssen die Aussteiger sehr vorsichtig zu Werke gehen, denn die Eisfläche auf dem See ist noch sehr dünn.
12:40
Nicht der Mensch, sondern die Jahreszeiten bestimmen in vielen Regionen Alaskas, was getan werden muss. Und am Polarkreis brechen in Kürze dunkle Zeiten an, in denen das Sonnenlicht nur noch wenige Stunden am Tag die Umgebung erhellt. Deshalb müssen sich Chris und Jessi mit Elektrizität versorgen. Dabei darf sich das Duo am Cosna River allerdings keine handwerklichen Fehler erlauben. Denn ansonsten könnte ihnen das alte Minikraftwerk, das die Aussteiger zur Stromerzeugung nutzen wollen, mit einem lauten Knall um die Ohren fliegen.
13:25
Bei eisigen Minustemperaturen drohen in Tanana die Wasserleitungen einzufrieren. Daher muss immer genügend Druck in den Rohren sein. Doch um dies zu gewährleisten, benötigen die Dorfbewohner am Polarkreis neue Ersatzteile, die der Lieferant wegen des schlechten Wetters auf halber Strecke am Straßenrand zurücklassen musste. Deshalb sind nun Stan Zurays Schlittenhunde gefragt. Chris bekommt derweil Besuch von seinem 65-jährigen Vater. Und zwischen den beiden Männern geht es bei einem Bauprojekt nicht immer harmonisch zu.
14:10
Jamey D'Anna arbeitete 20 Jahre als Friseurin. Doch die Lockdowns während der Corona-Pandemie zwangen sie, ihren Salon aufzugeben und einen Neuanfang zu starten. Jamey stieg gemeinsam mit ihrer Freundin Christine Crnek ins Goldgräbergeschäft ein. Die erste Schürfsaison in Arizona verlief erfolgreich. Aber die extremen Bedingungen in der Wüste bringen besondere Herausforderungen mit sich. Mittlerweile lässt die Ausbeute in der "Chicks with Picks"-Mine sehr zu wünschen übrig. Bringen Freddy Dodge und Juan Ibarra das Frauen-Duo zurück in die Erfolgsspur?
14:55
Für Charlie und Sheri Briscoe steht im Nordosten von Oregon viel auf dem Spiel. Das Duo hat in seinen knapp fünf Hektar großen Claim viel Geld investiert. Sheri unterstützt ihren Mann tatkräftig bei der Arbeit. Sie fährt Muldenkipper und kümmert sich um die Organisation. Trotzdem stapeln sich im Sumpter Valley die Rechnungen. Die Einnahmen stehen in keinem angemessenen Verhältnis zu den Ausgaben, denn die Anlage des Paares arbeitet nicht effizient. Beim Waschen geht wertvolles Gold verloren. Finden Freddy Dodge und Juan Ibarra weitere Fehlerquellen?
15:40
Levi Buttrey und Kory Loveland sind ein gutes Team. Aber das Terrain, auf dem die Männer Gold schürfen, stellt sie vor Probleme. Die zwei Hektar große Mine im US-Bundesstaat Washington erstreckt sich über drei Ebenen auf einem Berghang mit 50 Grad Steigung. Lange Wege und schwere Handarbeit: Es ist kein Wunder, dass der Betrieb keinen Gewinn abwirft. Die Schatzsucher verarbeiten zu wenig Material. Können Freddy Dodge und Juan Ibarra mit ihrem Know-how und modernen technischen Geräten die Arbeitsabläufe effizienter gestalten und den Durchsatz erhöhen?
17:10
Jim Gibson und Wendy Tuerlings machen sich Sorgen um ihre Zukunft, denn ihre finanzielle Lage ist angespannt. Das Duo hat viel Geld in teures Equipment investiert, doch dies brachte nicht den erhofften Erfolg. Um die Kehrtwende zu schaffen, benötigen die Schatzsucher:innen innerhalb von sechzig Tagen 90 Unzen Gold. Das kann nur mit professioneller Hilfe gelingen, denn Jims und Wendys Waschanlage ist nicht optimal auf das Schürfmaterial abgestimmt. Freddy Dodge und Juan Ibarra setzen auf dem Claim ihr gesamtes Können ein, um die Ausbeute zu erhöhen.
