04:05
In einigen Staaten dieser Erde hat er schon begonnen, der Wettlauf um die beste technische Antwort auf den Klimawandel. Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow begibt sich auf Spurensuche. Wie viel Konfliktpotenzial steckt in Geo-Engineering, wenn Menschen versuchen, Wetter und Klima zu beeinflussen? In Abu Dhabi ist Wettermachen kein Wunschdenken mehr, sondern längst ein Regierungsprogramm. Die Vereinigten Arabischen Emirate gehören zu den trockensten Ländern der Erde. Am Nationalen Zentrum für Meteorologie beschränkt man sich nicht darauf, diesen Zustand zu beobachten. Im Gegenteil: Hier wird täglich nach Wolken Ausschau gehalten, die man auswringen kann, um dem Himmel etwas mehr Regen abzutrotzen. "Cloud Seeding" nennt sich diese Technik, bei der Salzpartikel in die Wolke gesprüht werden, um Regentropfen zu erzeugen. Andere Länder der Region haben bereits ähnliche Programme aufgelegt, um im Ringen um die knappe Ressource Wasser nicht ins Hintertreffen zu geraten. Dabei schwingt auch die Angst mit, der Nachbar könnte einem die Regenwolken "wegnehmen". Klar ausgesprochen hat das 2018 der iranische Brigadegeneral Gholam Reza Jalali, als er Israel und anderen Ländern vorwarf, seinem Land die Regenwolken wegnehmen zu wollen. "Wir brauchen Governance", sagt Dr. Abdullah Mandous, Präsident des Internationalen Meteorologischen Instituts (WMO). Um Konflikte zu vermeiden, brauche es klare Regulierungen für das Cloud Seeding. Dass Geo-Engineering auch eine sicherheitspolitische Komponente haben kann, zeigt schon seine Geschichte. 1962 startete das US-Militär unter dem Namen Stormfury ein Projekt. Es war ein Versuch, Hurrikane zu schwächen, indem man Silberjodid in die Wolken einbrachte. Von 1967 bis 1972 versprühte die US-Airforce während des Vietnamkrieges im Rahmen der geheimen Operation Popeye täglich Blei- und Silberjodidpulver in Monsunwolken mit dem Ziel, Regenfälle zu verstärken, um die Nachschublinien des Vietcongs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad zu unterbrechen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bezweifeln allerdings, ob die Methode wirklich wirksam ist. Denn Wolken sind komplex und im Detail noch nicht gut genug verstanden, wie ein Besuch auf der Schweizer Forschungsstation Erisiwil zeigt. Dort entwickeln Meteorologinnen und Meteorologen von der ETH Zürich gerade neue Methoden, um die Entstehung von Niederschlag zu erforschen. Dazu testen sie einen Wetterballon, mit dem sich in der Wolke beobachten lässt, wie beim Cloud Seeding Eiskristallen Eiskristalle um die Kleinstpartikel wachsen. Das ist noch Grundlagenforschung. In Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten wird längst gehandelt. Forschende um Ulrike Lohmann betrachten diese Entwicklung mit Sorge. Sie warnen vor möglichen unerwünschten Konsequenzen - sowohl für die Politik als auch fürs Klima. Vor allem jene Methoden, die nicht nur das lokale Wetter, sondern potenziell das globale Klima beeinflussen können, werden heftig diskutiert. Denn die Folgen sind zum Teil schwer kalkulierbar. Eine davon heißt Marine Cloud Brightening. Die Grundidee ist bestechend: Mit harmlosem Salzwasser, das fein zerstäubt wird, will man die Wolken über dem Meer heller machen, sodass sie mehr Sonnenlicht ins All zurückstrahlen. Das soll dem Meer die dringend benötigte Kühlung verschaffen. Mit welchen gewollten und ungewollten Folgen man dabei zu rechnen hätte, das erforscht die Atmosphärenphysikerin Isabelle Steinke an der TU Delft. Sie gehört zu einer noch recht kleinen Zahl an Wissenschaftlerinnen in Europa, die sich mit groß angelegten Klimainterventionen dieser Art befasst, denn solares Geoengineering ist umstritten. Auch Claudia Wieners von der Universität Utrecht wird für ihre Forschung von manchen Kollegen skeptisch beäugt. Sie befasst sich mit der wohl umstrittensten Methode des Geoengineering, bei der Schwefeldioxid in der Stratosphäre verteilt wird, um Sonnenstrahlen zurückzuwerfen, bevor sie in die Erdatmosphäre eindringen. Nicht nur für der die Klimaforschung, auch für das Militär ist Geoengineering längst ein Thema. Annika Vergin vom Dezernat für Zukunftsanalyse der Bundeswehr gewährt "ARD Wissen" Einblick in verschiedene Szenarien, in denen Geoengineering auch zum Konfliktfaktor werden könnte. Ähnlich wie im Weltraum gibt es auch hier "Dual Use"-Komponenten, also Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sind. Ein Kampf ums Klima gehört zu den Szenarien, mit denen die Bundeswehr sich auseinandersetzen muss, meint Zukunftsforscherin Vergin. Im Verlauf des Films hört Lena Ganschow immer wieder die Forderung nach politischer Regulierung. Aber warum eigentlich? Der Politologe Stefan Schäfer vom Helmholtz-Zentrum in Potsdam befasst sich seit seiner Promotion mit Geoengineering. Er führt vor Augen, wie weit die politischen Forderungen der Wissenschaft mit den politischen Realitäten auseinanderliegen.
