18:59
Der lettische Maestro Mariss Jansons war einer der weltweit führenden Dirigenten. Von 1979 bis 2000 war er Musikdirektor des Oslo Philharmonischen Orchesters. Unter seiner Leitung etablierte sich das Orchester als Spitzenensemble, tourte ausgiebig und wurde zu einem festen Favoriten bei vielen Festivals weltweit. Es wurde für seinen frischen, offenen Klang und Jansons' leidenschaftliche Interpretation der Werke von Dmitri Schostakowitsch, Richard Strauss, Pjotr Iljitsch Tschaikowski und Béla Bartók geschätzt. In dieser Folge von "In Rehearsal" probt Jansons die kraftvolle Suite aus Bartóks Pantomimenballett Der wunderbare Mandarin mit dem Oslo Philharmonischen Orchester, gefolgt von einer Aufführung des Stücks im Oslo Konzerthaus.
19:54
Fabio Luisi dirigiert das Dänische Radio-Sinfonieorchester in einer bewegenden Performance zu Ehren des 150. Geburtstages des dänischen Nationalkomponisten, Carl Nielsen. Nebst Nielsens unergründlich ironischer 6. Sinfonie ist auch Rachmaninoffs 4. Klavierkonzert teil des Konzertprogrammes. Die Solistin des Klavierkonzertes ist die französische Pianistin Lise de la Salle. Luisi und de la Salle arbeiteten bereits in der Vergangenheit gemeinsam an diesem außergewöhnlichen Werk und sind dementsprechend ein eingespieltes Team. Die Performance wurde 2017 im DR Koncerthuset in Kopenhagen aufgenommen.
20:22
Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
21:00
Der bulgarische Dirigent Pavel Baleff dirigiert das Orchester und den Chor der Opéra de Limoges in einer Aufführung von Antonín Dvořáks Rusalka (1900). Das Libretto des Werkes stammt von dem tschechischen Dichter Jaroslav Kvapil. In dieser lyrischen Märchenoper verliebt sich die flüchtige Wasserfee Rusalka in einen Menschen - den Prinzen, der zufällig in ihrem See schwimmt. Rusalka sehnt sich danach, selbst ein Mensch zu werden, um mit dem Prinzen zusammen sein zu können. Die Hexe Ježibaba ist bereit, Rusalka zu helfen, warnt sie jedoch, dass der Übergang zu einem sterblichen Menschen einen hohen Preis hat: Sie wird die Sprache verlieren. Außerdem, wenn die stumme Rusalka die Liebe eines Menschen nicht gewinnen kann, wird sie ewig verdammt sein. Regisseur Nicola Raab und TV-Regisseur Arnaud Lalanne haben eine wahrhaft filmische Produktion von Dvořáks Meisterwerk geschaffen. Zu den Solisten gehören Ruzan Mantashyan, Adam Smith, Rafal Pawnuk, Marie-Adeline Henry, Marion Lebègue und Alexandra Marcellier. Diese Aufführung wurde im Februar 2021 in der Opéra de Limoges, Frankreich, aufgenommen.
23:01
Die gefeierte deutsche Geigerin Isabelle Faust spielt J. S. Bachs Sonate Nr. 3 in C-Dur BWV 1005. Das Werk ist Teil der bekannten Sonaten und Solo-Partiten für Violine (BWV 1001-1006) des Komponisten. Die Sonate Nr. 3 enthält eine umfangreiche Fuge, in der Bach viele kontrapunktische Techniken einsetzt. Diese Aufführung wurde 2020 in der Thomaskirche in Leipzig aufgezeichnet.
23:25
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigenten besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung spielt Les Dissonances Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert Nr. 4 in D-Dur, K. 218. Grimal, der Geiger, tritt als Solist auf. Mit Ausnahme des ersten Violinkonzerts komponierte Mozart seine anderen vier Violinkonzerte 1775, als er Konzertmeister am Salzburger Hof war. Unter seinen fünf Konzerten ist das Violinkonzert Nr. 4 eines der bekanntesten. Diese Aufführung wurde 2014 in der Cité de la Musique in Frankreich aufgezeichnet.
23:47
Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
01:48
Pierre Boulez dirigiert das Orchester und den Chor der Berliner Staatsoper und das Orchester der Berliner Staatskapelle in einer Interpretation von Gustav Mahlers 2. Sinfonie. Die Solisten der Performance sind Diana Damrau und Petra Lang. Das Konzert wurde im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 80. Geburtstages des französischen Komponisten und Dirigenten veranstaltet. Mit seiner kompromisslosen Herangehensweise an seine Interpretationen Mahlers fasziniert Boulez seit Langem gleichermaßen Kritiker und das Publikum. Die Sängerinnen Diana Damrau und Petra Lang vereinen ihre Kräfte, um Boulez' Vision der Sinfonie Leben einzuhauchen. Aufgenommen in der Staatskapelle Berlin, 2005.
03:18
Seit 1972 sind die "12 Cellisten der Berliner Philharmoniker" eine herausragende Institution in der internationalen Musikszene. Ob klassische Musik, Jazz, Tango oder Avantgarde, Hörer auf der ganzen Welt sind unweigerlich von der Vielfalt der einzigartigen und berauschenden Klangfarben fasziniert, die diese zwölf Cellisten erschaffen können. Ihre Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor, aus Tiefe und Leichtigkeit, spricht das Publikum aller Altersstufen an. Unter den zeitgenössischen Komponisten, die speziell für "die 12" geschrieben haben, sind Boris Blacher, Jean Françaix, Iannis Xenakis, Arvo Pärt und Tan Dun. Dieser Dokumentarfilm von Enrique Sánchez Lansch porträtiert das Ensemble der 12 Cellisten, seine Geschichte und ihre einzelnen Mitglieder.
04:17
Das Europakonzert fand 2007 anlässlich des 125. Jubiliäums in der Heimat der Berliner Philharmoniker, der Hauptstadt Deutschlands statt. Unter dem Motto "Das Jahr 1882" interpretiert das gefeierte Orchester unter der Leitung von Dirigent Sir Simon Rattle Brahms' "Konzert für Violine, Cello und Orchester", sowie dessen 4. Sinfonie und Wagners "Prelüde des Ersten Aktes" aus Parsifal. Letzteres war 1913 unter der Leitung von Dirigent Alfred Hertz Teil der ersten professionellen Tonaufnahme des Orchesters. Die Solisten der Performance, Lisa Batiashvili (Violine) und Truls Mørk (Cello) sind gleichermaßen junge und gefeierte Virtuosen, die heute regelmäßig in Begleitung der besten Orchester Weltweit auftreten. Das "Kraftwerk und Kabelwerk Oberspree" diente für dieses Konzert als ungewöhnlicher Konzertsaal des Orchesters. Es gilt als eines der beeindruckendsten historischen Gebäude des 19. Jahrhunderts in Berlin und seine beeindruckende Atmosphäre erschafft in Kombination mit den Klängen von Brahms und Wagner eine Gefühl der totalen musikalischen Hingabe.