14:00
Wenn Rick Ness in der Wildnis kein Gold findet, gehen auch seine Mitarbeiter am Ende der Saison leer aus. Deshalb sitzen am Quartz Creek alle in einem Boot. Die Glücksritter müssen sich ihren großen Traum mit vereinten Kräften erfüllen. Während das Team mit schwerem Gerät in tiefere Erdschichten vordringt, versucht der Boss für 100 000 US-Dollar eine geeignete Waschanlage aufzutreiben. Parker Schnabel beißt sich unterdessen am Dickschädel von Tony Beets die Zähne aus. Der Alaska-Veteran kämpft in Nordamerika mit harten Bandagen.
14:50
Bringt die Waschanlage am Quartz Creek die Wende? Rick Ness hat für die Neuanschaffung 180 000 Dollar auf den Tisch geblättert und jetzt muss "Durt Reynolds" liefern. Tony Beets will unterdessen nach langen Querelen endlich seinen zweiten Schwimmbagger in Stellung bringen. Mit der gigantischen Maschine könnte der Goldgräber seine Einnahmen in Nordamerika verdoppeln. Doch vorher muss sein Team die Dregde auf dem Wasserweg zum Einsatzort transportieren. Die Abenteurer leisten am Yukon River Schwerstarbeit, damit sich das Monstrum vom Fleck bewegt.
15:35
Der Streit mit Tony Beets hat nicht nur Nerven gekostet. Parker Schnabel und seinem Team läuft in Nordamerika die Zeit davon. Die Männer müssen in den kommenden Wochen verlorenen Boden gutmachen, wenn sie ihr ehrgeiziges Saisonziel von 6000 Unzen Edelmetall noch erreichen wollen. Und für Rick Ness entwickelt sich der Traum vom Gold immer mehr zu einem Drama. Der Abenteurer hat riesige Summen in sein Equipment investiert, doch der Ertrag ist gleich null. Kann Schatzsucher-Veteran Freddy Dodge der Crew am Quartz Creek aus der Patsche helfen?
16:20
Zeit ist Geld! Dieser Leitspruch gilt auch im Goldgräber-Business. Deshalb will Klondike-Veteran Tony Beets die Eimerkette seines Schwimmbaggers in einem Stück zum Eureka Creek transportieren. Doch das 14 Tonnen schwere Monstrum wurde mit Nieten an der Dregde verankert. Daher kommen in Nordamerika Acetylen-Sauerstoff-Schneidbrenner zum Einsatz, die bis zu dreitausend Grad heiß werden. Parker Schnabel muss derweil in der Not improvisieren. Dabei sind am Indian River handwerkliche Skills und Maschinebaukenntnisse gefragt.
17:05
Es wird Zeit, dass endlich Geld in die Kasse kommt. Aber Parker Schnabel und sein Team können ihre Waschanlage und das Förderband erst in Betrieb nehmen, wenn das Fundament steht. "Sluicifer" soll auf einem 15 Meter hohen Damm aus 40 000 Kubikmetern Abraum thronen - deshalb schaffen drei Muldenkipper pro Stunde 18 Ladungen Erdreich herbei. Um ihre Fracht abzuwerfen, fahren die tonnenschweren Vehikel rückwärts an den Abhang heran. Dabei gerät ein Fahrer mächtig ins Schwitzen. Ist Trucker Ali Amir dem Stress nicht gewachsen?
17:55
Als gäbe es nicht schon genug Probleme, hat sich nun auch noch das Wetter gegen die Schatzsucher verschworen. Nach drei Tagen Dauerregen steht Parker Schnabels Claim komplett unter Wasser - und "Sluicifer" kann nur trockenes Schürfgut verarbeiten. Wenn das Team diesen Missstand nicht in den Griff bekommt, muss die Anlage den Betrieb bis auf Weiteres einstellen. Am Quartz Creek plagen die Goldgräber ähnliche Sorgen. Dort versucht Rick Ness, händeringend eine leistungsstarke Pumpe aufzutreiben, damit seine Crew keine kostbare Zeit verliert.