04:50
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
05:25
Der Film zeigt den italienischen Astronauten Luca Parmitano bei der ESA-Vorbereitung auf seinen Astronauteneinsatz, zeigt ihn beim Start im russischen Baikonur und begleitet ihn in seinem ALLtag auf der ISS.
06:00
Das Filmteam trifft den 14-jährigen Autisten Jason. Er demonstriert für den Klimaschutz und schreibt gerade an einem Buch über den Urknall. In der Freizeit tourt er mit seinem Vater durch die Fußballstadien Europas. Der 30-jährige Kilian Sterff hat sich als Fotograf mit der Kamera die Welt erobert. Er hat sich so aus dem "Glaskasten" befreit, von dem der 67-jährige Autist Werner Kelnhofer spricht. Kelnhofer strebt an, dass Bayern Vorreiter für die Inklusion von Autisten wird und arbeitet an der Autismus-Strategie der Staatsregierung mit. Das Ziel: Betroffenen besser helfen sowie mehr Verständnis und Bewusstsein für Autismus wecken. Bei "Auticon" ist das bereits Realität. In der IT-Firma sind 150 Autisten beschäftigt. Dank deren besonderer Stärke am Computer ist das Unternehmen weltweit erfolgreich.
06:30
Im beschaulichen Lansing ist immer etwas los. Das Leben der Dorfbewohner ist oft nicht so harmonisch, wie es den Anschein macht. Auch im idyllischen Bayern stehen Streit und Zwist auf der Tagesordnung.
07:00
Im beschaulichen Lansing ist immer etwas los. Das Leben der Dorfbewohner ist oft nicht so harmonisch, wie es den Anschein macht. Auch im idyllischen Bayern stehen Streit und Zwist auf der Tagesordnung.
07:30
07:45
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
09:00
König Dietrich wird von allen respektiert und gefürchtet - nicht jedoch von seinem Sohn Theo. Pflanzen sind im gesamten Königreich verboten, seitdem die Frau des Königs durch eine tragische Tollkirschenvergiftung ums Leben kam. Die Zwerge, verantwortlich für die königlichen Gärten, wurden daraufhin aus dem Königreich verbannt. Theo träumt davon, ein genauso großer Eroberer zu werden wie sein Vater. Als er eines Tages vom verfemten Zwergenkönig Laurin aus einer brenzligen Situation gerettet wird, verlangt Laurin als Gegenleistung, dass Theo zukünftig für ihn in seinem verfluchten Garten arbeitet. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten freunden sich die beiden immer mehr an. Vor allem ist es Laurins Leidenschaft für Bonsais, die bei Theo auf großes Interesse stößt. Nach und nach weiht Laurin Theo in die Geheimnisse des Gärtnerns ein und es gelingt Theo, dank neuartig geschmiedeter Gartengeräte und einer magischen Rose, einen faszinierenden leuchtenden Rosengarten zu errichten. Theo realisiert immer mehr, dass nicht Erobern, sondern Gärtnern seine wahre Bestimmung ist.
