21:00
Die gewöhnlichsten aller Tiere sind auf die Rote Liste bedrohter Tierarten gerückt: Schafe, Ziegen, Hühner, Rinder, Schweine sind vom Aussterben bedroht. Alte Nutztierrassen, die seit Jahrhunderten die alpine Kulturlandschaft prägten, wurden durch wenige Hochleistungsrassen ersetzt. Dieser Film erzählt von zwei Menschen, die sich für den Erhalt dieser aussterbenden Tierrassen in den Alpen einsetzen. Tobias Riedelsperger und Angelina Pucher. Beide betreiben einen Arche-Hof, wo sie die Tiere halten und züchten und beide bringe ihre Tiere im Sommer auf die Alm im österreichischen Hochgebirge. Tobi lebt im Salzburger Land und kümmert sich um die Pustertaler Sprinzen, eine Rinderrasse, die in Österreich fast schon ausgestorben war. Er hat einen neuen Stall gebaut und glaubt daran, dass die Welt besser wird, wenn alte Rassen erhalten bleiben. Angelina lebt in Kärnten am Großglockner und hat sieben verschiedene Tierrassen auf ihrem Hof: darunter Sulmthaler Hühner, Cröllwitzer Puten. Ihre Favoriten sind die "Braunen Bergschafe" und die Tauernschecken-Ziegen. Sie ist überzeugt, dass alte Rassen gesünder und viel robuster sind als moderne, überzüchtete Tiere, die auch in den harten Bedingungen des Hochgebirges überleben können. Ein Filmteam begleitet Tobi und Angelina bei ihrem leidenschaftlichen Einsatz für ihre Tiere durchs Jahr und zeigt die faszinierende Welt des Hochgebirges. Die beiden zeigen, wie wichtig es ist, alte Rassen in ihrer Vielfalt zu bewahren.
21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
Heidi ist als Kind brav und genügsam. Das ändert sich auch nicht, als sie älter wird, heiratet, zwei Kinder bekommt und ihren Beruf, ihren Sport und ihr Engagement in der Kirche der Familie und ihrer Rolle als Ehefrau unterordnet. Nach und nach bemerkt sie, dass sie nicht glücklich ist. Doch bis sie es schafft, auszubrechen und ihre Ehe hinter sich zu lassen, geht sie einen langen, schweren Weg. Zwei Jahre schlägt sie sich danach als alleinerziehende Mutter durch, bis sie Harald kennenlernt, einen Schäfer aus Franken. Die beiden verlieben sich und schon bald zieht Heidi mit ihren Kindern zu ihm. Gemeinsam bauen sie eine Wanderschäferei auf. Heidi ist glücklich und liebt ihren Alltag mit den Tieren. Bis sie plötzlich entsetzliche Schmerzen und nach einer Odyssee durch verschiedene Arztpraxen schließlich die Diagnose Borreliose bekommt. Ob sie jemals wieder mit den Schafen durch die Rhön ziehen kann, ist zunächst fraglich.
22:45
Ein Filmteam begleitet Hüttenwirtin Evelyn Matejka und ihren Mann Tom, die Mitte Juni mit Sack und Pack auf ihre Almhütte ziehen, die "Franz-Fischer-Hütte" auf 2.020 Metern. Der Sommer lässt hier oben länger auf sich warten, doch die beiden freuen sich schon auf die ersten Gäste. Die Tappenkarseehütte, die einzige Schutzhütte am Tappenkarsee, wird von Familie Höller betrieben. Andrea, Hannes und ihre gemeinsame Tochter Alina bewirtschaften die Hütte auf 1.820 Metern bereits seit 2009. Jeden Sommer verbringt die Wirtsfamilie von Juni bis September am Berg. Sie verpflegen Wanderer und Übernachtungsgäste und halten die Hütte instand. Bei Stefan Staudinger, Lisa Brandner und Tanja Thurnbauer beginnen die Tage auf der Draugsteinalm früh. Gemeinsam bewirtschaften sie die Hütte auf 1.778 Metern Seehöhe, sehen nach dem Vieh und verarbeiten die Frische Milch zu Käse in der eigenen Sennerei.
23:30
Die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern ist besonders. Schließlich sind die Mütter für die Töchter meist das erste Vorbild, die erste Identifikationsfigur. Wie prägt Migration diese Beziehung? Wie verändern kulturelle Unterschiede, Traditionen und neue Lebensrealitäten diese besondere Verbindung, und wie fordern sie sie heraus? Unter den so genannten Gastarbeitern, die nach Deutschland kamen, waren auch viele Frauen. "puzzle" hat zwei ehemalige so genannte Gastarbeiterinnen mit ihren Töchtern getroffen. Und eine Mutter, die erst später nach Deutschland kam, und deren Tochter hier gerade große musikalische Erfolge feiert.