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TV Programm für BR Süd am 16.03.2026

Jetzt

Unkraut 19:00

Unkraut: Teil Dir 'ne Kuh - Faires Fleisch aus dem Hunsrück

Natur und Umwelt

Entstanden ist die Geschäftsidee von Tim Inboden und Julian Bertram an einem fröhlichen Grillabend unter Freunden. Dort wurde über die Herkunft der Steaks und Würstchen diskutiert, über Massentierhaltung und Fleischindustrie. Wäre es nicht gut, wenn ein Tier erst geschlachtet wird, wenn seine Bestandteile komplett verkauft sind, und nicht nur die Filetstücke? Das hatten sich die beiden Freunde aus Dickenschied im Hunsrück damals gefragt und schließlich "Heimeat" gegründet. Unter dem Motto "100 % Verwertung, 0 % Verschwendung" vermarkten sie das Fleisch von Weiderindern und Strohschweinen aus der Region im Internet. Alles bleibt in ihren Händen: Tim, der gelernte Metzger, zieht die Rinder selbst auf, schlachtet und verwurstet. Von der Weide zum Schlachtraum sind es nur wenige Meter. Marketingexperte Julian sorgt für die Vermarktung des nachhaltigen Fleischs. Die Kunden kommen aus ganz Deutschland und schätzen es, genau zu wissen, was da auf ihrem Teller landet. Gerne würden sie auch Hühnerfleisch bei "Heimeat" ordern. Und deshalb suchen Tim und Julian jetzt nach einem Züchter in der Nachbarschaft, der zu ihrem Konzept passt.

Danach

Dahoam is Dahoam 19:30

Dahoam is Dahoam: Will ich sie hier haben?

Familienserie

Damit Sevim glücklich wird, will Rana dauerhaft in Lansing bleiben, doch Leon hadert mit dem Gedanken. Schaffen es Leon und Rana einen Konsens zu finden?

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Der Schmidt Max auf der Suche 20:15

Der Schmidt Max auf der Suche: nach der Freiheit

Menschen

Melanie und Martin Ebert haben mit Mitte 40 ihr Haus verkauft, seitdem leben und arbeiten sie im Wohnmobil. Für die beiden die maximale Freiheit. Max trifft das Ehepaar auf Stippvisite in Unterfranken. Von dort aus zieht der Schmidt Max weiter nach Oerlenbach: Hier lernt er an der Polizeiakademie eine junge Frau kennen, die den Polizeiberuf gewählt hat, um die Freiheit zu schützen. Die Freiheit ist eines unserer wichtigsten Güter, das betont am Ammersee auch der Philosoph Dr. Björn Vedder. Aber wo sind die Grenzen der persönlichen Freiheit? Rico Schiller hat erfahren, was Unfreiheit ist. Er wurde in der ehemaligen DDR geboren und saß dort im Gefängnis. Heute lebt er in der Nähe von Regensburg und führt dort ein Unternehmen, und zwar - so erzählt er dem Max - so freiheitlich wie möglich. Und dann besucht der Schmidt Max noch das Ehepaar Beate und Ilse Schmittke. Beate hieß früher Bruno, den hat Ilse geheiratet. Erst nach mehr als zwanzig Jahren Ehe wagte Bruno den Schritt, eine Frau zu werden - den Schritt in die Freiheit. Aber verheiratet sind die beiden immer noch.