10:20
Das erste Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in der neu eröffneten Münchner Isarphilharmonie (2021) wurde vom tschechischen Dirigenten Jakub Hruša geleitet. Isabelle Faust brachte als Solistin des Konzertabends das Violinkonzert von Benjamin Britten - ein in weiten Teilen kantables, wenn auch hochvirtuoses Werk mit einer komplexen Struktur, die im letzten Satz auf die barocke Variationsform der Passacaglia Bezug nimmt. Isabelle Faust gehört zu den international führenden Violinistinnen, in ihrer Karriere beweist sie immer wieder einen besonders ausgeprägten Sinn für die authentische Aufführung von Musik ganz unterschiedlicher Epochen. Ihre Neugier auf Repertoire abseits des häufig gespielten Werkkanons beweist sie in diesem Konzert nicht nur mit dem Hauptwerk, sondern auch mit der Zugabe, die einen feinsinnigen Kommentar zu Brittens Violinkonzert zu geben scheint.
11:00
Bayerisch - Bissig - Bunt
12:00
In Beiträgen aus Politik, Gesellschaft und Kultur berichtet die Sendung über das aktuelle Zeitgeschehen. Begleitet wird dies von kabarettistischen bis satirischen Kommentaren und Szenen des Moderators.
12:45
Magazinsendung für alle, die an gärtnerischen Themen interessiert sind. Mit jahreszeitlich abgestimmten Pflanzenporträts, praktischen Tipps zur Pflanzenpflege, Vorstellung von Heil- und Giftpflanzen, Rezepten, Aufnahmen aus europäischen Gartenanlagen.
13:15
Der Chemiker Stefan und die Ärztin Ulla beginnen mit zwei Kleinkindern in der Rhön ein neues Leben auf einem alten Hof als Bio-Landwirte. Doch der Bau des dringend benötigten Gewächshauses stockt. In drei Folgen begleitet "Raus aufs Land" die Familie bei dem Versuch, ihre Träume auf dem Land wahr werden zu lassen. Genauso wie ein Pärchen und einen jungen Mann, die alle genug haben von der Stadt. Ibo und Kate wollen von Wiesbaden in den Rheingau ziehen. Doch vom Stress rund um den Hausbau bekommt Ibo Bluthochdruck und Herzprobleme. Jan nimmt eine Auszeit von seinem zweiten Jura-Staatsexamen und flüchtet in den ruhigen Vogelsberg. Aber er könnte seine neue Bleibe bald wieder verlieren. Muss er zurück ins laute Frankfurt?
14:00
Franz Gernstl und sein Team wollen herausfinden, was aus den Menschen geworden ist, die sie 1983 schon mal getroffen hatten. Ihre erste Station: die Geißenhanni, eine junge Frau mit langen Zöpfen. 1983 lebte sie als Aussteigerin mit einem Dutzend Ziegen im Wald. Inzwischen ist sie umgezogen in ein altes Bahnwärterhäuschen, sonst hat sich nicht viel verändert in ihrem Leben. In Leutkirch im Westallgäu lebt Elektromeister Manfred Stör, den Franz Gernstl bei seiner ersten Reise noch nicht besucht hat. Stör ist ein Nostalgiker und sammelt alles, was alt und elektrisch ist. Weiter geht es nach Norden. In Ochsenhausen traf Franz Gernstl 1983 an einer Bushaltestelle ein Mädchen mit einer Löwenmähne. Sie gefiel ihm, weil sie, anders als er, gerne auf dem Land lebte. Sie wohnt nun in Bellamont, einem noch kleineren Ort. Nach einem Zwischenstopp in Ulm trifft das Gernstl-Team den nächsten Bekannten. Den Jäger Heinz Gröner, der sie 1983 in die Geheimnisse des Tierstimmenimitierens einweihte. Er ist ein seltsamer Vertreter seiner Zunft, denn er mag es gar nicht, zu schießen. Vor 30 Jahren hielt sich das Filmemacher-Trio nicht immer exakt an die Route des Meridians. Sie unternahmen einen Umweg nach Degenbach, wo ein Musikfestival stattfand. Hier lernten sie Adi kennen, der damals mit einem Dutzend junger Leute in einer WG lebte, die in einem ehemaligen Gefängnis eingerichtet war.
