19:36
This Sonata for Violin and Harpsichord No. 5 BWV 1014 is the fifth out of the set of sonatas Johann Sebastian Bach composed before 1725, probably during his time as chapel master in Köthen. Presumably, he wrote these sonatas for Prince Leopold and later adapted them for further use in Leipzig. Maybe this is why these pieces are well playable for amateurs, while every sonata still has the finesse that can offer a challenge to professional musicians. The different pieces are meant to be a set, just like the Brandenburg concertos. Performers: Frank Peter Zimmermann (violin), Enrico Pace (piano)
19:55
2013 wurde der finnische Dirigent Hannu Linto zum leitenden Dirigenten des finnischen Radio Sinfonieorchester ernannt. Lintu studierte einst Klavier und Cello an der Sibelius-Akademie und dem Turku-Konservatorium im Südosten Schwedens. Er nahm sich an der Sibelius-Akademie auch erstmals des Dirigierens an. Die zahlreichen Konzerte, in denen er 2012 das finnische Radio Sinfonieorchester leitete, qualifizierten ihn eindeutig als direkten Nachfolger Sakri Oramos, dessen Vertrag 2012, nach einigen Jahren als Dirigent und Konzertmeister, endete. Das Orchester hat sich auf Interpretationen finnischer Musik spezialisiert, doch es spielt auch gelegentlich Meisterwerke von Gustav Mahler und Béla Bartók. Der finnische Komponist Jean Sibelius zählt zu den Favoriten des Orchesters und auch des Dirigenten selbst. Gemeinsam mit Yle, der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Finnlands, produzierte das Orchester 2015 eine Konzertserie bestehend aus den sieben Sinfonien des Komponisten. Nach einer kurzen Einleitung in die Thematik, um die sich das Stück dreht interpretiert das Orchester die gesamte Sinfonie. Schon während seiner Arbeit an der 5. Sinfonie entwarf Sibelius die Grundstruktur der darauffolgenden 6. Er verwendete für Letztere insbesondere Ideen, die zu nicht zu seiner 5. Sinfonie passten. Die Musik stützt sich auf modale Passagen, die häufig in geistlicher Musik zu finden sind. Die 6. Sinfonie hat eher wenige melodische Elemente und insgesamt eine undurchsichtige Atmosphäre, weswegen Sibelius sie auch als "Wenn die Schatten länger werden" betitelte.
21:03
In einem Konzert von 2019 im Muziekgebouw in Eindhoven leitet Dirigent Hartmut Haenchen das Orchester der philharmonie zuidnederland. Das Konzert dreht sich ganz um Anton Bruckners 7. Sinfonie. Mit einer majestetischen ersten Bewegung, die über zwanzig Minuten andauert, leitet Bruckner ein monumentarisches Gesamtwerk ein, das gleichermaßen komplex wie eindrucksvoll ist.
22:08
Das DR Symphonieorchester sprengt die Schallmauer und entführt Sie in ferne Galaxien - an einen Ort, der zwischen Realität und Fantasie liegt, mit Soundtracks von Star Wars, The Mandalorian, Star Trek, Dune und vielen anderen. Erleben Sie mit dem Orchester die dritte und letzte symphonische Reise durch musikalische Universen und filmische Galaxien - bis zu den entferntesten Asteroiden und zurück zur Erde.
23:29
Nachdem er alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven aufgenommen hatte, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. In dieser Aufführung spielt Schwartz Faschingsschwank aus Wien, Op. 26. Schumann begann das Werk während seines Aufenthalts in Wien im Jahr 1839 zu komponieren. Die ersten vier Sätze schrieb er dort, den letzten bei seiner Rückkehr nach Leipzig. Das Werk zählt zu den populärsten Klavierzyklen des Komponisten. Es besteht aus fünf Sätzen, die lebhaftes Karnevalstreiben darstellen. Der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Zu seinen gefeierten Auftritten zählen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.