Daheim im fränkischen Seenland 21:00

Daheim im fränkischen Seenland: damals und heute

Zeitgeschichte

Der Bayerische Rundfunk hat dieses Jahrhundertprojekt begleitet, seine Fernsehreporter haben den Strukturwandel einer ganzen Region festgehalten und waren dabei als auf Hopfenfeldern und Ackerland Badestrände und Segelhäfen entstanden. Für "Daheim im Fränkischen Seenland - damals und heute" öffnet der BR seine Archive, und ausgewählten Zeitzeugen erinnern sich mittels der alten TV-Berichte, wie sich ihre Heimat verändert hat. 11 Mühlen standen einstmals im Brombachtal, die alle nach und nach abgerissen wurden. Franz Egerer war damals auf der Langweidmühle zuhause, die als letzte Mühle vor der Flutung des großen Brombachsees weichen musste. Die Familie durfte das Sägewerk wenige Kilometer weiter wieder aufbauen, doch Franz Egerers Eltern haben es nie verwunden, dass sie den seit Jahrhunderten in Familienbesitz befindlichen Betrieb verlassen mussten: "Mein Vater war der einzige Sohn und für ihn war´s klar, dass er den Hof mal übernimmt, inklusive Mühle und Sägewerk und für ihn war es wirklich eine persönliche Katastrophe." Für den ehemaligen Hopfenbauern Fritz Walter war das Projekt Fränkische Seenland hingegen eine Chance. Denn die kleinen und mittleren Landwirtschaftsbetriebe wurden in den 70er Jahren immer unrentabler. Mit Förderung und Abfindung für seine Felder konnte er das alte fränkische Hopfenhaus umbauen, das ebenfalls seit mehreren Generationen in Familienbesitz ist: "Man hat halt gewusst, man betreibt jetzt dann Tourismus, Fremdenverkehr hat es ja da noch geheißen, und hat eben gehofft, dass man da davon dann leben kann." Er richtete Wohnungen für Feriengäste ein, die bis heute von seiner Frau und seinen Töchtern vermietet werden. Auch die Bewohner der Mäusleinsmühle haben sich neu erfinden müssen. Sie ist die letzte Mühle im Brombachtal, und eine von zwei Mühlen, die nicht im See verschwunden sind. Das alte Mahlwerk existiert immer noch, aber Mehl wird hier schon lange nicht mehr gemahlen. Doch der alte Brotbackofen auf dem Mühlengelände hat Christa Riedel auf eine Idee gebracht, und heute floriert der Betrieb mit selbstgebackenen Holzofenbrot. Während sich also viele Familien im südlichen Mittelfranken eine neue Existenz aufbauen müssen, freut sich freilich die Jugend, dass endlich was los ist in der sonst abgehängten Region. Friedrich Kolb hat damals das Segeln entdeckt. Er hat erlebt, wie aus fußballbegeisterten Landjugendlichen überzeugte Wassersportler wurden, und wie in Mittelfranken erste Segelvereine entstanden. Und er hat ein besonderes Hobby entwickelt: Mit der vom ersten Lehrlingsgehalt gekauften Kamera begleitet er filmisch den Abbruch der Mühlen im Brombachtal und die Entstehung des Seenlandes. Einige Jahrzehnte lang gleicht der Landstrich einer Mondlandschaft, mit Kratern, die die Bagger hinterlassen haben, und Dammanlagen, die die Zu- und Abläufe dieser gigantischen Wasserbaumaßnahme regeln sollten. Der Ingenieur Heinz Riedel ist damals beim damaligen Talsperrenneubauamt angestellt und hat den Bau des riesigen, 40 Meter hohen Dammes mit erlebt, der den großen Brombachsee abschließt: "Mit diesem Damm staue ich plötzlich acht oder neun Quadratkilometer Wasserfläche, das ist gigantisch. Das gibt es jetzt in Bayern in der Form nicht noch einmal."

BR24 21:45

BR24

Nachrichten

Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage

Lebenslinien 22:00

Lebenslinien: Jimmy Hartwig - Euch werd ich's zeigen

Menschen

Jimmy Hartwig war viele Jahre erfolgreicher Profi-Fußballer, zuerst beim TSV 1860, dann beim HSV und in der Nationalmannschaft. Doch der Erfolg wurde ihm nicht in die Wiege gelegt. Er wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein Vater, ein US-amerikanischer GI, wird vom Großvater wegen seiner Hautfarbe abgelehnt. Jimmy wächst ohne Vater auf, nur beim Fußballspielen erfährt er Anerkennung. Dort wird er schließlich entdeckt und macht seinen Weg bis in die deutsche Nationalmannschaft. Als sein Stern zu sinken beginnt und Verletzungen seine Fußball-Karriere schließlich beenden, fällt er in ein tiefes Loch. Am Ende steht er mit einer gescheiterten Ehe, psychischen Problemen und einem Berg Schulden da. Gerade als es wieder bergauf geht, wirft ihn eine Krebserkrankung aus der Bahn. Doch er kämpft sich zurück ins Leben, entdeckt seine Leidenschaft für die Schauspielerei, findet eine neue Liebe und engagiert sich unter anderem als Integrationsbotschafter des DFB im Kampf gegen Diskriminierung und Rassismus.

