11:00
Sturmwarnung für das Beringmeer! Der nordische Winter bricht mit voller Wucht über die Fangflotte herein: Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h, vereiste Decks, 15 Meter hohe Wellen und Starkregen, der selbst hartgesottene Seemänner von Bord zu spülen droht - schlechter können die Bedingungen kaum sein! Während Jake Andersons erster Einsatz als Kapitän zu einer echten Feuertaufe wird, kämpfen selbst die erfahrenen Kollegen ums nackte Überleben: Die Cape Caution wird von einer zerstörerischen Monsterwelle getroffen, die das Schiff schwer beschädigt, und auf der Wizard sorgt ein Wassereinbruch in den Krabbentanks für Hektik bei der Mannschaft. Das arktische Sturmtief zeigt einmal mehr, wie gefährlich der Job auf See wirklich ist!
11:45
Die Sturmfront wütet weiter und schaukelt die Besatzungen kräftig durch. Auf der Saga steckt den Männern der Schreck noch in den Knochen, denn zwei gegenläufige Riesenwellen hätten das Schiff um Haaresbreite zum Kentern gebracht! An Bord der Time Bandit übernimmt Andy Hillstrand das Ruder von seinem Bruder Jonathan. Der erfahrene Skipper kennt keine Angst und steuert mitten in das arktische Sturmtief hinein. Mit seinem draufgängerischen Kurs riskiert er allerdings die Gesundheit der gesamten Crew. Flaute herrscht dagegen für die Cornelia Marie: Das Schiff liegt zur Komplettüberholung der Ausrüstung im Hafen von Dutch Harbor. Körbe reparieren gehört zwar nicht gerade zu den Lieblingsaufgaben der Mannschaft, ist aber genauso Teil des Geschäfts, wie das große Abenteuer draußen auf See.
12:30
Leere Käfige für Kapitän Jake Anderson und seine Crew: Trotz Schwerstarbeit im Akkord bleibt der erhoffte Schneekrabben-Erfolg aus. Keine leichte Situation für den jungen Captain, denn sein Können muss er der Mannschaft erst noch beweisen. Um das Ruder doch noch herum zu reißen, wirft der Skipper seinen Stolz über Bord - und fordert Hilfe von seinem ehemaligen Mentor Sig Hansen an. Doch der verfolgt einen ganz eigenen Plan. Er will die Saga als Erkundungsschiff missbrauchen! Auf der Wizard herrscht ebenfalls Flaute in den Körben: Miese Fangzahlen und mieses Wetter drücken die Stimmung in den Keller. Die dicke Luft bekommt Greenhorn Amy mit voller Breitseite ab. Ist das Mädel hart genug, um ihre Belastungsgrenze neu zu definieren?
13:20
500 Kilometer nordwestlich von Dutch Harbor an Bord der Cape Caution: Kapitän "Wild" Bill Wichrowski hat seine Fangquote fast erreicht. Es fehlen nur noch wenige Tonnen bis zum nächsten Etappenziel. Doch es gibt ein Problem! Greenhorn John leidet an einer hässlichen Entzündung in der Hand - denkbar schlechte Voraussetzungen, um an Deck kräftig mit anzupacken. So leicht schickt der Captain allerdings kein Crew-Mitglied in die Zwangspause. John wird kurzerhand zum Hausmädchen im Innendienst degradiert! Auch auf der Wizard kursieren körperliche Gebrechen: Neuzugang Rigel geht mit seiner künstlichen Kniescheibe zu Boden - und stellt damit die Nerven von Kapitän Keith Colburn auf eine harte Probe...
14:05
Die Beringsee ist ein feindseliger und einsamer Ort! Da sind sportliche Großereignisse wie der Super Bowl eine willkommene Abwechslung zum kräftezehrenden Arbeitstrott. Bei den Männern der Krabbenfangflotte gibt es nur noch ein bestimmendes Thema: Kann das Football-Team der Seattle Seahawks seinen Titel verteidigen? Dank Satelliten-TV und Highspeed-Internet-Verbindung können die Crews das große Spiel sogar auf hoher See verfolgen. Gepriesen sei die Technik! Um die Seahawks gemeinsam anzufeuern, setzt ein Teil der Wizard-Crew per Rettungsboot auf die Cornelia Marie über - ein waghalsiger Manöver, selbst für eingefleischte Fans. Die Kapitäne teilen die sportliche Begeisterung ihrer Mannschaften allerdings nur bedingt. Ihr Job ist es schließlich für volle Fangkörbe und Dollars in der Kasse zu sorgen!
