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Ob im BR-Fernsehen, bei Bayern 1 oder auf den großen Kabarettbühnen des Landes: Wolfgang Krebs begeistert seit Jahrzehnten mit seinen pointierten Parodien und seiner treffsicheren Polit-Satire. Edmund Stoiber, Markus Söder oder Hubert Aiwanger - seine Figuren sind längst Kult. Anlässlich seines 60. Geburtstags widmet ihm das BR Fernsehen eine Sondersendung mit den schönsten und lustigsten Höhepunkten seines Schaffens.
21:45
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Kabarettist Wolfgang Krebs präsentiert als begnadeter Parodist die bayerische Polit-Prominenz. Er schlüpft in verschiedene Rollen und lässt nacheinander die Riege der Ministerpräsidenten Bayerns auf die Bühne marschieren: Stoiber, Seehofer, Söder. Und neben dem aktuellen Landesvater natürlich auch dessen Stellvertreter Hubert Aiwanger sowie den fiktiven Kommunalpolitiker Schorsch Scheberl. "Bavaria First" lautet der Traum des ehemaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und er sinniert, wie es wäre, wenn sich Bayern selbständig machen würde. Edmund Stoiber entspinnt ein bayerisches Märchen, den Traum vom Königreich Bayern. Für den Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder jedenfalls ist vollkommen klar, dass nur einer als König in Frage kommt, nämlich Markus der Erste. Seine erste Amtshandlung: Bayerns Mitgliedschaft in der Bundesrepublik kündigen wegen Eigenbedarfs. Horst Seehofer mahnt, den Austritt besser zu machen als die Engländer: Raus aus der Bundesrepublik, aber nicht aus der EU. Nur einen scheint man in der neuen Monarchie nicht dabei haben zu wollen, den stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger. Nichtsdestotrotz gibt dieser Einblick in seinen Plan von der Weltherrschaft der Freien Wähler und dem Schritt vom Aiwanger zum Zweiwanger und schließlich zum Dreiwanger. Der Kommunalpolitiker Schorsch Scheberl erzählt von seiner gespaltenen Heimatgemeinde Untergamskobenzeißgrubengernhaferverdimmering. Wird man am Ende dieses bayerischen Traums eines eigenständigen Königreichs wirklich sagen: Ach ja, das wäre schön! Oder doch eher: Gott sei Dank war das nur ein Traum!
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Claude und Marie Verneuil sind mit vier bezaubernd schönen Töchtern gesegnet. Das wohlsituierte Ehepaar im Rentenalter kann sich glücklich schätzen, dass bereits drei unter die Haube gekommen sind und ihnen schon die ersten Enkel schenken. Leider gibt es bei den bisherigen Schwiegersöhnen aus Sicht des Herrn Papa allerdings einen Wermutstropfen. Alle drei sind nicht das, was sich der stolze Gaullist Claude als idealtypischen Franzosen so vorstellt. Natürlich darf er es sich nicht anmerken lassen. Doch in Wirklichkeit passt es ihm gar nicht, dass Ségolène einen Chinesen, Isabelle einen Moslem und Odile einen Juden geheiratet hat. Entsprechend tut er sich schwer, zu allen immer eine gute Miene zu machen. Und seine mitunter unbedachten Anspielungen kommen bei Chao, Rachid und David gar nicht gut an. Nach einem völlig missglückten Familientreffen wird Weihnachten sogar zum diplomatischen Drahtseilakt. Wie ein Gottesgeschenk erscheint die Ankündigung der jüngsten Verneuil-Tochter Laure, einen Katholiken heiraten zu wollen. Ein Detail über ihren Verlobten verschweigt sie Claude jedoch: Charles stammt von der Elfenbeinküste und ist schwarz. Laure ahnt jedoch nicht, dass es auch in Charles' Familie ein Problem gibt. Denn Charles Vater hasst Weiße! Um das Glück seiner Tochter zu retten, muss Monsieur Claude einmal mehr über seinen Schatten springen.