18:40
Das Wasser läuft an der Ableitrinne vorbei. Wenn Parker Schnabel dieses technische Problem nicht in den Griff bekommt, landet er in Teufels Küche. Denn 13 000 Liter pro Minute könnten den Hang unterspülen, auf dem der Goldgräber seine Waschanlage platziert hat. "Sluicifer" steht dort buchstäblich auf der Kippe. Tony Beets hebt derweil mit dem Flugzeug in Richtung Thistle Creek ab, um das Herzstück seiner zweiundsiebzig Jahre alten Dredge auszubauen. Die elf Meter lange und zwölf Tonnen schwere Trommel hängt an einer Stahlkonstruktion fest.
19:25
Hohe Ausgaben und wenig Ertrag: Der Lohn für zusätzliche Arbeitskräfte würde am Quartz Creek das schmale Budget sprengen, deshalb springt in Nordamerika Ricks Vater ein. Der Senior übernimmt auf dem Claim die Nachtschicht, so kann die Waschanlage des Teams rund um die Uhr edelmetallhaltiges Erdreich verarbeiten. Auf Parker Schnabels 25-Hektar-Abschnitt laufen die Maschinen ebenfalls auf Hochtouren, bis Baggerfahrer Bree Harrison seinem Boss eine Reifenpanne meldet. Der Defekt wirft die Goldgräber erneut im Zeitplan zurück.
20:15
Mats Nachbar Greg hat ein ernstes Problem. Sein Geländewagen hat einen Motorschaden. Ohne das Fahrzeug ist der Goldgräber im australischen Outback aufgeschmissen. Und das ist nicht der erste technische Defekt. Gregs halber Maschinenpark steht bereits beim Mechaniker auf dem Werkstatthof. Insgesamt würden die Reparaturen fast 100 000 Dollar kosten. Kann Mat seinem Kumpel aus der Patsche helfen? Jörg und Andreas marschieren unterdessen mit einem Jagdgewehr und Bärenspray bewaffnet durch die kanadische Wildnis. Die Männer wollen am Yukon Claims abstecken.
21:00
Mat greift in Australien seinem Nachbar Greg unter die Arme. Die Männer wollen gemeinsam eine Maschine in Betrieb nehmen, mit der sie vor der Regenzeit Gold gefördert haben. Doch der getrocknete Schlamm in der Trommel ist hart wie Beton. Und wie laufen die Geschäfte in Nordamerika? Jörg sichert sich dort vielversprechenden Grund und Boden von der Regierung, den er an Goldgräber weiterverpachtet. Ist dieses Business auch für Andreas interessant? Wenn am kanadischen Excelsior Creek noch genug Edelmetall zu holen ist, könnte sich der Einstieg lohnen.
21:50
Das Eis ist zurück an der Küste von Nome, und die Goldtaucher:innen starten in die Wintersaison. Auch Chris McCully ist dabei. Das Goldtauchen hat der junge Wilde von seinem Vater Dave gelernt, der bereits vor Jahrzehnten damit begann, das begehrte Edelmetall aus dem Beringmeer zu fördern. Jetzt tritt Chris in die Fußstapfen seines alten Herrn. Am familieneigenen Claim will er mit seiner Crew mindestens 100 Unzen erbeuten! Derweil übergibt Emily Riedel das Kommando in vertrauensvolle Hände. Während sich die hochschwangere Chefin von "Eroica Mining" eine Auszeit gönnt, hat Aussteigerin Jane Kilcher das Sagen.
23:20
Fred Hurt und sein Sohn Dustin sind fest entschlossen: Die Männer wagen sich in Alaska auf gefährliches Terrain vor, um im nördlichsten US-Bundesstaat kostbares Edelmetall auszugraben. Aber die Schatzsucher-Expedition am McKinley Creek ist nicht nur eine Gefahr für Leib und Leben, sondern auch extrem kostspielig. Um das Equipment ins unwegsame Gelände zu transportieren, muss das "Dakota-Team" einen Hubschrauber anmieten - für 2500 Dollar pro Stunde. Ohne ein Darlehen sind solche Unternehmungen kaum zu finanzieren.