14:50
Fischen oder fliehen? Wind mit 60 Sachen, gefrierende Gischt, und es soll noch kälter werden! Die Männer der Krabbenflotte müssen sich warm anziehen, denn das Packeis bahnt sich seinen Weg durch die Beringsee. Der gigantische arktische Eisteppich ist über Tausend Kilometer breit und schiebt sich täglich fast 50 Kilometer vorwärts - mit direktem Kurs auf die Fanggründe! Das Ziel lautet: Die Tanks mit Schneekrabben füllen, bevor die nördliche Beringsee zufriert. Während die Wizard bereits ihre Quote erreicht hat und die Saison frühzeitig beendet, geht der Kampf auf anderen Schiffen in die nächste Runde: Unter Deck der Cornelia Marie wird geschweißt und geschraubt, um die defekte Steuerung wieder klar zu machen, und auf der Saga muss Nachwuchs-Skipper Jake Anderson einmal mehr seine Führungsposition als Captain behaupten.
15:35
Februar in den Fanggründen der Beringsee: Die Saison steht kurz vor dem Abschluss und die Schiffe befinden sich auf der Zielgeraden. Doch etwas schiebt sich der Flotte in den Weg - das Packeis! Bei Kapitän Sig Hansen liegen die Nerven blank, denn das Eis droht Fanggerät im Wert von 100.000 Dollar zu verschlingen! Auf der Cornelia Marie muss eine Entscheidung her: Soll die Mannschaft in südlichen Gefilden auf Nummer sicher gehen, oder für den Krabben-Jackpot alles aufs Spiel setzen? 25 Kilometer südlich der Eisgrenze zieht Kapitän Johnathan Hillstrand volle Körbe an Bord. Im Schnitt 500 Krabben pro Käfig - selbst für erfahrene Seemänner eine beachtliche Menge! Aber der Eisteppich rückt unaufhaltsam näher. Der Skipper setzt alles auf eine Karte und lässt die Körbe erneut ins Wasser werfen. Wer wagt, gewinnt? Oder eine fatale Fehlentscheidung?
16:25
Am Ende der Krabben-Saison schwinden selbst bei den härtesten Seemännern die Kräfte. Aber zum Durchatmen bleibt keine Zeit! Kapitän Jonathan Hillstrand hat nur wenige Stunden, um 100 Körbe zu bergen und dem anrückenden Treibeis zu entfliehen. Für das gesamte Team der Time Bandit bedeutet das: Zähne zusammenbeißen und letzte Kraftreserven mobilisieren! An Bord der Cape Caution machen "Wild" Bill Wichrowski und seine Mannschaft fette Beute zum Saison-Abschluss. Doch ein schwächelndes Greenhorn schmeißt auf der Zielgeraden das Handtuch - und erntet dafür blanken Hohn. Jake Anderson feiert Erfolge: Trotz Startproblemen behauptet sich der junge Skipper als Captain auf der Saga. Die Tanks sind randvoll mit Krabben, die Crew ist zufrieden, daheim warten Frau und Kind - die Feuertaufe ist überstanden!
17:10
Startschuss für die Raney-Ranch: Marty und Ehefrau Mollee unternehmen eine Erkundungstour in den bergigen Bereich des Familiengrundstücks. Dort wollen die beiden den optimalen Platz für das neue Blockhaus ausloten. Da Mollee von einer Wildnis-Residenz mit Weitblick träumt, wäre Baugrund auf dem Hochplateau die perfekte Wahl. Später stellen Misty und Maciah ihre Pläne für das neue Treibhaus vor und am Little Susitna River kommt es zu einer brenzligen Situation. Denn beim Versuch die tonnenschwere Riesensäge auf die andere Flussseite zu ziehen, bleibt Marty mitsamt seinem Truck in den Fluten stecken...
17:55
Um dringend benötigtes Baumaterial an den Rand einer Klippe zu liefern, haben die Raneys einen Transporthubschrauber geordert. Aber starke Winde, die über die Berge fegen, machen den Transport aus der Luft zu einem gefährlichen Unterfangen. Danach beginnt die eigentliche Arbeit: eine 50 Quadratmeter große Basis für das neue Blockhaus zu errichten! Auch recycelte Stahlträger, die von einem ehemaligen Skilift stammen, finden bei der Konstruktion des Hüttenfundaments Verwendung. Derweil müssen Matt und Katie technische Tücken überwinden, wenn sie das familieneigene Sägewerk zum Laufen bringen wollen.