17:55
Ein Monster mit vielen Schläuchen: Raul Paredes und Helen Willoughby haben mit ihrer Waschanlage in den Cariboo Mountains einen schweren Stand. Denn der "Oktopus" ist ziemlich marode. Aber das ist nicht das einzige Problem des Goldgräber-Ehepaares. Raul und Helen hätten den Boden gründlich testen müssen, bevor sie sich in der Provinz British Columbia in Unkosten stürzten. Denn auf dem Areal, auf dem sie gerade schürfen, findet man nur sehr wenig Edelmetall. Freddy Dodge und Juan Ibarra stehen bei ihrer Rettungsmission vor einer gewaltigen Herausforderung.
19:25
Freddy Dodge und Juan Ibarra machen sich auf den Weg nach British Columbia, um dort einem Vater-Sohn-Gespann unter die Arme zu greifen. An der Arbeitseinstellung liegt es nicht, dass Travess und Andrew Allen am Fraser River keinen Profit machen. Die Männer geben ihr Bestes. Und sie haben auch sehr viel Equipment. Aber bei einem vierstündigen Testlauf zeigt sich: Die Goldgräber setzen ihre Ausrüstung nicht richtig ein. Freddy und Juan bauen aus Schrottteilen eine effizientere Waschanlage, damit dem Duo beim Schürfen kein Edelmetall verloren geht.
20:15
1863 wurden am legendären Alder Gulch im US-Bundesstaat Montana mehr als eine Million Unzen Gold gewonnen. Rob und Connie Opie folgen der Spur der ersten Pioniere, die tief im Untergrund nach Kiesbetten ehemaliger Flüsse suchten. Doch ihre Bemühungen bringen nicht den erhofften Gewinn. Sind die Edelmetallvorkommen in der Region erschöpft oder machen Rob und Connie bei der Arbeit handwerkliche Fehler? Bei einem vierstündigen Testlauf wird deutlich, dass die Waschanlage des Duos technische Mängel aufweist. Und wie bewertet Freddy Dodge den Grund und Boden?
21:00
Dan Perron und seine Familie schürfen seit zehn Jahren am Ufer des Fraser River. Seine Waschanlage hat der Schatzsucher vollständig selbst gebaut und zunächst verlief in der Provinz British Columbia alles nach Plan. Aber dann wurde die Mine aufgrund eines Verwaltungsfehlers von den Behörden vorübergehend geschlossen. Und danach fand Dan nicht mehr zurück in die Erfolgsspur. Der Goldgräber steht enorm unter Druck, denn er hat sich viel Geld geliehen. Doch was ist der Grund für seine schwierige Lage? Freddy Dodge geht in Kanada den Ursachen auf den Grund.
21:45
Die "Schwarzlicht-Crew" reißt in Down Under die Stollen einer verlassenen Mine auf. Das Gestein aus den alten Gängen landet in der riesigen Sortieranlage der Edelstein-Jäger. Die "Mooka Boys" legen derweil im australischen Outback den Boden unter einer Abraumhalde frei. Denn dort liegen möglicherweise kostbare Opale verborgen. Doch bei der Arbeit gerät der Bagger des Teams aus dem Gleichgebiet. Und Rod Manning, Les Walsh und Ty Gross schrammen im Bundesstaat New South Wales beim Umzug auf ihren neuen Claim haarscharf an einer Katastrophe vorbei.
22:30
In South Australia herrscht Steinschlaggefahr. Angel Dempsey und Issy Glen müssen beim Erkunden der unterirdischen Stollen sehr vorsichtig sein. Sofia und Isaac Andreou landen unterdessen in Queensland einen Volltreffer. Das Duo findet auf dem Yowah House Claim einen kostbaren Nuss-Opal mit blaugrünem Farbspiel und roten und gelben Akzenten. Und die Cheals legen nach vier Jahren harter Arbeit im Bundesstaat New South Wales ihre einsturzgefährdete Mine still. Das Team durchsucht die letzten Fuhren Gestein in Down Under nach wertvollen Edelsteinen.
23:20
Am Nugget Creek klingelt endlich die Kasse. Nachdem Dustin Hurt und sein Team monatelang gebraucht haben, um das unwirtliche Terrain in den Chilkat Mountains zu erschließen, laufen die Maschinen nun auf Hochtouren. Pro Tag waschen die Goldsucher:innen etwa eine Unze Edelmetall aus. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer: Die Ausläufer des Taifuns Merbok erreichen Alaska. Der Wetterdienst warnt vor Erdrutschen und Rekordregenfällen! Die stärksten Niederschläge der letzten 50 Jahre lassen der Crew keine Wahl. Jetzt heißt es Ausrüstung sichern, und dann den Gefahrenbereich schleunigst evakuieren...