18:19
Maestro Herbert Blomstedt gibt sein Debüt mit dem Lucerne Festival Orchestra und interpretiert Ludwig van Beethovens gefeierte Symphonie Nr. 3 in Es-Dur, Op. 55, "Eroica" in diesem Konzert beim Lucerne Festival 2020. Nur einen Monat vor diesem Auftritt feierte der schwedische Dirigent seinen 93. Geburtstag - was man ihm aber kaum ansieht, da er stets Vitalität und Neugier ausstrahlt. Dieser Auftritt wurde im August 2020 im Kultur- und Kongresszentrum im schweizerischen Luzern (KKL) aufgezeichnet.
19:10
Der englische Dirigent und Pianist Wayne Marshall dirigiert das Orchestre national d'Île-de-France bei einem besonderen Konzert, das klassische Musik im Film zelebriert. Das umfangreiche Programm beginnt mit der Ouvertüre aus Rossinis "Die diebische Elster" und endet mit Brahms' Ungarischem Tanz Nr. 5. Dazwischen genießen wir Darbietungen von Mussorgskis "Eine Nacht auf dem kahlen Berge", Gershwins "Rhapsody in Blue", Duke Ellingtons "C Jam Blues", Wagners "Walkürenritt", Barbers "Adagio for Strings", Rimski-Korsakows "Hummelflug", das Adagietto aus Mahlers 5. Sinfonie und Strauss' "Kaiserwalzer". Alle an diesem Abend gespielten Werke haben auf die ein oder andere Art ihren Weg auf die Kinoleinwand gefunden. Dieses Konzert wurde 2014 in der Salle Pleyel, Paris, aufgezeichnet.
20:37
Jan Hugo interpretiert Bellini/Liszts Réminiscences des Puritains (S390) und 'Les jeux d'eau à la Villa d'Este' und 'Sursum corda' aus Années de Pèlerinage: Troisième Année (S163) im Rahmen des Halbfinales des Internationalen Liszt Klavierwettbewerbes 2017 im TivoliVredenburg, Utrecht.
21:06
Emmanuelle Haïm dirigiert Le Concert d'Astrée bei einer Darbietung von G. F. Händels zweisätzigem Oratorium "Il Trionfo del Tempo e del Disinganno" ("The Triumph of Time and Truth"). Das Stück mit einem Libretto von Benedetto Pamphili wurde 1707 in Rom uraufgeführt. Regisseur Krzysztof Warlikowski hat sich Händels erstem Oratorium, das der Komponist im Alter von nur 22 Jahren schrieb, mit einer tiefgehenden, liebevollen Inszenierung gewidmet. In diesem Oratorium versuchen die Figuren Time und Disillusion, Beauty davon zu überzeugen, Pleasure zugunsten weniger flüchtiger Freuden zu verlassen. Sabine Devieilhe ist eindeutig der Star der Aufführung und beeindruckt mit Technik, Stimmumfang und Timbre. Ihr Duell und ihre Harmonie mit Franco Fagioli sind umwerfend. Weitere Solisten sind Michael Spyres und Sara Mingardo. Aufgezeichnet 2016 beim Festival d'Aix-en-Provence.
23:25
Es war ein Treffen großer Meister: Bei den Baden-Badener Osterfestspielen 2016 spielten die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Manfred Honeck mit dem Solisten Yo-Yo Ma. Der Erfolg der Baden-Badener Osterfestspiele 2016 war somit vorprogrammiert! Honeck, der musikalische Direktor des Pittsburgh Symphony Orchestra, arbeitet bereits seit 2013 mit den Berliner Philharmonikern zusammen. Yo-Yo Ma wiederum spielt schon seit 1978 regelmäßig mit ihnen. Bei diesem Konzert präsentierten sie Brahms "Tragische Ouvertüre" d-Moll op. 81, Schumanns Violoncello-Konzert op. 129 und Tschaikowskis 6. Sinfonie, die "Pathétique". Das Schumann-Konzert wurde erst nach dem Tod des Komponisten uraufgeführt. Tschaikowski wiederum starb nur neun Tage nach der Premiere seiner 6. Sinfonie.