04:25
04:55
Vier Teile, wöchentlich
05:45
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
06:00
06:30
Im beschaulichen Lansing ist immer etwas los. Das Leben der Dorfbewohner ist oft nicht so harmonisch, wie es den Anschein macht. Auch im idyllischen Bayern stehen Streit und Zwist auf der Tagesordnung.
07:00
Im beschaulichen Lansing ist immer etwas los. Das Leben der Dorfbewohner ist oft nicht so harmonisch, wie es den Anschein macht. Auch im idyllischen Bayern stehen Streit und Zwist auf der Tagesordnung.
07:30
07:45
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
08:40
08:55
Das einzig(artig)e Magazin in Gebärdensprache! Kultur, Bildung, Poesie, Geschichte, Unterhaltung, Sport... Immer im Fokus: Menschen. Mit ihrer Identität, ihrer Geschichte, ihrer Sprache: Gebärdensprache. Das inklusive Programm für Alle!
09:25
Es gibt 19 verschiedene Populationen von Eisbären auf der Erde. Jede umfasst etwa 800 bis 1.200 Tiere. Manche Wissenschaftler sagen, dass sie so unterschiedlich sind, dass man von verschiedenen Unterarten sprechen kann. Und tatsächlich gibt es da nicht nur im Verhalten, sondern auch in der Lebensweise riesige Unterschiede. Das TV-Team hat die einzige Eisbärenpopulation besucht, die vorwiegend im "Grünen" lebt, die sogar in Wäldern, 100 Kilometer entfernt vom Wasser, in Erdhöhlen den Nachwuchs bekommt, denn die Hudson Bay ist nur einen Teil des Jahres mit Eis bedeckt. Erst im Winter haben die Eisbären ein riesiges Jagdrevier, dann können sie ihre Beute, die Robben, vom Eis aus jagen. Schmilzt jedoch das Eis der Bay im Sommer, beginnt für die weißen Riesen eine magere Zeit. Sie ernähren sich jetzt von Gras und Früchten und warten sehnlichst auf die Rückkehr des Winters. Ein erstes "Aufatmen", dass die lange Wartezeit ein Ende nimmt, ist der Flug der Enten und Gänse in den Süden. Die riesigen Schwärme machen Halt am Südende der Hudson Bay. Jetzt gibt es zum ersten Mal wieder Fleisch für die Eisbären.
09:55
Einem BR-Team ist es in einem schwedischen Zoo nördlich von Göteborg gelungen, die Geburt von Schneeleoparden-Drillingen zu dokumentieren und ihre ersten Lebensmonate zu verfolgen. In der Wildnis wäre das nie möglich gewesen. Dort können selbst erwachsene Schneeleoparden höchst selten beobachtet werden. In einem Projekt in der Mongolei versucht ein schwedischer Wissenschaftler, die seltenen Katzen mit einem GPS-Sender zu versehen, um auf diese Art mehr über die Lebensgewohnheiten zu erfahren. Ein Kamerateam hat auch das erstmals dokumentiert.
10:25
Die gestandene Kleinunternehmerin Adele Weiß reinigt mit ihrer Putzkolonne unter anderem die Büros und die Fabrikräume des Modefabrikanten Carl Morus. Mehr als einmal hat Adele dabei mit Carls unwirschem Charakter Bekanntschaft gemacht, der die Reinigungskräfte immer wieder verdächtigt, sie würden Modellkleider mitgehen lassen. Als Adeles Tochter Linda die Mutter mit Heiratsplänen überrascht, ist Adele nicht begeistert: Lindas Auserwählter ist ausgerechnet Carl Morus' verzogener Sprössling Dieter. Morus Senior, im Standesdünkel gefangen, ist seinerseits entsetzt, dass sein Sohn die Tochter einer Putzfrau vor den Altar führen will. Bei einem gründlich missglückten Abendessen lernt Carl die Frau, die täglich seine Büros reinigt, plötzlich von einer anderen Seite kennen: Sie hat ihren Stolz und sie bietet Carls tyrannischem Wesen Paroli wie sonst keine. Carls Interesse an dieser energischen Frau ist geweckt. Auch Adele entdeckt unter Carls rauer Schale verborgene Qualitäten. Während die jungen Leute hinsichtlich ihrer Heiratspläne immer unsicherer werden, kommen die Eltern sich überraschend nahe.
