09:29
Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
10:00
"W.A. Mozart: Der Junge mit der Perücke" erforscht die Faszination von Kindern für den Komponisten. Der 30-minütige Film von Klaus Wischmann zeigt Jungen und Mädchen zwischen acht und elf Jahren, die sein Leben mit Humor und ernsten Interpretationen von Mozarts Biografie nacherzählen. Entdecken Sie Wolfgang Amadeus Mozart durch die Augen von Kindern.
10:30
Die Dirigentin Marien van Staalen leitet das Amadeus Ensemble Rotterdam in einer Aufführung von Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenkonzert in A-Dur, KV 622. Henk de Graaf ist der vorgestellte Solist. Diese Aufführung wurde in der St.-Nikolaus-Kirche in Vollenhove, Niederlande, aufgenommen.
10:59
Unter der Leitung von Dirigent Eduard Topchjan führt das Armenische Nationalphilharmonische Orchester Hector Berlioz' Symphonie fantastique, Op. 14 auf. Berlioz komponierte dieses Stück der Programmmusik im Jahr 1830, als er noch ein Konservatoriumsstudent war. Inspiriert von der unerwiderten Liebe des Komponisten zur irischen Schauspielerin Harriet Smithson, stellt das fünfsätzige Stück die Träume eines jungen Künstlers dar, der nach einer gescheiterten Liebesaffäre eine Überdosis Opium genommen hat. Berlioz verwendete in jedem Satz des Werkes eine Melodie, die die Geliebte des Künstlers darstellt, eine 'idée fixe' (fixe Idee oder Besessenheit). Das Werk ist für ein großes Orchester geschrieben und bietet eine erstaunliche Palette von Instrumentalfarben, darunter Kirchenglocken, eine Oboe, die abseits der Bühne spielt, und Streicher, die mit dem Holz ihres Bogens spielen (col legno). Diese Aufführung wurde 2021 in der Aram Khachaturian Konzerthalle in Jerewan, Armenien, aufgezeichnet.
11:58
Der internationale Rina Sala Gallo Klavierwettbewerb findet alle zwei Jahre in der italienischen Stadt Monza statt. Er wurde 1947 von der in Monza geborenen Pianistin Rina Sala Gallo und Arturo Benedetti Michelangeli gegründet. Heute ist der Wettbewerb eine der prestigeträchtigsten kulturellen Veranstaltungen in Monza. Diese Sendung präsentiert die 26. Ausgabe des Wettbewerbs und zeigt die besten Auftritte der drei Finalisten, aufgenommen in der Villa Reale di Monza im Oktober 2022. Zuerst spielt Young Sun Choi (Südkorea, 1991) Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 30 in E-Dur, Op. 106. Danach spielt Seunghyuk Na (Südkorea, 1997) 'Oiseaux tristes' und 'Alborada del gracioso' aus Maurice Ravels fünfsätzigen Suite Miroirs. Anschließend spielt Ivan Baić (Serbien, 1996) Franz Liszts Mephisto Walzer Nr. 1. Zum Schluss spielt Choi Claude Debussys Images (Buch I).
12:59
Das Europakonzert 2004 fand in Athen in Griechenland statt. Dieses Konzert zeigt die Berliner Philharmoniker, die im antiken Herodes Atticus Theater spielten, in einer interessanten Kombination von Dirigent und Solistin: Sir Simon Rattle und Pianist Daniel Barenboim spielen Johannes Brahms' 'Klavierkonzert Nr. 1. Das Athener Konzert markierte eine doppelte Premiere: Es war das erste Europakonzert unter der Leitung des neuen Chefdirigenten, sowie das erste Mal, dass Rattle und Barenboim zusammen auftraten. Der Odeon von Herodes Atticus, ein Amphitheater, das 161 nach Christus in Erinnerung an die Frau Herodes Atticus' gebaut wurde, liegt am Hang der Akropolis. Mit einer Sitzkapazität von mindestens 5.000 Zuschauern wurde es als das beste Theater in ganz Griechenland betrachtet.
