20:15
Ein Hund führt Hubert und Girwidz zu seinem Herrchen, das ermordet in seiner Wohnung liegt. Lilly Faber, die Lebensgefährtin des Opfers Jürgen Schäfer, will von keinerlei Feinden Schäfers wissen, deutet allerdings an, dass es immer wieder zu kleineren Streitigkeiten zwischen Schäfer und seinem Cousin Carsten Brändl kam. Brändl ist wie Schäfer Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und wird in der Lokalpresse als Held gefeiert, weil er beim letzten Einsatz eine Familie gerettet hatte. Girwidz und Barbara Hansen kennen den furchtlosen Feuerwehrmann und schätzen ihn aber weder als besonders streitsüchtig oder gar gefährlich ein. Nur Lilly Faber lässt kein gutes Haar an Brändl, für sie ist er nur ein bemitleidenswerter Alkoholiker. Bald stellt sich heraus, dass Lilly Faber den Polizisten nicht die ganze Wahrheit sagt und gerät selbst unter Verdacht. Während Hubert nach einem Motiv bei Faber sucht, bekommt er von seinem Partner Girwidz nur wenig Unterstützung. Girwidz ist auf einmal zu nichts mehr zu gebrauchen und ist nur noch auf sein Handy fixiert. Den Grund dafür verheimlicht er seinen Kollegen zunächst: Er wird von einem Unbekannten erpresst, der droht, seiner Tochter etwas anzutun ...
21:00
Das Wolfratshauser Revier ist vorübergehend nach einem Brand in einem Wohnwagen untergebracht - alle sind von der Situation genervt. Dagegen wirkt ein Anruf im Revier wie ein Routineeinsatz: In der Villa Krämer wurden Schreie gehört. Hubert und Girwidz vermuten zunächst, dass die Bewohner der Villa einfach den Fernseher zu laut gestellt haben. Doch vor Ort finden die Polizisten nicht nur die tote Susanne Krämer, sondern stoßen auch auf einen jungen Mann, der beim Anblick der Polizisten die Flucht ergreift. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd, bei der Hubert kurzerhand das Auto einer Fahrschule kapert, wird der junge Mann, bei dem es sich um den bereits mehrfach vorbestraften Nils Rehbichler handelt, gestellt. Im Verhör schweigt Rehbichler und verlangt seinen Anwalt. Als Sabine Kaiser den Tatverdächtigen mit seinem Anwalt im Wohnmobil alleine lässt, ahnt sie nicht, dass es sich bei dem Strafverteidiger um den Ehegatten der ermordeten Susanne Krämer handelt. Hubert und Girwidz können in letzter Sekunde verhindern, dass Rehbichler dem Mann an die Gurgel geht. Während der geschockte Anwalt sofort sein Mandat niederlegt, rätselt das Revier, woher der Hass Rehbichlers auf das Ehepaar kommt ...
21:50
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:05
Das Comedyfestival "Lachen auf Banz" findet jährlich auf der stimmungsvollen Klosterwiese vor Kloster Banz statt. Auch 2026 sind wieder die einige der besten Comedians und Kabarettisten am Start. Durch den Abend führt die wandlungsfähige Vollblutkabarettistin Luise Kinseher, die philosophischen Tiefgang, politische Schärfe und absurden Witz problemlos miteinander vereint. Mit dabei sind außerdem: Heißmann & Rassau mit ihrem Programm "Lustbarkeiten", Mirja Regensburg, die mit ihrem neuen Programm "HAPPY" zeigt, wer uns das Glücklichsein am schwersten macht und Wolfgang Krebs mit seinem bayerischen Kabarettsolo "Bayern liebt DICH!". Sara Brandhuber, die die Herzen der Bayern schon längst erobert hat und deren Erfolgsprogramme ihr nicht nur begeisterte Zuschauer, sondern auch den Bayerischen Dialektpreis beschert haben und Oti Schmelzer mit seiner fränkisch-trockenen Art sorgen für beste Unterhaltung.
22:50
Marseille, in den 1930er-Jahren: Von bewaffneten Soldaten eskortiert, zieht eine Gruppe von Häftlingen durch die Stadt in Richtung Hafen. Die Delinquenten werden in eine Strafkolonie in Französisch-Guyana verschifft, wo sie nach Verbüßung ihrer Haftstrafe als Kolonisten verbleiben sollen. Unter ihnen befindet sich Henri Charrière, der angeblich einen Zuhälter erstochen hat. Auf der Brust trägt er die Tätowierung eines Schmetterlings ("Papillon") als Symbol der Freiheit. Schon während der Überfahrt denkt er an nichts anderes als seine Flucht. Er freundet sich mit dem Betrüger Louis Dega an und plant, mit dessen Geld die Gefängniswärter der Strafkolonie zu bestechen. Der Plan scheint zu funktionieren, doch Henri wird verraten und erhält Einzelhaft. Durch die Vermittlung eines Arztes startet Henri, diesmal gemeinsam mit Louis, einen zweiten Fluchtversuch. Auf einer entlegenen Leprastation schenken Aussätzige den Flüchtlingen Geld für ein Segelboot, mit dem sie bis nach Honduras gelangen. Während Louis hier verhaftet und nach Guyana ausgeliefert wird, kann Henri sich zunächst in einem Kloster verstecken. Durch den Verrat der Äbtissin landet auch er wieder im Straflager. Die Jahre ziehen ins Land, Henri ist längst ein alter Mann, doch sein Freiheitswillen ist ungebrochen.