14:45
In Würzburg begegnete das Reporter-Team 1983 einem tschechischen Objektkünstler, der den Meridian mit weißer Farbe auf das Pflaster malte. Mit seiner abstrakten Kunst sorgte er aber für Gelächter und Kopfschütteln. Ihre rötlichen Haare sind inzwischen weiß geworden, ansonsten ist Marktfrau Hermine keck wie eh und je. In der Tanzschule Bäulke kommt es zum Wiedersehen mit Simone und Alexandra. Aus den kreuzbraven Mädchen sind erfolgreiche Frauen geworden. Franz Gernstl ist dabei, Würzburg zu verlassen, als er die Reinkarnation des legendären Modeschöpfers Rudolph Mooshammer entdeckt. Ein Stück weit verläuft der 10. Längengrad durch Thüringen. 1983 war das noch DDR-Gebiet und man wollte Franz Gernstl und sein Team dort nicht drehen lassen. Heute ist die Grenze zwar offen, aber die Suche nach einer echten Thüringer Bratwurst gestaltet sich trotzdem schwierig. Im Werratal und ziemlich genau in der Mitte Deutschlands liegt das Schloss Wolfsbrunnen. 1983 lebte hier ein Gruppe Sannyasin, Schüler des indischen Gurus Baghwan. Als das Team vorbeischaute, traf es den 8-jährigen Govinda, der wie Franz Gernstl Reporter werden wollte und beschloss, drei Tage mit ihm mitzufahren. Heute ist Schloss Wolfsbrunnen ein Hotel. Die Sannyasin sind vor 28 Jahren ausgezogen. Seither war Govinda nicht mehr hier. Gemeinsam mit Franz Gernstl streift er durch das Haus. Aus dem aufgeweckten Jungen ist ein nachdenklicher Mann geworden.
15:30
In Hildesheim war Dr. Pilsack 1983 dabei, eine bahnbrechende Idee zu verwirklichen: ein Navigationsgerät für das Auto. Heute ist Dr. Pilsack ein glücklicher Mensch, egal in welches Auto er steigt, trifft er auf seine Erfindung. Nächster Halt: Otze, ein typisch niedersächsisches Dorf. Vor dem Haus mit der Nummer 16 treffen Franz Gernstl und sein Team eine Künstlerin, die an einem Mosaik arbeitet. Eigentlich ist sie Erzieherin, aber gleich nach der Ausbildung ist sie in die Welt hinausgezogen. Bald bricht sie wieder auf. Mit dem Rad, erst in die Türkei und dann weiter. Adolf Meinecke will nicht weg. Der alte Mann ist auf dem Weg zum Feuerwehrhaus, um die Turmuhr aufzuziehen. Im Schlepptau hat er Ziegenbock Ole, ein erstaunlich freundliches Tier. In Ottensen, einem Stadtteil von Hamburg, besucht der Reporter nach 30 Jahren den Maler Dieter Plett zum zweiten Mal. Der Trieb aus allem etwas zu machen, was herrenlos herumliegt, ist dem Lebenskünstler geblieben. Auf einem der stattlichen Höfe in Schleswig-Holstein hatte Gernstl bei seiner ersten Reise einen künftigen Bauern kennengelernt - dachte er zumindest. Aber der Junge von damals, Stefan Petersen, lebt heute als Brunnenbauer in Irland. Friedrichsort bei Kiel. Hier hatte das Filmemacher-Trio 1983 den Holzschnitzer Ralf Heinrich getroffen. Ein Besessener, der gerade sein Lebenswerk vollendete - eine hochseetaugliche Segeljacht. Heute lebt Ralf Heinrich in einem Pflegeheim. So endet eine lange Reise, auf der das Gernstl-Team eine Menge Leute getroffen hat, manche sogar zweimal. Ein Rezept für ein gelungenes Leben scheint es nicht zu geben. Eines ist aber deutlich geworden: 30 Jahre sind eine kurze Zeit.
16:15
Das Landleben hat viele Gesichter. Darum lohnt es sich, diverse Themen aus dem ländlichen Raum aufzugreifen, die aus den Bereichen Landwirtschaft und Freizeit sowie Umwelt- und Verbraucherschutz stammen.
