09:01
Although the great Italian composer Giuseppe Verdi applied unsuccessfully to study at the Milan Conservatory, this renowned college of music was eventually named after him. Today, the 'Conservatorio Giuseppe Verdi' counts numerous successful musicians among its alumni: from Giacomo Puccini, Alfredo Catalani, Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Luigi Einaudi and Daniele Gatti, to Gianandrea Noseda. The acclaimed conductor Noseda (*1964) is one of the most important conductors of his generation. Recently, he taught a conducting masterclass at his alma mater for promising students from all over the world. For three days, Noseda joined forces with a hand-picked group of students to work on a varied concert programme. This documentary shows you these young, talented musicians rehearse compositions by Mozart, Tchaikovsky, and Stravinsky under the enthusiastic guidance of Maestro Gianandrea Noseda himself.
09:37
Die herausragenden russischen Pianisten Nikolay Lugansky und Vadim Rudenko tun sich zusammen in einer Aufführung von Maurice Ravels "La Valse" in einer Bearbeitung für zwei Klaviere. Diese Aufführung wurde am 25. November 2021 im Tschaikowsky-Konzertsaal in Moskau, Russland, aufgezeichnet.
09:49
Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
10:07
Santtu-Matias Rouvali dirigiert das Göteborger Symphonieorchester und den Chor in einer Konzertaufführung von Carl Orffs Kantate Carmina Burana. Solist:innen sind Ylva Stenberg, Brett Sprague und Olle Persson. Carmina Burana, komponiert in den Jahren 1935 und 1936, basiert auf 24 Gedichten aus einem mittelalterlichen Manuskript mit demselben Titel. Der vollständige Titel lautet "Lieder aus Beuern": Weltliche Lieder für Sänger und Chöre, die mit Instrumenten und magischen Bildern gesungen werden". Das Stück wurde am 8. Juni 1937 in der Oper Frankfurt uraufgeführt. Aufgenommen im Göteborger Konzerthaus (Konserthuset), Schweden, 2018.
11:17
Die italienische Cellistin Silvia Chiesa und der italienische Pianist Maurizio Baglini präsentieren ein wunderbares Konzert im Rahmen des Amiata Piano Festivals 2023. Das Programm umfasst Claude Debussys Cellosonate, L. 135; Allegro moderato aus Camille Saint-Saëns' Cellosonate Nr. 1 in c-Moll, Op. 32; Allegro ma non troppo aus Johannes Brahms' Cellosonate Nr. 1 in e-Moll, Op. 38; Allegro scherzando aus Sergei Rachmaninoffs Cellosonate in g-Moll, Op. 19; Alla Romanza - Largo doloroso aus Francesco Cileas Cellosonate in D-Dur, Op. 38; Scherzo - Allegro molto aus Ludwig van Beethovens Cellosonate Nr. 3 in A-Dur, Op. 69; Vive Henri IV (Nr. 2) und Charmante Gabrielle (Nr. 3) aus Azio Corghis Après cinq chansons d'élite; sowie George Gershwins Rhapsody in Blue (Bearbeitung für Cello und Klavier von Thierry Huillet). Diese Aufführung wurde am 29. Juli 2023 im Forum Fondazione Bertarelli in Poggi del Sasso, Italien, aufgenommen.
12:25
Dieser kurze Dokumentarfilm folgt den Teilnehmern des 11. Franz Liszt Klavierwettbewerbs, veranstaltet 2017 im TivoliVredenburg, Utrecht. Der Wettbewerb präsentiert und unterstützt aktiv talentierte Pianisten aus aller Welt. Dadurch hat er sich als eine Verantaltung etabliert, die vielen jungen Musikern berufliche Türen öffnet. Der internationale Franz Liszt Wettbewerb fand erstmals 1986 in der Niederlande statt und gilt seither als einer der bedeutendsten Klavierwettbewerbe der Welt.
13:08
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmete sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Die "Grande Dame des Klaviers" wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet. Im Rahmen dieses Konzerts spielen Argerich, der Geiger Tedi Papavrami und der Cellist Mischa Maisky Felix Mendelssohns Klaviertrio Nr. 1 in d-Moll, Op. 49.
13:39
Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan und das Orchestre de l'Opéra national de Paris nahmen den vollständigen Zyklus der Sinfonien von Ludwig van Beethoven in den Jahren 2014-2015 auf. In dieser Aufführung dirigiert Jordan Beethovens Sinfonie Nr. 8 in F-Dur, Op. 93. Der Komponist schrieb das Werk 1812, unmittelbar nach der Vollendung seiner Sinfonie Nr. 7. Die Uraufführung fand 1814 bei einem Konzert statt, das auch seine Sinfonie Nr. 7 und das Stück Wellingtons Sieges beinhaltete. Die Sinfonie Nr. 8 ist die kürzeste von Beethovens neun Sinfonien und hat keinen wirklich langsamen Satz. Stattdessen hat sie einen zweiten Satz, Allegretto scherzando, der durchgehend von den Holzbläsern in einem 'taktenden' Rhythmus gespielt wird. Dies wird als Nachahmung des Andante-Satzes von Joseph Haydns 'Uhren'-Sinfonie angesehen. Diese Aufführung wurde 2015 in der Opéra Bastille in Paris, Frankreich, aufgenommen.
