08:20
Jeden Sommer findet auf der griechischen Insel Patmos das Patmos Musikfestival statt, ein einzigartiges musikalisches Ereignis, das sowohl ein Kammer- als auch ein Sakralmusikfestival umfasst. Diese Dokumentation dokumentiert die Ausgabe von 2024 und zeigt Auftritte von renommierten Solisten und Ensembles aus aller Welt. Zum Programm gehören der künstlerische Leiter des Festivals und Pianist Roberto Prosseda, Steven Isserlis, Irène Duval, Michael Guttman und das Brussels Chamber Orchestra sowie Peter Phillips und The Tallis Scholars. In Interviews teilen mehrere Künstler ihre Erfahrungen von diesem intimen Festival und die einzigartige Atmosphäre der Insel. Die Dokumentation wurde von der Patmos Music Festival Association produziert und von Alberto Girotto inszeniert.
09:14
Regarded as one of the finest interpreters of Romantic repertoire, Francesco Attesti (*1975) gave his first recital at age 11 and by the time he was 23, had earned the highest honours in piano from Florence's Conservatorio Luigi Cherubini. In this recording of his 2016 Deeply Mozart concert tour, Attesti performs Wolfgang Amadeus Mozart's piano concertos KV 449 and KV 488 with the Italian OIDA Orchestra and conductor Paolo Belloli.
09:38
Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
10:02
In einem Konzert von 2019 im Muziekgebouw in Eindhoven leitet Dirigent Hartmut Haenchen das Orchester der philharmonie zuidnederland. Das Konzert dreht sich ganz um Anton Bruckners 7. Sinfonie. Mit einer majestetischen ersten Bewegung, die über zwanzig Minuten andauert, leitet Bruckner ein monumentarisches Gesamtwerk ein, das gleichermaßen komplex wie eindrucksvoll ist.
11:06
Der internationale Rina Sala Gallo Klavierwettbewerb findet alle zwei Jahre in der italienischen Stadt Monza statt. Er wurde 1947 von der in Monza geborenen Pianistin Rina Sala Gallo und Arturo Benedetti Michelangeli gegründet. Heute ist der Wettbewerb eine der prestigeträchtigsten kulturellen Veranstaltungen in Monza. Diese Sendung präsentiert die 26. Ausgabe des Wettbewerbs und zeigt die besten Auftritte der drei Finalisten, aufgenommen in der Villa Reale di Monza im Oktober 2022. Zuerst spielt Young Sun Choi (Südkorea, 1991) Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 30 in E-Dur, Op. 106. Danach spielt Seunghyuk Na (Südkorea, 1997) 'Oiseaux tristes' und 'Alborada del gracioso' aus Maurice Ravels fünfsätzigen Suite Miroirs. Anschließend spielt Ivan Baić (Serbien, 1996) Franz Liszts Mephisto Walzer Nr. 1. Zum Schluss spielt Choi Claude Debussys Images (Buch I).
12:08
Im Jahr 2006 gingen der lettisch-deutsche Violinist Gidon Kremer und die weltberühmte argentinische Pianistin Martha Argerich gemeinsam auf eine exklusive Konzerttournee mit einem Programm rund um musikalische Duette von Bartók und Schumann. Das finale Konzert ihrer Tournee in der Berliner Philharmonie ist dank eines selten gesehen Soloauftritt von Martha Argerich eine wahrlich besondere Konzertaufnahme, zusätzlich abgerundet mit einem persönlichen und bewegenden Kommentar von Gidon Kremer. Teil des Programmes sind Schumanns Violinsonate Nr. 1, Op. 10, Violinsonate Nr. 2, Op. 121; Kinderszenen, Op. 15; Bartók: Violinsonate Nr. 1 Sz 75; Violinsonate Nr. 2 Sz 76.
13:03
Das Valerius Ensemble bestehend aus Robert Windak (Violine), Michael Rein (Violine), Eva Šulíková (Bratsche), Judith Chapman (Cello) und Ingo Lylofs (Klavier) spielte am 15. April 2018 ein Konzert im Muziekcentrum Enschede. Auf dem Konzertprogramm standen das Allegro Moderato aus Glières Streichquartett Nr.2 und das Scherzo, Intermezzo und Finale aus Schostakowitschs Klavierquintett, Op. 57. Das Werk gehört zur populäreren Kammermusik des Komponisten und erhielt 1941, ein Jahr nach Erstaufführung, den Stalinpreis.
