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Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan und das Orchestre de l'Opéra national de Paris nahmen den kompletten Zyklus der Symphonien von Ludwig van Beethoven in den Jahren 2014-2015 auf. In dieser Aufführung dirigiert Jordan Beethovens Symphonie Nr. 1 in C-Dur, Op. 21. Die Symphonie zeigt Beethovens Treue zum Modell der späten Symphonien von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart, aber auch seinen Versuch, sich von seinen Vorgängern abzuheben. So beginnt das Werk beispielsweise mit einer langsamen Einleitung, die die Tonart des Stückes nicht festlegt, was den Zuhörer verwirrt. Bemerkenswert ist auch die ungewöhnlich hervorgehobene Rolle der Holzbläser und der dritte Satz, der als Menuett bezeichnet wird, aber eher den Charakter eines Scherzos hat. Diese Aufführung wurde 2014 in der Opéra Bastille in Paris, Frankreich, aufgenommen.
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Luca Vignali (Oboe), Angelo De Angelis (Klarinette), Carmine Pinto (Horn), Eliseo Smordoni (Fagott) und Linda Di Carlo (Klavier) interpretieren Ludwig van Beethovens Quintett für Klavier und Bläser in Es-Dur, Op. 16. Das Werk, das 1796 vollendet wurde, wird oft als nach dem Vorbild von Mozarts Quintett für Klavier und Bläser, K. 452, entstanden beschrieben. Beide Quintette sind für die gleiche ungewöhnliche Instrumentenkombination geschrieben, in derselben Tonart und weisen eine dreisätzige Struktur auf. Ein wesentlicher Unterschied ist, dass Beethoven als Klaviervirtuose die Klavierpartien so gestaltete, um seine Virtuosität zu betonen. Zudem stellt der Komponist dieses Instrument regelmäßig in den Vordergrund. Beethoven veröffentlichte das Werk 1801 in zwei Fassungen: als Quintett für Klavier und Bläser sowie als Quartett für Klavier und Streicher (ebenfalls Op. 16). Diese Aufführung wurde am 23. Juni 2022 im Auditorium Santa Cecilia in Perugia aufgezeichnet.
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