14:09
Der walisische Dirigent und Komponist Sir Karl Jenkins leitet das World Orchestra for Peace und rund 2000 Sänger aus knapp 30 verschiedenen Ländern in einem Konzertprogramm, das einem historischen Ereignis gleicht. Diese Performance in der Berliner Mercedes Benz Arena vom 2. November 2018 gilt bis heute als die größte Bühneninszenierung der Klassik aller Zeiten! Gemeinsam mit den Solisten Leah-Marian Jones, Yumeji Matsufuji, Pauline Rathmann, Amir Aziz, Krzysztof Wisniewski (Violine) und Valentino Worlitzsch (Cello) interpretieren hunderte Musiker Jenkins' Eigenkomposition "The Armed Man: A Mass for Peace". Das Werk gilt als das meist aufgeführte Stück zu Lebzeiten des Komponisten und wurde in dieser Auführung filmisch untermalt mit eigens kuratiertem Kriegsarchivmaterial, das die pazifistische Botschaft des Stückes zusätzlich unterstreicht.
15:19
2013 wurde der finnische Dirigent Hannu Linto zum leitenden Dirigenten des finnischen Radio Sinfonieorchester ernannt. Lintu studierte einst Klavier und Cello an der Sibelius-Akademie und dem Turku-Konservatorium im Südosten Schwedens. Er nahm sich an der Sibelius-Akademie auch erstmals des Dirigierens an. Die zahlreichen Konzerte, in denen er 2012 das finnische Radio Sinfonieorchester leitete, qualifizierten ihn eindeutig als direkten Nachfolger Sakri Oramos, dessen Vertrag 2012, nach einigen Jahren als Dirigent und Konzertmeister, endete. Das Orchester hat sich auf Interpretationen finnischer Musik spezialisiert, doch es spielt auch gelegentlich Meisterwerke von Gustav Mahler und Béla Bartók. Der finnische Komponist Jean Sibelius zählt zu den Favoriten des Orchesters und auch des Dirigenten selbst. Gemeinsam mit Yle, der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Finnlands, produzierte das Orchester 2015 eine Konzertserie bestehend aus den sieben Sinfonien des Komponisten. Nach einer kurzen Einleitung in die Thematik, um die sich das Stück dreht interpretiert das Orchester die gesamte Sinfonie. Nachdem Sibelius 1908 mit Kehlkopfkrebs diagnostiziert wurde, veränderte er sowohl seinen Lebensstil, als auch seine Herangehensweise ans Komponieren drastisch. In seiner Todesangst sagte er ganz dem Genuss von Tabak und Alkohol ab. Seine Harmonien wurden in diesem Zeitraum zunehmend düsterer und schwerfälliger. Teufel und Dämonen zählen zu den Bildern, die die dunklen Töne dieser Sinfonie heraufbeschwören.
16:30
Die polnische Dirigentin Marta Gardolińska dirigiert das London Symphony Orchestra in einem Programm, das aus Lili Boulangers D'un Matin de Printemps, Marc-André Dalbavies Konzert für Flöte und Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Sinfonie Nr. 4 in f-Moll, Op. 36, besteht. Der leuchtende Optimismus der jungen Boulanger steht im krassen Gegensatz zur rohen Leidenschaft und den glühenden Melodien von Tschaikowskis halbautobiografischer Sinfonie. Gardolińska wird beide Werke zum Leben erwecken - ebenso wie der Hauptflötist des LSO, Gareth Davies, den Glanz und die Kühnheit von Dalbavies Klassiker des 21. Jahrhunderts hervorbringen wird. Das Programm endet mit Gebet für die Ukraine des Komponisten Valentin Silvestrov. Dieses Konzert wurde am 18. Mai 2022 in St Luke's in London, Großbritannien, aufgezeichnet.
17:51
Nachdem er alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven aufgenommen hatte, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. In dieser Aufführung spielt Schwartz Schumanns Fantasiestücke, Op. 12. Das Werk, das 1837 geschrieben wurde, besteht aus acht Klavierstücken mit unterschiedlichen Stimmungen. Der Titel des Werks leitet sich von der Novellensammlung Fantasiestücke in Callots Manier ab, die von E. T. A. Hoffmann, einem der Lieblingsautoren des Komponisten, geschrieben wurde. Wie Schumanns Davidsbündlertänze sind seine Fantasiestücke als musikalischer Dialog zwischen Florestan und Eusebius konzipiert, die die Dualität seiner eigenen Persönlichkeit repräsentieren. Ersterer repräsentiert die leidenschaftliche Seite des Komponisten, letzterer den Träumer in Schumann. Der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Zu seinen gefeierten Auftritten zählen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.