Burgen und Schlösser in Österreich 22:45

Burgen und Schlösser in Österreich: Das Marchfeld

Dokumentation

Die Schlösser des Marchfeld wurden lange Zeit vom österreichischen Hochadel als Jagdschlösser und zu Repräsentationszwecken genutzt. Heute stehen die authentisch revitalisierten Prunkschlösser ganz im Zeichen des Naturschutzes und der Naturvermittlung. Auf einem sanft zu den Marchauen hin abfallenden Hügel liegt Schloss Hof, die größte Schlossanlage des Marchfelds. Berühmt ist es nicht zuletzt für seinen prächtigen Barockgarten, der aus sieben Terrassen besteht und weitgehend originalgetreu wiederhergestellt ist. Für Tagesausflüge von Schloss Hof aus wurde einst das nur drei Kilometer entfernt liegende Schloss Niederweiden genutzt. Für die Errichtung des Jagdschlosses beauftragte Ernst Rüdiger von Starhemberg 1693 den bereits mit der Errichtung der Wiener Karlskirche betrauten Architekten Bernhard Fischer von Erlach. Ebenfalls als Jagdschloss genutzt wurde das inmitten der Donau-Auen gelegene Schloss Eckartsau. Im 12. Jahrhundert als Wasserburg erbaut, wurde es im 18. Jahrhundert von Franz Ferdinand Graf Kinsky barockisiert. Ab dem Regierungsverzicht von Karl. I. beherbergte das Schloss für drei Monate den entmachteten letzten österreichischen Kaiser Karl, ehe die kaiserliche Familie den Weg ins Exil antrat. Nach langjähriger Revitalisierung wurde im Frühjahr 2022 Schloss Marchegg wieder öffentlich zugänglich. Das ursprüngliche Schloss wurde als Teil der Stadtbefestigungsanlage vor über 750 Jahren unter König Ottokar II. von Böhmen errichtet. Stark geprägt wurde das Haus jahrhundertelang durch das Fürstengeschlecht der Pálffys von Erdöd, in deren Zeit es auch sein barockes Erscheinungsbild von heute erhielt. Direkt angrenzend an das Schloss kann die größte baumbrütende Weißstorchenkolonie Mitteleuropas bestaunt werden. Eine wechselvolle Baugeschichte durchlebte das im 12. Jahrhundert als Wasserburg errichtete Schloss Orth an der Donau. Im Zuge des Angriffs osmanischer Truppen auf Wien wurde es 1529 zerstört und von Niklas Graf von Salm im Renaissancestil wiederaufgebaut. Heute beherbergt das Schloss das Verwaltungszentrum des Nationalparks Donau-Auen.

Raus aufs Land 23:30

Raus aufs Land: Wenn neue Nachbarn nerven - Invasion der Schlafräuber

Reportagereihe

Die Wirklichkeit des Landlebens holt Dennis und Sabrina ein - nachts rauben ihnen ungebetene Mitbewohner den Schlaf: Siebenschläfer haben das Haus erobert. Der Stress wächst, Sabrina fühlt sich überfordert, dann gibt es auch noch Schwierigkeiten beim Kaminprojekt. Victoria steht unter Druck. Um ihren Hof zu retten, muss sie den Bürgermeister überzeugen. Doch dann trifft sie ein harter Schlag: Schwein "Ratze" hat einen Tumor - niemand weiß, ob es überlebt. Andi und Stella sind aus Bayern und Österreich in die Thüringische Einsamkeit gezogen. Ihr für mehr als eine halbe Million gekaufter Campingplatz steht unter einem guten Stern, meinen sie: Vollmondenergie. Verrückte Idee oder vielversprechendes Investment - schon bald müssen sie die ersten Raten zurückzahlen.