20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Monstranz mit der Reliquie des St. Magnus, deren Raub Kluftinger als junger Polizist nicht verhindern konnte, kehrt endlich in die Heimat zurück. Dass Lodenbacher ausgerechnet Maier damit beauftragt, bei der Ausstellungseröffnung für die Sicherheit des Allgäuer Schutzpatrons zu sorgen, trifft Kluftinger tief. Er hätte die Blamage von damals gern selbst ausgebügelt, muss aber stattdessen einen Mord aufklären. Doch Kluftinger entgeht nicht, dass der Mord an der alten Frau Zahn mit der Monstranz und deren Sicherheit in Verbindung steht. Alles deutet darauf hin, dass Frau Zahn einen Schuppen des alten Sägewerks ausgerechnet an die Bande vermietet hatte, die den erneuten Raub der Monstranz plant. Kluftinger erhofft sich Hilfe von Heinz Rösler, einem der Kunstdiebe von damals, der in Wien im Gefängnis sitzt. Mit Maier fliegt er nach Wien, nicht ahnend, dass Sandy sich über Nacht beim österreichischen Polizeikollegen Valentin Bydlinski einquartiert hat, der ganz offenbar ein ausgewachsenes Messie-Problem hat. Rösler lotst Kluftinger in die Kapelle von Roßhaupten, wo eine Kopie der Monstranz steht. Dort findet Kluftinger in einer Bibel ein Foto, das ihn an den zweiten Kunstdieb von damals erinnert. Ganz offenbar weiß Rösler tatsächlich mehr über den geplanten, erneuten Raub der Monstranz, der ausgerechnet im Rahmen der großen Ausstellungseröffnung stattfinden soll. Für die Unterstützung der Polizei vor Ort verlangt Rösler, ins Allgäu verlegt zu werden. Erst später durchschaut Kluftinger Röslers Absichten …
21:45
Um Pfarrer Brauns Gesundheit ist es nicht gut bestellt. Der Abberufung durch seinen obersten Dienstherren sieht er dennoch gelassen entgegen, und dies umso mehr, da ihn Bischof Hemmelrath, der endlich am Ziel seiner Träume angekommen ist - der Kardinalswürde - zurück in sein bayerisches Heimatdorf schickt. Eigentlich soll Pfarrer Braun dort Ruhe finden, doch daraus wird bereits im Ansatz nichts. Schon auf der Hinfahrt wird er in einen merkwürdigen Unfall mit einem trächtigen Schaf verwickelt. Als kurz darauf im nahe gelegenen Kloster ein Mönch beim Bearbeiten eines alten Pergaments überfallen und ihm der Daumen abgeschnitten wird, steht für Braun fest - dies ist seine Chance, ein letztes Mal zu kriminalisieren! Die Heiligsprechung der Lechleitner Agnes scheint eine nicht unwesentliche Rolle zu spielen. Und welche Rolle spielt der undurchsichtige Papierfabrikant Strasser, ein alter Bekannter Brauns, mit besten Beziehungen in klerikale Kreise bis in den Vatikan? Warum stößt Braun bei Abt Emmeram, seinem alten Freund, und den Mönchen auf eine Mauer des Schweigens? Ein wahrhaft kniffliger Fall, doch mithilfe göttlicher Eingebung und des unersetzlichen Kommissars Geiger findet Braun eine Spur, die ihn bis nach Rom führt, wo ihn die finale Konfrontation erwartet.
23:15
Matthias ist endlich angekommen: Demnächst wird er in Regensburg seine Stelle als neuer Verwalter der Walhalla antreten und außerdem hat er sich entschlossen, mit der lebensfrohen Flugbegleiterin Diana den Rest seines Lebens zu verbringen. Sie war es, die ihm nach langer Krise neuen Lebensmut gab. Denn da gab es Lily: Damals, in der Oberstufe, da glaubte Matthias, keine andere Frau je mehr so lieben zu können wie seine attraktive Schulkameradin, 25 Jahre ist das jetzt her. Am Tag seiner Hochzeit erlebt der Bräutigam jedoch eine große Überraschung: Am Traualtar erscheint eine kurzerhand eingesprungene Gemeindepfarrerin und Matthias traut seinen Augen nicht: Es ist Lily! Diese hat sich mittlerweile dem Kirchendienst verschrieben und ihren ehemaligen Mitschüler Jan geheiratet. Nach dem ersten Schock dieses unverhofften Wiedersehens findet Matthias seine Fassung zurück, die Hochzeit geht wie geplant vonstatten. Man beschließt, sich in unverfänglicher Viererrunde zum Abendessen zu treffen. Bald entsteht eine herzliche Freundschaft zwischen allen Beteiligten. Diana ahnt nicht, was ihren Bräutigam und die attraktive Pfarrerin verbindet, auch Jan macht sich keine Gedanken. Doch so sehr Matthias auch dagegen ankämpft: Der tiefe Funke der einstigen Zuneigung glüht noch immer und mit jeder gemeinsamen Begegnung gewinnt er an neuer Intensität zurück. Als sie ihren Ehepartnern schließlich reinen Wein einschenken, kommt es zum Eklat. Doch Diana und Jan reagieren anders, als es Matthias und Lily erwartet haben.