09:41
Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
10:01
Einige Söhne der italienischen Stadt Neapel prägten bereits maßgeblich das Bild der musikalischen Weltgeschichte. Mit einer Karriere, die ihn zu Lebzeiten von Neapel nach Rom, Venedig, Wien, Dresden und London zog, ist der legendäre Barockkomponist Nicola Porpora zweifelsohne einer der erfolgreichsten unter ihnen. Das belgische Ensemble Capriola di Gioia interpretiert diverse Kantaten, Opernauszüge und Instrumentalwerke des Komponisten.
10:52
Seit José Antonio Abreu 1975 in Venezuela die Stiftung "El Sistema" gründete, um Heranwachsenden eine Musikausbildung zu ermöglichen, hat sich sein Projekt zu einem breiten sozialen Netzwerk mit über 250000 Teilnehmern entwickelt. In der von Armut, Banden, Waffen, Drogen und Schießereien gezeichneten Hauptstadt Caracas lernen junge Menschen einen Ausweg aus dem Elend. Kindern wird eine Chance zu geben, musikalisches Talent zu entwickeln und den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen. Die Dokumentation folgt Abreu bei seiner unermüdlichen Arbeit, mit klassischer Musik das Leben seiner Schützlinge zu verbessern. Der Dirigent Gustavo Dudamel ist der prominenteste Absolvent.
12:34
Dirigent Jan Latham-Koenig leitet das Flanders Symphony Orchestra mit einer Aufführung von Edvard Griegs Klavierkonzert in A-Moll, Op. 16. Der französische Pianist Pascal Amoyel tritt als Solist auf. Grieg komponierte das Werk 1868 und ließ sich dabei von der norwegischen Volksmusik inspirieren. Es ist das einzige Konzert des Komponisten. Die Uraufführung fand am 3. April 1869 in Kopenhagen, Dänemark, mit Edmund Neupert als Solist statt und wurde mit Begeisterung aufgenommen. Die norwegische Premiere folgte wenige Monate später. Diese Aufführung wurde am 21. April 2016 im Concertgebouw Brugge, Belgien, aufgezeichnet.
13:07
Confusing as it may be: Ludwig van Beethoven's Second Piano Concerto was in fact composed ten years prior to his First Piano Concerto. The cause of this mess lies with the composer himself: Beethoven held back the publication of what we know as the Second Piano Concerto until after that of the First Piano Concerto, so he could thoroughly review the piece. Together with his septet and First Symphony, this piano concerto was finally performed at his official Vienna debut on April 2, 1800 at the Hofburg theatre, with Beethoven himself at the piano. The composer had long ceased to be an unknown in Austria's capital: he had been playing private concerts all around town for years.
13:45
Der Film Jaroussky singt Bach & Telemann ist das Portrait eines ganz besonderen Sängers - und das zweier außergewöhnlicher Komponisten. Wenn Philippe Jaroussky mit seiner Engelsstimme, die fast zeitlos scheint und nicht in einen Epoche oder ein Jahrzehnt gehört, Stücke von Telemann und Bach singt, wird klar, dass ihre Musik über die Jahrhunderte nichts von ihrer puren emotionale Kraft und Reinheit verloren hat. Der Film beinhaltet die Aufführungen von Telemanns Jesus liegt in den letzten Zügen und die Symphonie aus der Brockes-Passion sowie Der am Ölberg zagende Jesus und Bachs Symphonie aus Ich hatte viel Bekümmernis und Ich habe genug.
14:00
Gioachino Rossinis Oper "La Cenerentola" wurde im Februar 1816 uraufgeführt, nach dem großen Erfolg von "Der Barbier von Sevilla". Das Libretto stammt aus der Feder von Jacopo Ferretti. Interessanterweise fand die Erstaufführung nicht besonders viel Anklang, doch genau wie bei Rossinis vorheriger Oper wurde sie schon kurz darauf in ganz Italien und auch in anderen Ländern gespielt. Die leichtfüßig-frische Ouvertüre von "La Cenerentola" gehört zu Rossinis berühmtesten Werken. Was die Oper so besonders macht, ist der starke Kontrast zwischen der Sanftheit der Hauptfigur, dem Pathos der Handlung, Rossinis Virtuosität und seinem ausgeprägten Sinn für Humor. Bei dieser Aufführung von La Cenerentola an der Opéra de Rennes von 2015 spielen das Sinfonieorchester von Bretagne und der Chor der Oper Rennes unter der Leitung von Darrell Ang. Mit José Maria Lo Monaco, Daniele Zanfardino, Marc Scoffoni und Bruno Pratico.
16:53
Nach seinem erfolgreichen Debüt 2016 kehrt Pianist Misha Fomin in die intime Atmosphäre der Kleinen Halle des Concertgebouw Amsterdam zurück. Fomin wird sowohl von der einheimischen als auch der internationalen Presse für seine natürliche Virtuosität, reiche Farbgebung und musikalische Intelligenz gepriesen. In dem am 11. November 2017 aufgezeichneten Konzert spielt er zusätzlich zu lyrischen Werken von Schumann (Fantasie in C, op. 17) und Beethoven (Klaviersonate Nr. 30, op. 109) einige Stücke von Tschaikowski, darunter "Mai", "Juni" und "Oktober" aus "Die Jahreszeiten", op. 37b, sowie eine Liszt-Transkription der "Polonaise" aus Tschaikowskis Oper Eugen Onegin.
