04:35
Wes musste die Gruppe aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Und die anderen Teammitglieder schießen bei der Jagd mit Pfeil und Bogen in Südafrika zu oft daneben. Deshalb wollen die "Naked Survival"-Kandidaten in der Wildnis eine Armbrust bauen. Die Waffe ist für ungeübte Schützen beim Zielen leichter zu handhaben. Bulent wird an einem Wasserloch unterdessen von quakenden Wildenten um den Schlaf gebracht. Der Abenteurer tut wegen des Lärms die ganze Nacht kein Auge zu. Am nächsten Morgen zieht er genervt und ausgelaugt an einen anderen Standort um.
05:20
Neun Tage müssen die fünf verbliebenen Survival-Kandidaten in Südafrika noch durchhalten, dann haben sie die schwere Prüfung erfolgreich bestanden. Und einen geübten Jäger, der sie bei der Nahrungssuche unterstützt, könnten Jon, Gwen, Sarah und Suzänne beim Endspurt an ihrer Seite gut brauchen. Aber Bulent erscheint am nächsten Morgen nicht am vereinbarten Treffpunkt. Deshalb geht den Outdoor-Profis in der Savanne eine leichte Beute durch die Lappen. Das Quartett stellt den Einzelgänger zur Rede, doch Bulent will seinen Fehler partout nicht einsehen.
06:50
Manchmal verändert ein Tag das ganze Leben: Eine Kundin ist in eine finanzielle Notlage geraten und möchte im "American Jewelry and Loan" ihren Schmuck versetzen, denn sie von ihrer Großmutter geerbt hat. Doch auf den ersten Blick scheinen die meisten Steine aus Glas zu sein. Trotzdem gibt Pfandhaus-Besitzer Les Gold der Frau eine Chance. Ein Experte sieht sich den Modeschmuck genauer an und entdeckt einen Burma-Rubin im Wert von 10 000 Dollar. Damit sind alle Sorgen der Dame passé.
07:10
Mit Militärfahrzeugen kennen sich die "Steel Buddies" bestens aus. Die Vollblutschrauber haben im Westerwald schon viele unterschiedliche Modelle flottgemacht. Aber in dieser Folge rollt ein ganz besonderes Exemplar auf den Hof in Peterslahr. Einen Growler M1161 mit Allrad-Lenkung sieht man dort nicht alle Tage. Michael Manousakis verfolgt mit dem Vehikel große Pläne. Und in Memphis trifft sich der Firmenboss mit Julie, die in den USA das Exportgeschäft von "Morlock Motors" organisiert. Das Duo will auf einem Schrottplatz in Tennessee Ersatzteile einkaufen.
07:55
Kabel und Treibstofftanks checken: Das klingt nach einer Routineaufgabe für die Vollblutschrauber im Westerwald. Vorausgesetzt, es handelt sich um ein Vehikel mit vier Rädern. Denn bei einem betagten Flugzeug mit fast 30 Metern Spannweite stellt sich das Ganze komplizierter dar. Das beginnt schon bei der Auswahl des richtigen Werkzeugs. Um das Fahrwerk des "Rosinenbombers" unter die Lupe nehmen zu können, müssen die "Steel Buddies" ihre Douglas DC-3 obendrein aufbocken. Und mit einem gewöhnlichen Wagenheber lässt sich dieser Plan nicht in die Tat umsetzen.
08:40
Firmenboss Michael Manousakis will mit Julie an seiner Seite in einer Beechcraft Model 18 Richtung Osten abheben. Aber der Flieger springt nicht an. Streikt auf dem Flugplatz Mendig nur die Batterie? Und in Merseburg geht es anschließend ans Eingemachte. Flugzeuge, Feuerwehrautos, Motorräder und Ostalgie auf Rädern: In Sachsen-Anhalt wird dem Ober-"Steel Buddy" ein komplettes Museum zum Kauf angeboten. Das klingt nach einem Jahrhundert-Deal. Aber bevor der Chef von "Morlock Motors" das Scheckbuch zückt, will er die Exponate erst mal unter die Lupe nehmen.
