17:22
Der in Venezuela geborene Dirigent Giovanni Guzzo leitet die Camerata Fundación EDP der Escuela Superior de Música Reina Sofía in diesem Konzert, das im Auditorio Sony der Reina Sofía School of Music in Madrid, Spanien, aufgezeichnet wurde. Auf dem Programm stehen die "Danza degli spiriti beati" aus Christoph Willibald Glucks Oper Orfeo ed Euridice mit dem Flötisten Matthew Raymond Origel; die Arie "Jauchzet Gott in allen Landen" aus Johann Sebastian Bachs Kirchenkantate Jauchzet Gott in allen Landen!, BWV 51, mit der Sopranistin Marlin González Zúñiga und dem Trompeter Marc Ferrando Pelegrí; Wolfgang Amadeus Mozarts Motette Exsultate, jubilate K. 165, mit der Sopranistin Carla Isabel Gómez del Pulgar; und Mozarts Sinfonie Nr. 40 in g-Moll, K. 550. Diese Aufführung wurde am 18. Dezember 2024 aufgezeichnet.
18:23
In dieser Performance vom 25-jährigen Jubiläum des schweizer Verbier Festivals 2018 zahlt Seong-Jin Cho Tribut an Debussy, anlässlich des hundertsten Todestages des französischen Komponisten. Chos einzigartige Palette der Klangfarben und technische Expertise eignen sich perfekt, subtil harmonische Klangbilder zu kreieren. Schumanns Fantasiestücke, Op.12 sind selten in Konzertprogrammen zu finden. Dieser halbstündige Zyklus ist eine Herausforderung für den Interpreten, der extreme Vielseitigkeit beweisen muss, die vom dunklen "Des Abends", über das angsterfüllte "In der Nacht" bis hin zum tugendhaften "Traumeswirren" reicht. Mit Chopins Op.58 zeigt Cho, wie er das Genre der Grand Sonata mit Bravour meistert. Er beweist außerdem seine Affinität zu dem Komponisten, der er seine Erstplatzierung beim Chopin-Wettbewerb 2015 verdankt. Aufgenommen 2018 auf dem Verbier Festival in der Schweiz.
19:53
Nachdem er alle 32 Ludwig van Beethoven Klaviersonaten aufgenommen hat, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. Schumanns Fantasie in C, Op. 17, entstand 1836 und wurde vor der Veröffentlichung 1839 überarbeitet. Sie ist Franz Liszt gewidmet und zählt zu den bedeutendsten Klavierwerken Schumanns und der frühen Romantik. Die Komposition folgt einer freien Sonatenform: Der erste Satz ist rhapsodisch und leidenschaftlich, der mittlere ein großartiges Rondo und das Finale langsam und meditativ. Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov, aufzutreten. Er gab gefeierte Klavierrezitals und -konzerte in vielen renommierten Konzerthallen.
20:23
Fabio Luisi dirigiert das Dänische Radio-Sinfonieorchester in einer bewegenden Performance zu Ehren des 150. Geburtstages des dänischen Nationalkomponisten, Carl Nielsen. Nebst Nielsens unergründlich ironischer 6. Sinfonie ist auch Rachmaninoffs 4. Klavierkonzert teil des Konzertprogrammes. Die Solistin des Klavierkonzertes ist die französische Pianistin Lise de la Salle. Luisi und de la Salle arbeiteten bereits in der Vergangenheit gemeinsam an diesem außergewöhnlichen Werk und sind dementsprechend ein eingespieltes Team. Die Performance wurde 2017 im DR Koncerthuset in Kopenhagen aufgenommen.
21:01
Die Rückert-Lieder sind eine Sammlung von fünf Kunstliedern von Mahler nach Gedichten von Friedrich Rückert. Sie zeigen seine Gabe für intimen und zutiefst persönlichen musikalischen Ausdruck in einem Stil, der Einfachheit mit tiefgreifender emotionaler Komplexität in Einklang bringt.
21:26
Das Publikum schätzt an der Symphonie vor allem ihre tiefgreifende emotionale Ehrlichkeit, ihre unerbittliche Auseinandersetzung mit dem Schicksal und die kraftvolle, fast körperlich spürbare Wirkung der dramatischen Hammerschläge im Finale.
22:50
Sir Simon Rattle dirigiert die Berliner Philharmoniker in einer Aufführung von Sergej Rachmaninows Symphonie Nr. 2 in e-Moll, Op. 27. Nach der katastrophalen Uraufführung der Symphonie Nr. 1 des Komponisten im Jahr 1897 war Rachmaninow nicht mehr von seinen Fähigkeiten als Symphoniker überzeugt. Fast ein Jahrzehnt später, im Oktober 1906, begann er mit der Komposition seiner Symphonie Nr. 2. Der Komponist war mit dem ersten Entwurf nicht zufrieden und musste ihn monatelang überarbeiten. Im Sommer 1907 beendete er sein großes Orchesterwerk schließlich, das 1908 äußerst erfolgreich in St. Petersburg uraufgeführt wurde. Diese Aufführung ist Teil des Europakonzerts 2011 in Madrid, aufgezeichnet im prächtigen Teatro Real.
02:16
Wir leben in einer "Renaissance des Klaviers", wie die New York Times vor kurzem geschrieben hat. Mit virtuosem Flair und einem Eifer, das Repertoire zu erweitern, hat eine neue Generation von Pianisten den Appeal des Instruments neu belebt. Neben den üblichen Klassikern spielen sie ehemals ignorierte Werke und entdecken Komponisten, die man lange übersehen hat. Legato ist eine Serie, die sich mit einigen faszinierender Pianisten dieser neuen Bewegung beschäftigt - mit ihren individuellen Ansätzen, ihren frischen Ideen und ihrer Musik. Jede Episode schildert einen Künstler und zeigt einen Aspekt der Welt des Klaviers. Die Gesamtheit dieser Portraits bietet den Zuschauern ein Bild der Kunst eines Pianisten. Marc-André Hamelin aus Montréal ist international bekannt für seine musikalische Virtuosität und sein raffiniertes Klavierspiel, die Times beschrieb einen seiner Auftritte als "ultimative Perfektion". Er spielt Werke von Haydn (Klaviersonate in E-Dur), Chopin (Klaviersonate Nr. 3), Debussy ('Préludes', Buch zwei), Hamelin (Etüde Nr. 7) so wie zwei kurze Stücke von Gershwin ('Do, Do, Do' und 'Liza').
03:47
This documentary by Christoph Keller follows various participants and teachers participating in the International Summer Piano Academy.
04:28
Andris Nelsons leitet das Gewandhausorchester Leipzig in einer Aufführung von Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 9 in e-Moll, Op. 95, "Aus der Neuen Welt". Dvořák schrieb seine berühmte Sinfonie im Jahr 1893 während seiner dreijährigen Amtszeit als Direktor des Nationalkonservatoriums für Musik in New York. Der nationalbewusste Komponist wurde vom Konservatorium engagiert, um einen neuen nationalen Stil der Kunstmusik für die Vereinigten Staaten zu schaffen. Inspiriert von afroamerikanischer und indianischer Musik nahm Dvořák Elemente dieser Musik, darunter pentatonische Melodien und synkopierte Rhythmen, und wandte sie auf seine Sinfonie an. Diese Aufführung wurde 2017 im Gewandhaus in Leipzig, Deutschland, aufgenommen.