11:55
12:00
Ein halbes Jahr ist es jetzt her, seit seine geliebte Frau starb, und noch immer kann Kurt Tobaben den Verlust nicht überwinden. Der wohlhabende Handschuhfabrikant aus Hamburg vernachlässigt seine Firma, verschanzt sich in seiner Villa und trauert der Vergangenheit nach. Erst ein Ausflug nach Travemünde bringt den verzweifelten Witwer auf andere Gedanken: In einer Hotelbar lernt er Luzy Ditten kennen, die dort als Serviererin arbeitet und ihn mit ihrer offenen, verständnisvollen Art sofort in ihren Bann zieht. Fortan trifft er sich öfter mit der deutlich jüngeren Frau. Als er beschließt, sie als "persönliche Gesellschafterin" zu engagieren und mit nach Hamburg zu nehmen, fühlt sich sein Umfeld vor den Kopf gestoßen. In gesellschaftlichen Kreisen wird getuschelt, während Kurts Angehörige, allen voran Tochter Karin, der neuen Frau an seiner Seite äußerst kritisch begegnen. Als schließlich die Karten auf den Tisch gelegt werden, entwickeln sich die Dinge anders als gedacht, und alle Beteiligten sind gezwungen, ihre ganz eigenen Entscheidungen für eine glücklichere Zukunft zu treffen.
13:30
In der Reihe werden von einem Spitzenkoch unterschiedlichste Rezepte vorgestellt, die einfach zuzubereiten sind - von modern interpretierten Klassikern bis hin zu neuen Küchentrends.
14:00
Das Magazin berichtet über aktuelle Sportereignisse des vergangenen Wochenendes. Im Blickpunkt des Geschehens stehen dabei die Partien der bayerischen Fußball-Bundesligisten.
16:00
Hunderte Vögel, unzählige Eichhörnchen und weit über 50 verwaiste Marder hat Wolfgang Schreil alias der Woid Woife schon aufgezogen. Der Wildtierretter liebt seine niederbayerische Heimat und hat einen Wunsch: viele Menschen dazu zu inspirieren, die Natur bewusster wahrzunehmen und zu schätzen. Mit seinen Foto- und Videodokumentationen fängt er eindrucksvoll die Schönheit und Zerbrechlichkeit heimischer Tierwelten ein. Seine Bücher, mittlerweile international veröffentlichte Bestseller, vermitteln mit Herz und Empathie seine Vision einer lebendigen, respektvollen Verbindung zwischen Menschen und Wald. Dabei ist er Autodidakt, hat sich, als gelernter Automechaniker und ehemalige Bestatter, im Laufe der Jahre selbst immer mehr Wissen angeeignet und gilt nun als einer der wichtigsten Botschafter für den Bayerischen Wald und seine tierischen Bewohner. Regelmäßig hält Schreil Vorträge und bietet in "Woid Woifes Welt" Erlebnisführungen rund um Bodenmais an. Der Woid Woife ist somit nicht nur ein leidenschaftlicher Naturbeobachter, sondern auch Vorreiter für einen respektvollen Umgang mit der Umwelt. Der Woife und der Wald: eine ganz besondere Verbindung.
16:30
Seit Jahrhunderten bringen Menschen ihre Tiere in die Berge, oft unter Gefahren, verbunden mit Widerständen. Zwei Bauern mit Pioniergeist haben etwas Ungewöhnliches gewagt: Sie haben stillgelegte Almen wieder zum Leben erweckt. Vor sieben Jahren machte sich der junge Allgäuer Christian Schratz an die Arbeit. 70 Jahre lang war die Gehrenalpe brachgelegen. Als Christian die unwegsamen Berghänge von der Wildnis befreite, wusste er noch nicht, ob sein Vorhaben gelingen würde. Inzwischen treibt er jedes Jahr Mutterkühe und Kälbchen hinauf. "Heussi Heussi Heussi …" - auch im oberösterreichischen Mühlviertel ertönt ein Lockruf zum Aufbruch. Der 59-jährige Tom Zuljevic-Salamon hat eine große Herde: Fast 100 Galloway-Mischlinge will er auf die Alm bringen. Die Galloways müssen eine lange Reise auf sich nehmen: 300 Kilometer im Tiertransporter quer durch Österreich bis nach Saalbach-Hinterglemm. Erst vor einem Jahr hat Tom die jahrelang brachliegende Alm gepachtet. Ein Sommer voller Herausforderungen: Weideflächen müssen von der Wildnis befreit werden, ein Unterstand für die Tiere soll entstehen. Der Berg wird auch Opfer fordern. Doch die beiden ungewöhnlichen "Almretter" geben nicht auf. Während anderswo Weideflächen zuwachsen, tragen sie dazu bei, dass eine wertvolle Kulturlandschaft erhalten bleibt.