09:25
Julie hält für die "Steel Buddies" in ihrer Heimat nach vielversprechenden Fahrzeugen Ausschau und sie versorgt die Mechanik-Cracks zudem mit Ersatzteilen. Aber wo stöbert sie die Raritäten auf und wie gelangen die Vehikel in den Westerwald? "Miss Morlock USA" plaudert in dieser Folge aus dem Nähkästchen. Ein Freund und Geschäftspartner liefert der Truppe in Peterslahr obendrein einen Willys Jeep M38 A1 vor die Haustür. Und Joachim hat noch mehr zu bieten. Beim Anblick von 45 Tonnen Stahl und schweren Laufketten juckt es Michael Manousakis in den Schrauberfingern.
10:15
Michael Manousakis und sein Team sollen für einen Militärfahrzeug-Enthusiasten Ersatzteile für einen 74 Jahre alten Panzerkampfwagen auftreiben. Zwischen dem Sammler und den Mechanik-Experten von "Morlock Motors" bahnt sich möglicherweise eine lukrative Partnerschaft an. Und auf dem Firmenhof in Peterslahr interessiert sich ein potenzieller Käufer für einen restaurierten Ford M151 MUTT. Der Kunde möchte das amerikanische Gelände-Vehikel als Aushängeschild für seine Werbeagentur nutzen. Aber dann springt der aufpolierte Oldtimer plötzlich nicht mehr an.
11:00
Die "Steel Buddies" haben ein Rad ab? Schön wär's, denken sich die Schrauber aus dem Westerwald. Denn bei einer 70 Jahre alten Douglas DC-3 stellt ein Reifenwechsel eine echte Herausforderung dar. Und rohe Gewalt ist in dieser Folge auch keine adäquate Lösung. Ersatzteile für Flugzeug-Oldtimer sind selten und teuer. Deshalb müssen Michael Manousakis und seine Mechaniker bei der Arbeit sicherstellen, dass nichts zu Bruch geht. Der Rest der Truppe beschäftigt sich unterdessen auf dem Firmengelände in Peterslahr mit einem neuen, tonnenschweren Spielzeug.
11:45
"Miss Morlock USA" besucht den Westerwald. Und die Experten für stahlharte Geschäfte nehmen Julie in Peterslahr gebührend in Empfang. Bei der letzten Stippvisite ist die redegewandte Amerikanerin bei einem Museumsbesuch dem Charme osteuropäischer Oldtimer verfallen. Deshalb organisiert Michael Manousakis in dieser Folge einen besonderen Limousinen-Service. Julie soll dem Firmenboss bei einem Schrauber-Projekt mit Rat und Tat zur Seite stehen. Denn niemand kann in den USA so gut Ersatzteile auftreiben, wie die Problemlöserin aus dem Bundesstaat Tennessee.
12:35
Die Tanks sind überholt, die letzten Abdeckungen wurden verschraubt und die Räder rollen. Bei den "Steel Buddies" wächst die Hoffnung, dass der "Rosinenbomber" tatsächlich wieder in die Luft abhebt. Aber wie ist es um die Motoren der DC-3 bestellt? Michael Manousakis will die Maschinen aus Sicherheitsgründen unter freiem Himmel testen. Aber dazu muss das Team den Flieger mit 30 Meter Spannweite am Haken eines Humvees erst mal aus dem vollgestopften Hangar ziehen. Und auf dem Rollfeld stehen für alle Fälle Löschzüge der Flughafenfeuerwehr bereit.
13:20
Das Pantheon, im Herzen der italienischen Hauptstadt, gilt als eines der am besten erhaltenen Bauwerke des antiken Römischen Reichs. Und dennoch sind längst nicht alle Rätsel um das 2.000 Jahre alte Meisterwerk der Architektur gelöst. Wer hat das Pantheon erbaut? Welchem Zweck diente der "Tempel für alle Götter" wirklich? Archäologin Valerie Higgins und Forschungskollege Paolo Carafa rekonstruieren die Geschichte um den imposanten Kuppelbau und beleuchten dabei die Regierungsepochen von Kaiser Augustus, Trajan und Hadrian.
14:05
Im Westen der heutigen Türkei befand sich einst eine schillernde Stadt der Römer, Hierapolis. Gegründet vor über 2.000 Jahren von griechischen Siedlern und erbaut auf Felsen in 150 Metern Höhe, galt Hierapolis zu seiner Blütezeit als eine der schönsten Städte des Römischen Reichs. In unmittelbarer Nähe der UNESCO-Welterbestätte liegen zudem die Thermalquellen von Pamukkale. Zwischen heiligen Tempeln, antiken Badehäusern, okkulten Totenhäusern und dem imposanten Amphitheater decken Historiker Mark Wilson und Hydrogeologe Mehmet Ekmekçi die Geheimnisse von Hierapolis auf.