14:02
Noch bevor Porpora, Scarlatti und Pergolesi den Olymp der neapolitanischen Musikszene erklommen, stand Gaetano Greco - einer der besten Musiklehrer und Komponisten seiner Zeit - an der Spitze. In diesem Konzert verbindet der junge italienische Cembalist Andrea Buccarella Grecos schönste Toccatas und die berühmte Ballo di Mantua mit einigen Werken aus der Feder Grecos Schülers Durante.
15:01
House of Dreams ist ein fantasievolles Konzert, konzipiert von Alison Mackay. Es lädt ein auf eine magische Reise an den Ort, barocke Kunst und Musik aufeinandertreffen - fünf europäische Orte, an denen Werke der Komponisten Bach, Händel, Vivaldi, Purcell und Marais vor einem malerischen Hintergrund aus Bildern von Vermeer, Canaletto und Watteau interpretiert werden. Das Bühnenbild ist von Marshall Pynkoski, erzählt von Blair Williams. Das Tafelmusik Baroque Orchestra, auch unter dem einfachen Namen Tafelmusik bekannt, ist ein aus Toronto stammendes, kanadisches Barockorchester, das sich auf Alte Musik spezialisiert hat. Das Orchester wurde 1979 gegründet und besteht aus 19 Vollzeit-Mitgliedern, deren Expertise im Berech historische Performance und Spieltechnik liegt. Die Violinistin Jeanne Lamon leitet das Ensemble.
16:31
Arvo Pärts "Kanon Pokajanen" (aus 'Kanon der Reue an den Hernn Jesus Christuzs', 1995-97) basiert auf dem orthodoxen Kanon der Reue, überliefert aus frühen slavisch-christlichen Manuskripten aus dem sechsten Jahrhundert nach Christus. Der Kanon befasst sich mit dem Thema Veränderung: dem Übergang von der Nacht zum Tag, vom Alten zum Neuen Testament, von Prophezeiung und Erfüllung, dem Hier und Jetzt und dem Jenseits. In diesem Konzert interpretieren die Sänger des flämischen Kammerchors Aquarius das facettenreiche Stück. Aquarius ist setzt neue Maßstäbe im modernen Chorrepertoire, wie diese Performance von 2008 beweist. Das zweistündige Konzert wird stimmungsvoll von Kerzenlicht und einer zeremoniellen Prozession begleitet. Die musikalische Leitung übernimmt Dirigent Michael de Smet.
18:14
Ralph Vaughan Williams: Fantasia on a Theme by Thomas Tallis - Antonín Dvorák: Biblische Lieder op. 99 - Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale". Magdalena Kozená (Mezzosopran), Berliner Philharmoniker; Leitung: Simon Rattle. Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker sind ein Beitrag des renommierten Orchesters zur europäischen Vereinigung. Sie finden jedes Jahr am 1. Mai (der Wiederkehr des Gründungstages des Orchesters 1882) in einem anderen europäischen Ort statt, 2013 im Spanischen Saal der Prager Burg.
19:49
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Repertoire für Klavier und Violine in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgezeichnet wurde. Die "Grande Dame" des Klavierspiels wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet, unter anderem die Pianisten Evgeny Kissin, Theodosia Ntokou und Cristina Marton-Argerich sowie der Geiger Maxim Vengerov. Das Programm umfasst Dmitri Schostakowitschs Concertino für zwei Klaviere Op. 94; Frédéric Chopins Impromptu Nr. 3 Op. 51, Polonaise Nr. 6 Op. 53 "Heroisch" und Walzer Nr. 6 Op. 64 Nr. 1; Camille Saint-Saëns' Polonaise für zwei Klaviere Op. 77; César Francks Sonate für Violine und Klavier in A-Dur; und Fritz Kreislers Liebesleid und Schön Rosmarin. Diese Aufführung wurde am 12. Juni 2021 aufgenommen.
