13:10
Die Doku-Reihe untersucht Verbrechen, die Städte und Gemeinden in ganz Amerika betroffen haben. Im Noir-Stil erzählt, geht die Reihe über die Schlagzeilen hinaus und zeigt die emotionalen und unerwarteten Geschichten, die einzigartige Gemeinden, ob groß oder klein, ins Licht der Öffentlichkeit katapultiert haben. In Gesprächen mit Familienangehörigen, Freunden, Ermittlern, Journalisten und anderen Personen, die mit dem Fall in Berührung kamen, werden Berichte aus erster Hand und Archivmaterial miteinander verwoben, um das Verbrechen und seinen Ausgang zu erkunden.
14:00
Jäger entdecken in den Wäldern von Georgia die Leiche einer Frau. Als die Ermittler eine Morduntersuchung einleiten, richtet sich die Aufmerksamkeit auf ihren Ehemann, einen ehemaligen Anwalt der Marine, dessen Aussage mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet.
14:50
Ein schwuler Manager aus dem Gesundheitswesen wurde von seinem Ehemann als vermisst gemeldet. Später wurde er ermordet in einer Wohnung aufgefunden, die er für sexuelle Begegnungen nutzte. Handelte es sich um ein Hassverbrechen?
15:40
Die Reihe zeigt beunruhigende Mordfälle, bei denen die Detectives alle Beteiligten als Verdächtige betrachten und die Wahrheit aus den Lügen herausfiltern müssen, um den Fall zu lösen. Erst wenn der Täter gefasst ist, wird klar, dass er die ganze Zeit ganz in der Nähe war: der geliebte Mensch, der einen emotionalen Appell an die Öffentlichkeit richtete, der Nachbar, der bei der Suche half, oder der Freund der Familie, der ein Interview gab, während er die ganze Zeit Blut an den Händen hatte.
16:05
Als Whitechapel von den brutalen Morden an Emma Smith, Martha Tabram und Polly Nichols erschüttert wird, macht sich die Zeitung "The Star" die Angst zunutze, um sich über Wasser zu halten. Der Journalist Fred Best und seine Kollegen stellen die Theorie auf, dass ein wahnsinniger Mörder durch die Straßen von Whitechapel streift, ignorieren dabei wichtige Beweise und verdrehen die Fakten, um Zeitungen zu verkaufen. Der "Star" nährt die dunkle Faszination der Öffentlichkeit für die Morde und schürt mit jeder reißerischen Schlagzeile die Paranoia.
16:55
Der "Star" versetzt die Straßen von Whitechapel in Aufruhr und löst eine Welle antisemitischer Gewalt aus. Die Polizei kämpft darum, die Straßen unter Kontrolle zu halten und ihre scheiternden Ermittlungen zu retten. Als der Mörder eine weitere Frau brutal verstümmelt, sieht sich Sir Charles Warren dem Zorn der Öffentlichkeit ausgesetzt. Dann schlägt der Whitechapel-Dämon zweimal in einer Nacht zu. Der Druck wächst, und der "Star" braucht eine weitere Schlagzeile. Und als Fred Best einen erschreckenden Brief fälscht, wird ein Name erfunden, der in die Geschichte eingehen wird: Jack the Ripper.
17:45
Als die Angst Whitechapel erfasst, nährt "The Star" die Panik und treibt Fred Best dazu, den Ripper-Mythos zu vertiefen.
18:35
Joanna Dennehy begann ihre Mordserie im März 2013, als sie innerhalb von zehn Tagen drei ihr bekannte Männer erstach. Einige Tage später wählte Dennehy auf der Flucht zwei weitere Männer nach dem Zufallsprinzip aus und stach auf sie ein. Wie durch ein Wunder überlebten beide. Die Dokumentation stützt sich auf Berichte von Menschen aus Dennehys Umfeld, von Polizisten und einer ehemaligen Mitgefangenen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie Dennehy zur Serienmörderin wurde. Gleichzeitig beleuchtet die Doku den gesellschaftlichen Umgang mit weiblicher Gewalt.
20:15
Die Dokumentation zeigt eine Seite von Rose West, die die Zuschauer noch nie zuvor gesehen haben: ihre Kindheit. Anhand von Berichten von Menschen, die sie als Kind kannten, werden die wichtigsten Wendepunkte in ihrer Kindheit beleuchtet, die sie zur Mörderin gemacht haben. Durch den Wechsel zwischen ihrer harten Kindheit und den psychopathischen Tendenzen, die sie später zeigte, sowie den verabscheuungswürdigen Verbrechen, die sie begangen hat, und den Ratschlägen von Psychologen, die zu Wort kommen, erhält der Zuschauer ein besseres Verständnis dafür, warum Rose West zur Serienmörderin wurde.
21:20
Ende der 1980er Jahre wird ein wohlhabendes Paar von seinen Söhnen kaltblütig ermordet. Überall schalten die Zuschauer ein, um den ersten vollständig im Fernsehen übertragenen Strafprozess zu verfolgen. Nach vier Wochen Zeugenaussagen ist der Fall für die Staatsanwaltschaft so gut wie abgeschlossen: Lyle und Erik Menendez geben zu, dass sie ihre Eltern mit einer Schrotflinte getötet haben. Doch ihre Anwälte argumentieren, dass jahrelanger Missbrauch die Brüder so verängstigt hat, dass sie glaubten, keine andere Wahl zu haben, als zu töten oder getötet zu werden.
22:30
Als sich am Ende des Prozesses keiner der Geschworenen zu einer Entscheidung durchringen kann, kommt es zu einer landesweiten Debatte. Der Fall wird erneut verhandelt. Die Wiederaufnahme des Verfahrens beginnt mit einem neuen Staatsanwalt und einer aggressiveren Strategie sowie einem Richter, der offenbar bereit ist, ein zweites Mal zugunsten der Staatsanwaltschaft zu entscheiden. Das Ergebnis ist ein umstrittenes Urteil, das allen juristischen Anfechtungen standgehalten hat. Werden die Geschworenen, die Lyle und Eriks Geschichte vor 34 Jahren geglaubt haben, durch neue Beweise bestätigt werden?
23:40
1959 wurden in Wisconsin die Überreste eines Kindes gefunden. Sie konnten nicht identifiziert werden, und der Fall blieb ungeklärt. Jahrzehntelang blieb das Kind nur als anonymes Opfer in Erinnerung. Seit langem gab es Verdachtsmomente gegen William und Hilja Jutila. 1966 gestanden beide Jutilas der Polizei, dass Hilja den Jungen zu Tode geprügelt und seine Leiche an der Autobahn nach Chicago entsorgt hatte. Da jedoch keine eindeutigen Beweise für die Identität vorlagen, mussten die Staatsanwälte die Anklage fallen lassen. Im November 2024 wurde der Junge offiziell identifiziert und das Rätsel gelöst.