16:45
Genießen wie ein Kaiser: Im Kaiserwinkl im schönen Tirol ist das auf wahrlich mannigfaltige Weise möglich. Ob man im Schatten des zahmen Kaisers wandert oder sich eine Furt per pedes durch das Steinerne Meer bahnt - die Tiroler Bergwelt ist atemberaubend schön. In die Einsamkeit der Alpen haben sich auch immer wieder fromme Kirchenmänner und -frauen zurückgezogen. Zum Beispiel zum Klobenstein, einem gespaltenen Felsen oberhalb von Kössen. Hier in der Wallfahrtskirche einen Gottesdienst zu erleben, ist wirklich ein erhebendes Erlebnis. Vor allem, wenn man sich vom Tal über den Schmugglerweg hochgekämpft hat, der über eine 33 Meter lange Seilhängebrücke führt. Wie gut, dass man nach so viel schweißtreibenden Aktivitäten gar fürstlich speisen kann im Kaiserwinkl. Traditionsgasthäuser wie das Haus am Klobenstein, das Schlosshotel Rosenegg oder die Post in Kössen warten schon auf hungrige Gäste, um sie mit regionalen Schmankerln zu verwöhnen. Das "Landgasthäuser"-Team hat folgende Restaurants besucht: Vital Hotel Berghof in Erpfendorf; Gasthaus Klobenstein in Kössen; Gasthof zur Post in Kössen; Schlosshotel Rosenegg in Fieberbrunn; Gasthof Pass Luftenstein
17:15
Zwei Mehlspeisen-Klassiker lässt Hans Jörg Bachmeier zu einem ganz besonderen Dessert verschmelzen: mit seinem Topfen-Grießschmarrn. Auch Knödel dürfen bei "Einfach.Gut.Bachmeier" nicht fehlen, serviert als Paprikaknödel, die mit Frischkäse gefüllt sind. Perfekt rosa wird Bachmeiers Roastbeef, zubereitet in einer bayerischen Variante vom Hirschkalbsrücken.
17:45
Die wöchentliche Magazinsendung "Schwaben + Altbayern" berichtet über regionale Ereignisse und Zusammenhänge, die uns alle angehen: lebendige Reportagen und Porträts über Menschen aus Schwaben, der Oberpfalz, Oberbayern und Niederbayern. Moderiert wird die Sendung im Wechsel von Eva Mayer und Eva Walig.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
Das Magazin für Bergsteiger
19:15
Im Schutz des Hausrucks hat die Familie Stögermayr 12.000 Apfel- und Birnbäume gepflanzt, die jedes Jahr zwischen Dezember und März von Augustin Stögermayr und seinen Mitarbeitern beschnitten werden müssen. Seine Schwester Katharina holt Äpfel und Birnen aus der Lagerung zum Verkauf. Einen Teil bekommen ihre Schweine. Der Hausruck ist ein Mittelgebirge in Oberösterreich nördlich des Salzkammerguts. Die Gegend ist von Landwirtschaft und Industrie geprägt. Aber auch die Kunst spielt eine Rolle. Martina und Thomas Waldenberger haben den Mülikoasahof, einen alten Vierseithof in Haag am Hausruck, gekauft und renoviert. Werkstätten, Ateliers und Räume für Veranstaltungen sind hier entstanden. Thomas, Tischler und Holzbildhauer, restauriert in diesem Winter eine Krippe mit riesigen Figuren und arbeitet frei an einer Baumskulptur. Zusammen mit "Wüdwux", einer Gruppe von Künstlern, entwirft und realisiert er begehbare Kunst am Bau für Schulen und im öffentlichen Raum. Seine Frau Martina ist Kunsterzieherin und Malerin. Auch Ursula Wimmelsberger ist Teil von "Wüdwux" und hat ein Atelier im Mülikoasahof. Sie stellt Farben aus Pflanzen her, die in ihrem eigenen Färbergarten wachsen, und verwendet sie in ihren Bildern. Thomas Schiller baut das ganze Jahr Gemüse an, im Winter verschiedene Sorten Kohl, Lauch, Spinat, aber auch Radieschen und viele Sorten Wintersalat. Von den Gemüsefeldern aus sieht man in der leicht hügeligen Landschaft seine Hühner und die Herde blonder französischer Kühe. Auch Robert Strasser hat Kühe, Tiroler Grauvieh, Hühner und Schweine, die auch im Winter draußen herumlaufen. Auf seinem Hof in Frankenburg macht Robert Strasser Graukäse aus Rohmilch. Er ist überzeugt vom Wert der Rohmilch und den Produkten, die daraus entstehen: Butter, Buttermilch, Topfen und Hausruckviertler Grau- und Kochkäse.