17:00
Die Dokumentation begleitet Hermann Gerland und seine Frau Gudrun auf dem Weg zu seiner offiziellen DFB-Verabschiedung, reist mit ihm an seine alte Wirkungsstätte ins Ruhrstadion und auf dem Weg zur Currywurst im Bermudadreieck Bochum. Protagonisten wie Uli Hoeneß, Thomas Müller und Herbert Grönemeyer beschreiben den unvergleichlichen "Tiger" Gerland und wie zeitgemäß seine harte, raubeinige Art heute noch ist.
17:45
Echtes entdecken, genau hinschauen, sich Zeit nehmen - "Zwischen Spessart und Karwendel" gibt Einblicke in Geschichte und Gegenwart von Bayerns Regionen. Mit Porträts von Menschen, die etwas Besonderes tun und mit Themen, die von einem lebendigen und verantwortungsvollen Umgang mit Heimat erzählen. Moderatoren sind im Wechsel Florian Schrei und Florian Hartmann.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
Als Sitz zahlreicher Rüstungsbetriebe, wurde die Kleinstadt Oranienburg nördlich von Berlin im Zweiten Weltkrieg von den Alliierten intensiv bombardiert. Noch heute liegen hier über 200 Weltkriegsbomben, die immer mal wieder explodieren. In Oranienburg gibt es besonders viele Blindgänger mit chemisch-mechanischem Langzeitzünder. Sie sind nicht nur eine latente Gefahr für die Bevölkerung, sondern auch für den Kampfmittelräumdienst. Lena Ganschow geht auf Spurensuche in Deutschland. Forschende am Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik in Freiburg analysieren durch Druckwellenversuche die Explosionsbelastung rund um den Fundort. Basierend auf Stadtmodellen hat das Team eine Software entwickelt, die die Druckwellenausbreitung und den Splitterflug bei einer Detonation simuliert. So können Kampfmittelräumdienste Gefahrenzonen frühzeitig erkennen - was die Evakuierung von Kliniken, Kitas, Seniorenheimen und Wohnhäusern besser steuerbar macht. Auch im Meer lagern tonnenweise Bomben. Nach Kriegsende wurde bei der Entmilitarisierung Munition aus den Arsenalen in der Nord- und Ostsee verklappt. Dort lagert sie bis heute - insgesamt rund 1,6 Millionen Million Tonnen. Das Problem: Das Innenleben einer Fliegerbombe besteht aus hochgiftigen Chemikalien wie krebserregendes TNT, Senfgas, Quecksilber. Die Bomben korrodieren im Salzwasser und entlassen die Giftstoffe in die Umwelt. Ein Team des GEOMAR-Forschungszentrums hat nun in der Lübecker Bucht begonnen, die Fundorte zu kartieren und wissenschaftlich zu untersuchen. Bei der Exploration kommen auch kameragesteuerte Unterwasserfahrzeuge zum Einsatz. Tatsächlich liegt in solchen Tauchrobotern große Hoffnung, nicht nur bei der Erkundung, sondern auch bei der Bergung der Weltkriegsbomben. Komplett autonom und mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet, steuert der Unterwasser-Roboter "Cuttlefish" durch das Forschungsbecken des DFKI in Bremen. Bestückt mit jeder Menge Sensoren und Greifarmen wird er darauf trainiert, selbständig Objekte am Meeresgrund zu erkennen und zu bergen, um so die Gefahr für den Menschen zu minimieren. Bei ihrer Spurensuche darf Lena nicht nur dem DFKI-Team für Maritime Robotik beim Training des Tauchroboters über die Schulter schauen, sondern geht auch an Bord der "Alkor". Auf dem GEOMAR-Forschungsschiff zeigt ihr Jens Greinert, mit welchen Technologien er die Weltkriegsmunition in der Lübecker Bucht dokumentiert. In Oranienburg trifft Lena Ganschow den Sprengmeister André Müller, der sich mit Langzeitzündern auskennt wie kein Zweiter. Außerdem erfährt sie in Köln von der Geo-Physikerin Gudela von Gronefeld, wie sich Blindgänger unterirdisch aufspüren lassen.
