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Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigent besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung spielt Les Dissonances Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 4 in B-Dur, Op. 60. Das Werk wurde von Graf Franz von Oppersdorff in Auftrag gegeben, der Beethovens Sinfonie Nr. 2 verehrte und dem Komponisten eine hohe Summe für ein ähnliches Werk bot. Vollendet im Herbst 1806, wurde die Sinfonie erstmals bei einem Privatkonzert in Wien im März 1807 aufgeführt. Das Werk wird oft von seinen revolutionären Vorgänger und Nachfolger, den Sinfonien Nr. 3 und Nr. 5, überschattet. Die Sinfonie Nr. 4 kontrastiert mit ihrer leichten und fröhlichen Natur zu den beiden genannten Werken. Diese Aufführung wurde 2013 in der Opéra de Dijon, Frankreich, aufgezeichnet.
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This Sonata for Violin and Harpsichord No. 1 BWV 1014 is the fourth out of the set of sonatas Johann Sebastian Bach composed before 1725, probably during his time as chapel master in Köthen. Presumably, he wrote these sonatas for Prince Leopold and later adapted them for further use in Leipzig. Maybe this is why these pieces are well playable for amateurs, while every sonata still has the finesse that can offer a challenge to professional musicians. The different pieces are meant to be a set, just like the Brandenburg concertos.
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Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
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Unter der Leitung von Sir Simon Rattle spielen die wunderbaren Berliner Philharmoniker Johann Sebastian Bachs großartige Johannes-Passion. Mit den renommierten Solisten Juliane Banse, Michael Chance, Ian Bostridge, Rainer Trost, Thomas Quasthoff und dem berühmten RIAS Kammerchor. Bach komponierte dieses auf dem Johannesevangelium basierende Werk in seinem ersten Jahr als Kantor in Leipzig. Es wurde am Karfreitag 1774 uraufgeführt. Die Höhepunkte von Bachs Johannes-Passion sind der erste Chorus, Jesus' Tod und der Schlusschoral. Die berührenden Solopassagen und die beeindruckenden Chorstellen machen dieses Werk zu einem großen Erlebnis.
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Vom 23. August bis 1. September 2019 erkundete das Festival für Alte Musik Utrecht das musikalische Erbe Neapels: eine Kulturmetropole der Widersprüche und der Solidarität. In der Dokumentation Napoli - Music's Forgotten Capital begibt sich der Co-Kurator des Festivals Thomas Höft auf die Suche nach Geschichten aus dieser geheimnisvollen Stadt.
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Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigent besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung führt Les Dissonances Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 5 in c-Moll, Op. 67 auf. Beethoven komponierte die Sinfonie Nr. 5 zwischen 1804 und 1808 und vollendete das Werk fast zeitgleich mit seiner Sinfonie Nr. 6, der 'Pastorale'. Beide Sinfonien wurden am 22. Dezember 1808 uraufgeführt und waren Teil eines Programms, das ausschließlich aus Beethoven-Werken bestand. Die Sinfonie ist eine der bekanntesten Kompositionen der klassischen Musik. Sie beginnt mit dem berühmten viertönigen Motiv, das oft als musikalische Manifestation des 'Schicksals, das an die Tür klopft', interpretiert wird. Diese rhythmische Figur kehrt in verschiedenen Formen in den anderen drei Sätzen der Sinfonie zurück. Der zweite Satz besteht aus einer Reihe von lyrischen Variationen über zwei Themen. Der dritte Satz beginnt sanft, führt aber zu einer kraftvollen Hornsektion, die ein Thema präsentiert, das das rhythmische Muster des viertönigen Motivs beinhaltet. Der Satz führt ohne Unterbrechung zum vierten Satz, der mit einem triumphalen Finale in C-Dur endet. Diese Aufführung wurde 2015 in der Philharmonie de Paris, Frankreich, aufgezeichnet.