18:38
In dieser Gala aus Berlin von 2012 laden die Berliner Philharmoniker, Dirigent Sir Simon Rattle und die Solistin Cecilia Bartoli dazu ein, das neue Jahr mit einem Konzert voller bezaubernder Arien aus der Berliner Philharmonie wilkommen zu heißen. Teil des Programms sind berauschende Tänze von Brahms und Dvořák, die Elemente aus slawischer und ungarischer Volksmusik miteinander verbinden: Rameaus Dances Suite, Gavotte und Entr'acte aus Les Boréades; Händels "Scherza in mar la navicella" aus Lotario, "Ah che sol ... M'adoro l'idol mio" aus Teseo und "Lascia la spina" aus "Il Trionfo del Tempo e del Disinganno", außerdem Dvořáks slawische Tänze, Op. 46/1, Nr. 4, Op.72 / 4 und Op. 46/3, Suite Nr. 2 aus Ravels Daphnis et Chloé und Brahms 'Ungarischem Tanz Nr. 1.
20:08
Roberto Prosseda (1975) spielt Mozarts 5. Klaviersonate und vier Impromptus, Op. 90 von Franz Schubert. Prosseda bringt das Konzert mit einer Interpretation des technisch anspruchsvollen Ballade No. 4, Op. 52 von Chopin zu einem krönenden Abschluss. Er ist besonders für seine Interpretationen einiger kürzlich entdeckter Werke von Mendelssohn und seine 9-teilige CD-Serie über Klavierwerke des Komponisten bekannt. Seit 2012 gibt der Italiener zudem Lehrkonzerte mit dem klavierspielenden Roboter TeoTronico. Sein Ziel ist es dabei, den Unterschied zwischen der direkten Umsetzung des Roboters und der menschlichen Interpretationskunst zu verdeutlichen.
20:36
Der französische Dirigent Adrien Perruchon leitet das Flanders Symphony Orchestra in einer Darbietung von Maurice Ravels berühmtem Boléro. Der Boléro gehört zu den weltweit bekanntesten klassischen Musikstücken. Er wurde von der russischen Tänzerin Ida Rubinstein in Auftrag gegeben, die den Komponisten bat, Ballettmusik mit spanischem Charakter zu schaffen. Das 1928 geschriebene Werk ist inspiriert vom Bolero, einem spanischen Tanz im 3/4-Takt, der im 18. Jahrhundert entstand. Das Stück zeichnet sich durch einen markanten, gleichbleibenden Rhythmus aus, der auf der kleinen Trommel gespielt wird und das gesamte Werk hindurch anhält. Diese Aufführung wurde am 1. März 2017 im Concertgebouw Brugge in Belgien aufgezeichnet.
20:52
Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
21:04
Mit musikalischer Untermalung von Tschaikowskis berühmten Melodien stellen in dieser atemberaubenden Aufnahme einer Live-Performance in Kapstadt, Südafrika (2011) die Tänzer der Imperial Ice Stars die einzigartige Eleganz des Eisballetts unter Beweis. Bezaubernde Bühnengestaltung und Belichtung, Tony Mercers Regie und Tschaikowskis wunderschöne Musik, gespielt vom Manchester Symphony Orchestra unter der Leitung von Dirigent Tim A. Duncan, gemeinsam mit einem Ensemble aus 26 Eistänzern - darunter Wladim Jarkow und Olga Scharutenko (Dancing on Ice) - kreieren gemeinsam eine wahrlich exquisite Show.
22:38
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigenten besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung präsentieren Les Dissonances Johannes Brahms' Symphonie Nr. 1 in c-Moll, Op. 68. Brahms wusste, dass von ihm erwartet wurde, eine Symphonie zu komponieren, die den Standards von Ludwig van Beethoven gerecht werden sollte. Er vollendete seine Symphonie Nr. 1 im Jahr 1876, nachdem er mindestens vierzehn Jahre daran gearbeitet hatte. Nach der erfolgreichen Premiere in Karlsruhe folgten bald Aufführungen in anderen Städten. Brahms' Symphonie wurde als 'Beethovens Zehnte' bezeichnet, als würdiger Nachfolger von Beethovens Neunter Symphonie. Brahms' Werk enthält mehrere Anspielungen auf Beethoven. So erinnert zum Beispiel das Hauptthema des vierten Satzes, das zuerst in den Streichern zu hören ist, an die 'Ode an die Freude' im Finale von Beethovens neunter Symphonie. Diese Aufführung wurde 2014 in der Philharmonie de Paris, Frankreich, aufgezeichnet.
23:22
Dieses Konzert mit dem Titel " Liszt Mosaics I" ist der üppigen Tradition und Geschichte der ungarischen Volksmusik gewidmet. Das Programm beginnt mit einer Auswahl von Bartóks 44 Duos für 2 Violinen (Nr. 17, 18, 36 und 44), interpretiert von Shlomo Mintz und Radics Ferenc. Im Anschluss wird Solist Pál Eszter vom Ungarischen Staatlichen Volksensemble und den Cameristi della Scala in einer Gesangsdarbietung der ungarischen Volksmusik aus der Region Kalotaszeg begleitet. Die Ensembles bringen das Konzert schließlich mit rumänischen Volkstänzen von Bartók unter der Leitung von Musikdirektor István Pál Szalonna zu einem stimmungsvollen Abschluss. Die Solistische Geigerin des Konzertes ist Agnese Ferraro.
23:35
Sir Simon Rattle dirigiert die Berliner Philharmoniker und Solist Vadim Repin anlässlich des Europakonzerts von 2008 im Moskauer Tschaikowski Konservatorium. Die erste Ausgabe des Europakonzerts fand 1991 statt. Seitdem gilt die Veranstaltung, die jedes Jahr in einer anderen kulturell bedeutungsvollen Stadt Europas gehalten wird, als Feier, die an die Gründung der Berliner Philharmoniker am 1. Mai 1882 erinnert. Das Orchester eröffnet die Feierlichkeiten mit einer herausragenden Interpretation von Strawinskys Sinfonie in drei Sätzen. Im Anschluss spielt Vadim Repin, einer der faszinierendsten Künstler der heutigen Klassikszene, Bruchs Violinkonzert No. 1, Op. 26. Das Orchester bringt das Konzert mit einer Interpretation von Beethovens 7. Sinfonie zu einem krönenden Abschluss.