19:30
Eine Idylle, die ein goldenes Zeitalter beschwört. Wo liegt diese Landschaft? Die Experten erkunden das Gemälde. Außerdem geht es in der Sendung um ein Glasbild, das einem berühmten Vorbild in der Schweiz nachempfunden ist, einen Denker als Bronzefigur und um eine Puppe.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Sergeant Foster, Gesundheitsinspektor im amerikanischen Hauptquartier des NATO-Kommandos in Vicenza, wird erstochen aus einem venezianischen Kanal gefischt. In seinen Taschen findet die Polizei ein Päckchen Kokain. Alles deutet auf einen Raubmord hin, doch Commissario Brunetti ist misstrauisch. Fosters Vorgesetzte Dr. Terry Peters weiß offenbar mehr, als sie sagt. Doch bevor sie sich Brunetti anvertrauen kann, wird auch sie ermordet. Vor ihrem Tod konnte sie allerdings Unterlagen an Brunetti schicken, die auf einen Giftmüllskandal hindeuten. Brunetti will dem Fall nachgehen, muss sich jedoch einmal mehr den Launen seines Vorgesetzten Patta beugen, der sich bei dem einflussreichen Geschäftsmann Signore Viscardis einschmeicheln will. Aus Viscardis Palazzo wurden einige wertvolle Gemälde gestohlen, weshalb Patta natürlich gleich seinen besten Mann für diesen Routinefall abkommandiert. Brunetti ist kurz davor zu explodieren, als er bemerkt, dass mit dem ehrenwerten Viscardis etwas nicht stimmt. Ausgerechnet von seinem Schwiegervater Conte Falier, ein Mann aus dem alten venezianischen Adel, der auch mit Viscardis Geschäfte macht, erhält der Commissario brisante Informationen: Viscardis ist der Kopf der Giftmüll-Mafia, deren Verbindungen bis in die Regierung reichen. Es wäre ratsam, wenn Brunetti in diesem Fall nicht weiter ermitteln würde ...
21:45
In einem kleinen, unweit von Venedig gelegenen Fischerdorf auf Pellestrina explodiert ein Boot. Die Leichen zweier Männer werden geborgen und ihre Obduktion bestätigt Brunettis Verdacht: Die beiden Fischer wurden ermordet. Mit den Ermittlungen vor Ort kommt der Commissario allerdings keinen Fußbreit voran: Die Menschen sind verschlossen "wie verdorbene Muscheln" und lehnen jegliche Kooperation mit der Polizei ab. Signorina Elettra hat eine verwegene Idee: Sie könnte ihre Verwandten auf Pellestrina besuchen und sich bei dieser Gelegenheit ein wenig umhören. Als auf Pellestrina jedoch ein weiterer Mord geschieht, will der Commissario Signorina Elettra umgehend zurück nach Venedig beordern. Davon will die Signorina aber nichts wissen, denn sie hat sich in den attraktiven, jungen Fischer Carlo Targhetta verliebt. Brunetti wird nervös, und seine Frau Paola glaubt, ihr Mann mache sich nicht nur beruflich Sorgen um seine hübsche Sekretärin. Doch dann findet Brunetti heraus, dass Elettras Liebhaber eine dunkle Vergangenheit hat: Targhetta wurde als Finanzbeamter entlassen, weil er seinen Onkel Vittorio Spadini schützen wollte, der von einem anonymen Anrufer wegen Steuerhinterziehung angezeigt wurde. Der Anrufer von damals hat die Denunziation nicht überlebt. Commissario Brunetti ist in heller Aufregung, denn er befürchtet, dass Elettra Spadinis nächstes Opfer sein könnte.
