18:35
Dirigent Jan Latham-Koenig leitet das Flandern Symphonieorchester in diesem Konzert, das am 21. April 2016 im Concertgebouw in Brügge, Belgien, aufgezeichnet wurde. Das Programm beginnt mit Felix Mendelssohns Konzertouvertüre Die Hebriden, Op. 26. Während einer seiner Reisen auf die Britischen Inseln war der Komponist tief beeindruckt von der Natur der schottischen Insel Staffa, Teil der Inselgruppe der Hebriden, was ihn zur Komposition seiner Konzertouvertüre inspirierte. Als nächstes auf dem Programm steht Edvard Griegs Klavierkonzert in a-Moll, Op. 16, mit Pascal Amoyel als Solist. Es ist das einzige Klavierkonzert des Komponisten. Grieg komponierte das Werk 1868 und ließ sich dabei von norwegischer Volksmusik inspirieren. Das Programm endet mit Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 7 in A-Dur, Op. 92. Das Werk ist besonders wegen seines bewegenden zweiten Satzes, dem Allegretto, sehr beliebt. Dieser Satz kam beim Publikum bei seiner Premiere 1813 so gut an, dass eine sofortige Zugabe gefordert wurde.
20:00
Dieser kurze Dokumentarfilm folgt den Teilnehmern des 11. Franz Liszt Klavierwettbewerbs, veranstaltet 2017 im TivoliVredenburg, Utrecht. Der Wettbewerb präsentiert und unterstützt aktiv talentierte Pianisten aus aller Welt. Dadurch hat er sich als eine Verantaltung etabliert, die vielen jungen Musikern berufliche Türen öffnet. Der internationale Franz Liszt Wettbewerb fand erstmals 1986 in der Niederlande statt und gilt seither als einer der bedeutendsten Klavierwettbewerbe der Welt.
20:43
Dina Ivanova (1994, Russia) performs Franz Liszt's Piano Concerto No. 1 (S124), during the final of the 11th International Franz Liszt Piano Competition, held in TivoliVredenburg, Utrecht 2017. The competition actively presents, develops and promotes piano talents from around the world. In doing so, it has become one of the prominent gateways to the international professional classical music scene for young musicians. The International Franz Liszt Piano Competition was founded in 1986 in the Netherlands and since has built a reputation as one of the world's most prestigious piano competitions.
21:00
Dirigent Eivind Gullberg Jensen leitet das Orchester und den Chor der Nationaloper Oslo in einer Inszenierung von Puccinis La Boheme. Die Produktion steht unter der Regie von Stefan Herheim und fand 2012 an der Norwegischen Nationaloper in Oslo statt. Zu den Solisten gehören Marita Sølberg (Mimi), Diego Torre (Rodolfo), Vasily Ladyuk (Marcello) und Jennifer Rowley (Musetta). Regisseur Stefan Herheim selbst sagte zu dieser Inszenierung: "Indem wir La Bohème mit dieser neuen Produktion in die heutige Zeit versetzen, hoffen wir, die unmittelbare Suggestionskraft und Bedeutung, die dieses Werk einst hatte, wiederzubeleben." Die Handlung der Oper, die auf Henry Murgers autobiografischen "Scènes de la vie de Bohème" basiert, wurde auf das Wesentliche reduziert, so dass eine eher schnelllebige Geschichte entstand, die dennoch Raum für einige der größten Arien lässt, die der berühmte italienische Komponist Puccini je schrieb.
22:59
J. S. Bachs Reihe der sechs Brandenburgischen Konzerte gehört zu seinen bekanntesten Werken. Der Komponist verfasste die Reihe in den Jahren 1711-1720 und widmete sie im Jahr 1721 dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg. Zu ihrem 300-jährigen Jubiläum im Jahr 2021 spielten der tschechische Cembalist und Dirigent Václav Luks und das renommierte Barockensemble Collegium 1704 alle sechs Brandenburgischen Konzerte auf historischen Instrumenten ein. Die Konzerte basieren auf der italienischen Form des Concerto grosso, bei der eine Gruppe von Soloinstrumenten einem großen Ensemble gegenübersteht. Bachs Brandenburgische Konzerte zeichnen sich durch bemerkenswerte Kombinationen von Soloinstrumenten und virtuosen Soli aus. Bei dieser Aufführung im Spiegelsaal des Köthener Schlosses präsentieren Luks und sein Collegium 1704 Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 1 in F-Dur, BWV 1046. Die Besetzung dieses Konzerts besteht aus Streichern, Holz- und Blechbläsern, mit Soloinstrumenten in jeder Gruppe.