13:37
Claude Debussys sinfonische Skizzen für Orchester, allgemein bekannt unter dem Namen 'La Mer', beschwören das Meer in seiner vielfältigen Gestalt herauf. Komponiert hat Debussy 'La Mer' zwischen 1903 und 1905. Der erste Teil ('De l'aube á midi sur la mer') beschreibt einen Morgen und einen Nachmittag am Meer, der zweite Teil ('Jeux de vagues') imitiert das Spiel der Wellen und der dritte und letzte Teil ('Dialogue du vent et de la mer') ahmt das Duett von Wind und Wellen nach. Debussy kannte sein Mittelmeer gut, von seinen Besuchen als Kind in Cannes und später von seinen Reisen nach Italien.
14:05
Der belgische Dirigent Jos van Immerseel führt Anima Eterna Brugge in einem Konzertprogramm, das dem amerikanischen Komponisten George Gershwin gewidmet ist. Das Programm beginnt mit Gershwins symphonischer Suite Catfish Row (arr. Steven D. Bowen), die auf Musik aus seiner berühmten Oper Porgy und Bess (1935) basiert. Danach folgt das bekannte Tongedicht Ein Amerikaner in Paris (1928). Anschließend tritt die Sopranistin Claron McFadden mit dem Orchester auf und präsentiert einige großartige Jazz-Songs, darunter 'The man I love' (1924-27), 'I got rhythm' (1930) und 'By Strauss' (1936). Sie präsentiert auch 'My man's gone now' und 'Summertime' aus Porgy und Bess. Das Konzert endet mit Gershwins gefeierter Rhapsody in Blue, mit Bart Van Caenegem als Solopianist. Diese Aufführung wurde am 3. März 2017 in der Concertzaal des Concertgebouw in Brugge, Belgien, aufgezeichnet.
15:42
Der französische Dirigent Adrien Perruchon leitet das Flanders Symphony Orchestra in einer Darbietung von Maurice Ravels berühmtem Boléro. Der Boléro gehört zu den weltweit bekanntesten klassischen Musikstücken. Er wurde von der russischen Tänzerin Ida Rubinstein in Auftrag gegeben, die den Komponisten bat, Ballettmusik mit spanischem Charakter zu schaffen. Das 1928 geschriebene Werk ist inspiriert vom Bolero, einem spanischen Tanz im 3/4-Takt, der im 18. Jahrhundert entstand. Das Stück zeichnet sich durch einen markanten, gleichbleibenden Rhythmus aus, der auf der kleinen Trommel gespielt wird und das gesamte Werk hindurch anhält. Diese Aufführung wurde am 1. März 2017 im Concertgebouw Brugge in Belgien aufgezeichnet.
15:59
Coppelia ist das klassischste französische Ballett. Es wurde 1870 in der Opéra de Paris uraufgeführt und zehrt von der Entwicklung der Gesellschaft und der Vorstellungskraft des Choreografen. Dies hier ist eine "funkelnde" Version, modernisiert und spannend. Die Handlung spielt im Amerika von Fred Astaire, Gene Kelly und Jérôme Robbins. Stil und Geist der Broadway-Musicals, der Fantasie von Hollywood … und 40 Tänzer und Tänzerinnen! Aufgeführt 2001 vom Ballet de l'Opéra National de Bordeaux am Teatro La Fenice (Venedig).
17:32
In seinem Konzert spielt Robert Giordano Brahms' "Sechs Klavierstücke", op. 118 und zwei Sonaten von Beethoven: die berühmte "Mondscheinsonate" Nr. 14, op. 27 Nr. 2 und Nr. 31, op. 110 - eine spätere Sonate des Komponisten. Diese vorletzte Sammlung, welche noch zu Brahms Lebzeiten erschienen ist, wurde 1893 fertiggestellt und war Clara Schumann gewidmet. Das Konzert wurde 2017 in der Villa Visconti Borromeo Litta in Lainate, Italien, aufgezeichnet. Unter der Regie von Pietro Tagliaferri.
18:35
Fabio Luisi dirigiert das Dänische Radio-Sinfonieorchester in einer bewegenden Performance zu Ehren des 150. Geburtstages des dänischen Nationalkomponisten, Carl Nielsen. Nebst Nielsens unergründlich ironischer 6. Sinfonie ist auch Rachmaninoffs 4. Klavierkonzert teil des Konzertprogrammes. Die Solistin des Klavierkonzertes ist die französische Pianistin Lise de la Salle. Luisi und de la Salle arbeiteten bereits in der Vergangenheit gemeinsam an diesem außergewöhnlichen Werk und sind dementsprechend ein eingespieltes Team. Die Performance wurde 2017 im DR Koncerthuset in Kopenhagen aufgenommen.
