17:10
Niedergemetzeltes Nutzvieh, grässliches Heulen und widerlicher Gestank: Treibt in den Everglades eine Bestie ihr Unwesen? Die erste dokumentierte Sichtung des "Skunk Ape" stammt aus dem Jahr 1818. Demnach habe ein mannshoher Affe Fischer in den Sümpfen Floridas verfolgt. 1974 haben zwei Polizisten angeblich auf ein zwei Meter großes Monster geschossen. Und es gibt unzählige weitere Berichte. Um was für eine Spezies könnte es sich bei der behaarten Kreatur handeln? Phil Torres und Heather Amaro machen sich vor Ort auf die Suche nach dem mysteriösen Wesen.
17:55
In Savannah fragt man nicht, ob man einen Geist gesehen hat, sondern wie viele. Denn die Stadt im US-Bundesstaat Georgia hat eine dunkle Geschichte. Savannah war Schauplatz einer der blutigsten Schlachten der Amerikanischen Revolution und Zentrum des internationalen Sklavenhandels. Tausende verschleppte Arbeitskräfte aus Afrika wurden brutal durch die Straßen und Gassen geschleust. Bei all dem Grauen überrascht es nicht, dass es an vielen historischen Plätzen angeblich spukt. Doch ein Gebäude sticht in den zahllosen Meldungen und Berichten hervor.
18:40
Im Theater, im einst besten Hotel der Stadt und an einer ehemaligen Hinrichtungsstätte: Die Einwohner Savannahs berichten dem Team von unerklärlichen Aktivitäten. Und viele Plätze, an denen es angeblich spukt, lassen sich mit unheilvollen historischen Begebenheiten in Verbindung bringen. Am Wright Square beispielsweise wurde eine Frau wegen Mordes gehängt. Am Jahrestag ihres Todes wurde dort ein Video aufgenommen, auf dem angeblich Alice Rileys Geist zu sehen ist. Phil Torres und Heather Amaro wollen mehr wissen und gehen der Sache auf den Grund.
19:25
Josh Gates, Heather Amaro und Phil Torres besuchen in dieser Folge das vielleicht am meisten heimgesuchte Gebäude Amerikas. Die im Jahr 1864 eröffnete Trans-Allegheny-Anstalt steht tief in der Wildnis von West Virginia wie ein Mahnmal für die grausame Geschichte der frühen amerikanischen Medizin. Ein skrupelloser Arzt soll dort haarsträubende Eingriffe an psychisch kranken Menschen vorgenommen haben. Und die schreckliche Vergangenheit wirkt möglicherweise bis in die Gegenwart hinein. Besucher des heutigen Museums berichten von paranormalen Phänomenen.
20:15
Die Ruinenstadt Pavlopetri, im Süden Griechenlands, ist Tausende von Jahren alt. Die archäologische Stätte liegt nur wenige Meter unter dem Meeresspiegel. Bisherige Fundstücke, wie Mauerreste oder Keramiken, wurden der mykenischen Periode vor etwa 3.500 Jahren zugeordnet. Unterwasser-Archäologe Jon Henderson und seine Kollegin Despina Koutsoumba stoßen bei der Detektivarbeit am Grund des Mittelmeers auf immer neue Entdeckungen. Mithilfe eines Unterwasserroboters sowie 3D-Technologie will das Team die letzten Geheimnisse von Pavlopetri entschlüsseln, der vielleicht ältesten versunkenen Stadt der Welt.
21:00
Der Süden des heutigen Irak, etwa 15 Kilometer westlich der Stadt Nasiriyah: Hier ragt ein imposanter Tempelturm in den Himmel - die Zikkurat des Mondgottes Nanna. Das monumentale Bauwerk geht auf die Hochkultur der Sumerer zurück und ist mehr als 4.000 Jahre alt. Der terrassenartig strukturierte Tempelturm ist 25 Meter hoch, in drei Stufen gegliedert und verfügt über massive Mauern aus gebrannten Lehmziegelsteinen. Erbaut wurde die Zikkurat vom Sumerer-König Ur-Nammu. Jetzt gehen Forscher:innen der historischen Stätte genauer auf den Grund und fördern dabei jede Menge Zeugnisse menschlicher Schaffenskraft ans Licht.
21:45
Keine Türme, keine Zinnen, keine Verteidigungsanlagen: Die Burg Houska sollte keine feindlichen Armeen aufhalten, denn sie liegt weit entfernt von wichtigen Handelswegen oder Grenzen, die es zu schützen gilt. Der Legende nach wurde das Bauwerk im 13. Jahrhundert auf einem abgelegenen Berg im Norden der heutigen Tschechischen Republik zu einem ganz anderen Zweck errichtet. Es sollte dämonische Wesen aus der Tiefe in Schach halten. Denn unter der Burg befindet sich angeblich ein Tor zur Unterwelt. Bis heute berichten Besucher dort von paranormalen Aktivitäten.
22:35
Das Totenburg-Mausoleum in Walbrzych wurde in den 1930er-Jahren als Ehrenmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs gebaut, aber die Nazis vereinnahmten es für ihre Versammlungen und Zeremonien. Manche Forscher glauben, dass SS-Offiziere in den Tunneln unter der Gedenkstätte heidnische Initiationsrituale abhielten. Und möglicherweise existiert eine Verbindung zu einem noch größeren unterirdischen Labyrinth. Heather Amaro und Phil Torres folgen in Polen der dunklen Spur des Dritten Reichs. Haben Hitlers Schergen mit übernatürlichen Kräften experimentiert?
23:20
TAPS wird gerufen, um ein Restaurant und eine Brauerei aus dem Jahr 1900 in Pittsburgh zu untersuchen. Früher beherbergten die Gebäude eine Kirche, eine Schule und ein Pfarrhaus, was Hinweise darauf geben könnte, warum es in diesem Gebäudekomplex nun spukt. Der Eigentümer und seine Angestellten haben auf dem Gelände immer wieder schreckliches erlebt. Es gibt Berichte über eine weibliche Erscheinung, eine unheilvolle Präsenz, sowie eine männliche Stimme, die zu hören ist, wenn niemand in der Nähe ist. Während der Ermittlungen erfährt das Team, dass eine junge Frau 1918 an der Spanischen Grippe gestorben ist und dass ihr Mann sie versehentlich an der Stelle getötet hat, an der sich heute das Restaurant befindet. Könnte die weibliche Erscheinung eine dieser Frauen sein, die das tragische Ende ihres Lebens nicht verarbeiten konnte?