23:19
Die Solisten des Lucerne Festival Orchestra präsentieren Wolfgang Amadeus Mozarts Divertimento Nr. 11 in D-Dur, KV 251, auch bekannt als das "Nannerl-Septett". Der Komponist schrieb das Werk im Jahr 1776, wahrscheinlich zum Namenstag seiner Schwester Maria Anna, genannt "Nannerl". Das Septett ist für Oboe, zwei Hörner, zwei Violinen, Bratsche und Kontrabass geschrieben. Dieser Auftritt wurde im 2020 im Kultur- und Kongresszentrum im schweizerischen Luzern (KKL) aufgezeichnet.
23:47
Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
02:18
Beethovens Sinfonie Nr. 9 wird von den Berliner Philharmonikern unter Leitung des ehemaligen Chefdirigenten Claudio Abbado an der Berliner Philharmonie in 2001 dargeboten. Die Aufnahme beinhaltet Interpretationen, welche die Frucht von Claudio Abbados jahrzehntelanger Beschäftigung mit Beethoven sind. Lauscht man der Musik, hört man, wie die Berliner Philharmoniker Abbados musikalische Absichten in Klang umsetzen - man spürt eine Einheit, die nur durch viele Jahre gemeinsamer künstlerischer Erfahrungen und Detailtreue zu erreichen ist.
03:27
Mit der Serie "Meisterwerke Entdecken" präsentieren wir audiovisuelle Konzertführer der großen Meisterwerke der klassischen Musik. Die Serie enthält 20 halbstündige Dokumentationen über 20 Meisterwerke der Klassik. Angesehene Experten, berühmte Solisten und herausragende Dirigenten versetzen Sie zurück in die Zeit und an die Orte ihrer Entstehung. In der heutigen Dokumentation Claude Debussys 'La Mer'. Dieses Meisterwerk der Suggestion und Subtilität stellt auf prächtige Weise den Ozean dar. Als Experte des französischen Impressionismus stellt Paul Roberts, britischer Pianist und Autor, auch bekannt aus der BBC-Fernsehserie "Play It Again", Debussys Werk mit großer Begeisterung vor.
03:55
Dirigent Eduard Topchjan führt das Armenische Nationalphilharmonische Orchester in einer Aufführung von Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 in C-Moll, Op. 37. Die in Russland geborene Pianistin Maya Oganyan tritt als Solistin auf und gibt ihr Debüt mit dem Orchester. Das Klavierkonzert Nr. 3 wurde 1800 komponiert und drei Jahre später mit Beethoven selbst als Solist uraufgeführt. Wie zwei andere bedeutende Werke des Komponisten - die Symphonie Nr. 5 und die Klaviersonate Nr. 8 'Pathétique' - ist dieses Klavierkonzert in C-Moll geschrieben, was zum stürmischen Charakter des Werkes beiträgt. Als Zugabe spielt Oganyan 'Der Bote' des ukrainischen Komponisten Valentin Silvestrov. Diese Aufführung wurde 2021 in der Aram Khachaturian Konzerthalle in Jerewan, Armenien, aufgezeichnet.
04:45
Die Sopranistin Erika Baikoff (USA, 1994) und der Pianist Gary Beecher (Irland, 1993) spielen im Finale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2019 - Lied Duo -Franz Schuberts "Suleika I, Was bedeutet die Bewegung", Op. 14, No. 1 (D. 720), "Die Blumensprache", Op. 173, No. 5 (D. 519) und "Die Gebüsche", D. 646, "Lied vom Winde" und "Der Knabe und das Immlein" aus Hugo Wolfs Mörike-Liedern, "Fleur jetée" aus Gabriel Faurés "Quatre melodies", Op. 39, "C" aus Francis Poulencs "Deux poèmes de Louis Aragon", FP 122, "Les lilas qui avaient fleuri" aus Lili Boulangers "Clairières dans le ciel", Johanna Bordewijk-Roepmans "Oranje may-lied" und "Eti letniye nochi" (Diese Sommernächte) aus Sergei Rachmaninoffs Zwölf Romanzen, Op. 14. Diese Aufführung wurde im Theater aan de Parade im niederländischen 's-Hertogenbosch aufgenommen.