18:18
Maestro Iván Fischer dirigiert das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in einer Aufführung von Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 7 in d-Moll, Op. 70, die im März 1885 vollendet wurde. Die Uraufführung fand einen Monat später in London statt und wurde vom Komponisten selbst dirigiert. Wie viele andere Werke aus dieser Zeit ist die Sinfonie in einem dramatischeren und dunkleren Stil geschrieben, was im Kontrast zu den meisten anderen Werken des Komponisten steht. Diese Aufführung wurde am 29. Januar 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
19:00
In diesem Konzert anlässlich seines 75. Geburtstags dirigiert Mariss Jansons das Bayrische Radiosinfonieorchester durch ein Programm der Werke von Strawinski, Hummel und Beethoven. Das berauschende und abwechslungsreiche Konzert von Januar 2018 veranschaulicht die enge Bindung zwischen Orchester und Dirigent, die durch 15 Jahre regelmäßiger Kollaboration entstand. Strawinskis Sinfonie in drei Sätzen wurde 1942-45 verfasst, teilweise inspiriert von den Geschehnissen des Zweiten Weltkrieges und den "abscheulichen Bildern",die er hinterließ. Auf eine ganz andere Weise funkelt auch Johann Nepomuk Hummels Trompetenkonzert. Das 1803 komponierte Stück ist ein brillant gestaltetes Werk für die seinerzeit kürzlich erfundene Trompete. Beethoven, einer Jansons liebster Komponisten, rundet das Konzert ab. Die Messe in C, komponiert 1807, war seine erste Messe, ist aber ein Werk von klarem Ehrgeiz. Aufgenommen in der Philharmonie am Gasteig, München.
20:31
Wouter Bergenhuizen (1988, Niederlande) interpretiert Grandes Études de Paganini, S141 und Années de Pèlerinage: Deuxième Année (Italien), No. 1 Sposalizio, S161/1 im Halbfinale I (Transkription) des 11. internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerbs, veranstaltet 2017 im TivoliVredeburg, Utrecht. Der Wettbewerb präsentiert und unterstützt aktiv talentierte Pianisten aus aller Welt. Dadurch hat er sich als eine Veranstaltung etabliert, die vielen jungen Musikern berufliche Türen öffnet. Der internationale Franz Liszt Wettbewerb fand erstmals 1986 in der Niederlande statt und gilt seither als einer der bedeutendsten Klavierwettbewerbe der Welt.
21:08
Riccardo Frizza dirigiert das Orchester Gli Originali und den Coro Donizetti Opera in einer Aufführung von Gaetano Donizettis komischen Oper L'elisir d'amore ('Der Liebestrank', 1832). L'elisir d'amore ist vielleicht das bekannteste Werk in Donizettis umfangreichen Repertoire. Es erzählt die Geschichte des armen Bauern Nemorino, der in die schöne Gutsbesitzerin Adina verliebt ist. Nachdem er von der Legende von Tristan und Isolde gehört hat, kommt dem verzweifelten Nemorino der Gedanke, ob ein Liebestrank ihm helfen könnte, Adinas Liebe zu gewinnen. Er sucht Hilfe bei dem reisenden Quacksalber Dr. Dulcamara, bei dem er eine Flasche des magischen Elixiers kauft. Diese Inszenierung von Frederic Wake-Walker aus dem Jahr 2021 ist einzigartig, da sie die vollständige, originale Partitur enthält, die von Alberto Zedda basierend auf Donizettis Autographen rekonstruiert wurde. Darüber hinaus spielt das Orchester auf historischen Instrumenten, um den Klang von Donizettis Orchester zu rekonstruieren. Zu den Solisten gehören Caterina Sala (Adina), Javier Camarena (Nemorino), Florian Sempey (Belcore), Roberto Frontali (Dulcamara), Anaïs Mejías (Giannetta) und Manuel Ferreira (Zeremonienmeister). Diese Aufführung war Teil des Donizetti Opera Festivals und wurde 2021 im Teatro Donizetti in Bergamo, Italien, aufgezeichnet.
23:33
Dirigent Mikhail Pletnev leitet das Russian National Orchestra (RNO) in einer Interpretation von Maurice Ravels Klavierkonzert Nr. 1, in Begleitung von Solist Lucas Debargue. Das Konzert wird mit einer Auswahl von Musik von Georges Bizet eröffnet, die auf Alphonse Daudets Theaterstück "L'Arlésienne" basiert. Das musikalische Programm wurde von Dirigent Mikhail Pletnev selbst zusammengestellt. Der erste Satz von Ravels Klavierkonzert Nr. 1 enthält fünf markante Themen, von denen drei stark an Elemente des Jazz erinnern. Auf Debargues Interpretation von Ravels Konzert folgt schließlich Gabriel Faurés Barcarolle Nr. 4. Das Konzert wurde 2017 im Rahmen des Neunten RNO-Großfestivals in der Tschaikowsky-Konzerthalle in Moskau aufgenommen.