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Mit einer gemütlichen Kanufahrt auf der Wiesent beginnt für Dominik Glöbl diese Folge von "Musik in den Bergen". Sein Ausflug auf dem Fluss führt ihn mitten hinein nach Oberfranken und in die Fränkische Schweiz. Kurz danach steht der Moderator mit Tom Kranz von der Kletterschule Frankenjura vor einem der vielen Felstürme aus Kalkstein, die sich hier überall finden und so zu Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz geworden sind. Angeseilt und gesichert geht es senkrecht nach oben. Entspannung bietet dafür die Besichtigung auf Burg Rabenstein. Schon an der Pforte deutet sich ein Zeitsprung zurück ins Mittelalter an: Burgführer Tobias Just empfängt den Besucher in der Kluft eines Landsknechts. Nach dem Rundgang durch die sanierte Anlage, die heute ein Hotel beherbergt, entpuppt sich der Wächter der Veste auch als Experte für Schwertkämpfe. Wesentlich ruhiger und besinnlicher geht es anschließend im Obstinformationszentrum in Hiltpoltstein zu. Kirschenkönigin Michaela Vogel empfängt den Moderator und berichtet, welche royalen Pflichten sie als Kirschenkönigin übernommen hat. Bei Bierbrauer Mike Schmitt vom Nikl-Bräu in Pretzfeld lernt Dominik Glöbl, was alles in ein traditionell gebrautes Bier reingehört und was nicht. Bei Schneidermeisterin Rosalie Postatny geht es dann um die traditionelle Tracht der Fränkischen Schweiz und bei Brauchtumsexpertin Dagmar Rosenbauer erfährt Dominik Glöbl, wie lange sie an einem der aufwendig gefertigten Flitterkränze arbeitet. Deftig gewürzt und grob gehackt, so präsentiert sich das Innenleben einer echten fränkischen Bratwurst. Metzger Dirk Freyberger kennt sich damit aus wie kaum ein Zweiter - der Nürnberger Fleischspezialist war 2022 Metzger-Weltmeister und hat danach auch zwei Mal den fränkischen Bratwurstgipfel gewonnen. Im Wallfahrtsort Gößweinstein trifft der Berufsmusiker Dominik Glöbl auf der Empore der berühmten Basilika den langjährigen Regionalkantor und Organisten Georg Schäffner, der über viele Jahre hinweg auf der berühmten Kirchenorgel gespielt hat. Klassische Musik steht auch für Günter Lobe und seine Tochter Hannah im Mittelpunkt ihres Schaffens: Bei ihnen hängt nicht nur der Himmel, sondern auch die gemeinsame Werkstatt in Bubenreuth voller Geigen. Der Ort ist ein wahres Mekka des Geigenbaus geworden, als sich in der Nachkriegszeit viele vertriebene tschechische Instrumentenbauer dort niederließen. Heute suchen und finden Musiker aus aller Welt in der Fränkischen Schweiz hochwertige Saiteninstrumente. Musikalische Gäste dieser Folge sind die Gruppe Dadaraa, der Liedermacher Dietmar Scholz, die Hergolshäuser Musikanten, Blechg(l)anz, Relax, das Zwillings-Geschwisterpaar Amore Blue, Nicki, die Eschenbacher Madli, das Mundart-Duo Saam & Richter, die Kapelle Bomhard und Hix Tradimix.
21:45
Das Magazin berichtet über aktuelle Sportereignisse des vergangenen Wochenendes. Im Blickpunkt des Geschehens stehen dabei die Partien der bayerischen Fußball-Bundesligisten.
23:10
In "Auf bairisch g'lacht!" gibt es ein Wiedersehen mit den besten Sketchen aus langjährigen Sketchsendungen, wie "Die Komiker", "Kanal fatal", "Hallo Schröder", "Herbert & Schnipsi", "Sketchup", u.v.m.
23:55
Welcome to New York! PULS-Reporterin Ariane Alter hat ein Jahr lang in NYC gelebt und verlässt zum Abschluss ihrer Reise ihre komfortable Blase, um die Stadt der Klassenunterschiede zu verstehen.
