17:43
Sir András Schiff leitet das Orquesta Sinfónica Freixenet der Hochschule für Musik Reina Sofía in diesem Konzert, das im Auditorio 400 des Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid, Spanien, aufgezeichnet wurde. Als erstes auf dem Programm steht Johann Sebastian Bachs Konzert für Cembalo Nr. 5 in f-Moll, BWV 1056, in dem Schiff sowohl als Dirigent als auch als Solist auftritt. Das Programm endet mit Felix Mendelssohns Sinfonie Nr. 4 in A-Dur, Op. 90, "Italienische". Dieses Konzert wurde am 18. Juni 2024 aufgezeichnet.
18:26
Fabio Luisi dirigiert das Dänische Radio-Sinfonieorchester in einer bewegenden Performance zu Ehren des 150. Geburtstages des dänischen Nationalkomponisten, Carl Nielsen. Nebst Nielsens unergründlich ironischer 6. Sinfonie ist auch Rachmaninoffs 4. Klavierkonzert teil des Konzertprogrammes. Die Solistin des Klavierkonzertes ist die französische Pianistin Lise de la Salle. Luisi und de la Salle arbeiteten bereits in der Vergangenheit gemeinsam an diesem außergewöhnlichen Werk und sind dementsprechend ein eingespieltes Team. Die Performance wurde 2017 im DR Koncerthuset in Kopenhagen aufgenommen.
19:55
This documentary by Christoph Keller follows various participants and teachers participating in the International Summer Piano Academy.
20:37
Sergej Beljawski (1993, Russland) interpretiert La notte (S377a) und die 12. Ungarische Rhapsodie (S379a) im Halbfinale (Kammermusik) des 11. internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerbs, veranstaltet 2017 im TivoliVredeburg, Utrecht. Der Wettbewerb präsentiert und unterstützt aktiv talentierte Pianisten aus aller Welt. Dadurch hat er sich als eine Veranstaltung etabliert, die vielen jungen Musikern berufliche Türen öffnet. Der internationale Franz Liszt Wettbewerb fand erstmals 1986 in der Niederlande statt und gilt seither als einer der bedeutendsten Klavierwettbewerbe der Welt.
21:05
Tschaikowskys 'Iolanta' und Strawinskys 'Persephone' - beide Werke "stellen ein Ideal von Schönheit, Poesie und Hoffnung dar". Diese Doppelaufführung ist eine Produktion von Peter Sellars aus dem Jahr 2012 am Teatro Real in Madrid. In beiden Werken findet eine Entwicklung aus der Dunkelheit ins Licht statt, die wie ein Initiationsritus wirkt, den die Hauptfiguren durchlaufen und der deren existentielle Gesinnung transformiert. 'Iolanta' ist ein reifes Werk Tschaikowskys, das im Jahre 1892 uraufgeführt wurde. Es enthält alle Facetten der Meisterhaftigkeit des Komponisten: schöne Melodien, eine klare Struktur und wahre Leidenschaft in allen Variationen. Der Chor und das Orchester des Teatro Real werden von Teodor Currentzis dirigiert. Die Solisten sind: Ekaterina Scherbachenko (Iolanta), Alexej Markov (Robert), Pavel Cernoch (Vaudémont), Dmitry Ulianov (King René), Willard White (Ibn-Hakia), Vasily Efimov (Alméric), Pavel Kudinov (Bertrand), Ekaterina Semenchuk (Marta), Irina Churilova (Brigita) und Letitia Singleton (Irina Churilova).
22:53
Claude Debussys sinfonische Skizzen für Orchester, allgemein bekannt unter dem Namen 'La Mer', beschwören das Meer in seiner vielfältigen Gestalt herauf. Komponiert hat Debussy 'La Mer' zwischen 1903 und 1905. Der erste Teil ('De l'aube á midi sur la mer') beschreibt einen Morgen und einen Nachmittag am Meer, der zweite Teil ('Jeux de vagues') imitiert das Spiel der Wellen und der dritte und letzte Teil ('Dialogue du vent et de la mer') ahmt das Duett von Wind und Wellen nach. Debussy kannte sein Mittelmeer gut, von seinen Besuchen als Kind in Cannes und später von seinen Reisen nach Italien.
