20:15
Die Dokumentation zeigt eine Seite von Rose West, die die Zuschauer noch nie zuvor gesehen haben: ihre Kindheit. Anhand von Berichten von Menschen, die sie als Kind kannten, werden die wichtigsten Wendepunkte in ihrer Kindheit beleuchtet, die sie zur Mörderin gemacht haben. Durch den Wechsel zwischen ihrer harten Kindheit und den psychopathischen Tendenzen, die sie später zeigte, sowie den verabscheuungswürdigen Verbrechen, die sie begangen hat, und den Ratschlägen von Psychologen, die zu Wort kommen, erhält der Zuschauer ein besseres Verständnis dafür, warum Rose West zur Serienmörderin wurde.
21:20
Ende der 1980er Jahre wird ein wohlhabendes Paar von seinen Söhnen kaltblütig ermordet. Überall schalten die Zuschauer ein, um den ersten vollständig im Fernsehen übertragenen Strafprozess zu verfolgen. Nach vier Wochen Zeugenaussagen ist der Fall für die Staatsanwaltschaft so gut wie abgeschlossen: Lyle und Erik Menendez geben zu, dass sie ihre Eltern mit einer Schrotflinte getötet haben. Doch ihre Anwälte argumentieren, dass jahrelanger Missbrauch die Brüder so verängstigt hat, dass sie glaubten, keine andere Wahl zu haben, als zu töten oder getötet zu werden.
22:30
Als sich am Ende des Prozesses keiner der Geschworenen zu einer Entscheidung durchringen kann, kommt es zu einer landesweiten Debatte. Der Fall wird erneut verhandelt. Die Wiederaufnahme des Verfahrens beginnt mit einem neuen Staatsanwalt und einer aggressiveren Strategie sowie einem Richter, der offenbar bereit ist, ein zweites Mal zugunsten der Staatsanwaltschaft zu entscheiden. Das Ergebnis ist ein umstrittenes Urteil, das allen juristischen Anfechtungen standgehalten hat. Werden die Geschworenen, die Lyle und Eriks Geschichte vor 34 Jahren geglaubt haben, durch neue Beweise bestätigt werden?
23:40
1959 wurden in Wisconsin die Überreste eines Kindes gefunden. Sie konnten nicht identifiziert werden, und der Fall blieb ungeklärt. Jahrzehntelang blieb das Kind nur als anonymes Opfer in Erinnerung. Seit langem gab es Verdachtsmomente gegen William und Hilja Jutila. 1966 gestanden beide Jutilas der Polizei, dass Hilja den Jungen zu Tode geprügelt und seine Leiche an der Autobahn nach Chicago entsorgt hatte. Da jedoch keine eindeutigen Beweise für die Identität vorlagen, mussten die Staatsanwälte die Anklage fallen lassen. Im November 2024 wurde der Junge offiziell identifiziert und das Rätsel gelöst.