23:15
Auf der Müllhalde eines Schlachthofs bei Mestre, einem Industrievorort Venedigs, wird die Leiche eines Transvestiten entdeckt. Um eine Identifizierung zu verhindern, haben die Mörder das Gesicht des Toten verstümmelt. Commissario Brunetti und sein Assistent Vianello ermitteln im Homosexuellen-Milieu. In der Wohnung eines Strichers trifft Brunetti überraschend auf den angesehenen Anwalt Santomauro. Von seiner Frau erfährt Brunetti, dass Santomauro einer gemeinnützigen Organisation vorsitzt, die subventionierte Sozialwohnungen verwaltet, um sie gegen eine verbilligte Miete an Bedürftige zu vermitteln. Die Ermittlungen kommen unerwartet voran, als Signora Mascari sich an die Polizei wendet und den toten Transvestiten als ihren seit einer Woche vermissten Mann identifiziert. Leonardo Mascari hat die venezianische Filiale der Banca di Verona geleitet. Die Mieten der von Santomauro verwalteten Sozialwohnungen werden auf den Konten dieser Bank verbucht. Mascaris Nachfolger Marco Oliveri findet keine Unregelmäßigkeiten in den Büchern, erklärt Brunetti aber, er habe von dem Doppelleben seines Vorgesetzten gewusst. Nach einem Gespräch mit Mascaris Witwe glaubt Brunetti aber nicht mehr daran, dass der getötete Bankier ein Transvestit war. Seine Mörder haben ihn in Frauenkleider gesteckt, um die Polizei auf eine falsche Fährte zu locken.
00:45
Günther Maria Halmer verkörpert auf seine unnachahmlich besonnene Art den trauernden Witwer, der zugleich stolzer Patriarch und romantischer Galan sein will. An seiner Seite überzeugt Teresa Weißbach als sympathische und lebensbejahende Serviererin Luzy.
02:15
2014 haben sich die ersten Wolfs-Pärchen in Bayern gefunden. Im Veldensteiner Forst ist das erste Rudel beobachtet und gefilmt worden. Mit einer Verbreitung der Wölfe werden auch die Konflikte zunehmen. Und noch gibt es für viele Probleme, die die Beutegreifer mit sich bringen, keine Lösung. Sind Elektrozäune genug Schutz für Rinder und Schafe? Werden sie sich im Alpenvorland errichten lassen, insbesondere auf den steilen Hängen der Almen? Wie gefährlich oder gefährdet sind Herdenschutzhunde? Welche Maßnahmen sind nötig, damit sie zwar Wölfe von den Nutztieren fernhalten, aber nicht Spaziergänger mit Hunden angreifen? Und vor allem: Wie behalten Wölfe ihre natürliche Scheu vor dem Menschen? In Niedersachsen und den östlichen Bundesländern laufen neugierige Wölfe offenbar Menschen mit Hunden hinterher und ziehen am helllichten Tag durch Dörfer. Das Filmteam verfolgt aus nächster Nähe die jüngsten Geschehnisse, zeigt die vielen Fragen, die diese aufwerfen, und endet mit einem "open end" - ganz im Sinne dessen, was einer der Wissenschaftler sagt: "Die Rückkehr der Wölfe nach Bayern ist etwas Historisches." Historisch ist die Rückkehr nicht nur, was den Artenschutz angeht, sondern auch, wie und ob es verschiedenste Interessensgruppen schaffen werden, mit den Problemen, die der Wolf mit sich bringt, umzugehen. Die Rückkehr des Wolfes ist ein brisantes Projekt, bei dem viel schiefgehen kann. Sollte es gelingen, wird es ein Meilenstein für den Artenschutz sein.