20:00
Der Dokumentarfilm 'Summertime at the Domaine Forget' bietet Einblick in ein Kleinod von internationalem Rang: Das Domaine Forget Festival in Saint-Irénée, Québec. Das Domaine Forget ist eine der bedeutendsten Musik-Akademien Kanadas und beherbergt einmal im Jahr dieses Musik- und Tanzfestival. Jeden Sommer nehmen 500 Musikstudenten aus der ganzen Welt an einem intensiven Kursprogramm teil: Meisterkurse, Einzelunterricht, Kammermusik-Sessions, Vorlesungen und Workshops.
20:16
Sir Simon Rattle dirigiert das London Symphony Orchestra in Antonín Dvořáks schwungvollen Slawischen Tänzen, Op. 46 (Nr. 1-8). Die Slawischen Tänze sind voller Überraschungen: Als Dvořák diese 16 Volkstänze komponierte, erzielte er damit sofort einen großen Erfolg als Neuling. Ursprünglich für Klavier zu vier Händen komponiert, spielt das London Symphony Orchestra die Orchesterfassung dieser erstaunlichen Werke und verleiht ihnen lebhaften Nachdruck. Diese Aufführung wurde am 23. September 2020 in St. Luke's in London, Großbritannien, aufgenommen.
21:05
Mit musikalischer Untermalung von Tschaikowskis berühmten Melodien stellen in dieser atemberaubenden Aufnahme einer Live-Performance in Kapstadt, Südafrika (2011) die Tänzer der Imperial Ice Stars die einzigartige Eleganz des Eisballetts unter Beweis. Bezaubernde Bühnengestaltung und Belichtung, Tony Mercers Regie und Tschaikowskis wunderschöne Musik, gespielt vom Manchester Symphony Orchestra unter der Leitung von Dirigent Tim A. Duncan, gemeinsam mit einem Ensemble aus 26 Eistänzern - darunter Wladim Jarkow und Olga Scharutenko (Dancing on Ice) - kreieren gemeinsam eine wahrlich exquisite Show.
22:39
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigenten besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung präsentiert Les Dissonances Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur, Op. 55, 'Eroica'. Der Komponist, der die Ideale der Französischen Revolution bewunderte, widmete die Sinfonie ursprünglich Napoleon Bonaparte. Als er jedoch hörte, dass Napoleon sich selbst zum Kaiser krönte, hat Beethoven Napoleons Namen wütend aus dem Manuskript ausradiert. Die Sinfonie, komponiert in den Jahren 1803-04, gilt als Wendepunkt in der westlichen Musikgeschichte sowie in Beethovens eigenem Schaffen und ist beispielhaft für seinen neuen Kompositionsstil. Die Sinfonie Nr. 3 ist länger als jede vorherige Sinfonie. Das Werk beginnt mit zwei kraftvollen Akkorden, die die übliche lange Einleitung ersetzen. Das Hauptthema folgt, dargeboten von den tiefen Streichern. Der langsame zweite Satz ist ein Trauermarsch, gefolgt von einem schnellen Scherzo. Der vierte und letzte Satz wird von einem Thema aus Beethovens Ballettmusik 'Die Geschöpfe des Prometheus' beherrscht. Diese Aufführung wurde 2012 in der Opéra de Dijon, Frankreich, aufgezeichnet.
23:27
Anabel de la Mora wird vom Orquesta Sinfonica de Minería unter der Leitung von Raúl Delgado in einem Konzertprogramm begleitet, das ganz dem Werk mexikanischer Komponisten gewidmet ist. Im ersten Teil des Konzerts erklingen folgende Werke: Angelus von Miguel Bernal Jiménez, "Dime que sí" von Alfonso Esparza, María Grevers "Munequita Lina", "Intermezzo de Atzimba" von Ricardo Castro, "Besos robados" von Jorge del Moral und "Bésame mucho" von Consuelo Velázquez. Aufgenommen in der Academia de Música del Palacio de Minería, Mexiko-Stadt im Jahr 2019.