20:04
Von 2019 bis 2021 fand zum ersten Mal der Internationale Antonio-Mormone-Wettbewerb (Premio Internazionale Antonio Mormone) im norditalienischen Mailand statt. Dieser internationale Wettbewerb wurde von Enrica Ciccarelli, der Präsidentin der Stiftung La Società dei Concerti, in Erinnerung an den bekannten Talentsucher Antonio Mormone (1930-2017) ins Leben gerufen. Die erste Edition war dem Klavier gewidmet. Im Rahmen dieses Wettbewerbs spielt Su Yeon Kim (Südkorea, 1994) verschiedene Werke von Frédéric Chopin: Nocturne in c-Moll, op. 48, Nr. 1, Mazurka, op. 2, Nr. 2 und 4, Scherzo Nr. 3 in cis-Moll, op. 39 und Walzer in As-Dur, op. 34 Nr. 1. Das Konzert endet mit Wolfgang Amadeus Mozarts "Gigue" in G-Dur, KV 574. Diese Aufführung wurde im Januar 2020 im Teatro Edi - Barrio's in Mailand aufgezeichnet.
20:36
Der Maggio Musicale Fiorentino (Florentiner Musikmai) ist das älteste Opern- und Musikfestival Italiens. Es wurde 1933 gegründet, ursprünglich mit dem Ziel, zeitgenössische und vergessene Opern zu präsentieren. Im Laufe der Jahre hat sich das Spektrum jedoch erheblich erweitert, und Orchesterkonzerte sind längst ein fester Bestandteil des Festivals. Im Rahmen der Ausgabe 2021, dirigiert Maestro Daniel Harding das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino bei einer Aufführung der Tragischen Ouvertüre in d-Moll, Op. 81 von Johannes Brahms. Brahms komponierte seine Konzertouvertüre im Sommer 1880. Mit ihrem düsteren und stürmischen Charakter könnte sie als ernstes Gegenstück zu seiner freudigeren Akademischen Festouvertüre, Op. 80, betrachtet werden. Diese Aufführung wurde 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
20:51
Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
21:02
2024 jährt sich der 100. Todestag von Gabriel Fauré, einem der herausragendsten und einflussreichsten Komponisten, der Lehrer von Maurice Ravel, Georges Enescu, Nadia Boulanger und vielen anderen war. Das Orchestre National du Capitole de Toulouse und der Philharmonic Chorus of Tokyo, mit Florian Sempey als Solist, führen Gabriel Faurés Requiem in der Basilika Saint-Sernin in Toulouse auf, der größten erhaltenen romanischen Kirche Frankreichs und einem der wichtigsten Bauwerke der romanischen Architektur. Dieses außergewöhnliche Konzert wird von Kazuki Yamada dirigiert, einem der derzeit faszinierendsten jungen Dirigenten. Im Frühjahr 2023 wurde er zum Chefdirigenten und Künstlerischen Berater des City of Birmingham Symphony Orchestra ernannt und ist zudem Künstlerischer und Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo.
22:24
Tschaikowskis Der Nussknacker ist eines der bekanntesten und beliebtesten Stücke des Komponisten. Die Musik inspirierte viele Choreographen dazu, die bunte Weihnachtsgeschichte von E.T.A. Hoffmann und Alexandre Dumas Senior mithilfe der Sprache des Tanzes zu erzählen. Ben Stevenson gilt bis heute als einer der prägendsten Figuren in der Geschichte der amerikanischen Ballettkunst. Fast 30 Jahre lang war er Künstlerischer Leiter des Houston Ballet. Unter seiner Ägide erreichte die Balletttruppe internationale Bekanntheit. Seit 2003 ist Stevenson nun Künstlerischer Leiter des Texas Ballet. Seine Produktionen gewannen viele renommierte Preise, wurden von Kritikern gefeiert und in der Opéra de Paris, dem Canadian National Ballet, La Scala, der Bayerischen Staatsoper, dem London City Ballet und auf vielen weiteren Bühnen aufgeführt. Diese Aufführung des Nussknackers wurde 2012 im Teatro La Fenice (Venedig) aufgezeichnet. Es tanzt das Estnische Nationalballett mit den Startänzern Vladislav Lantranov und Galina Laush.