14:50
Es ist eine der schillernden Sagen des antiken Griechenlands: Die Legende um König Midas, der alles was er berührte zu Gold werden ließ. Um mehr über den fantastischen Mythos in Erfahrung zu bringen, nehmen Forscher:innen die Ruinen von Gordion unter die Lupe. Die antike Stadt ist fast 3.000 Jahre alt, wird dem indogermanischen Volk der Phryger zugeordnet und befindet sich in der heutigen Türkei, südwestlich von Ankara. Liegt in der archäologischen Fundstätte von Gordion, die erst 1895 wiederentdeckt worden ist, das verschollene Königreich von Midas begraben?
15:40
Venedig, eine der schönsten Städte Italiens und weltberühmter Touristenmagnet. Millionen Holzpfähle tragen die Häuser, Kirchen und Paläste der Lagunenstadt. Trotz umfassender Schutzmaßnahmen könnte das alles bald im Meer versinken. Aber bis heute hat Venedig längst nicht alle Geheimnisse preisgegeben. Geologe Guido Giordano und Historiker Giovanni Caniato gehören zu einem Team aus Forscher:innen, das mithilfe moderner Technik Jahrhunderte alte Überraschungen ans Licht bringt - von Detailansichten des Fundaments über das Innere der Rialtobrücke bis hin zu versunkenen Schiffen des Mittelalters.
16:25
Norfolk, England: An der Ostküste von Großbritannien legen 1998 Winterstürme eine bemerkenswerte archäologische Stätte frei. Das als "Seahenge" bekannt gewordene Relikt befand sich in der Bucht von The Wash und lag bis dato unter Torf, Sand und Schlick begraben. Bei dem fast 4.100 Jahre alten Monument handelt es sich um 55 kreisförmig angeordnete Eichenstämme, die tief im Boden steckten und bis heute Rätsel aufgeben. Wer hat Seahenge erbaut? Welchem Zweck diente diese ungewöhnliche Struktur?Archäologin Maisie Taylor und Forschungskolleg:innen starten eine spannende Spurensuche, die zurück bis zum Beginn der Bronzezeit führt und sogar Hinweise auf die geheimnisvolle Glockenbecherkultur gibt.
17:10
Varna, Bulgarien: Die Jagd nach Atlantis beginnt im Archäologischen Museum der historischen Hafenstadt. Dort nehmen Atlantis-Experte Stel Pavlou und Geologin Jess Phoenix ein fast 7.000 Jahre altes Skelett unter die Lupe, das einem einst mächtigen Herrscher zugeordnet wird. Der kostbare Goldschmuck, darunter Armreifen, Ketten, Ringe und ein Zepter, deuten auf eine einflussreiche Hochkultur hin. Könnten die Nekropolen von Varna sowie deren kunstvoll gearbeiteten Grabbeigaben den entscheidenden Hinweis liefern, dass das versunkene Reich von Atlantis im Schwarzen Meer zu finden ist?
17:55
Rätsel zwischen Adria und Dalmatien: Atlantis-Jäger Stel Pavlou und Geowissenschaftlerin Jess Phoenix sind in Kroatien unterwegs, um 8.000 Jahre alte Puzzleteile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzufügen. Die Spurensuche führt von der Küstenstadt Zadar über die Insel Korcula bis ins südlich gelegene Karstgebiet der Ortschaft Imotski. Dort nimmt das Team den 500 Meter tiefen Einsturzkrater des "Roten Sees" unter die Lupe. Gemeinsam mit Unterwasser-Archäologe Mate Parica stoßen die beiden zudem auf Relikte einer versunkenen Hochkultur, die neben kunstvollen Keramiken sogar Brücken von Insel zu Insel baute.
18:40
Im Südwesten der Türkei besuchen Atlantis-Experte Stel Pavlou und Geologin Jess Phoenix die archäologische Grabungsstätte Çatalhöyük. Bereits vor etwa 9.000 Jahren muss hier eine weit entwickelte Zivilisation gelebt haben. Möglicherweise gibt es eine Verbindung zum verschollenen Seefahrervolk von Atlantis? Auch im Latmos-Gebirge und an der Ägäis-Küste stoßen die beiden auf interessante Hinweise. Gemeinsam mit der türkischen Historikerin Dilek Iskar geht das Team antiken Relikten, geheimen Nekropolen sowie dem Stierkult der Lykier auf den Grund.