18:22
Anlässlich der Neujahrs-Gala von 2010 spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung des venezuelanischen Dirigenten Gustavo Dudamel, dessen ansteckende Energie und außergewöhnliche Kunstfertigkeit ihn zu einem der begehrtesten Orchester- und Operndirigenten der Welt gemacht haben. Die Solistin des Konzertes ist die Mezzosopranistin Elīna Garanča, die binnen kürzester Zeit zu einer der berühmtesten klassischen Sängerinnen weltweit wurde. Teil des Programms sind diverse Werke von französischen Komponisten, wie Berlioz' Le Carnival Romain, Ouvertüre, Op. 9 und d'Amour l'Ardente flamme aus La Damnation de Faust (Op. 24), Saint-Saëns' 'Mon cœur s'ouvre à ta voix' und 'Danse Bacchanale' aus seiner Oper Samson et Dalila und der 'Habanera' ',' Seguidilla' und 'Chanson Bohème' aus Bizets Carmen. Das Konzert endet mit de Fallas Suite Nr. 2 aus dem Ballett "El sombrero de tres picos".
18:35
Regarded as one of the finest interpreters of Romantic repertoire, Francesco Attesti (*1975) gave his first recital at age 11 and by the time he was 23, had earned the highest honours in piano from Florence's Conservatorio Luigi Cherubini. In this recording of his 2016 Deeply Mozart concert tour, Attesti performs Wolfgang Amadeus Mozart's piano concertos KV 449 and KV 488 with the Italian OIDA Orchestra and conductor Paolo Belloli.
18:59
Der Dokumentarfilm "Heavenly Voices - Farinellis Vermächtnis" (2012) erzählt die Geschichte der Kastraten in der Musik. Kastraten sind, beziehungsweise waren männliche Sänger, die in jungen Jahren kastriert wurden, um ihren hohen Stimmumfang zu erhalten - eine grausame Praxis, die vor allem im 17. und 18. gebräuchlich war. Zwei Jahrhunderte lang zogen die Darbietungen der Kastraten das europäische Publikum in ihren Bann, und erfolgreiche Kastraten wie Farinelli gehörten zu den einflussreichsten und bestverdienenden Musikern ihrer Zeit. Heute werden Rollen, die ursprünglich für Kastraten geschrieben wurden, oft von Countertenören gesungen. In diesem Dokumentarfilm sprechen die Countertenöre Max Emanuel Cenčić, Philippe Jaroussky, Andreas Scholl, Franco Fagioli und Jochen Kowalski über die Opernunterhaltung im Barock. Heavenly Voices" ist ein Film von Gino Pennacchi (Buch) und Alessandro Scillitani (Regie).
19:51
Im Rahmen einer neuen Zusammenarbeit des berühmten Komponisten der "Musik der repetitiven Strukturen", Philip Glass, präsentieren die beiden französischen Pianistinnen Katia und Marielle Labèque die Europapremiere von Glass' Doppelklavierkonzert unter Begleitung des Orchestre de Paris. Das Programm wird fortgesetzt mit Schostakowitschs 5. Sinfonie, unter der Leitung von Dirigent Jaap van Zweden, dem gegenwärtigen Direkto des Hong Kong Philharmonic Orchestra und nächstem Musical Director der New Yorker Philharmoniker.
20:39
Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
21:04
Anton Bruckners 8. Sinfonie gilt als der Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens und schloss ihrerzeit an den Erfolg seiner gefeierten Siebten und des Te Deums an. Doch der Dirigent legte die Originalfassung des Werkes zunächst beiseite, als sein Freund, der Dirigent Hermann Levi, darauf mit Ablehnung reagierte. Die Originalfassung wurde daher bereits erstmals 1954 aufgeführt und dann erst 1972 veröffentlicht. Diese Interpretation des Cleveland Orchestras in der Severance Hall in Cleveland Ohio bildet den vierten Teil des Bruckner Konzertzyklus des Orchesters unter der Leitung von Musikdirektor Franz Welser-Möst.
22:39
Dirigent Mikhail Pletnev leitet das Russian National Orchestra (RNO) in einer Interpretation von Maurice Ravels Klavierkonzert Nr. 1, in Begleitung von Solist Lucas Debargue. Das Konzert wird mit einer Auswahl von Musik von Georges Bizet eröffnet, die auf Alphonse Daudets Theaterstück "L'Arlésienne" basiert. Das musikalische Programm wurde von Dirigent Mikhail Pletnev selbst zusammengestellt. Der erste Satz von Ravels Klavierkonzert Nr. 1 enthält fünf markante Themen, von denen drei stark an Elemente des Jazz erinnern. Auf Debargues Interpretation von Ravels Konzert folgt schließlich Gabriel Faurés Barcarolle Nr. 4. Das Konzert wurde 2017 im Rahmen des Neunten RNO-Großfestivals in der Tschaikowsky-Konzerthalle in Moskau aufgenommen.
23:41
Die herausragenden russischen Pianisten Nikolay Lugansky und Vadim Rudenko tun sich zusammen in einer Aufführung von Maurice Ravels "La Valse" in einer Bearbeitung für zwei Klaviere. Diese Aufführung wurde am 25. November 2021 im Tschaikowsky-Konzertsaal in Moskau, Russland, aufgezeichnet.