00:20
Tobias Moretti in Xaver Schwarzenbergers Geschichtsepos um den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer: 1805 siegt Napoleon in der Schlacht von Austerlitz über die russischen und österreichischen Truppen. Tirol musste an Napoleon abgetreten werden. Hofer und Haspinger fahren nach Wien zu Erzherzog Johann um ihn zu bitten, dass er sich für Tirol einsetzt, wo alle Privilegien und alten Rechte außer Kraft gesetzt wurden. Erzherzog Johann verspricht Unterstützung. Dadurch ermutigt und angetrieben vom fundamentalistischen Kapuzinerpater Haspinger, der mit aller Gewalt gegen den Feind vorgehen will, stürzt sich der friedliebende Andreas Hofer in ein gewagtes Abenteuer: Krieg gegen Napoleon. Mit: Tobias Moretti , Franz Xaver Kroetz , Martina Gedeck , Gregor Bloéb , Peter Mitterrutzner , Manfred Lukas-Luderer , Guntram Brattia , Felix Dillenberger , Lukas Zolgan , Julia Stemberger , Heio von Stetten , Pepi Pittl (1. Schütze), Dorothee Hartinger , Toni Böhm , Mara Menghini , Josephine Bloéb , Günther Maria Halmer , Nadine Lenzhofer , Eva Pitschedell , Rainer Egger , Mathias Gnädinger (Marschall Lefèbvre), Elmar Drexel (2. Schütze), Christian Lerch , Katharina Welser , Sophie Wendt , Max von Thun , Christian Futterknecht , Karl Markovics , Ottfried Fischer
02:10
02:40
Im Schutz des Hausrucks hat die Familie Stögermayr 12.000 Apfel- und Birnbäume gepflanzt, die jedes Jahr zwischen Dezember und März von Augustin Stögermayr und seinen Mitarbeitern beschnitten werden müssen. Seine Schwester Katharina holt Äpfel und Birnen aus der Lagerung zum Verkauf. Einen Teil bekommen ihre Schweine. Der Hausruck ist ein Mittelgebirge in Oberösterreich nördlich des Salzkammerguts. Die Gegend ist von Landwirtschaft und Industrie geprägt. Aber auch die Kunst spielt eine Rolle. Martina und Thomas Waldenberger haben den Mülikoasahof, einen alten Vierseithof in Haag am Hausruck, gekauft und renoviert. Werkstätten, Ateliers und Räume für Veranstaltungen sind hier entstanden. Thomas, Tischler und Holzbildhauer, restauriert in diesem Winter eine Krippe mit riesigen Figuren und arbeitet frei an einer Baumskulptur. Zusammen mit "Wüdwux", einer Gruppe von Künstlern, entwirft und realisiert er begehbare Kunst am Bau für Schulen und im öffentlichen Raum. Seine Frau Martina ist Kunsterzieherin und Malerin. Auch Ursula Wimmelsberger ist Teil von "Wüdwux" und hat ein Atelier im Mülikoasahof. Sie stellt Farben aus Pflanzen her, die in ihrem eigenen Färbergarten wachsen, und verwendet sie in ihren Bildern. Thomas Schiller baut das ganze Jahr Gemüse an, im Winter verschiedene Sorten Kohl, Lauch, Spinat, aber auch Radieschen und viele Sorten Wintersalat. Von den Gemüsefeldern aus sieht man in der leicht hügeligen Landschaft seine Hühner und die Herde blonder französischer Kühe. Auch Robert Strasser hat Kühe, Tiroler Grauvieh, Hühner und Schweine, die auch im Winter draußen herumlaufen. Auf seinem Hof in Frankenburg macht Robert Strasser Graukäse aus Rohmilch. Er ist überzeugt vom Wert der Rohmilch und den Produkten, die daraus entstehen: Butter, Buttermilch, Topfen und Hausruckviertler Grau- und Kochkäse.
03:25
Das Magazin für Bergsteiger
03:55
In kurzweiligen Beiträgen erfahren Zuschauer hier alles Wissenswerte über ihre Region. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden dabei behandelt.
04:40
In kurzweiligen Beiträgen erfahren Zuschauer alles Wissenswerte über ihre Region. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden dabei behandelt.