19:25
Sizilien blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Phönizier, Griechen und Karthager haben die Insel im äußersten Süden des heutigen Italiens bereits besiedelt. Könnte sich hier das legendäre Inselreich Atlantis befunden haben? Genau das wollen Stel Pavlou und Geowissenschaftlerin Jess Phoenix herausfinden. Am Fuß des Ätna erkunden die beiden antike Katakomben und spüren im Mittelmeer versunkenen Schätzen nach. Unterstützung bekommt das Team von Archäologie-Professor Clemente Marconi sowie dem Vulkanologen Dr. Boris Behncke, die interessante Fakten zur Atlantis-Theorie beisteuern.
20:15
Der antike griechische Philosoph Plato beschreibt Atlantis als prächtigste und mächtigste Stadt ihrer Zeit, untergegangen innerhalb eines einzigen Tages! Atlantis-Experte Stel Pavlou geht jedoch davon aus, dass sich Plato in der Zeitrechnung vertan haben könnte. Pavlous Theorie zufolge soll ein apokalyptisches Ereignis um 5.000 v. Chr. Atlantis vernichtet haben. Gemeinsam mit der Geoforscherin Jess Phoenix ist er heute in Platos Heimat Griechenland unterwegs, um mehr über die Vulkaninsel Santorin herauszufinden. Aber zunächst steht ein Besuch der versunkenen Stadt Pavlopetri im Süden der Peloponnes auf dem Programm.
21:00
Der mystische Inselstaat Atlantis hat Stel Pavlou schon als Kind fasziniert. Jetzt bereist er zusammen mit der Vulkanologin Jess Phoenix die Welt, um mehr über das verschollene Reich herauszufinden. Gerade ist das Duo in Südosteuropa unterwegs, wo sie eine geheimnisvolle frühgriechische Hochkultur erforschen. Denn vor Kurzem haben Wissenschaftler:innen auf einer unbewohnten Kykladen-Insel eine pyramidenähnliche Struktur entdeckt. Wer sie gebaut hat, und zu welchem Zweck, ist bislang völlig unklar. Kann Dr. Michael Boyd, Archäologe der Cambridge-Universität, dabei helfen, das Rätsel zu lösen?
21:45
Es gibt viele seltsame Todesfälle, die Fragen aufwerfen. Aber manche davon sind besonders bizarr! Josh Gates hat drei berühmte Fälle herausgesucht, bei denen Menschen auf unerklärliche Weise getötet worden sind. Los geht es im Jahr 1959, als zehn junge Leute im nördlichen Uralgebirge in Sibirien sterben. Der schreckliche Vorfall am Dyatlov-Pass ist extrem umstritten. Die Theorien zum Unglückshergang reichen von geheimen Waffentests über UFOs bis hin zu einem Yeti-Angriff. Außerdem: der tödliche Fluch des ägyptischen Pharaos Tutanchamun und das mysteriöse Verschwinden von Kenny Veach bei Area 51.
22:30
Herbst 1975: Als Travis Walton in den Bergen von Arizona spurlos verschwindet, kommen Gerüchte auf, dass der Mann von Aliens entführt worden ist. Das bizarre daran? Neue Indizien bekräftigen die Theorie! Auch der zweite Fall sorgt bis heute für Furore. Es geht um den amerikanischen Luftfahrtpionier Charles Lindbergh, dessen Baby im März 1932 in einem Vorort von New Jersey entführt worden ist. Eine neue Analyse des Autopsieberichts wirft gravierende Fragen über das Familiendrama auf. Zuletzt nimmt Josh Gates Hightech-Mikrowellenwaffen unter die Lupe, die bei CIA-Agenten das "Havanna-Syndrom" auslösen.
23:20
Wieder entdeckte Aufzeichnungen aus einer viktorianischen Nervenklinik geben neue Aufschlüsse über die Identität von Jack the Ripper. Wer war der berüchtigte Serienmörder? Außerdem: Potenzielle Yeti-DNA soll Hinweise zum mysteriösen Monster liefern.