02:45
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
03:30
Vor achtzig Jahren ging der zweite Weltkrieg zu Ende - doch die gefährlichen Spuren des Krieges lauern noch immer im Untergrund: Blindgänger, die im Erdreich vor sich hin rosten. Besonders betroffen: Die Kleinstadt Oranienburg nördlich von Berlin. Als Sitz zahlreicher Rüstungsbetriebe, wurde der Ort von den Alliierten intensiv bombardiert. Noch heute liegen hier über 200 Weltkriegsbomben, die immer mal wieder explodieren. Hinzu kommt: in Oranienburg gibt es besonders viele Blindgänger mit chemisch-mechanischem Langzeitzünder. Sie sind nicht nur eine latente Gefahr für die Bevölkerung, sondern auch für den Kampfmittelräumdienst. Lässt sich der Zünder entschärfen oder ist eine kontrollierte Sprengung nötig? Wie weiträumig muss evakuiert werden? Lena Ganschow geht für ARD-Wissen auf Spurensuche in Deutschland. Was kann die Wissenschaft leisten, um das Problem der Munitionsaltlasten zu lösen? Forschende am Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik in Freiburg analysieren durch Druckwellenversuche die Explosionsbelastung rund um den Fundort. Basierend auf Stadtmodellen hat das Team eine Software entwickelt, die die Druckwellenausbreitung und den Splitterflug bei einer Detonation simuliert. So können Kampfmittelräumdienste Gefahrenzonen frühzeitig erkennen - was die Evakuierung von Kliniken, Kitas, Seniorenheimen und Wohnhäusern besser steuerbar macht. Doch nicht nur an Land, auch im Meer lagern tonnenweise Bomben. Nach Kriegsende wurde bei der Entmilitarisierung Munition aus den Arsenalen in der Nord- und Ostsee verklappt. Dort lagert sie bis heute - insgesamt rund 1,6 Millionen Tonnen. Das Problem: Das Innenleben einer Fliegerbombe besteht aus hochgiftigen Chemikalien - krebserregendes TNT, Senfgas, Quecksilber. Die Bomben korrodieren im Salzwasser und entlassen die Giftstoffe in die Umwelt. Ein Team des GEOMAR-Forschungszentrums hat nun in der Lübecker Bucht begonnen, die Fundorte zu kartieren und wissenschaftlich zu untersuchen: Wo genau liegt welche Munition? Wie groß ist das Risiko, dass sie bei der Bergung Sprengstoff verliert? Welche Auswirkungen haben die Giftstoffe auf die Meeresfauna? Bei der Exploration kommen auch kameragesteuerte Unterwasserfahrzeuge wie "Käpt'n Blaubär" zum Einsatz. Tatsächlich liegt in solchen Tauchrobotern große Hoffnung, nicht nur bei der Erkundung, sondern auch bei der Bergung der Weltkriegsbomben. Komplett autonom und mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet, steuert der Unterwasser-Roboter "Cuttlefish" durch das Forschungsbecken des DFKI in Bremen. Bestückt mit jeder Menge Sensoren und Greifarmen wird er darauf trainiert, selbständig Objekte am Meeresgrund zu erkennen und zu bergen, um so die Gefahr für den Menschen zu minimieren. Bei ihrer Spurensuche darf Lena nicht nur dem DFKI-Team für Maritime Robotik beim Training des Tauchroboters über die Schulter schauen, sondern geht auch an Bord der Alkor. Auf dem GEOMAR-Forschungsschiff zeigt ihr Jens Greinert, mit welchen Technologien er die Weltkriegsmunition in der Lübecker Bucht dokumentiert. In Oranienburg trifft Lena Ganschow den Sprengmeister André Müller, der sich mit Langzeitzündern auskennt wie kein Zweiter. Außerdem erfährt sie in Köln von der Geo-Physikerin Gudela von Gronefeld, wie sich Blindgänger unterirdisch aufspüren lassen. Wie lange wird es noch dauern, bis die gefährlichen Kriegsspuren vollständig beseitigt sind? Und was kann die Forschung dazu beitragen, Deutschland von seinem explosiven Erbe zu befreien?
04:15
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
04:45
22 weibliche Musikacts an zwei Tagen in drei Münchner Locations: das actionella - ein Festival von Frauen für Frauen. Aber, braucht's sowas wirklich? Leider ja, sagen die Organisatorinnen, denn die Zahlen sehen düster aus: In der deutschen Musikbranche arbeiten immer noch unter 30 Prozent Frauen, nicht nur auf der Bühne, sondern auch in Management, Technik oder Booking. Gerade mal 5 Prozent weibliche Künstler spielten beispielsweise bei Rock am Ring im Jahr 2022. Das wollten die Macherinnen des neuen Musikfestivals ändern. Bei ihrem Event dreht sich natürlich alles um Musik, aber in Workshops und Podiumsdiskussionen geht es auch um Austausch und um gegenseitige Unterstützung. Und das Beste: Egal wie alt man ist, egal, welchem Geschlecht zugehörig oder nicht: Jeder ist willkommen.