18:40
Misty und Maciah leisten einen wichtigen Beitrag für die Selbstversorger-Ranch der Familie. Nachdem das Gewächshaus bereits fertig ist, stehen diesmal die Erweiterung des Gartens sowie der Bau eines Ziegen-Unterschlupfs auf der Agenda. Auch Mistys Bruder Matt bringt wertvolles Know-how ins Aussteigerprojekt mit ein: Gemeinsam mit Katie weiht er heute Sohnemann Indy in die Kunst des Goldsuchens ein. Während die einen kostbare Schätze jagen, müssen andere tonnenschwere Lasten in Position bringen. Schließlich will Marty die Blockhauswände, bestehend aus massiven Baumstämmen, zeitnah hochgezogen haben.
19:30
Alaska-Platzhirsch Marty scharrt mit den Hufen vor Motivation. Der erfahrene Handwerker mobilisiert noch einmal die letzten Energiereserven, um das Blockhaus auf dem Hochplateau erfolgreich durch die finale Bauphase zu wuchten. Auch wenn jetzt gerade Sommer ist: Das Dach an einer derart exponierten Lage muss selbst dem stärksten Schneesturm standhalten! Später hieven die Raneys einen Schiffscontainer über den Little Susitna River und ein Teil der Sippe nimmt das nächste Großprojekt in Angriff. Schließlich haben auch Misty und Maciah vor, sich auf dem Familiengrundstück ihr eigenes Traumhaus zu errichten.
20:15
In den Talkeetna Mountains hat die Raney-Familie alle Hände voll zu tun, ihre Ranch fit für den Winter zu machen. Aber als Garrett Wolf, ein alaskischer Siedler, in der Patsche sitzt, müssen Misty, Maciah und Matt mit einem Mann weniger klarkommen. Marty eilt dem Aussteiger zur Hilfe, der sein eigenes Land mit Blockhütte nicht mehr erreichen kann. Der Grund? Bei einem tragischen Flugzeugcrash wurde die Seilbahn über den Matanuska River zerstört! Jetzt wollen die beiden die herausgerissene Verankerung reparieren und ein 90 Meter langes Stahlseil spannen, damit Garrett den wilden Fluss wieder sicher überqueren kann.
21:45
Ken Rhee hat bei den Special Forces gedient und kennt sich bestens mit Survival-Taktiken aus. Wenn Ed Stafford den südkoreanischen Elitesoldaten beim Mann-gegen-Mann-Duell schlagen will, dann muss er sich in Zentralasien sputen. Die beiden Kontrahenten kämpfen sich in Kasachstan durch eine unwirtliche Canyon-Landschaft. In dem Felslabyrinth kann man leicht die Orientierung verlieren und in der Umgebung streifen hungrige Wölfe umher. Den Raubtieren sollten die Männer bei ihrem Gewaltmarsch durch die Wildnis besser aus dem Weg gehen.
22:30
Otto "Bulletproof" und Alex Perlefein starten in Brasilien eine Dschungel-Expedition. Das Duo will im Amazonas-Regenwald Kontakt mit der indigenen Bevölkerung aufnehmen und deren Rituale kennenlernen. Doch die Tour zu den Waiãpi wird lang und beschwerlich. Denn das Ziel der Reise ist nicht auf dem Landweg erreichbar. Die Männer geraten unterwegs in tückische Strudel und müssen ihre Boote wegen Niedrigwasser über Baumstämme und Felsen schleppen. Völlig entkräftet erreichen sie mit Schürfwunden an Armen und Beinen nach vier Tagen endlich die abgelegene Siedlung.
23:15
Wes musste die Gruppe aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Und die anderen Teammitglieder schießen bei der Jagd mit Pfeil und Bogen in Südafrika zu oft daneben. Deshalb wollen die "Naked Survival"-Kandidaten in der Wildnis eine Armbrust bauen. Die Waffe ist für ungeübte Schützen beim Zielen leichter zu handhaben. Bulent wird an einem Wasserloch unterdessen von quakenden Wildenten um den Schlaf gebracht. Der Abenteurer tut wegen des Lärms die ganze Nacht kein Auge zu. Am nächsten Morgen zieht er genervt und ausgelaugt an einen anderen Standort um.