23:21
In diesem wunderbaren Konzert aus der Kirche der schweizer Stadt Verbier vereinen der griechische Violinspieler Leonidas Kavakos und die chinesische Pianistin Yuja Wang ihre musikalischen Kräfte in einer Interpretation dreier Sonaten von Johannes Brahms. Leonidas Kavakos wurde 1985 durch seine Teilnahme und Erstplatzierung beim prestigevollen International Jean Sibelius Violin-Wettebwerb bekannt. Gemeinsam mit Yuja Wang, die selbst im jungen Alter bereits eine erfahrene Musikerin ist, schafft er ein eindrucksvolles Konzert der Kammermusik. Teil des Programmes sind Brahms 1. Sonate für Klavier und Geige, in G-Dur, Op. 78, auch die "Regensonate" genannt, 2. Sonate für Klavier und Geige in A-Moll, Op. 100, die"Thuner Sonate", die ein musikalisches Porträt des schweizerischen Thunersee malt. Das Konzert endet mit einem feurigen Abschluss: Brahms 3. Sonate für Klavier und Geige in d-Dur, Op. 108.
01:50
Die Berliner Philharmoniker unter Dirigent Georges Prêtre (1924-2017) führen 1992 auf der Waldbühne ein französisches Programm auf. Die Waldbühne in Berlin ist eines der schönsten Freiluft-Amphitheater in Europa und die Heimat der Sommerkonzerte der Berliner Philharmoniker. Es gibt 20.000 Sitzplätze, die Veranstaltungen gehören zu den beliebtesten klassischen Konzerten der Welt. Dieses Konzert beginnt mit Hector Berlioz' Le carnaval romain, gefolgt von Maurice Ravels Klavierkonzert für die linke Hand mit Starsolist Leon Fleisher. Das Programm beinhaltet außerdem Debussys L'Après-Midi d'un Faune, Bizets Carmen-Suite und Ravels berühmten Bolero. Nach etwas lebhafter Tanzmusik von Bizet und Offenbach schließt das Orchester mit Strauss' Radetzkymarsch und Linckes Berliner Luft, ein beliebter Schlager zum Mitpfeifen, der das Publikum zu interessanten Reaktionen verführt.
03:29
Mit der Serie "Meisterwerke Entdecken" präsentieren wir audiovisuelle Konzertführer der großen Meisterwerke der klassischen Musik. Die Serie enthält 20 halbstündige Dokumentationen über 20 Meisterwerke der Klassik. Angesehene Experten, berühmte Solisten und herausragende Dirigenten versetzen Sie zurück in die Zeit und an die Orte ihrer Entstehung. In der heutigen Dokumentation geht es um Ludwig van Beethovens 'Sinfonie Nr. 5'. Das Stück übt gleich zu Beginn mit dem Vierton-"Schicksalsmotiv" eine starke Anziehungskraft aus und zieht den Zuhörer in seinen Bann. Der deutsche Musikwissenschaftler Armin Koch beschäftigt sich mit der Analyse des Werkes und der deutsche Beethoven-Experte Wulf Konold veranschaulicht die raffinierten Variationen des Schicksalsmotivs auf dem Klavier und erläutert außerdem weitere Merkmale dieses großartigen Werks.
03:57
Im Rahmen einer neuen Zusammenarbeit des berühmten Komponisten der "Musik der repetitiven Strukturen", Philip Glass, präsentieren die beiden französischen Pianistinnen Katia und Marielle Labèque die Europapremiere von Glass' Doppelklavierkonzert unter Begleitung des Orchestre de Paris. Das Programm wird fortgesetzt mit Schostakowitschs 5. Sinfonie, unter der Leitung von Dirigent Jaap van Zweden, dem gegenwärtigen Direkto des Hong Kong Philharmonic Orchestra und nächstem Musical Director der New Yorker Philharmoniker.
04:45
Sopranistin Sara Gouzy (Frankreich, 1991) und Pianist Seri Dan (Südkorea, 1992) präsentieren 'Chevaux de bois' aus Claude Debussys 'Ariettes oubliées', L. 63; Franz Schuberts 'An den Mond', Op. 57, No. 3, D. 193; 'Le collier' aus Olivier Messiaens 'Poèmes pour Mi'; 'Margaritki' (Daisies) aus Sergei Rachmaninoffs 'Six Romances', Op. 38; 'Quelle aventure!' und 'La reine de coeur' aus Francis Poulencs 'La courte paille'; Bart Vismans 'Vermeer's gold'; und 'Wie Lange schon war immer mein Verlangen' sowie 'Ich hab' in Penna einen Liebsten wohnen' aus Hugo Wolfs Italienischem Liederbuch zum Halbfinale der Internationalen Gesangswettbewerbs 2021 - Lied-Duett. Diese Aufführung wurde im Het Noordbrabants Museum im niederländischen 's-Hertogenbosch aufgenommen.