16:25
Norfolk, England: An der Ostküste von Großbritannien legen 1998 Winterstürme eine bemerkenswerte archäologische Stätte frei. Das als "Seahenge" bekannt gewordene Relikt befand sich in der Bucht von The Wash und lag bis dato unter Torf, Sand und Schlick begraben. Bei dem fast 4.100 Jahre alten Monument handelt es sich um 55 kreisförmig angeordnete Eichenstämme, die tief im Boden steckten und bis heute Rätsel aufgeben. Wer hat Seahenge erbaut? Welchem Zweck diente diese ungewöhnliche Struktur?Archäologin Maisie Taylor und Forschungskolleg:innen starten eine spannende Spurensuche, die zurück bis zum Beginn der Bronzezeit führt und sogar Hinweise auf die geheimnisvolle Glockenbecherkultur gibt.
17:10
Varna, Bulgarien: Die Jagd nach Atlantis beginnt im Archäologischen Museum der historischen Hafenstadt. Dort nehmen Atlantis-Experte Stel Pavlou und Geologin Jess Phoenix ein fast 7.000 Jahre altes Skelett unter die Lupe, das einem einst mächtigen Herrscher zugeordnet wird. Der kostbare Goldschmuck, darunter Armreifen, Ketten, Ringe und ein Zepter, deuten auf eine einflussreiche Hochkultur hin. Könnten die Nekropolen von Varna sowie deren kunstvoll gearbeiteten Grabbeigaben den entscheidenden Hinweis liefern, dass das versunkene Reich von Atlantis im Schwarzen Meer zu finden ist?
17:55
Rätsel zwischen Adria und Dalmatien: Atlantis-Jäger Stel Pavlou und Geowissenschaftlerin Jess Phoenix sind in Kroatien unterwegs, um 8.000 Jahre alte Puzzleteile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzufügen. Die Spurensuche führt von der Küstenstadt Zadar über die Insel Korcula bis ins südlich gelegene Karstgebiet der Ortschaft Imotski. Dort nimmt das Team den 500 Meter tiefen Einsturzkrater des "Roten Sees" unter die Lupe. Gemeinsam mit Unterwasser-Archäologe Mate Parica stoßen die beiden zudem auf Relikte einer versunkenen Hochkultur, die neben kunstvollen Keramiken sogar Brücken von Insel zu Insel baute.
18:40
Im Südwesten der Türkei besuchen Atlantis-Experte Stel Pavlou und Geologin Jess Phoenix die archäologische Grabungsstätte Çatalhöyük. Bereits vor etwa 9.000 Jahren muss hier eine weit entwickelte Zivilisation gelebt haben. Möglicherweise gibt es eine Verbindung zum verschollenen Seefahrervolk von Atlantis? Auch im Latmos-Gebirge und an der Ägäis-Küste stoßen die beiden auf interessante Hinweise. Gemeinsam mit der türkischen Historikerin Dilek Iskar geht das Team antiken Relikten, geheimen Nekropolen sowie dem Stierkult der Lykier auf den Grund.
19:30
Sizilien blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Phönizier, Griechen und Karthager haben die Insel im äußersten Süden des heutigen Italiens bereits besiedelt. Könnte sich hier das legendäre Inselreich Atlantis befunden haben? Genau das wollen Stel Pavlou und Geowissenschaftlerin Jess Phoenix herausfinden. Am Fuß des Ätna erkunden die beiden antike Katakomben und spüren im Mittelmeer versunkenen Schätzen nach. Unterstützung bekommt das Team von Archäologie-Professor Clemente Marconi sowie dem Vulkanologen Dr. Boris Behncke, die interessante Fakten zur Atlantis-Theorie beisteuern.
20:15
Der antike griechische Philosoph Plato beschreibt Atlantis als prächtigste und mächtigste Stadt ihrer Zeit, untergegangen innerhalb eines einzigen Tages! Atlantis-Experte Stel Pavlou geht jedoch davon aus, dass sich Plato in der Zeitrechnung vertan haben könnte. Pavlous Theorie zufolge soll ein apokalyptisches Ereignis um 5.000 v. Chr. Atlantis vernichtet haben. Gemeinsam mit der Geoforscherin Jess Phoenix ist er heute in Platos Heimat Griechenland unterwegs, um mehr über die Vulkaninsel Santorin herauszufinden. Aber zunächst steht ein Besuch der versunkenen Stadt Pavlopetri im Süden der Peloponnes auf dem Programm.
21:00
Der mystische Inselstaat Atlantis hat Stel Pavlou schon als Kind fasziniert. Jetzt bereist er zusammen mit der Vulkanologin Jess Phoenix die Welt, um mehr über das verschollene Reich herauszufinden. Gerade ist das Duo in Südosteuropa unterwegs, wo sie eine geheimnisvolle frühgriechische Hochkultur erforschen. Denn vor Kurzem haben Wissenschaftler:innen auf einer unbewohnten Kykladen-Insel eine pyramidenähnliche Struktur entdeckt. Wer sie gebaut hat, und zu welchem Zweck, ist bislang völlig unklar. Kann Dr. Michael Boyd, Archäologe der Cambridge-Universität, dabei helfen, das Rätsel zu lösen?
21:45
Es gibt viele seltsame Todesfälle, die Fragen aufwerfen. Aber manche davon sind besonders bizarr! Josh Gates hat drei berühmte Fälle herausgesucht, bei denen Menschen auf unerklärliche Weise getötet worden sind. Los geht es im Jahr 1959, als zehn junge Leute im nördlichen Uralgebirge in Sibirien sterben. Der schreckliche Vorfall am Dyatlov-Pass ist extrem umstritten. Die Theorien zum Unglückshergang reichen von geheimen Waffentests über UFOs bis hin zu einem Yeti-Angriff. Außerdem: der tödliche Fluch des ägyptischen Pharaos Tutanchamun und das mysteriöse Verschwinden von Kenny Veach bei Area 51.
22:30
Herbst 1975: Als Travis Walton in den Bergen von Arizona spurlos verschwindet, kommen Gerüchte auf, dass der Mann von Aliens entführt worden ist. Das bizarre daran? Neue Indizien bekräftigen die Theorie! Auch der zweite Fall sorgt bis heute für Furore. Es geht um den amerikanischen Luftfahrtpionier Charles Lindbergh, dessen Baby im März 1932 in einem Vorort von New Jersey entführt worden ist. Eine neue Analyse des Autopsieberichts wirft gravierende Fragen über das Familiendrama auf. Zuletzt nimmt Josh Gates Hightech-Mikrowellenwaffen unter die Lupe, die bei CIA-Agenten das "Havanna-Syndrom" auslösen.
23:20
Wieder entdeckte Aufzeichnungen aus einer viktorianischen Nervenklinik geben neue Aufschlüsse über die Identität von Jack the Ripper. Wer war der berüchtigte Serienmörder? Außerdem: Potenzielle Yeti-DNA soll Hinweise zum mysteriösen Monster liefern.